Leipzig: Umgang mit Bauerbe

  • ^Anleger werden natürlich nicht gezwungen, aber oftmals mit haltlosen Versprechen zum Kauf gedrängt....


    Leider weiß ich nicht, wie man Artikel hier hochladen kann :confused: deshalb muss ich an dieser Stelle eine Internetseite von Rechtsanwälten aus Berlin empfehlen, die sich auf Anlegerschutz spezialisiert haben. Bei Interesse einfach mal googeln unter Resch Rechtsanwälte Berlin. Hier findet man viele Beiträge zum Thema, der Fokus liegt auf dem grauen Immobilienmarkt in Leipzig.


    Von einer Schrottimmobilie spricht man auch dann, wenn eine Immobilie völlig (und sittenwidrig) überteuert war. Das merkt der Käufer allerdings oft erst dann, wenn er die Wohnung wieder verkaufen will und maximal 50% des ehemaligen Kaufpreises erzielen kann. Die hiesigen Bauträger kalkulieren die 30- 35-fache Jahresnettomiete. Das ist völlig überhöht. Natürlich kann man den Wohnungskäufern sagen: selbst schuld, ihr hättet euch besser informieren sollen. Aber die ahnungslosen Käufer haben oftmals weder Zeit noch Lust, sich mit der Materie intensiv zu beschäftigen und tappen in die Falle.
    Solange es vermögende Zahnärzte trifft, ist mir das ja egal. Aber oft sind es auch kleine Angestellte, die manchmal für den Rest des Lebens finanziell ruiniert sind.


    Modhinweis Cowboy: Der Artikel, auf den du dich vermutlich beziehst, ist hier einsehbar.

  • Die qm-Preise klingen erst einmal gemessen an Hamburg oder München nicht so hoch, sind es aber gemessen am Wiederverkaufswert nach 10 Jahren und an den erzielbaren Mieten. Leerstand ist bei einer solchen Investition ein Totschlagargument, trotzdem stehen statistisch gesehen viele der neu sanierten Wohnungen leer, sei es bei einem Mieterwechsel. Das Hausgeld ist von den Käufern weiterhin zu zahlen, zusätzlich Marklergebühr.... Den Mietern ist das nicht klar...

  • "Schrottimmobilien" ist für mich ein unpassender Begriff. Ich seh' es da wie Cowboy: Potentielle Käufer sind selbst Schuld, wenn sie sich vorher nicht angemessen informieren. Wer als Selbstnutzer kauft wägt schließlich auch 100 Faktoren ab, bevor das Geld auf den Tisch gelegt wird. Wer Immobilien als Investment kauft sollte das nicht weniger tun. Wenns daneben geht sind nämlich nicht die Gebäude oder die Lagen "Schrott" sondern die Anlagestrategie.

  • Klassische Schrottimmobilien sehen anders aus, die Firmen andere Namen als die hier genannten, sowohl Anbieter - fast immer Strukturvertriebe - als auch die üblichen Käufer_innen sowie die Geschäftsgebaren (Anrufe, Verkauf als Steuersparmodell und nicht als Kapitalanlage, großer Zeitdruck ...) sind andere.
    http://www.deutsches-architekt…d.php?p=319328#post319328


    Neulich auf dem Heimatsender: http://www.mdr.de/exakt/video62134.html


    Eine andere Frage ist, ob die aktuelle Tendenz, bei Sanierungen und Neubauten fast ausschließlich auf das "gehobene Segment" zu setzen, sich nicht mittel- bis langfristig als Flop herausstellt, weil die Luft da oben irgendwann dünner wird. Das werden wir ja sehen. Im schlimmsten Falle werden die Mieten in den vielen sehr hochwertig ausgestatteten Wohnungen wieder günstiger ;-)).

  • Zschochersche Straße 59-61


    Die Eckgebäude an der Zschocherschen Straße Ecke Industriestraße, direkt an der König-Johann-Brücke und gegenüber, der in Sanierung befindenden Wagnerischen Häuser, soll laut eines Bild-Artikels diesen Monat die Sanierung durch die GRK beginnen.

  • Das Gebäude in der William-Zipperer-Straße ist fertig saniert:




    Vorzustand: Klick


    Das letzte zu sanierende Objekt in der Münzgasse ist inzwischen fertig (das Bild ist schon etwas älter):



    Vorzustand: klick


    Laufende Sanierung Ecke Röntgenstraße/Queckstraße:



    Vorzustand: klick


    Fast fertig gestellte Sanierung in der Queckstraße:



    Vorzustand: klick

  • Man hätte in der Münzgasse mit dem EG ruhig großzügiger sein können. Einzelhandel und Gastronomie sind ja sowieso schon bestimmend in der Straße. Und als Seitenstraße nahe dem Zentrum ist sie sowieso perfekt dafür. Trotzdem - die Mischung der Bebauung, aus vor-/ und Gründerzeitlern und dem Gebäude der KPMG, ist absolut klasse. Dieser Traufhöhenmix mit einem hohen Grad an Gastronomie erinnert mich immer ein bisschen an Rom.

  • Erich-Weinert-Straße 28


    Die Gerüste sind seit einigen Wochen gefallen und die Fassade strahlt, vermutlich, wieder im neuen alten Glanz.



    An der Erich-Weinert-Straße, gegenüber dem Stadtwerke-Gelände.





    Nahaufnahme der Fassade.



    Wilhelm-Liebknecht-Platz


    Das Haus am Wilhelm-Liebknecht-Platz, vermutlich Hausnummer 5, wurde diese Woche eingerüstet.


  • Anbei ein Bild vom Eckhaus, das Geograph ansprach >>



    Interessant wäre auch zu wissen, ob der Flachbau, rechts daneben, mal entfernt und durch einen Neubau ersetzt werden soll, so dass sich auch diese Lücke schließt. Natürlich muss es nicht sein.

  • Apostelstr. 20 in Lindenau

    Nachdem es am vergangenen Wochenende in dem kleinen vorgründerzeitlichen Haus Apostelstr. 20 in Lindenau gleich zweimal gebrannt hat, scheint der Eigentümer - mit traditionell guten Verbindungen zu Leipzig-Fernsehen - nun massiv auf die Stadtverwaltung drücken zu wollen:


    LF, 25. Juli 2012 17:00
    Abrisskugel statt Sanierung: Stadt Leipzig will Lindenauer "Apostelhaus" nicht erhalten!
    http://www.leipzig-fernsehen.d…?ID=5846&showNews=1194845

  • Aurelienstraße 56


    Langsam geht die Sanierung der "Aurelienstraße 56" voran... hier baut man bekanntlich ein Großteil des Inneren komplett neu. Dazu wurde letzte/diese Woche die westliche Dachstuhlmauer hergestellt.



    Blick auf die Aurelienstraße 56 (links).

  • Weißenfelser Höfe



    In der Weißenfelser Straße.



    Schade, dass man den Anbau nicht in weiß angestrichen hat, sondern in grau/hellgrau.



    Wilhelm-Liebknecht-Platz (5)


    Vorletzte Woche erhielt die Fassade eine beigen Anstrich, am letzten Mittwoch war die Fassade auf einmal rot. Nun fällt dieses Gebäude richtig auf.



    Mal schauen, ob das Erdgeschoss auch rot oder in beige angestrichen wird.