Leipzig: Umgang mit Bauerbe

  • Heut beim stöbern entdeckt. Die Villa Frosch, Karl-Heine-Straße 33 (Bilder!) wird demnächst durch die KSW saniert werden, ich glaube das war schon bekannt?! Hier noch einmal der Link zur Karte.


    Zusätzlich habe ich noch einmal ein paar Exposées, zu schon bekannten Sanierungsvorhaben entdeckt.


    Villa Schröder, Goldschmidtstr. 31 Klick!


    Der Anbau an die Harkorstr. 6, soll zum Ärztekompetenzzentrum werden. Start ist voraussichtlich März 2010 Klick!


    ..und zum Abschluss die Elsterstr. 35 Klick!


    Achja zusätzlich noch gute Neuigkeiten für die Elsterstr. 61 die Sanierung durch die Bauart AG lässt nicht mehr lange auf sich warten! Klick!


    MfG
    Steve

  • Die Perforation geht weiter, während in Lindenau zwischen Karl-Heine- und Lützner Straße an allen Ecken saniert wird, wird in der ohnehin schon arg gebeutelten Josephstraße wieder mal ein Haus aus der Reihe gebrochen, die Raumkante verschwindet mehr und mehr. Kein besonderes Schmuckstück (entstuckt und völlig heruntergekommen), aber immerhin standen hier bis gestern noch sechs Vorderhäuser nebeneinander. Heute dann der Abbruch. Nach meinen Aufzeichnungen handelt es sich um die Nr. 28, hier ein Bild aus besseren (?) Tagen:



    Zum Thema Kulturbundhaus (Elsterstr. 35) - warum müssen die Veranstaltungsräume zu "Citylofts" umgebaut werden, warum muss wieder ein Stück öffentliches Leben verschwinden? Fehlende Nachfrage ist es mit Sicherheit nicht, wie ich aus verlässlicher Quelle und eigener Anschauung weiß, war dort immer was los.


    Foto von mir.

  • @ archLE: hoffentlich kommt dabei nicht die selbe Firma zum Zuge, wie beim gegenüberliegenden Pflegeheim. Die doch recht anspruchsvollen Medineum-Pläne werden ja wohl höchstwahrscheinlich nicht umgesetzte und da es im Netz keine neuen Visualisierungen gibt, wird es wohl darauf hinauslaufen, dass innerhalb weniger Jahre eine Ecke mit hohem städtebaulichen Potential zum absoluten Wegkucker wurde. Aber gut, vielleicht bin ich auch zu pessimistisch.


    @ Stiffler: danke für die zahlreichen Infos. Schön, dass die Elsterstraße 61 saniert wird (bisher wohl nicht wegen der Jahnallee, inzwischen ist das Waldstraßenviertel aber so saturiert, dass sich eine Sanierung auch an dieser Stelle lohnt) und das es beim ÄKZ am Simsonplatz im Frühjahr losgeht. Das Gebäude wird sicherlich ein Hinkucker.


    @ Lipsius: was das Kulturbundhaus betrifft, hatten wir ja bereits mal in diesem Thread diskutiert, ich finde den Verlust und die damit verbundene zumindest mittelfristig endgültige Degradierung der Elsterstraße zur reinen Wohnstraße sehr schmerzlich. Vor allem steigen damit nicht unbedingt die Chancen fürs Haus Leipzig, jemals in seiner ursprünglichen Form wiedereröffnet zu werden. Wenn sich die Nachbarn einmal an die Ruhe gewöhnt haben...


    Was die Josephstraße betrifft, dort entsteht ja momentan das http://www.bildhauerviertel.de, und dabei auch der "Buchkindergarten", für dessen Zugang das gezeigte Gebäude abgerissen wird/wurde. Warum der Zugang nicht über die Nachbarschaftsgärten erfolgen kann/soll, erschliesst sich mir allerdings nicht ganz. Schade ist es allemal, positiv stimmt mich allerdings, dass dies nicht im Rahmen eines wie auch immer gearteten Stadtumbaus geschieht sondern die restlichen Gebäude hernach hergerichtet und genutzt werden.

  • Bürgermeister-Müller-Haus L: Notsicherung abgeschlossen

    Hallo zusammen, nach längerer Zeit mal wieder eine Statusmeldung zum Bürgermeister-Müller-Haus in Leipzig-Knauthain: Die Notsicherung ist abgeschlossen, zum ersten Mal nach neun Jahren kommt das Haus nun ohne Stützbalken aus.


    Eine Pressemitteilung, ein Hintergrund-Interview und einige Fotos findet Ihr auf der (für Journalisten) eingerichteten Info-Site: http://www.4und20.net/buergermeister-mueller-haus


    In einigen Tagen starten wir dann auch mit der richtigen Website http://www.buergermeister-mueller-haus.de

  • @ DaseBLN
    Für den Buchkindergarten sind zwei Gründerzeitler Nr. 9 und 11 gefallen, die eine weitaus schönere Fassade hatten, aber innen nicht mehr ganz auf dem aktuellen Stand waren. ;-)
    http://www.deutsches-architekt…p?p=235136&postcount=1117


    Das von Lipsius gezeigte Gebäude stand weiter oben Richtung Karl-Heine-Straße auf der anderen Seite der Straße kurz vor der Ecke zur Aurelienstraße
    http://www.bing.com/maps/defau…tra%C3%9Fe%2028&encType=1
    Bei der derzeitigen Dynamik in der Ecke könnte ich mir sogar vorstellen, dass da bald ein Neubau hinkommt.

  • Mal ein paar Bilder vom Wochenende, u.A. von der hier im Forum heißdiskutiertesten Sanierungen.


    Die Harkortstraße 6 wird super, man erkennt bereits das kleine Türmchen, dass die Ecke krönen wird:


    Ein Blick die Harkortstraße entlang, der m.E. die städtebauliche Bedeutung der Rettung dieses Baudenkmals verdeutlicht:


    An der Riemannstraße Ecke Emilienstraße wurden zwei 50er Jahre(?)-Bauten abgerissen. Ob da jetzt eine neue Blockrandbebauung oder ein Parkplatz hinkommt, ist mir nicht bekannt:


    Ein baugleiches Gebäude, dass sich an die Gründerzeitbebauung der Riemannstraße anschliesst, soll dagegen von der Casa Concept saniert werden:


    Das Gebäude Ostplatz 2 nähert sich der Fertigstellung, das Dach ist soweit fertig und die Fassade zu erahnen:


    Eine Renovierung an der Möckernschen Straße - das Haus ist zwar bereits saniert, wird aber nochmals auf Vordermann gebracht. Kann man ja in Leipzig in letzter Zeit öfter beobachten:


    Ab in die Eisenbahnstraße: wahrscheinlich bereits vor längerem wurde an einem dieser drei m.E. mit zu den schönsten Gebäuden der Eisenbahnstraße gehörenden Gründerzeitlern das Erdgeschoss erneuert - hoffentlich ein Zeichen für die baldige Rettung dieser Baudenkmale:



    Direkt nebenan dann die typischen Billigsanierungen an der Eisenbahnstraße :Nieder: - das rote dürfte relativ neu sein:

  • ^ Vielen Dank für die Fotos. Bei den "schönsten Gebäuden der Eisenbahnstraße" sieht man auch, wie wichtig es ist, wenigstens die Erdgeschosszonen mit Gewerbe am Leben zu halten. Und ob man es nun besonders mag oder nicht, gerade das Multi-Kulti in der Eisenbahnstraße, in dieser Konzentration wahrscheinlich einzigartig in ganz Ostdeutschland, verleiht der Straße wieder einen urbanen Charakter - gut zu erkennen auf dem letzten Bild. Wie trostlos dagegen doch die Lützner Straße ist.


    Bei der "Billigsanierung" auf dem letzten Bild stören mich eigentlich nur diese hässlichen Fenster. Die Entstuckung in der Eisenbahnstraße wurde ja hier schon einmal erörtert. Ich könnte mir vorstellen, dass auch schon vor dem WKII viel der neuen Sachlichkeit angepasst wurde. Ich glaube, das war in den Geschäftsstraßen durchaus üblich (siehe auch Karl-Heine-Str. 54 oder Karl-Liebknecht-Str.62).


    Und weil Dase gestern den IST-Zustand von der Prager Str. 240 eingestellt hat, kommt jetzt noch eine Visualisierung, die das Gebäude nach der Sanierung zeigt. Es überrascht eigentlich nicht, dass bei diesem GRK-Projekt selbstverständlich Fassade und Dach rekonstruiert werden.



    Prager Straße 240 Ist-Zustand

    Bild: DaseBLN




    Visualisierung Prager Straße 240 nach der Sanierung

    Bild: GRK-Holding




    In der Eutritzscher Arthur-Hausmann-Str. hat die GRK dieses neue Projekt in Vorbereitung.

  • Ebenso schade ist, dass ein recht größeres Sanierungsobjekt in Leipzig-Connewitz Ecke Wolfgang-Heinze-/ Selneckerstraße immer noch darauf wartet 'wachgeküßt' zu werden.
    Wäre doch eigentlich ein Fall für die örtlich gegenüberliegende Immobilienfirma Hildebrand & Jürgens; die sind doch sonst auch so aktiv;)


    Stimmt, das frage ich mich auch oft, wenn ich am Kreuz unterwegs bin. Weiß zufällig jemand, wem das Haus gehört und ob es aktiv angeboten wird oder im Erbenstreit versackt ist?
    http://www.bing.com/maps/defau…ckerstra%C3%9Fe&encType=1


    Und ein paar hundert Meter die Wolfgang-Heinze-Straße runter (Nr. 26) an der Ecke zur Mathildenstraße ist noch so ein auffälliger Bau, bei dem man sich wünschen würde, dass sich eine Firma oder eine Selbstnutzer-Gruppe rantraut.
    http://www.bing.com/maps/defau…ckerstra%C3%9Fe&encType=1


    Das Haus habe ich neulich mehr durch Zufall bei der Immobilienfirma KWP im Portfolio gefunden, die es aber offensichtlich so verkaufen und nicht selbst sanieren will: http://www.kwp-immobilien.de/s…ar=31&na3=1&eid=112&ID=57

  • Aus dem PDF in #1211 von Stiffler geht u.a. hervor, dass die Sanierung der Villa Schröder aka Goldschmidtstraße 31 durch die KSW (aktuelle Sanierungsprojekte: Gustav-Mahler-Str.1 und Harkortstr. 6 siehe oben erstes Bild in #1216) schon im April 2010 startet, und das dabei auch das Kutscherhaus zu "einem großzügigen Gartenhaus" umgebaut werden soll. Ich kann gar nicht ausdrücken, wie sehr mich das freut. Zum Vergleich der IST-Zustand:



    Villa Schröder nach der Notsicherung (hat schon knapp 400.000 Euro gekostet) im Frühjahr 2007. Im April 2010 erfolgt dann die endgültige Sanierung. 5 Wohneinheiten entstehen in der neobarocken Fabrikantenvilla.




    Villa Schröder Rückseite. Im Vordergrund wurden die bei der Sicherung abmontierten Bauteile der Villa unter Wellblech gesteckt. Ob die wohl noch vollständig sind? Das Gelände ist für jedermann frei zugänglich. Interessant wird auch sein, wie das zugewachsene Gelände (seit '45 wurde hier sicher nichts mehr gemacht) neu gestaltet wird.



    Das ehemaligen Kutscherhaus, heute in einem außerordentlich erbarmungswürdigen Zustand, wird ebenfalls saniert, und zu einer Wohneinheit umgebaut. Bei diesem Anblick ist das kaum zu glauben.

  • Danke Dase für die prompte Auskunft. Offenbar hab ich was anderes gesehen und jetzt verwechselt. Danke auch an Cowboy für die Infos und Bilder. Die Villa Schröder scheint nicht ganz billig zu werden.


    Mittlerweile habe ich auch eine Rückmeldung aus Connewitz. Bei der Wolfgang-Heinze-Straße 26 hat es im Dachstuhl hat es gebrannt und es fehlen großflächig Fenster, darüber hinaus ist im stärkeren Maße Vandalismus zu verzeichnen. Selbstausbauer dürften sich damit verheben, aber die bekannten Firmen sollten das doch trotzdem stemmen können. Vor allem wenn man sich den Zustand des gerade gezeigten Kutscherhauses vor Augen führt, das ja trotzdem in Angriff genommen wird. Ist es doch die Lage oder woran könnte es liegen, das da augenscheinlich nichts passiert?


    Haben wir schon vermeldet, dass im “Bülowviertel” in Leipzig-Volkmarsdorf nun das erste Selbstnutzer-Projekt in der Bülowstr. 14 startet? http://www.selbstnutzer.de/ --> Gründerzeithäuser bzw. http://selbstnutzer.de/Objektu…xpose_Buelowstrasse14.pdf Da hinten im wilden Osten werden hoffentlich bald weitere Gruppen und Bauträger aktiv.

  • Interessanter Fund bei Immobilienscout: LEgende fragte mal nach dem ursprünglichen Zustand des Eckbaus Ranstädter Steinweg/Jakobstraße (das Haus mit dem Matratzenlager), es wird derzeit für eine knappe halbe Million angeboten. Die vereinfachte und insgesamt ziemlich schäbig wirkende Sanierung ist unmittelbar nach der Wende geschehen, im Inneren sind diverse Original-Elemente vorhanden. Denkmalschutz besteht an dieser städtebaulich herausragenden Stelle leider nicht. Nur die auf die mal an dieser Stelle stehende Angermühle verweisende Gedenktafel ist geschützt. Eine Fassadenrekonstruktion im Kontext des Waldstraßenviertels wäre natürlich zu schön. Der Originalzustand des um 1883 erbauten Wohn- und Geschäftshauses auf einem vermutlich nicht mehr urheberrechtlich geschützten Foto (Quelle: Anbieter bei Immobilienscout - PlanetHome AG):

  • ^ Erstaunlich, dass hier kein Denkmalschutz besteht. Weißt du, woran das liegt? Der Druck durch die umliegenden optisch meist hochwertigen Gebäude ist aber hoch genug, um früher oder später dafür zu sorgen, dass zumindest eine Teilwiederherstellung des Ursprungszustands erfolgt, da bin ich mir ganz sicher. Spätestens, wenn ins Erdgeschoss mal eine höherwertige Nutzung einzieht...

  • Nein, eine einfache Erklärung habe ich dafür nicht parat, wahrscheinlich war das Gebäude nach Kriegsbeschädigung schon in den 50ern entstuckt worden, nicht zuletzt, damit es in die seinerzeit erbaute neuklassizistische Zeile passt. Die Anschlussbebauung hier noch mal auf einem Foto von Cowboy. Das sich rechts außerhalb des Bildausschnittes anschließende "Haus Jahnallee" ist ja auch ein nüchterner Bau (Bauzeit etwa um 1910-1915, wie oben im Anschnitt zu erkennen, war das auch schon immer so). Ob diese Argumentation immer noch gilt? Meine Meinung ist, dass die Intention des Architekten, sprich: der Originalzustand, in aller Regel denkmalpflegerisch die beste Lösung ist. Ohne Denkmalschutzstatus würde sich eine Rekonstruktion der Fassade wegen fehlender Förderkulisse und Abschreibungsmöglichkeit kaum lohnen.

  • Eckhäuser-Sanierungen im Westen

    Den Trend, nun endlich auch die Eckhäuser in Angriff zu nehmen, hatten wir ja schon mehrfach angesprochen. Er setzt sich auch im Westen fort. Alleine in den letzten Tagen begannen mehrere Baumaßnahmen (ohne Bilder, da besch...eidenes Wetter).


    Schon mal genannt: Ecke Lützner/Zschochersche Str. bei der MuKo


    Gestern oder heute begonnen: Ecke Angerstraße/Kuhturmstraße, zunächst erst mal nur den Laden, aber es soll weitergehen. Wurde im Juni 2009 ersteigert ( http://www.deutsches-architekt…d.php?p=227610#post227610 )
    http://www.bing.com/maps/defau…&scene=10797044&encType=1


    Gerüste stehen auch Ecke Georg-Schwarz-Straße/Uhlandstraße
    http://www.bing.com/maps/defau…&scene=10797026&encType=1


    Und im gleichen Block Ecke Georg-Schwarz-Straße/Spittastraße soll es auch noch dieses Jahr losgehen.

  • Guten Abend liebe Gemeinde,


    ein paar flüchtige Neuigkeiten zu später Stunde. Folgende Entdeckungen machte ich diese Woche auf den Fahrten nach Schkeuditz.


    Sanierungsarbeiten in der Elli-Voigt-Straße direkt neben dem Eckhaus zur Georg-Schumann-Straße (auf der Seite des Straßenbahnhofs), Projektentwickler unbekannt.


    Hier die Draufsicht.


    Desweiteren Gerstäckerstraße, auch wieder neben dem Eckhaus zur Georg-Schumann-Straße, Projektentwickler man höre und staune, GRK-Holding! Ich habe übrigens 3 Tage gebraucht, um dies beim Vorbeifahren zur realisieren ;)


    Hier die Draufsicht.


    Ich war mir nicht genau sicher ob am Eckhaus daneben auch Arbeiten zu sehen sind, zu mal dieses immer bewohnt war. Ich beobachte weiter.
    Was ich allerdings nicht verstehe, warum wohl einige Objekte der GRK-Holding nie einen Zwischenstopp auf deren Homepage einlegen.


    Pfaffendorferstraße 48 wird super! Letzte Woche hatte man damit begonnen wunderschöne Verblendungen für die Rolläden anzubringen und wenn man beobachtet was dort an Stuck wieder "rangehauen" wird kann man gar nicht anders, als große Augen machen.:)


    MfG
    Steve

  • Bei der Georg-Schumann-Straße denke ich, dass es ganz wesentlich mit den deutlich artikulierten Plänen der Stadt zu tun hat, die "Magistrale aufzuwerten". Es ist so eine Pokerspiel mit Setzen auf die Zukunft, wobei das Risiko geringer ist als anderswo, weil da ein ziemlicher Batzen Fördermittel und Arbeit reinfließt:


    http://www.leipzig.de/stadterneuerung/
    http://neue-harth.de/imperia/m…konzept_gss_august_09.pdf


    Man merkt deutlich, dass einzelne der bekannten großen Firmen und manche kleinere da ganz gezielt Häuser erwerben. Der Trend dürfte noch zunehmen, wenn die ersten Maßnahmen zur Magistralenentwicklung anlaufen und beginnen, Früchte zu tragen.

  • Mittlerweile habe ich auch eine Rückmeldung aus Connewitz. Bei der Wolfgang-Heinze-Straße 26 hat es im Dachstuhl hat es gebrannt und es fehlen großflächig Fenster, darüber hinaus ist im stärkeren Maße Vandalismus zu verzeichnen. Selbstausbauer dürften sich damit verheben, aber die bekannten Firmen sollten das doch trotzdem stemmen können. Vor allem wenn man sich den Zustand des gerade gezeigten Kutscherhauses vor Augen führt, das ja trotzdem in Angriff genommen wird. Ist es doch die Lage oder woran könnte es liegen, das da augenscheinlich nichts passiert?


    Was ist an der Lage des Gebäudes auszusetzen?
    Mittelfristig ist ja gar in Planung die Linie 9 auf der Wolfgang-Heinze-Straße einzustellen und sie über die Bornaische-Straße zu führen, sobald der City-Tunnel fertiggestellt wurde. Eine Lärmreduzierung wäre die Folge und die Attraktivität des Standortes würde noch weiter steigen.



    Bin ja mal gespannt wann endlich das gegenüberliegende Eck-Haus an selbiger Straße saniert wird; stand das nicht sogar mal auf der Liste des Gebäudesicherungsprogrammes der Stadt Leipzig?


    Es handelt sich um folgendes Haus (Wolfgang-Heinze-Straße 28)


    http://www.bing.com/maps/defau…lN2UxMi4zMzY1NDU0MDQwNDM0

  • ^ Dass eine schlechtere Erreichbarkeit mit dem ÖPNV (nur noch mit Umsteigen in die Innenstadt) eine Attraktivitätssteigerung wäre, wage ich mal zu bezweifeln... Sobald die Gebäude aber mal saniert sind, wird das ein schönes Ensemble. Hier noch einmal die Zustände Ende letzten Jahres:


    Die 28:


    und die 26: