Leipzig: Umgang mit Bauerbe

  • danke für die bilder! bei der villa in der käthe-kollwitz bin ich ja echt baff, was die daraus gemacht haben. großes lob, wird mir demnächst sehr viel freude bereiten, wenn ich wieder jeden tag dran vorbeifahren werde :)

  • Als ich neulich in der Ecke hinter dem Wintergartenhochhaus unterwegs war, fiel mir unter anderem auf, dass vor dem Haus Büttnerstraße 12 - neben dem Hofmeisterhaus Nr. 10 mit der MPU (wo ich nicht war ;-) ) und schräg gegenüber des geplanten Licon-Sitzes [ Bild von Leipziger: http://www.architekturforum.ne…c.php?f=19&t=1794&p=50839 ], also hier: http://maps.live.de/LiveSearch…&dir=0&tilt=-90&alt=-1000 +180° drehen - seit März das Parken verboten ist und Bauzäune stehen. Ich fand aber noch keine Plane oder ähnliches mit weiteren Informationen.


    Gesichert wurde das Gebäude aber m.W. schon, zumindest vermauert. Es steht auch im Gebäudesicherungsprogramm auf der Liste vom Mai 2008 als Nr. 3 der Objekte der Priorität 2A: http://leipzig.de/imperia/md/c…prioritaet_2a_29_5_08.pdf


    Falls jemand weiß, wäre ich über Informationen dankbar. Ansonsten bitte immer mal vorbeischauen, vielleicht wird ja bald mehr draus.


    Was wird eigentlich aus den beiden Zähnen, der hintere doch schon sehr hohl, westlich des Hofmeisterhauses Richtung Querstraße?


    An der Salomonstraße, Einmündung der Straße Czermaks Garten, entsteht gerade ein Stadthaus und das Industriegebäude aus den 30er Jahren (so mein erster flüchtiger Eindruck) an der Egelstraße wird in dem Zuge - sofern ich die Visualisierung richtig verstanden habe - ebenfalls saniert und aufgestockt.
    http://www.immozentral.com/anz…fm?id=194019&objekttyp1=1
    http://www.myimmoworld.de/97939

  • Es tut sich noch mehr erfreuliches in Leipzig:
    Aufgefallen ist mir durch Zufall über eine Bauplane in der Johannisallee die MANA AG:


    http://www.mana.ag


    Die haben in Leipzig schon viel gemacht. Es gibt auf deren Web-Site viele Referenzen.


    Als noch anzupackendes Objekt viel mir das in der Johannisallee (Buchbinderei) auf.



    zum anderen geht es am Ostplatz / Oststraße bei der GRK nun straff vorran:



    und in der Harkortstraße wird nun auch gebaut. Es steht das Gerüst und im Hof wird auch gearbeitet



    Alle Fotos von mir

  • ^ Auf der Baukomplex-Seite ist immer noch von einer Fertigstellung März 2010 die Rede, insofern würde ich mal davon ausgehen. Bauherr ist ja bei beiden Gebäuden die KSW. Schön jedenfalls, dass es hier und auch am Ostplatz jetzt auch gefühlt losgeht ;)


    Danke auch an die anderen für die tollen Sanierungsupdates, schön zu sehen, dass es offenbar immer mehr Firmen gibt, die erkannt haben, das mit hochwertigen Sanierungen und entsprechender Präsentation in Leipzig Geld zu verdienen ist.

  • @Dase: Fast den identischen Satz hab ich gestern hier auch reingepostet. Aber der fiel der Cowboy'schen Zensur zum Opfer. Aber gut, dass du das hiermit nochmal erledigt hast.


    Die Cowboy'sche Zensur hat deinen Beitrag in die Lounge verschoben, und es lag ganz sicher nicht an besagtem "fast identischen Satz". Es wäre schön, wenn du endlich mal beim Thema bleibst. Lange schau' ich mir das nicht mehr an. Cowboy


    PS: Danke leipziger für die Bilder der Villa Sassstr. 22 in Süd-Gohlis. Das ist schon eine Wucht! :eek:

  • Danke an leipziger für die Bilder des kleinen Joachimsthales. Ich will ja nicht meckern, aber ich hoffe inständig, dass da mit den Fenstern noch was passiert - eins andersfarbig, die anderen ohne Querstreben - außerdem sieht es ein wenig nach Plastik aus? Andererseits: wieso sollte man hier temporäre Fenster einsetzen? Auf jeden Fall ein hervorragendes Beispiel, wie ein an und für sich sehr schön saniertes Gebäude, durch die Fenster entstellt wird. Daumen drücken.

  • sehr schön.


    leipziger: ist dir bekannt, ob die höfe des kleinen joachimsthals öffentlich zugänglich sein werden? in einer kürzlich erschienenen publikation der stadt war ein grundriss abgebildet, auf dem auch übergänge zu barthels hof, intersport-gebäude und zur hainstrasse zu erkennen waren - allerdings alle labyrinthisch verwinkelt.
    für infos diesbezüglich wäre ich sehr dankbar.


    da du gefragt hast: vorher-bilder von der sassstrasse 22 wären auch klasse.

  • Schöne Updates, vielen Dank Leipziger und AndyJa. Die sprossenlosen Fenster am Kleinen Joachimsthal wurden vielleicht hinsichtlich der künftigen Nutzung eingesetzt. Bei diesem Projekt dringen leider überhaupt keine Infos durch. Alles, was man weiß, ist, dass das Objekt ein Monegasse für 1,22 Mio Euro ersteigert hat. Da die städtebaulich wichtige Sanierung der Harkortstraße 6 beginnt, gehe ich auch davon aus, dass der städtebaulich ebenso wichtige Lückenbau daneben bald losgehen wird.



    Auch beim Stadtpalais am Zoo in der Pfaffendorfer Straße gehen die Arbeiten zügig voran. Ich denke, dass das Gebäude bis Mitte des Jahres fertiggestellt sein wird.


    Fotos vom Stadtpalais am Zoo von vor 2 Wochen



    Eigene Fotos



    Edit:


    DaseBLN, die Fenster am Kleinen Joachimsthal entsprechen der historischen Situation.

  • ^ Hmm, wäre ein Argument. Mich wundert aber schon, dass beim uns bekannten Vorzustand die Sprossung zumindest im 2. OG vorhanden war. Um ehrlich zu sein, ist mir keine Sprossung da fast lieber als die Fenster mit den Kippöffnungen oben, die sehen mir einfach zu sehr nach den altbekannten 90er Jahre Billigsanierungen aus. Vielleicht liegts daran und man muss sich daran gewöhnen, aber irgendwie stört einen da erstmal was, wenn man es sieht. Die Fassade selber ist natürlich einwandfrei.

  • Noch wichtiger alsdie Fenster für die Belebung der City sind die Durchgänge / offenen Höfe / Passagen. Ich hoffe es wird die Durchgänge zur Hainstraße geben.

  • Auf dem Gelände der ehemaligen MDR-Funkzentrale geht es mit der Sanierung nun auch richtig los. Der Innenhof wurde ja bereits, wie schon einige von euch geschrieben haben, entrümpelt. Jetzt geht man an die Entkernung der Gebäude.


    Die Jungs fürs Grobe (blaues Fahrzeug) haben das Kommando übernommen



    Mittelpunkt der Sanierung ist dieses markante, expressionistische Gebäude aus den 1920er-Jahren




    Der Putz aus DDR-Zeiten wird sicherlich entfernt und es kommen neue Fenster mit der gleichen horizontalen Sprossung rein.


    Eigene Fotos

  • Ich finde es sehr schön das dieser Bau nun saniert wird. Die Fassade ist schon einmalig.
    Danke für die Bilder dazu, wo hoffentlich bald die "Nachher" Fotos folgen können.
    Ich hoffe es wird eine hochwertige Sanierung. Wird die Fassade in der Farbgebung bleiben? Was wird in dem Objekt? Büro's oder Wohnungen? Wann solle es fertig sein. Ich hatte mal ein Verkaufsexpose gesehen dazu, ich weis aber nicht wo.


    So hab es gefunden:
    es stand im APH Forum oder neu Architekturforum


    http://www.architekturforum.ne…pringerstra%C3%9Fe#p62424


    Dort hatte Dase einen Beitrag stehen. Auf der Website des genannten Architekten Kalkhof steht aber nichts dazu.

  • ^ Ein anderer Bericht als der von mir zitierte LVZ-Artikel im APH ist mir auch nicht bekannt. Da aber Balkons und Loggien im Innenhof kommen sollen, und aufgrudn der Lage gehe ich stark von einer normalen Wohnnutzung aus.

  • Ja, die Heritus AG gibt ordentlich Gas. Und ausgerechnet in der so verranzten vorderen Georg-Schumann-Str, wo man bisweilen nicht tot überm Zaun hängen möchte, kommt 'ne Sanierungswelle in Gang. Kennt jemand von euch die Ruine Georg-Schumann-Str. 29 (wer Zeit hat, bitte unbedingt noch einmal Fotos vom Objekt machen)? Das will die Heritus draus machen:



    Foto: Heritus AG


    Dein Wunsch ist mir Befehl, bitte sehr:



    Einrüstung hat schon begonnen.
    Foto von mir.

  • #833:


    Ich habe mir das Ganze am Wochenende mal in natura angeschaut. Also ich bin da ja kein Experte, aber ich kann mir nicht so richtig vorstellen, dass das Ernst gemeint ist. gerade, wenn man sich das EG anschaut, sieht das beinahe eher nach einem temporären Baustopp aus. Das grüne Fenster ist tatsächlich grün, einige der weißen sehen wiederum wie ältere und nur frisch angestrichene Holzfenster aus und im Erdgeschoss ist noch nichts passiert. Hoffen wir, dass das Ganze so schnell wie möglich zu Ende gebracht wird. Das Fassade selbe ist aber super. Hier die Bilder:



    Oben Links das grüne Fenster:



    Das Erdgeschoss - bisher scheinbar unbearbeitet:

  • Nutzungsideen für Interdruck und Bleichertwerke


    Eine mögliche Neunutzung für das Interdruck-Gebäude im Graphischen Viertel und den Flächen der Bleichertwerke in Gohlis zeigt eine Ausstellung mit Arbeiten von Studenten aus der Niederlande, Österreich und Deutschland. Vom 22. April bis 12. Mai 2009 sind sie in der 5. Etage des Neuen Rathauses ausgestellt.


    Die Eröffnung findet am 22.04. um 15 Uhr auf selber Etage mit Wolfgang Kunz, Leiter vom Stadtplanungsamt und Christop Gröner, Geschäftsführer der CG Gruppe, statt.


    Teilnehmer der Entwürfe: INHolland University of Applied Sciences (Haarlem), der FH JOANNEUM (Graz), der Technischen Universität Graz und der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden. Das Projekt wurde geleitet von Christian Becker (INHolland University).