Gebäude f. Wissenschaft, Kultur, Medizin und Sport

  • Ohne das Projekt Filmkunsthaus genau zu kennen, hatte ich an das frühere Kino der Jugend (Eisenbahnstraße) gedacht. Doch bestimmt hätte auch dies nicht funktioniert.

  • Dekoratives Anführungszeichen

    das frühere Kino der Jugend (Eisenbahnstraße)

    Auch dieses Projekt fällt übrigens dem Haushalt zum Opfer. Es ist Teil der Liste, wofür Fördergelder verfallen, weil die Stadt den notwendigen Eigenanteil nicht aufbringen kann. ;(

  • Kino der Jugend - stimmt nur zum Teil. Es wird versucht, mit den Fördergeldgeber*innen zu sprechen, ob ein Verschieben möglich ist:

    schriftliche Antwort der Stadtverwaltung zur Anfrage der Freien Fraktion VIII-F-01751-AW-01

    Betreff: Wie ist der Wasserstand beim Kino der Jugend?

    https://ratsinformation.leipzig.de/allris_leipzig…7&refresh=false

    Für das Projekt Filmkunsthaus der CINÉMATHÈQUE (https://cinematheque-leipzig.de/zukunft/) wäre es nicht geeignet gewesen, weil es ja andere bereits andere Umbau- und Nutzungspläne der IG Fortuna (http://ig-fortuna.de/) gibt, die mit denen das Konzeptverfahren der Stadt Leipzig 2020 gewonnen hat.

  • Ich muss aber sagen, dass es auch dauerhaft ein weiteres soziokulturelles Subventionsobjekt gewesen wäre. Das Kino der Jugend wird höchstwahrscheinlich eher Arthouse, Kurzfilme oder unkommerzielle Kinder- und Jungendfilme zeigen, die ein Kleinstpublikum ansprechen. Die 2020 gestartete Konzeptphase hat auch nur die üblichen urban-liberalen Soziokulturisten angesprochen. Kommerziell kostendeckend ist so ein Haus nicht zu führen. Das wäre allerdings das Mindeste und mich stört, dass sämtliche Projekte dieser Art dies nicht mal mitdenken in ihren Konzepten. Stattdessen wird von "Zivilgesellschaft" und "visionärer Filmkunst in Zeiten tiefgreifenden Wandels" geraunt. Das ist alles Konzept- und Antragsgeschnatter ohne Substanz.

    Angesichts der Deckungslücken und Herausforderungen der Stadt ist so ein Projekt wünschenswert, aber purer Luxus. Die Gefahr, dass ein weiteres Dauersubventionsprojekt für irgendwelche Grüppchen entsteht, die es mit der Erwerbsarbeit und dem Leben ohne Staatsknete nicht so haben, ist einfach zu groß. Das war jetzt polemisch, aber anders kann ich es nicht formulieren, weil ich nicht verstehe, wieso sich die Stadt finanziell bei solchen Partikularinteressen einbringen sollte.

  • Dekoratives Anführungszeichen

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    (eigenes Bild)

    Entschuldigt den Anblick, aber es gibt auch aus anderen Perspektiven nichts Schönes zu sehen. Die Schwimmhalle wird am 11. August eröffnet. Hier ist die Pressemitteilung.

    Hier noch ein paar aktuelle Bilder von Der Schwimmhalle auf dem Otto-Runki-Platz.

    Mit der Sicht aus zwei Achsen von Westen (Konstantinstraße und Jonasstraße):

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    Der Blick von Südosten mit dem Vorplatz:

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    Die Schwimmhalle - und die direkte Situation an der Eisenbahnstraße:

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    Einmal editiert, zuletzt von Marco Leone (12. Oktober 2025 um 15:21)

  • Dekoratives Anführungszeichen

    Am Sonntag war Tag der offenen Tür im Grassi-Museum und es wurde u.a. ein neuer Ausstellungsraum - der sog. "GRASSI Himmel" - im 3. OG, welches bis dato für Besucher nicht zugänglich war, der Öffentlichkeit präsentiert. Noch im ersten Quartal soll hier eine Treppenskulptur vom Künstler Thomas Moecker aufgestellt werden, die bis zu den Fenster reichend einen Blick in Richtung Augustusplatz bieten soll.

    Nachgereicht die Bilder der neuen Treppenskulptur sowie einige interessante zeitgeschichtliche Eindrücke der Foto-Ausstellung Leipzig 1972 von Ute Eskildsen und Timm Rautert:

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    Eigene Bilder

  • Fantastische Zeitdokumente, bei einigen Fotos muss ich durchaus grübeln, welche Orte das sind... Doch ganz charakteristisch: "Ab Abfahrtssignal nicht mehr einsteigen!" in Spiegelschrift.

  • Dekoratives Anführungszeichen

    Auch die ältere Generation hat ein Anrecht auf bodentiefe Fenster wie hier beim Neubau für betreutes und altersgerechtes Wohnen sowie Praxen zur ambulanten Versorgung August-Bebel-Straße 84

    Aktueller Stand bei der zukünftigen Seniorenresidenz Richard-Lehmann-Ecke August-Bebel-Straße:

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    In der Windscheidstraße ist das SOS-Kinderdorf mittlerweile äußerlich nahezu fertiggestellt (es finden derzeit noch Deckenarbeiten im Durchgang statt):

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    Eigene Bilder

  • Dekoratives Anführungszeichen

    Beim Neubau Querstraße/Großer Brockhaus haben die Bauvolumina ihre endgültige Ausdehnung erreicht

    Bei diesem Bauvorhaben wurde im Dezember 2025 RICHTFEST gefeiert. Einige der Projektbeteiligten treten sonst wenig in der Öffentlichkeit auf. Ihre Projekte bzw. Liegenschaften prägen aber Leipzig seit Jahrzehnten.

  • Vor allem die Erdwärme ist eine tolle Sache, aber auch die Nutzungsmischung überzeugt mich. Wenn auch noch die Fassaden ansehnlich gestaltet wären, wäre ich begeistert. Bei den Fassaden verschwendet man aber leider viel Geld für Glas und Stein im großen Stil und trotzdem wird es billig aussehen und schlecht altern. Eine klassischere Architektur hätte mehr Return on Investment gebracht.

  • Die LVZ berichtet, dass überraschenderweise die Gottschedstraße 16 (früher Theaterbühne "Skala") zu einem "Haus des festivals" werden soll. Die Idee ist anscheinend schon älter. Schon vor über 10 Jahren wurde hier im Forum erstmals darüber berichtet: ** Filmkunsthaus in ehem. Skala in der Gottschedstraße 16 geplant Lange Zeit tat sich aber gar nichts. Jetzt gab es in den letzten Wochen einen Zuwendungsbescheid des Freistaates über 7 Millionen Euro, mit einer weiteren Förderung durch den Bund in fast gleicher Höhe wird gerechnet. Insgesamt wird mit Kosten von 18 Millionen gerechnet, die aktuellen Sparauflagen der Stadt sollen aber kein Problem sein. Der Stadtrat muss noch zustimmen.

    Baubeginn soll 2027 sein.

    Weitere Informationen gibt es auch auf der Seite der Stadt Leipzig.

  • ^ hatten wir bereits vor einiger Zeit hier:

  • In den letzten Tagen fanden in und in der Nähe der Universitätsklinik Baumfällarbeiten statt. In diesem Bereich südlich des Hauses 3 wird wahrscheinlich bereits Baufreiheit für die Zentralisierung der Nuklearmedizin geschaffen.

    An der Spitze zwischen Philipp-Rosenthal-Straße und der Straße des 18. Oktober wurden ebenso Bäume gefällt und ein Bauzaun aufgestellt. Möglicherweise wird hier die "interimistische Stellplatzfläche" angelegt.