Gebäude f. Wissenschaft, Kultur, Medizin und Sport

  • ^ Auf den Fotos kann ich nicht erkennen, ob es beabsichtigt ist, dass der Putz an der neuen Thomaner-Grundschule so aussieht, oder ob man unfreiwillig zu sehen bekommt, wann die Arbeiter ihre Pausen eingelegt haben.


    Wie dem auch sei, ich finde es nicht gut, wenn man den Sockel so gestaltet, als ob das Gebäude in der Luft schweben würde. Das sieht letztendlich immer sehr gewollt aus - so auch hier.

  • Keine Kritik an dich 'DrZott', aber ein paar Fotos zum Kontext mit der alten Villa hätten dem Bild besser getan. Der Putz an der Schule ist, wie bei der Villa und den anderen Neubauten der Thomaner Kita, nicht weiß sondern etwas dunkler gehalten. Außerdem ist der Putz stark angeraut und mit vertikalen "Putzrillen" versehen. Deswegen diese Optik auf den Bildern, welche bei dem nasskalten Wetter die Ansätze der Arbeit pro Gerüstebene hervorbringen.


    Ich hatte hier auch auf Lamellen, ähnlich der Kita, gehofft. So kommt der eigentliche gestalterische Ansatz leider nicht so zum tragen. Dennoch ist das Gesamterscheinungsbild der Einrichtungen absolut stimmig. Fehlt nur noch die Hofgestaltung.

  • Baustart Rahn-Oberschule Salomonstraße

    Ein anderes Thema. Wie die LVZ hinter der Bezahlschranke heute berichtet, gibt es über den Schulcampus der Rahn-Education im Graphischen Viertel Neues zu berichten.
    - die Bau- und Schachtarbeiten für die neue Oberschule haben begonnen
    - die Verzögerungen (Grundsteinlegung 2014) sind auf das Warten von Fördermitteln zurück zu führen
    - der neubau entsteht nach Plänen des Büros Fuchshuber Architekten
    - Insgesamt werden rund 18 Millionen Euro in den Ausbau investiert. Der Bildungsträger mietet die Gebäude.
    - die Oberschule aus der Kochstraße 28 a soll das neue Gebäude nutzen. Ebenso werden die Schülerzahlen des musikalisch-sportliche Gymnasiums verdoppelt (auch auf dem Schulcampus befindlich)
    - nach dem Gesamtausbau wird der Schulcampus im Grafischen viertel von 1600 Schülern genutzt.

  • Neubau Kita Demmeringstraße

    Die Zwergenland Grundstücks gGmbH baut in der Demmeringstraße gegenüber des Robert-Schumann-Gymnasiums eine Kita mit 170 Plätzen und Schwimmbereich. Hier zwei aktuelle Bilder.
    Blick nach südosten.



    Blick nach Osten.


  • Das teuerste Schulprojekt der Stadt, so die LVZ von heute, wirft seine Schatten voraus. Für 30,5 Mio Euro (19,3 Mio Euro Eigenanteil der Stadt) wird das von Stadtbaurat Hubert Ritter im Stil der Neuen Sachlichkeit entworfene Ensemble mit vier miteinander verbundenen Häusern und der Turnhalle saniert und erweitert. Als ehemalige Max-Klinger-Schule wurde der Komplex als IV. Höhere Mädchenschule 1929 zwischen Karl-Heine-Straße und Palmengarten eröffnet.


    Die Kosten seien erforderlich, weil Kubatur, Aufteilung und Anzahl der Räume nicht den Anforderungen an ein modernes Gymnasium entsprächen. Ebenso wird ein Erweiterungsbau und der Bau einer auf einer Stahlbetonbodenplatte mit Pfahlgründung befindlichen Dreifeldsporthalle nötig sein. Die ehemalige Turnhalle wird zur Aula und Mensa umgestaltet. Geplant ist außerdem ein zentraler Pausenhof sowie Sportfreiflächen. Der Zugang zum Gymnasium erfolgt über die Karl-Heine-Straße sowie über eine neu zu errichteten Brücke über die Kleine Luppe.


    Das Schulprojekt wird von den M4-Architekten aus Berlin umgesetzt, die 2014 bei einem für das neue Gymnasium erfolgten Wettbewerb als Sieger hervorgingen. Die Jury lobte den Entwurf, weil nach ihrer Sicht die Architekten den ursprünglichen Charakter des Ensembles bewahren und die Architektursprache der Neuen Sachlichkeit mit jener des 21. Jahrhunderts verbinden. Weitere Informationen dazu auf der Website der Architekten.


    Bis voraussichtlich diesen Oktober sind in einem der vier Häuser noch Asylbewerber untergebracht. Danach soll der Umbau zum neuen Gymnasium beginnen. Im September 2020 soll dann alles fertig sein.


    aus der LVZ-Druckausgabe von heute

  • Kita-Neubau Erich-Zeigner-Allee

    Wenn das Gerücht stimmt, dann soll auf eine bisher verwilderte Fläche zwischen der Naumannschen Brauerei und dem Gelände der ehemaligen Kammgarnspinnerei Stöhr & Co. AG ein Kindergarten gebaut werden. Die Bäume sind schon weg. Das Gebäude im Hintergrund kommt auch weg.


    Lage, Vorzustand


    Bilder von heute




    Zustand im Dezember 2016


  • Das Werner-Heisenberg-Gymnasium in Möckern bekam 2010 eine neue Sporthalle, DaseBLN hat davon berichtet. Seit Ende 2013 läuft auch die Sanierung des großen Schulgebäudes, das 1885 errichtet wurde. Ursprünglich sollte schon 2015 alles fertig sein, jedoch wurde Hausschwamm entdeckt und die Baupläne mussten daraufhin überarbeitet werden. Die Sanierung läuft seitdem bei vollem Betrieb, wobei ein paar Klassen meines Wissens woanders unterrichtet werden.


    Jetzt, zwei Jahre nach geplanter Fertigstellung, ist zumindest die äußere Gebäudehülle saniert und ein Ende scheint in Sicht. Hier ein Bild vom Zustand vor der Sanierung.



    Und jetzt aktuelle Bilder vom Heisenberg-Gymnasium von vor zwei Tagen








    Die Rückseite im Sonnenlicht.

    Bilder: Cowboy

  • VILLA VOSS enthüllt sich



    In der Karl-Tauchnitz-Straße.



    Bei trüben Wetter sieht die Fassade so aus. Bei Sonnenlicht vielleicht wie auf der Plane.

  • Nein, die Fassade ist wirklich sehr hell geworden - leider! Damit nimmt sie die Farben der umliegenden Villen im Stil der italienischen Spätrenaissance nicht auf. Der Bau hat im städtebaulichen Kontext einen Stil welcher eigentlich stark an die Postmoderne erinnert. Das wird, meines Erachtens, vor allem durch das Weiß und Grau der Fassade verstärkt.


    Eine farbliche Anpassung an die Umgebung hätte dem Gebäude besser gestanden.

  • Der Umbau zum Karl-Heine-Gymnasium startet mit dem Neubau der Brücke über die Kleine Luppe und der Befestigung der alten Ufermauer.


    Das Gelände ist schwer einsehbar, dennoch ein paar Fotos. Zuerst eins von der Karl-Heine-Straße.





    Und ein paar Fotos von der anderen Seite im Palmengarten. Auf dem ersten Bild ist der Zugang zur Asylunterkunft, die sich in einem der vier Gebäudeteile noch bis Oktober befindet.






    Die ehemalige Turnhalle, die ab Oktober zur Aula und Mensa umgebaut wird.






    Blick über die Kleine Luppe, rechts der 5. Strafsenat des BGH in der Villa Sack.

    Bilder: Cowboy

  • Käthe-Kollwitz-Schule

    Die Käthe-Kollwitz-Förderschule hat im ehemaligen Gebäude des Richard-Wagner-Gymnasiums eine neue Heimat gefunden. Das RiWa wurde 2001 geschlossen. Im Jahr 2014 wurde entschieden das Schulgebäude für die Käthe-Kollwitz-Förderschule, die ab 2006 in zwei Gebäuden untergebracht war, wieder in einem Gebäude zu vereinen. Das Schulgebäude samt Turnhalle in Anger-Crottendorf in der Karl-Vogel-Straße 17-19/ Roßbachstraße wurde von 1898/99 erbaut. Seit 2014 bis August 2016 wurde es für 13 Mio EUR saniert und umgebaut. Hier lernen nun 27 Klassen mit ca. 300 Schülern.
    Gebäudezustand 2008. Kleiner Rundgang Vorzustand.





    Blick auf die Turnhalle in der Roßbachstraße.


  • Pablo-Neruda-Grundschule: Sanierung Bestandsgebäude


    Der Plattenbau der Pablo-Neruda-Grundschule wird von Januar 2017 bis Juni 2018 saniert. Die beauftragten Architekten sind keine anderen als RKW, die sich bereits für das FRANZ-Bildungszentrum verantwortlich zeichnen, zu denen auch die Grundschule gehört.




    Und so soll die Fassade zum Schulhof mal aussehen.


  • Wie hier schon mit Bildern gezeigt entsteht neben dem Gelände der ehemaligen Brauerei C.W. Naumann ein Kindergarten. Dies wurde heute am Rande eines Artikels in der LVZ berichtet. Es entstehen 165 Plätze. Betrieben wird die Kita von Frühe Hilfe für entwicklungsgestörte und behinderte Kinder Leipzig e.V.

  • VILLA VOSS enthüllt sich



    In der Karl-Tauchnitz-Straße.



    Bei trüben Wetter sieht die Fassade so aus. Bei Sonnenlicht vielleicht wie auf der Plane.


    Sonne gab's keine, deshalb schaut es jetzt so aus:



    zum Vergleich nochmal die Visualisierung:



    Quelle https://www.voss-villa.com/ www.agentur-dreipunkt.de







    Nein, die Fassade ist wirklich sehr hell geworden - leider! Damit nimmt sie die Farben der umliegenden Villen im Stil der italienischen Spätrenaissance nicht auf. Der Bau hat im städtebaulichen Kontext einen Stil welcher eigentlich stark an die Postmoderne erinnert. Das wird, meines Erachtens, vor allem durch das Weiß und Grau der Fassade verstärkt.


    Eine farbliche Anpassung an die Umgebung hätte dem Gebäude besser gestanden.


    Das stimmt, außerdem ist es bisschen zu groß geraten... andererseits hätte es auch wesentlich schlimmer kommen können, insofern find ich's ok. Mal sehen, was für ein Gitter die Einfriedung noch bekommt, bis jetzt sieht es recht passend aus. Zudem fällt auf, dass es hier endlich mal gelungen ist, die Fassade von hässlichen Fallrohren freizuhalten bzw. sie im Dachbereich unauffällig einzufügen und farblich anzupassen.

  • ^ ich finde die Proportionen eigentlich stimmig. Dass nun aus 2 Geschossen in der gleichen Höhe 4 Geschosse gemacht werden, ist sicher eine generelle Entwicklung seit sehr langer Zeit. Obwohl man auch sagen muss, dass der Name für das Quartier "Protzdendorf" nicht nur äußerlich passte sondern auch im Inneren der alten Villen. Wer das Glück hatte mal ein paar derer zu besuchen, wird wissen was ich meine. Deswegen sind Erwartungen der genau gleichen Proportionen sicher nicht gerechtfertigt.

  • Ich finde, die Villa passt zu ihrer Bestimmung, besser Betuchten schöne Zähne für viel Geld zu verpassen. Architektonisch würde ich das Gebäude auch der Postmoderne zuordnen. Im Vergleich zur umliegenden Villenbebauung wirkt der Neubau freilich ziemlich kitschig.

  • Interessante und naheliegende Entwicklung - aus Platzgründen werden beim Rahn-Bildungscampus im Graphischen Viertel Sport- und Erholungsflächen auf das Dach der Sporthalle wandern. Bei der Kita Tarsius (gehört ebenfalls zu Rahn-Education) ist das schon der Fall. Und auch bei der International School - da war es mir vorher nie aufgefallen, ist aber hier zu sehen (und das trotz großem Freigelände):
    https://www.intschool-leipzig.com/en/about-lis.html
    Warum die Bild die LIS in Plagwitz verortet, ist mir allerdings nicht klar.
    EDIT: Ah, der Kindergarten der LIS ist in Plagwitz, die Schule in Schleußig.