Gebäude f. Wissenschaft, Kultur, Medizin und Sport

  • Für die HTWK ist die Verdichtung und der Ausbau des Campus natürlich ein enormer Gewinn und somit auch insgesamt für die Stadt Leipzig als Hochschulstandort.


    Auf den Bildern erscheint der Bau tatsächlich angenehmer als die Visualisierung vermuten ließ. Es bleibt abzuwarten, wie sich der Bau darstellt, wenn er ein wenig gealtert ist. Auch in Hinblick, dass die nackten weißen Wände für Graffiti-"Künstler" höchsteinladend wirken müssen.

  • die fläche mit den garagen stadteinwärts westlich von der karli (zwischen eichendorff- und der gustav-freytag-strasse) wird mit den gebäuden für die maschinen- & energietechnik bebaut, die derzeit noch fernab in markkleeberg ihr dasein fristen. die planungen dafür laufen bereits.
    ein wenig schade ist es dennoch für die studenten des fb medien, die nun nicht mehr in ihr grünes refugium am gutenbergplatz gehen dürfen ;p dafür sparen sie sich im grundstudium transferzeiten...

  • Entzerrt?
    Ja, bis auf das letzte Bild. Ich hoffe, es wirkt nicht übertrieben entzerrt.


    die fläche mit den garagen stadteinwärts westlich von der karli (zwischen eichendorff- und der gustav-freytag-strasse) wird mit den gebäuden für die maschinen- & energietechnik bebaut (...) die planungen dafür laufen bereits.
    Interessante Info. Insiderwissen oder gibt es dafür eine Quelle?


    Auch in Hinblick, dass die nackten weißen Wände für Graffiti-"Künstler" höchsteinladend wirken müssen.
    Die Verkleidung scheint aus gut abwaschbarem Material zu sein. Kleine Kritzeleien, die sich leicht wieder entfernen lassen, wird es sicher geben, aber großflächige Bombings wohl eher nicht. Überhaupt habe ich den Eindruck, dass die Graffiti an sanierten Gebäuden in letzter Zeit deutlich zurückgegangen sind. Das liegt wohl in erster Linie am Engagement der Eigentümer, die Schmierereien schnell wieder entferneln lassen. Jüngstes Beispiel dafür ist das Leipziger Schmieramt (wegen der Graffiti bei einigen scherzhaft so genannt), nun wieder Finanzamt genannt.

  • Cowboy : nee, passt schon, willkommen im Club ;)


    ungestalt : Ich hätte ja einen dringlicheren Handlungsbedarf bei der Fakultät Elektro- und Informationstechnik, die derzeit im Wiener-Bau direkt neben der HGB untergebracht ist, vermutet, auch, weil der Campus in Markkleeberg ja in einem recht guten baulichen Zustand ist. Mit dem Neubau bzw. dessen Planung scheint es auch bald los zu gehen, einerseits wurden laut Lizzy in 2009 und 2010 Gelder dafür in den sächsischen Haushaltplan eingestellt, andererseits findet sich bei Competitiononline ein Wettbewerb mit dem Ziel, Vorschläge zur städtebaulichen Konzeption, zur Gebäude- und Freiflächengestaltung zu erhalten, der bis 30. Juli lief. Baubeginn soll Anfang 2011 sein, Fertigstellung Ende 2013, erwartet wird "ein Entwurfskonzept hoher architektonischer Qualität, dass in energetischer Hinsicht innovativ und wegweisend ist".

  • Cowboy :
    habe selbst am gutenbergplatz studiert und deshalb noch recht gute kontakte nach "innen". ich werd mich da aber mal konkreter umhören, vor allem, da dase ja meint, es könnte sich auch um die andere fakultät handeln.

  • Für mich ist dieses Bauwerk eine einzige städtebauliche Katastrophe, dass die eingeschränkte Sichtweise und damit die offentsichtlichen Probleme einiger heutiger Architekten einmal mehr verdeutlicht. Effekthascherei, Auffallen um jeden Preis....ja. Einordnung und Bezug zum städtebaulichen Umfeld was Form, Farbe, usw. betrifft, also der Blick fürs große Ganze...Fehlanzeige. Man hat den Eindruck der Architekt war noch nie vort Ort, oder aber ihm fehlt die städtebauliche Kompetenz. Vielleicht auch beides.


    Ich kann Cowboy daher nur zu gut verstehen, dass er es vermieden hat die umgebende Bebauung mit abzulichten. Schaut es euch besser vor Ort an, es ist wahrlich erschreckend.


    PS: Die Fassade besteht aus vielen kleinen Mini-Fliesen, wie man sie sonst nur vom Fußboden aus Schwimmbädern kennt.

  • ^ Glückwunsch, dass du auch im 800. Beitrag deiner Linie treu geblieben bist und anhand deines Geschmacks auf die Kompetenzen des Architekten schliesst. Das Umfeld ist im Übrigen äußerst heterogen bebaut, entspricht also nicht deiner selbstgeschaffenen Definition eines durchgängig gründerzeitlich bebauten Viertels. Du solltest wohl künftig die Ecke meiden, die beiden noch fehlenden Neubauten werden dir nicht besser schmecken. :lach:


    PS. Ich war noch nie in einem Schwimmbad aus Blechkacheln :)

  • Die Verkleidung scheint aus gut abwaschbarem Material zu sein. Kleine Kritzeleien, die sich leicht wieder entfernen lassen, wird es sicher geben, aber großflächige Bombings wohl eher nicht


    Danke für die Info. Zu meiner Leipziger Zeit fiel mir halt auf, dass gerade in diesem Bereich von Leipzig Richtung Connewitz Kreuz oder Wiedebachplatz, selbst die schönsten sanierten Gründerzeitler alsbald mit Schmierereien versehen waren.


    Zu Erweiterung des Campus der HTWK möchte ich noch anmerken, dass ich selbst dereinst dort Wirtschaftsingenieurwesen studierte und meine Vorlesungen sich auf Markkleeberg, Gustav-Freytag-Strasse, Wächterstrasse und teilweise auch Trufanowstrasse verteilten. Insbesondere das Pilgern nach Markkleeberg empfand ich als nervig, neben der Abgeschiedenheit war es auch die schlechte Anbindung mit der Strassenbahn (Taktzeit nur alle 20 min bis zum Forsthaus Raschwitz).


    Kurzum, dass nun anscheinend geplant ist den Fachbereich Maschinen- und Energietechnik in den Campus zu integrieren, kann ich nur begrüssen. In der Südvorstadt lässt sich’s einfach gut aushalten!

  • @ leipziger: Zunächst: einige Lücken doch ein wenig untertrieben, wenn entlang der Karli noch 1 Gründerzeitler plus 3 Solitäre aus Kaisers Zeiten stehen. Das wars dann, auch schon mit Gründerzeit, abgesehen von einigen Wohngebäuden in Scheffel-, Koch- und Eichendorffstraße. Hinzu kommen etliche Gebäude aus den 50ern (Geutebrück-Anbau der HTWK, Nordwestecke Karli/Richard-Lehmann, komplette Bernhard-Göring-Straße, FH Telekom, Zuse-Bau der HWTK), den 90ern (Nordostecke Karli/Richard-Lehmann, Nordecken Karli/Scheffelstraße). Dazu dann die zahlreichen Lücken. Für mich ist das alles ziemlich heterogen und keineswegs mit einem komplett mit Gründerzeitbauten bebauten Gebiet mit einigen Lücken vergleichbar.


    @ Valjean: Ich hätte ja vermutet, dass der Weg in die Trufanowstraße am nervigsten war. Immerhin kann man nach Markkleeberg ja mit der 9 durchfahren (heute auch alle 10 Minuten ;)). Nichtsdestotrotz sehr schön, dass künftige Studis nicht mehr ewige Zeiten in Bahn, Bus und auf dem Fahrrad verbringen müssen.

  • Wie die Lizzy berichtet, wird morgen das Medienzentrum und die Bibliothek der HWTK werden feierlich eröffnet. Dabei wird es neben Workshops und Musik Abends auch eine Lichtshow auf dem Gebäude geben. Wenn das mal kein grund ist, dort mit Stativ aufzulaufen :)

  • DaseBLN #111
    Veranstaltungen in der Trufanowstrasse waren auch nur ganz selten. Aber hier hatte ich das Gefühl mich im "glorreichen Kern Leipzigs" zu befinden und nicht so sehr ab vom Schuss wie in der Koburgerstrasse in Markkleeberg

  • HTWK "Mediencampus"


    Einige Eindrücke vom HTWK-Mediencampus an der Karli, die man bisher noch nicht gesehen hat. Zumindest hier im DAF-Forum >>



    Blick von der Gustav-Freytag-Straße zur Scheffelstraße.



    Terrasse auf der 2. Etage.



    Blick in die 1. Etage.


    Der neue Campus ähnelt dem Bildermuseum, ein reiner Betonklotz. Während im Museum die Treppen mit Pakett ausgelegt wurden, strich man sie im Campus (Bibliothek) nur grün an. Im Medien-Bereich (Sende-/Ton-/Schnittstudio/Redaktion) ließ man sie grau.

  • ^ Also dich verstehe, wer will. Die Kiste am Ring fineste super, aber dieses Gebäude ist ein Betonklotz :lach: Danke trotzdem für die Bilder.


    Pünktlich zur Eröffnung heute auch ein Bericht im Baunetz mit Innenaufnahmen.

  • ^ Also dich verstehe, wer will. Die Kiste am Ring fineste super, aber dieses Gebäude ist ein Betonklotz > Ich schrieb nicht, das es mir nicht gefällt. Ich finds genial, genauso wie das Bildermuseum. :D

  • Hallo in die Runde....


    also ich studiere Architektur an der HTWK und muss sagen, dass der Neubau gut reinpasst, aber die Innengestaltung ist doch gewöhnungssache. Und weil manche meinen städtebaulich sei es eine Katastrope, dann sollte man sich mal genauer umgucken und merken dass es passt. Die Auskragung findet sich auch im Anbau des Geutebrück wieder, wenn auch nicht so stark, und somit kann man schon sagen das eine Verbindung hergestellt wird und so auch der Campus "geschlossen" wird.
    Schade ist aber bei allen Neubauprojekten bisher, dass Professoren und Studenten keine Mitsprache haben und auch nie in der Jury saßen/sitzen. Also kann man nicht sagen "da wird doch Architektur gelehrt, wieso kann so was passieren". Und die Architekten werden auch nicht besonders geschätzt in den oberen Rängen der HTWK, mal so nebenbei...

  • HTWK-Neubau

    Weil hier auch des öfteren Kritik am vermeintlich unzulänglichen Übergang zum Gründerzeitler in der Karl-Liebknecht-Str. aufkam. Debatten um die grundsätzliche Frage, inwieweit sich ein Kubus neben ein Gebäude aus dem Historismus mit Schrägdach einfügt, sind sicher gerechtfertigt. Darüber lässt sich seitenlang diskutieren. Jedoch finde ich, dass sich der Architekt bei seinem Entwurf sehr wohl Gedanken um den benachbarten Gründerzeitler in der "Karli" gemacht hat. Auf dem zweiten Bild von #114 sieht man deutlich, dass der Neubau beim erwähnten Gründerzeitler sowohl die Trauf- als auch die Firsthöhe des Daches aufnimmt, so dass der Altbau (wie gesagt, ist das bei einem Kubus relativ zu bewerten) keineswegs erschlagen wird.


    Viel mehr stört mich das verlegte Pflaster auf diesem Anbau im Hof, das auf mich den Eindruck einer lieblos gestalteten Fußgängerzone vermittelt, und das Gebäude somit zusätzlich kalt und seelenlos erscheinen lässt. Aber damit müssen gewiss nur jene klar kommen, die das Gebäude nutzen.

  • Mensa im Sport-Campus


    Die alte Mense des Uni-Sport-Campus' an der Jahnallee wird bis September 2010 komplett umgebaut und erhält eine neue, moderne, Fassade. Den Autrag erhielt das Braunschweiger Architektenbüro HTP Husemann, Timmermann und Hidde.


    Für 11 Mio. EUR entstehen drei Speisesäle mit 1400 Plätzen. Im Erdgeschoss wird es eine "Cafeteria mit Terrasse" geben, in der 1. Etage ein Konferenzraum, neue Seminargebäude und ein Hörsaal mit 197 Plätzen für die Handelshochschule.



    Bild: Husemann/Timmermann und Partner


    Weitere Infos und Bilder auf >> http://www.architekten-htp.de/…legung/5_MensaLeipzig.php

  • Leutzscher Kita An der Lehde 12/14 soll modernisiert werden

    Leutzscher Kita An der Lehde 12/14 soll modernisiert werden
    (27.10.2009)
    http://www.leipzig.de/de/buerger/newsarchiv/2009/15399.shtml


    Die kommunale Kindertagesstätte An der Lehde 12/14 in Leipzig-Leutzsch soll einer umfassenden Modernisierung unterzogen werden. Dafür sprach sich am 27. Oktober Oberbürgermeister Burkhard Jung in seiner Dienstberatung aus.


    Die Kita ist ein 1978 errichteter Plattenbau. Sie wird für 248 Kinder, davon 62 Krippenkinder und 186 Kindergartenkinder, genutzt. Bis auf einen Teil der Fenster, die 2002 erneuert wurden, ist das Gebäude im unsanierten Zustand.


    Mit dem Planungsbeschluss, der dem Verwaltungsausschuss zur Entscheidung vorgelegt wird, werden 96.000 Euro für die weitere Planung von Wärmedämmung, Heizung, Elektrik, Brandschutz bereitgestellt. Weitere Planungen umfassen die Sanierung von Sanitärbereichen und die Erneuerung des vorhandenen Aufzugs.


    http://www.bing.com/maps/defau…%2012%20leipzig&encType=1