Taunusturm-Projekt: Planungs-Thread 2003-2011 (geschlossen)

  • Habe mich gestern mit ein paar Kollegen unterhalten und diese meinten dass es einen Umzugsplan gibt. . . Stockwerk für Stockwerk wird nun die Abteilung in den neuen Standort ziehen. Das "zieht" sich dann wohl bis November hin. Also denke ich dass spätestens im Dezember der "Bunker" leer steht. . .


    Auch ich habe heute mit einem Kollegen gesprochen: Die erste Abteilung zieht wohl in der ersten Novemberwoche ins neue Quartier (Taunusanlage 11, wenn ich das richtig verstanden habe). Sobald alle ausgezogen sind, soll das Gebäude angeblich gleich abgerissen werden. Mehr ist gegenwärtig nicht bekannt.

  • Hm, na gut. Immerhin eine halbwegs positive Nachricht für's Kaiserkarree, nicht jedoch für die Marieninsel. T11 sollte dafür doch abgerissen werden, aber wenn da jetzt erstmal die Coba einzieht, wird das wohl auf absehbare Zeit nichts.


    Es sei denn, T11 bleibt doch stehen und die Marieninsel wird nebenan gebaut... :naughty:

  • Im Erdgeschoss der alten Commerzbank steht ein Modell des Bankenviertels, das neben den Bestandsbauten auch geplante Hochhäuser wie MAX, Metzler usw. darstellt (wie lange es da schon steht, weiß ich nicht, da ich nur selten dort vorbeikomme. Vor einigen Monaten stand es da jedenfalls noch nicht).


    Alle Gebäude sind nur stilistisch als weiße Baukörper mit den groben Außenformen dargestellt. Alle, bis auf das Modell des Kaiserkarree, das wesentlich detaillierter gearbeitet ist. Mit anderen Worten: Es handelt sich um ein Modell des Kaiserkarree in seiner (zukünftigen) Nachbarschaft.


    Die Tatsache, dass dieses Modell den Mitarbeitern und Gästen der Commerzbank (vielleicht erst seit Kurzem?) einfach so ausgestellt wird, könnte eine gute Neuigkeit sein.

  • Gute Nachricht. Und kann man dieses Modell auch von außen sehen (haben die da so eine Art Schaufenster?) oder muss man dazu die alte Commerzbank betreten? Und falls das so ist: kommt man da als Nicht-Mitarbeiter uneingeladen rein?
    Oder vielleicht haben wir hier jemanden, der dort arbeitet und ein Foto machen könnte? :)

  • Also ein Klima/Lüftung Ingenieurbüro das auch für Frankfurt Hoch Vier viel gemacht hat ist zur Zeit ziemlich damit beschäftigt die Pläne für Kaiserkarree zu aktualisieren. Hört sich doch auch schon mal gut an.


    Ein Model des Kaiserkarree ist von aussen nicht zu sehen, dafür steht an der Ecke Neue Mainzer/Gallusstr ein Modell der neuen EZB wenn ich das gestern Abend im dunkeln richtig gesehen habe.

  • Der Auszug aus dem Bestandsgebäude ist in vollem Gange. Zudem habe ich heute 2 neue Informationen aufgeschnappt:


    • Der Abriss soll am 26.11. beginnen.
    • Das Neubauprojekt wird nicht von der Commerzbank entwickelt.


    Ob beide Neuigkeiten der Wahrhheit entsprechen, wird sich zeigen ...

  • Woher hast du die Infos denn wenn ich fragen darf?


    Das mit dem Abrisstermin hört sich klasse an! Dann warten wir mal die nächsten zwei Wochen ab.


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    Dass sich Irrlicht bereits in #123 auf einen Kollegen bezieht dürfte Erklärung genug sein. Gruß, Schmittchen

  • wenn man hier mal alle einzelinfos aus den letzten beiträgen zu einem bild zusammen setzt, hört es sich ja so an, als würde (ende) 2008 mit dem bau des kaiserkarrees begonnen werden. wenn wirklich in 2 wochen der abriss beginnt, wird man an dieser stelle sicher nicht lange eine brache dulden.


    frage an die "experten" hier: wie lange würde der rückbau der jetzigen gebäude dauern? reden wir da von wochen oder monaten? es wird ja sicher nicht gesprengt werden ;) wie lange hat man damals für den abriss des alten zürich-hochhauses gebraucht?

  • Baudezernet Schwarz hat schon vor einiger Zeit in einem Interview gesagt, dass ein Abriss eines Gebäudes an exponierten Lagen Frankfurt nur noch nach schriftlicher Bestätigung eines Baustarttermins genehmigt würde, das war eine Erfahrung aus dem Zürich-Drama, als nach dem Abriss des alten Zürich-Hauses das Gelände ziemlich lange brach lag. Kurz und gut: wenn tatsächlich abgerissen wird, muss es auch einen bereits definierten Baubeginn geben. ;)

  • ^^
    Das ist richtig und schlecht (für neue Hochhäuser) zugleich.


    Denn wenn ein Grundstück erst mal brach liegt ist der Handlungsdruck grösser ein neues Hochhaus zu bauen. Ich bin überzeugt wenn die das alte Zürich Hochhaus nicht schon abgerissen hätten dann wären die irgendwann aus Verzeiflung auf die Idee gekommen "Ach lass uns ein bischen Farbe ranklecksen und die alte Kamelle wieder vermieten". Der Opernturm wäre dann nie gebaut worden.

  • ^ ich glaube Du verwechselst da was, IcePick argumentiert ja gerade, dass es schade gewesen wäre, wenn der Opernturm nicht gebaut worden wäre. Nach seiner Vermutung könnte der Zwang seitens Stadt, abgerissene Gebäude schnell zu ersetzen (was ja positiv ist) jedoch zum negativen Effekt führen, dass alte Gebäude gar nicht erst abgerissen werden, obwohl sie es evtl. bitter nötig hätten.

  • ich denke nicht, dass die gefahr allzu gross wäre, dass alte gebäude nur nicht ersetzt werden, weil sie erst abgerissen werden dürfen, wenn der baubeginn auch fest steht. die werden ja tendenziell nicht geräumt, weil man grade mal keine lust mehr auf das gebäude hat, sondern weil der büroraum einfach nicht mehr zeitgemäss ist. und wenn dann abgerissen wird, gehts halt auch relativ zeitnah los. das ist auf alle fälle ein richtiger weg. um aufs kaiserkarree zu kommen, das wird auf alle fälle eine bereicherung des bankenviertels werden, auch wenn es eher niedriger ist. klingt alles sehr gut soweit! auf dass da bald die bagger rollen!

  • Nicht wirklich eine Neuigkeit: Der Neubau des Hochhauses wird angeblich deswegen so plötzlich so stark vorangetrieben, weil die bestehende Baugenehmigung im nächsten Jahr (?) abläuft. Offenbar muss vorher mit dem Hochhausbau zumindest begonnen worden sein, sonst war der Genehmigungsprozess für die Katz. Weiß jemand, ob sich das so verhält?


    Des Weiteren war wohl vor einiger Zeit in irgend einer Zeitung zu lesen, dass es sich beim Bauherren um einen Privatinvestor handelt (also wie bereits von mir erwähnt nicht die Commerzbank der Bauherr sein wird). Leider eine reichlich vage Info.

  • Ja, das ist möglich. In Hessen muss grundsätzlich innerhalb von drei Jahren nach Erteilung der Baugenehmigung mit dem Bau begonnen werden, sonst verfällt die wertvolle Genehmigung. Die Frist kann - gegebenenfalls mehrmals - um maximal zwei Jahren verlängert werden.


    Edit: Allerdings steht hier in Wikipedia, dass die Baugenehmigung (erst) Anfang 2007 erteilt worden sei. Dann würde die Zeit natürlich noch längst nicht knapp. Etwas erstaunlich ist das aber schon, denn Gruber + Kleine-Kraneburg haben den Wettbewerb schon 2000 für sich entscheiden können. Wie auch immer - scheinbar werden die Bestandsgebäude derzeit tatsächlich geräumt.


    Edit2: Die Baugenehmigung wurde tatsächlich am 16.11.2006 erteilt.

  • Ja, das hört sich plausibel an. Die bestehende Baugenehmigung ist ziemlich alt und dürfte bald überfällig werden. Die Bestimmungen, denen sie zugrunde liegt, ändern sich schließlich auch mit der Zeit. Bis zu diesem Zeitpunkt dürften schon locker 10% der Gesamtinvestitionen an Kosten angefallen sein. Mehr braucht man dazu wohl nicht zu sagen.


    TS wurde als potentieller Investor in einem FAZ Artikel gehandelt. TS hat in der letzten Zeit sein Portofolio in FFM stetig ausgebaut. Vor kurzem hat TS den AccessTower in Niederrad veräußert. Vielleicht will man an dieser Stelle umschichten und auf ein neues und prestigevolleres Objekt setzen.