Parks|Wasser|Plätze [Planung&Bau]

  • Da sehe ich ein paar Punkte anders. Fakt ist, die Essener City ist der kranke Mann im Ruhrgebiet und benötigt dringend Impulse und muss gerade in Zeiten, in denen der stationäre Einzelhandel an Bedeutung verliert, durch andere Anziehungspunkte die Menschen an sich ziehen. Soweit sind wir uns alle einig. Die größte Grünfläche in der City ist der Waldthausenpark. Ich erspare mir eine Kommentierung. Wie kann man da eine so zentrale Stelle einfach brach liegen lassen. Zumal das anliegende Ensemble rund um den Essener Dom ja einer der attraktivsten Ort in ganz Essen sein könnte. Gerade im Vergleich zur Nachkriegsarchitektur, die sonst vielerorts das Stadtbild prägt. Da muss man einfach mehr raus holen. Mir geht es gar nicht darum, unbedingt einen reinen Park zu entwickeln sondern viel mehr, dieses Filetstück an die Innenstadt anzuschließen. Denn deine Argumentation läuft aus meiner Sicht ins Leere. Nur eine attraktive Innenstadt für alle Schichten (es fehlen die gehobenen ab Mittelschicht) wird auch zukünftig Menschen in die Stadt ziehen. Die Stadt der Zukunft mit vielen kulturellen Angeboten und tollen Plätzen( mit Gastronomie) wird die Käufer der Zukunft erst in die City locken. Ohne Attraktivität ringsherum stirbt auch der Handel. Der Platz muss unbedingt entwickelt werden. Ein unfassbares Versäumnis der Politik.

  • #120/ #121

    Wenn ich so zurück blicke, komme ich zum Schluss, dass die Essener Stadtpolitiker selten ein glückliches Händchen mit der Gestaltung der Innenstadtplätze hatte. Der Willy-Brandt-Platz, der aus Grund seiner zentralen Lage besonders im Fokus steht, ist wahrscheinlich das prominenteste Beispiel. Allerdings hat man sich auch mit abgelegenen City-Plätzen nicht mit Ruhm bekleckert. Ich erinnere an den Viehofer Platz mit dem Plan einer Markthalle oder den Weberplatz, der ursprünglich DER Marktplatz der Innenstadt war und seit seiner Umgestaltung keinerlei Lebendigkeit mehr hat. Es gibt Beispiele, wo zumindest die Architektur stimmt (Hirschlandplatz), aber es an Lebendigkeit fehlt. Die dortige Gastronomie besteht rein aus Restaurants, die früh am Abend schließen. Ein Blick nach Venlo oder Arnheim zeigt auf, wie eine Stadt unabhängig der Immobilien rings um einen Platz oder einer Straße Leben dorthin bringen kann. Schicke, hochwertig gestaltete Pavillons mit Biergarten und einem ebenso hochwertigen Angebot beleben das Umfeld und ziehen so weitere Gastronomie an. Auf der Zeil in Frankfurt sah ich ähnliches.


    Was den Waldhausen Park betrifft, sehe ich dessen Bedeutung eher in der Naherholung von Anwohnern/ Anliegern. Daher ist eine Neugestaltung sehr wichtig, Der Platz steht allerdings nicht so sehr im Fokus der Öffentlichkeit, hier Gäste und Besucher gemeint. Beim Burgplatz sieht das schon anders aus. Dieser zentrale Platz wurde ja in seiner Geschichte immer mal wieder umgestaltet. Ursprünglich Auflauf- und Paradeplatz, später Parkplatz, dann die Rondell-Anlagen (Beete) im Treppenabgang, die von den Einen als Barriere und von den Anderen als urbaner Ort empfunden wurden, zumal hier unter Anderem das Laternenmuseum stand. - Warum wurde dieses überhaupt abgebaut? An sich finde ich den Platz nicht schlecht gestaltet - er ist klar strukturiert, dazu der breite Treppenaufgang, er lehnt sich an den historischen Platz an. Dennoch wird der Platz nur teilweise angenommen und wirkt irgendwie nicht attraktiv. Vielleicht liegt das auch ein wenig daran, dass es an einer guten Gastronomie fehlt, dass nicht alle Art an Veranstaltungen dort stattfinden können und er so nicht bei allen Gesellschaftsschichten in den Fokus gerückt wird. Der Einfluss der Kirche ist vielleicht ein Hemmschuh? Wenn ich ehrlich bin, fällt mir derzeit keine geeignete Gestaltung ein, die den Platz so attraktiv macht, dass er ein Anziehungspunkt in der City wird.

  • naja, die Landschaftsarchitekten dieser Welt haben schon größere Herausforderungen gemeistert. Ich denke man müsste den Höhenunterschied definitiv etwas ausgleichen. Ansonsten alles machbar. Wie gesagt, ein unglaubliches Versäumnis um endlich mal mit anderen Metropolen mithalten zu können. Am Dortmunder Hauptbahnhof planen sie ein riesiges Grün-Areal neu anzulegen und hier wird die weiße Fahne gehisst bei einer derartigen Potentialfläche. *Kopfschüttel*

  • Finde die ursprüngliche Platzgestaltung richtig gut. Kaiser Wilhelm II wieder auf einem großen Plateau mittig was gut und bequem von der Kettwiger Str. zu begehen ist über 2 oder drei Stufen hoch attraktiv mit Gitter und Blumen zu platzieren. Links und rechts davon bequeme Wege runter zum Burgplatz gestalten. Gibt ja alte Postkarten davon. Die Schule dort würde ich abreißen und verlegen und für eine Grünanlage mit gemütlichen Biergarten verwenden. Dazu eine Brücke ähnlich der beleuchteten Folkwang-Brücke zum Rathaus 2 noch bauen. Platz für Riesenrad oder Fronleichnamsfeier ist immer noch vorhanden.

    Ist möglicherweise ein Bild von Denkmal und außen

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  • #120/ #121

    Wenn ich so zurück blicke, komme ich zum Schluss, dass die Essener Stadtpolitiker selten ein glückliches Händchen mit der Gestaltung der Innenstadtplätze hatte. Der Willy-Brandt-Platz, der aus Grund seiner zentralen Lage besonders im Fokus steht, ist wahrscheinlich das prominenteste Beispiel. Allerdings hat man sich auch mit abgelegenen City-Plätzen nicht mit Ruhm bekleckert. Ich erinnere an den Viehofer Platz mit dem Plan einer Markthalle oder den Weberplatz, der ursprünglich DER Marktplatz der Innenstadt war und seit seiner Umgestaltung keinerlei Lebendigkeit mehr hat. Es gibt Beispiele, wo zumindest die Architektur stimmt (Hirschlandplatz), aber es an Lebendigkeit fehlt. Die dortige Gastronomie besteht rein aus Restaurants, die früh am Abend schließen. Ein Blick nach Venlo oder Arnheim zeigt auf, wie eine Stadt unabhängig der Immobilien rings um einen Platz oder einer Straße Leben dorthin bringen kann. Schicke, hochwertig gestaltete Pavillons mit Biergarten und einem ebenso hochwertigen Angebot beleben das Umfeld und ziehen so weitere Gastronomie an. Auf der Zeil in Frankfurt sah ich ähnliches.

    Ein Rundgang am 23.8. als Beginn für eine kleine Aufarbeitung der wichtigsten Plätze in der Innenstadt soll hier auch den momentanen Stand wiedergeben. Dazu hier die G-maps-Karte als Orientierungshilfe.


    Burgplatz; es wurde viel hier drüber geschrieben, eigentlich hat jeder Recht der was zu Meckern hat. Der Platz selbst ist keine Augenweide mit seinen Rasenflächen, da muss einfach mehr passieren. Einige getätigte Aussagen wie Landschaftsarchitekten einzubinden, Höhenangleichung oder das Burggymnasium abzureißen zeigen auch den nicht ganz so einfachen Weg auf, der ja schon in Richtung Platzumbau im größeren Stil geht. Zumindest sollten aber im Sommer die einfachen farbenfrohen Blumenkübel und Blumenbeete nicht fehlen, das wenigste was der gemeine Bürger hier verlangen kann.

    Und mein Tip zu Kaisers Denkmal; unten von allen Seiten gut sichtbar auf Rasen 1 stellen. Oben in der Ecke zur Lichtburg-Wand hin geht der Reiter fast unter. Auch eine Möglichkeit, eine größere mechanisch bewegliche Skulptur oder Gebilde wären beim Blick auf den Platz denkbar.

    Drumherum gibt es aber annehmbare Sitzgelegenheiten, vor allen Dingen auf den oberhalb gelegenen Terrassen von Kettwiger Str. (unter den großen Platanen) und Lichtburg-VHS-seitig mit Blick auf den Dom und Rathaus-Turm.


    Das Foto spricht Bände. Anstatt das Kaiser-Wilhelm-Denkmal zentral und mittig wie früher gehabt zu platzieren, hat man es neben das historische Kino Lichtburg quasi in den Schatten gestellt, was aber auch die einzige Verbindung herstellt. Der Stromkasten plus Tisch dazu toppt das ganze natürlich zur Zeit. Gruselig:

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    Kennedy-Platz; Essens wohl dynamischster Platz. Umgeben von der Einkaufswelt, Veranstaltungsplatz, Spieleplatz, kurzum hier sollte eigentlich immer der Bär steppen, was meistens zumindest auch der Fall ist. Um dem Sommer eins auszuwischen wurde jetzt kurzerhand eine Beach-Insel aufgebaut.

    Selbstverständlich gibts hier ausreichend Außengastronomie, ein großes Hotel und sogar mit dem früheren Amerikahaus aus den 50ern, seit 1994 Europahaus, eine Kleinkunstbühne 'Stratmanns Theater', des erst vor kurzem verstorbenen Ruhrpott-Kabarettisten Ludger Stratmann; https://de.wikipedia.org/wiki/Amerikahaus_Ruhr:

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    Kardinal-Hengsbach-Platz; mit Blick auf die Münsterkirche, eher Geheimtip für Ruhe suchende zwischen den Kaufhäusern mit einer feinen Brunnenanlage, auch als Spielwiese für die Kleinen im Sommer. Um die Ecke vom Kennedyplatz gelegen stellt er die direkte Verbindung zum Burgplatz her:

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    Hirschlandplatz; mit seinen sitzenden Damen am Skulpturenbrunnen, ein ruhiger Verweilplatz mit der verklinkerten Theater-Passage (Einkaufszentrum Theaterpassage, errichtet 1928 - 1930 als Haus am Theater), neben dem Grillo-Theater und dem architektonischen Kleinod dem Deutschlandhaus, Essens ehem. Technischen Rathaus von 1929 in den Sichtachsen. Weniger gelungen ein neuzeitliches Bankengebäude:

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    Weberplatz (G-Maps), hier wird im Nordviertel der ziemlich heruntergekommene Platz durch die neue Wohnbebauung ringsherum auch für den Platz wohl selbst etwas herausspringen. Mit dem abzureißenden alten 'Haus der Begegnung' respektive Neubau wird sich die finale Platzgestaltung wohl noch hinziehen:

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    Alle Fotos hanbrohat: Unter Beachtung des Urheberrechts gemeinfrei


    Mein erstes Fazit:

    Bei den vorgestellten Plätzen gibt es überall noch Handlungsbedarf und Luft nach oben, hier überzeugt nur der Kennedyplatz durch seine sehr hohe Belebung und Gestaltungsmöglichkeiten, sowie der sehr kleine Kardinal-Hengsbach-Platz.

    Sehr schwierig zu beurteilen sind solche Aufenthaltsbereiche, die durch üppigen Baumbestand an manchen Stellen sogar schon zu Sichteinschränkungen auf das wesentliche einer Stadt führen, wie z.B. am Essener Dom (Bäume evtl. etwas mehr zurückschneiden).

    Ein weiteres großes Manko was immer wieder auffällt, inwieweit das eigene Kulturgut zurückgedrängt wird bzw. verunstaltet oder gar beschädigt wird durch Vandalismus. Einigen scheint jegliche Sicht auf die eigene Kultur abhanden gekommen zu sein.

    Abschließend muss noch erwähnt werden, dass die Sicherheitslage gerade in den großen unübersichtlichen Parks sich zusehends verschlechtert. Da gibt es mittlerweile eine Menge Typen denen man, gelinde gesagt, im Dunkeln nicht begegnen möchte.

    Hier ist von der Stadt einfach mehr einzufordern, z.B. mehr Ordnungskräfte, Kameraüberwachung.

    Ebenso hinterlassen Obdachlose und die Trinkerszene ihre Marken. Ein gesellschaftliches Problem das permanent zunimmt.

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  • vielen Dank hanbrohat für deine Arbeit. Ein sehr interessanter Beitrag. Hier liegt nämlich der Hase im Pfeffer was die Zukunft der Essener Innenstadt angeht. Wenn wir es schaffen, diese Plätze zu wahren Oasen umzugestalten, dann haben wir es geschafft. Ein weiter Weg allemal.

  • ^^ Fortsetzung:

    Universitätsviertel / Grüne Mitte; hier ist was tolles entstanden. Ein neues gemischt genutztes Quartier auf 13,3 ha als Bindeglied zwischen Uni und City, und zwar auf der Fläche eines ehemaligen Güterbahnhofs der vorher eine Barriere zwischen Uni und Innenstadt bildete. Entlang eines kleinen gestreckten Parks mit Wasserlauf haben sich Bürogebäude und Geschäftshäuser auf der einen Seite, sowie hochwertiges Wohnen auf der anderen Seite angesiedelt. Auch die Uni hat sich durch einen neuen Hörsaal in Quartiersrichtung erweitert. Krönender Abschluss war dann die Verlagerung des Firmensitz der Funke Mediengruppe vor kurzem von der Innenstadt ins neue Viertel. Ausserdem wurde der Radschnellweg RS1 eingebunden und führt hier direkt vorbei. Gesamt-Invest ca. 250-300 Mill. Euro.


    Neu, belebt, gepflegt, bewohnt, sicher. Hier dürften die Essener Bürger die nächsten Jahre viel Spaß mit ihrem Park haben.


    Die Aufnahmen stammen wie oben ebenfalls vom 23.8. Die Uni im Rücken Blickrichtung Innenstadt:

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  • E-Werden: Nach Flut Brehminsel wieder freigegeben

    Nach dem schlimmen Hochwasser der die komplette Brehminsel überflutete, ist diese vor ein paar Tagen wieder freigegeben worden. Die Stadt hat für die Beseitigung der Schäden sechs Wochen benötigt. Die neue Brücke zur Insel kam nicht zu Schaden, dafür die Spielgeräte des Kinderspielplatz um so mehr. Das Kunstrasenfeld des Volleyball-Spielfeld wurde komplett zerstört. Dazu der Bericht in der WAZ.


    Einige Ansichten der Insel aus Sept. 2020:

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  • Weiterbau des Grünzugs Zangenstraße

    PM der Stadt Essen vom 07.09.2021:

    Quelle: https://www.essen.de/meldungen/pressemeldung_1442579.de.html

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  • Schon seit Anfang letzten Jahres (WAZ-Artikel hinter Paywall) läuft die Restaurierung des Bismarck-Denkmals am gleichnamigen Platz. Die Oberflächenreinigung des Bronze-Bismarck und die vier Reliefplatten hat das Denkmal hinter sich, die Fugen wurden ebenfalls nachgearbeitet. Die Statik sollte mittlerweile auch geprüft sein. Ob da was im Argen liegt ist nicht bekannt, jedenfalls ist der Bereich um die Statue immer noch gesperrt. Vielleicht weiß hier jemand mehr zu dieser Dauerbaustelle.


    Zwei Fotos vom 7.9.21:

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  • E-Altenessen-Süd: Spindelmannpark nach Umgestaltung vor Wiedereröffnung

    Dazu die PM der Stadt Essen vom 05.10.2021:

    Quelle: https://essen.de/meldungen/pressemeldung_1446719.de.html

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  • Umgestaltung Waldthausenpark

    Nachdem einige Monate seit dem Beginn der Umbaumaßnahmen vergangen sind, ein Blick auf die neue Parkgestaltung inkl. Spieleplatz, der allerdings noch etwas bis zur Fertigstellung braucht. Der neue Mix für Jung und Alt ist deutlich auf beiden Parkseiten erkennbar. Ein Überblick von Anfang November.


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  • Dann hoffen wir mal, dass der Park auch von der 'richtigen' Klientel angenommen wird. Für Abwechslung ist auf jeden Fall gesorgt. Der Lärmpegel sollte für die wenigen Anwohner dort auszuhalten sein. Kann also für den Anfang klappen.

  • Attraktive Stauden sind im Schlosspark Borbeck gepflanzt worden

    Keinen Ärger mehr mit den städtischen Pflanzen. Wie es geht zeigen die Gärtner von Grün und Gruga der Stadt Essen.

    Dazu die Pressemeldung der Stadt Essen vom 05.11.2021:

    Quelle: https://essen.de/meldungen/pressemeldung_1449778.de.html

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  • Tor zum Baldeneysee

    Der neue Entwurf für die Regattatribüne wurde heute veröffentlicht. Dieser sieht eine Umfangreiche Umgestaltung der Parkplätze vor, welche nun unter eine Parkpallete, verschwinden sollen, auf der Oberseite soll ein Park entstehen. Der Abriss der alten Tribüne soll schon Ende 2022 stattfinden. Ob dann auch mit dem 6,6 Millionen Euro teuren Neubau begonnen wird, muss erst noch beschlossen werden. Weitere Infos und Visualisierungen gibt es bei der WAZ.

  • Essener Stadtgarten

    Südlich des Hauptbahnhofs im Stadtteil Südviertel gelegen; G-Maps, umgeben vom Aalto-Theater und der Philharmonie sowie einiger namhafter Dax-Konzerne wie Westenergie, Hochtief oder STEAG, ist der Stadtgarten heute Essens älteste öffentlich zugängliche Grünanlage, und mit 6,87 Hektar auch gleichzeitig die größte im Innenstadtbereich. Er bietet zwischen einigen Rasenflächen wieder älteren Baumbestand, zwei Spielplätze und einen zentralen Teich mit Fontäne.

    Neben den obligatorischen Neu- und Umbaumaßnahmen wurde im Laufe der Jahre der Park auch mit reichlich Kunst ausgestattet. Zuletzt (2016) mussten die drei 'Großen Geister'; Bildlink, eine Leihgabe eines Essener Künstlers und seit 2004 Bestandteil am neuen Saalbau-Anbau abgebaut werden, aus Angst vor Metalldieben. Dafür wurde vom gleichen Künstler an gleicher Stelle 'die Truppe' 'Mann im Wind I, II, III'; Bildlink leihweise auf 10 Jahre der Stadt überlassen.

    2018 kamen dann neue Parkbänke dazu, angelegt wurden auch teilweise neue Wegeführungen, 23 Laubbäume wurden als Ersatz für die durch den Sturm 'ELA' 2014 zerstörten 30 Laubbäume ebenfalls neu gepflanzt.

    Weitere Infos bei Wikipedia.

    Ein Rundgang zu Weihnachten soll mit aktuellen Ansichten die (auch geplanten) Neubebauungen am Stadtgarten wiedergeben.


    Rellinghauser Straße / Opernplatz; am Stadtgarten die Einfahrt der südl. Tunnelstrecke. Dahinter auf der anderen Parkseite erheben sich die Philharmonie/Saalbau und das neue 60m hohe Wohn-HH 'PHIL':

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    Weitere Parkansichten, der Blick fällt hier auch auf die weiteren Nachbarn wie Westenergie-Turm und Aalto Theater und Philharmonie:

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    Auch das Sheraton Hotel re. liegt direkt neben Philharmonie und Saalbau am Stadtgarten:

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    Von der Philharmonie Blickrichtung Nord mit HH-Abrissbaustelle für das zukünftige Büroquartier 'ESSEN EINS':

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    Der nächste Abrisskandidat, die alte Hochtief-Zentrale, nordöstlich gelegen, wartet Corona bedingt noch im Hintergrund, wird aber dann später mit seinem transparenten Neubau nicht nur den Park würdig einrahmen, hoffentlich mit seiner 1.100 Mann starken Belegschaft auch tagsüber beleben, es soll hier ein architektonisches Ausrufezeichen hinkommen:

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    Derweil sich der neue exklusive Wohnturm an der Huyssenallee gleich gegenüber der Philharmonie im Endausbau befindet. Hier weichen einige Bürobauten, auch durch Umnutzungen entstehen derweil hochwertige Wohnungen. Diese Seite beinhaltet auch die teuersten Wohnungen in Essen mit den Penthäusern im Turm und im Nachbargebäude:

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    Auch die nördliche Parkecke an der Brunnenstraße ist nur von Bürobauten eingefasst:

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    Alle Fotos hanbrohat: Unter Beachtung des Urheberrechts gemeinfrei

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  • Spatenstich für die Errichtung des inklusiven und integrativen Sport- und Bürgerparks in Essen-Frintrop


    Auf der Anlage des Sport Club Frintrop am Schemansfeld entsteht für rd. 2 Millionen Euro ein Sport- und Bürgerpark für Jung und Alt. Die Stadt Essen hat dazu eine Pressemeldung am 17.01.2022 herausgegeben:

    Quelle: https://www.essen.de/meldungen/pressemeldung_1455911.de.html

  • Baldeneysee: Ruhrverband saniert Stauwehr

    Das 90 Jahre alte Stauwehr des Baldeneysees; Ansicht bei G-maps wird bereits seit 2007 in mehreren Arbeitsschritten aufwendig saniert. Nun erfolgt ein weiterer Abschnitt mit der Sanierung der zweiten von drei Wehrwalzen. Der 100 to schwere Stahlkoloss wird für die Ausführung der Arbeiten in ein 'Trockendock' gelegt. Nach 25 Jahren (letzte Sanierung) wird der Korrosionsschutz erneuert, die verschlissenen Holz- u. Gummidichtungen sowie die verrosteten Stahlprofile ausgetauscht. Ausserdem werden parallel dazu die Wehrpfeiler saniert und die Schleusentore überholt. Immer schwieriger wird heutzutage die Suche nach einer geeigneten Fachfirma, ist das Walzenwehr noch gute alte deutsche Handwerkskunst und mit unzähligen Nieten zusammengehalten. Um diese Befestigungstechnik auszutauschen bedarf es erfahrene Handwerksbetriebe.

    Die Arbeiten sollen bis Ende 2023 abgeschlossen werden. Zu den Kosten machte der Ruhrverband keine Angaben, die Reparatur an der ersten Wehrwalze 2018 kostete 1,5 Mill. Euro.


    Quelle: https://www.waz.de/staedte/essen/ruhrverband-saniert-90-jahre-altes-stauwehr-am-baldeneysee-id234337417.html