Archäologische Zone und Jüdisches Museum

  • Hier mal ein sachlicher Bericht über die Zone und das Museum: http://www.koelnarchitektur.de…/de/home/aktuell/2892.htm


    Ein interessantes Zitat aus dem Text: "Von den 52 Mio. Euro, die das Museumsprojekt am Rathaus kosten wird, entfallen 40 Mio. Euro auf die Archäologische Zone und 12 Mio. Euro auf das Museum"


    Das würde ja bedeuten, dass der Verzicht auf das Museum kaum Geld einsparen würde, da die Zone eh der teurste Posten ist... Das mal als Hinweis an die Bebauungsgegner, die mit den Kosten des Museumsbaus argumentieren!

  • Hallo Rheinego,


    auch wenn mein Text sehr lang geworden ist:
    Lies ihn mal; da steht das auch schon drin und wurde von mir noch näher erläutert!


    Schönen Gruß

  • Hallo beisammen,


    das Architekturbüro hat überarbeitete Entwürfe vorgelegt.
    - es wird ein ebenerdiger Eingang gegenüber des Rathauses entstehen.
    - Fenster ermöglichen Einblicke in das Museum,
    - der Platz zum Wallraff-Museum wird vergrößert,
    - die Planung habe sich an dem aktuellen Stand der Ausgrabungen orientiert und wurde daher verändert.


    Ein Interview mit dem Architekten im Stadtanzeiger:


    http://www.ksta.de/innenstadt/…kt,15187556,26589546.html


    Überblick über die Planungen in der Rundschau:


    http://www.rundschau-online.de…um,15185496,26584086.html

  • Die Landesregierung verdoppelt ihre Zuschüsse. Somit stehen anstatt der 14,3 Millionen, 32,7 Millionen an Zuschüssen zur Verfügung.

  • Dafür, daß das eine ziemlich sensationelle neue Situation ist, tut sich relativ wenig in der Kölner Presselandschaft. Ich finde das jedenfalls toll, und hoffe auf schnellen Baubeginn. :daumen:

  • Nach einer von KStA und Express in Auftrag gegebenen repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts 'Yougov' befürworten 61 % aller Kölner den Bau eines Jüdischen Museums auf dem sog. Rathausvorplatz über der Archäologischen Zone.
    Bei den unter 45-jährigen liegt die Zustimmung sogar bei über 70 % der Befragten. Auch bei der älteren Befragungsgruppe findet das Projekkt eine Mehrheit.


    http://www.ksta.de/koeln/befra…um,15187530,27189214.html

  • Das Ergebnis überrascht mich, auch wenn es mich freut, zumal es ja angeblich repräsentativ sein soll. Nach der Schauberg-Dumont-Kampagnen gegen das Museum bin ich davon ausgegangen, dass sich die halbinformierte Mehrheit der Bürger gegen den Bau aussprechen, gemäß den üblichen Argumenten: "stoppt teure Prestigebauten, schafft mehr Kita-Plätze".

  • Die Befürworter des Bürgerbegehrens gegen eine Bebauung des Rathausplatzes wollen mit einer Klage vor dem Verwaltungsgericht erreichen, dass doch noch eine Bürgerbefragung durchgeführt werden muss. Der Argumentation seitens der Stadt, dass das Bürgerbegehren gegen den Baubeschluss zu spät eingegangen sei, entgegen sie, dass die Abstimmung des Rates, die den Bau befürwortet hat kein formaler Baubeschluss gewesen sei und es somit nie einen Baubeschluss gegeben habe - und man somit auch keine Frist habe versäumen können.


    Ich hoffe sehr, dass das Verwaltungsgericht sich nicht auf diese Argumentation einlässt und endlich Ruhe einkehrt... :nono:


    http://www.ksta.de/innenstadt/…et,15187556,28231080.html

    Einmal editiert, zuletzt von Citysurfer () aus folgendem Grund: Link zum Artikel eingefügt

  • Ich hoffe auch, dass dieses Ansinnen keinen Erfolg haben wird. Ich bin und bleibe begeistert a) von dem Museums an und für sich und dessen Konzeption b) von der Bebauung des Platzes und c) auch von der Architektur des neues Museums.

  • Unerträgliches Zögern und Zaudern

    Das Ganze wäre doch kein Thema mehr, wenn die Stadt, die das Projekt doch angeblich so befürwortet, endlich mal damit anfangen würde ZU BAUEN... !!! - oder zumindest erste Massnahmen einleiten würde, die den Bau vorbereiten (falls es noch Grabungen parallel geben muss), was ja auch schon eine Form von "Baubeginn" wäre - ich gehe zu 99,9% davon aus, dass die Zone kommt wie geplant - wenn aber nicht, dann muss man einfach sagen, dass die Stadt (mal wieder) eine große Mitschuld trifft - es dauert einfach alles so eeewig lange hier in Köln - das ist einfach zum K***en. Man hat das Gefühl - und leider passt das auch zur Mentalität der ganzen Stadt - dass die Ankündigung von tollen neuen Plänen, Bauten etc. in Köln schon zu genau der Zufriedenheit führt, die sich eigentlich erst dann einstellen sollte, wenn es diese Bauten, Projekte etc. tatsächlich GIBT; der Kölner an sich ist eben doch ein, zwar sehr begeisterungsfähiger aber eben oft nur an der Oberfläche von Etwas verbleibender Zeitgenosse - und die Politik tut es ihm da leider gleich.

  • @ abe Köln: Welche Baumaßnahmen wo die Stadt Köln deiner Meinung nach in der Vergangenheit zu lange gebraucht hat, sind denn nicht realisiert wurden??

  • Lt. einem Sachstandsbericht, den der "Unterausschuss Kulturbauten" am 19.01. vorlegen wird, liegen die Kosten für das Projekt nach derzeitigem Stand bei 61,5 Mio. € (die Förderzusage des Landes beläuft sich auf 32,7 Millionen Euro).
    Fertigstellung und Übergabe des fertigen Museums an den Landschaftsverband Rheinland soll Ende 2018 erfolgen.


    http://www.rundschau-online.de…s-,15185496,29559966.html
    http://www.rundschau-online.de…on,15185496,29560022.html