Entwicklung der Frankfurter Skyline

  • ^Genau wegen dieser Geisteshaltung sehen deutsche Innenstädte nachts so finster und traurig aus. Leider wird ein markanter Auftritt der Immobilie, der Firma, des Geschäftes, ... bei Dunkelheit in Deutschland immer noch als rausgeschmissenes Geld empfunden.
    Ich kann Thomas nur recht geben. Als die Beleuchtung des Selmi-Hochhauses ein paar Tage lang ausprobiert wurde, hatte Frankfurt plötzlich einen Hauch von Metropole.
    Sollte man nicht wenigstens in der City großzügiger mit Licht- und Leuchtwerbung verfahren? Selbst die beiden Screens am Platz der Republik und an der Hauptwache hat man, aus welchen Gründen auch immer, inzwischen entfernt.
    Für Ostdeutschland hat man im Westteil der Republik immer noch den Begriff "Dunkel-Deutschland". Meiner Meinung nach trifft das auf Deutschland insgesamt zu. Das war nicht immer so. Ich kann mich noch sehr gut an den riesigen Screen, damals noch mechanisch, am alten Kudamm-Eck in Berlin erinnern. Die Blicke der Passanten wurden mit aktuellen Tagesnachrichten angezogen und dann mit Werbung bedacht. Selbst zu DDR-Zeiten gab es am Dredner Hbf. ein weithin sichtbares Lichtband mit durchlaufenden Tagesnachrichten. Sowas scheint heute völlig außer Mode zu sein, in Dtschlnd.
    Ich hoffe mal auf Central am Hbf. in Frankfurt. Aber ich befürchte, daß der Reklame-, Nachrichten-Erker nur für das Rendering gut war und nie Realität werden wird.
    Ich gebe Thomas völlig recht, traurig, traurig.
    LEDs benötigen viel weniger Energie als bisher verwendete Leuchtmittel. Nur mal so ...

  • ^Nur mal so... vielleicht lässt sich die dir fehlende Beleuchtung in einer Steckdose deiner Wohnung anschliessen. Dann machen bestimmt alle gerne mit! Solange ein Hochhaus keinen Hauptnutzer hat wie z.B. Commerzbank, EZB usw., welche durch die Fassadenbeleuchtung zusätzlich für ihren Konzern werben, weiss ich nicht wer die Energiekosten sonst tragen soll.
    Wenn ich z.B. 150 qm im Selmi-HH gemietet habe und dann für die Illumination zur Kasse gebeten werde, nur um abends auf der Brücke sagen zu können "guck mal, da arbeite ich" würde ich dann doch lieber darauf verzichten!
    Wenn du glaubst das Frankfurt dunkel ist schau dir doch mal abends diese Webcam an:
    http://helifliegen.de/Skycam/SkylineMega.php

  • @ Headz


    Ich verstehe Torsten schon, es wäre auf jeden Fall schön zumindest in einigen gewissen Ecken der Stadt, wenn die Gebäuder dort anders oder überhaupt beleuchtet würden (Man denke nur an den Vorher- Nachhervergleich bei der Ausleuchtung des Mainufers).
    Aber du hast natürlich völlig recht die Unternehmen in den Gebäuden oder vielleicht noch die Besitzgesellschaften der Gebäude sollen das bezahlen und nicht der Steuerzahler!
    Aber was die Beiden Screens angeht hat Torsten etwas sehr interessantes angesprochen. Wo zur Hölle sind die eignetlich hin?? (Ich weiß hat jetzt nicht direkt etwas mit Skyline zu tun aber wurde hier nun mal angesprochen und ein klein Wenig gehört das ja auch zusammen)
    In Darmstadt an der Kreuzung Bleichstraße/Kasinostraße hängt ebenfalls seit Jahren so ein Screen. Seit ca. einem Jahr aber habe ich den nicht mehr im Betriebszustand beobachten können.
    Weiß jemand etwas über den Verbleib der beid Screens, bzw. über den in DA?

  • Das Bild so leider nicht korrekt, der MT würde rechts von Kastor und Pollux stehen, sogar rechts vom Messe-Torhaus. Hinter dem Messe-Torhaus werden wir aber bald noch den T185 bewundern können.


    In dem Bild ist der MT hinter dem FBC, neben dem Japan-Center zu sehen - das wäre die Position vom Taunusturm, direkt im Cluster des Bankenviertels. Außerdem ist er dort nur ca. 300m hoch eingezeichnet (vgl. Commerzbank).

  • In einem interessanten Artikel der FAZ wird die öffentliche und politische Akzeptanz der Frankfurter Skyline recht gut beleuchtet.


    So gebe es unter der Frankfurter Bevölkerung kaum noch Vorbehalte gegenüber dem Hochhausbau - anders als in Hamburg, Berlin und München. Auch die Frankfurter Politik habe einen Sinneswandel vollzogen. So waren die Grünen in den achtziger Jahren maßgeblich am Scheitern des 300 Meter hohen "Campanile" beteiligt und stimmten dem Projekt im vergangenen Jahr wider Erwarten zu. Dass auch die Grünen ihre Vorbehalte gegen Hochhäuser schließlich abgelegt haben, hänge laut Darstellung der FAZ mit den Fortschritten in der Gebäudetechnik zusammen, die den immer noch enormen Energieverbrauch stark haben sinken lassen. Hochhäuser sind im Flächenverbrauch unübertroffen effizient und fördern überdies die Auslastung des öffentlichen Nahverkehrs, da in den Tiefgarage nur der kleinste Teil der Angestellten sein Auto abstellen kann.


    Ein Blick über den Tellerrand lässt vermuten, dass die Stadt Frankfurt auch in Zukunft ihre Stellung als Hochhausstadt ausbauen wird. So blickt man in Hamburg auf Hochhaus-Planungen traditionell skeptisch. Als ungeschriebene Regel gilt, dass in Sichtachsen der Hauptkirchen keine Türme entstehen dürfen. Seit einigen Jahren wird als möglicher Hochhaus-Standort der Bezirk Harburg ins Spiel gebracht. Jedoch: Aufgrund der hohen Baukosten lohnen sich Hochhäuser zumeist nur in zentrumsnahen Lagen, in Harburg lassen sich auskömmliche Mieten kaum erzielen und wirtschaftlich tragfähig sind Hochhäuser auf lange Sicht nur dort, wo Flächenknappheit herrscht. Dies gilt für Hamburg nicht. In Berlin, wo es nach der Wende mit den Hochhäusern am Potsdamer Platz einen vielversprechenden Ansatz gab, ist die Entwicklung ins Stocken geraten. Im Jahr 2008 stellte ein Bürgerentscheid das Konzept der Spreeuferbebauung zwischen Mitte und Treptow in Frage, ebenso spielten Animositäten gegen Hochhäuser eine Rolle. In München gilt seit dem Hochhaus-Entscheid von 2004 eine Höhenbegrenzung für Türme auf 100 Meter. Das Maß aller gebauten Dinge bleiben die Türme der Frauenkirche.


    In Frankfurt am Main hingegen habe man laut FAZ verstanden, die Anziehungskraft einer Stadt mittels des Bau von Hochhäusern zu steigern. Zudem habe man in Frankfurt gelernt, geeignete Standorte für Hochhäuser auszudeuten. Durch Verschattung "bedrohte" Wohngebiete sind längst tabu. Stattdessen habe sich das Prinzip durchgesetzt, die Hochhäuser in Pulks anzuordnen. Und schließlich haben auch die Frankfurter Investoren festgestellt, dass sie ihre Hochhäuser für die Bürger öffnen müssen. Auf Dringen der Stadt finden sie sich immer häufiger bereit, im Sockel Geschäfte oder Restaurants unterzubringen.

  • ^ Dass Frankfurt am Main auf absehbare Zeit die Hochhausstadt in Deutschland bleiben wird, steht für mich fest. Neben den schon genannten Argumenten gegen eine Hochhaus-Agglomeration steht bei Hamburg und Berlin überdies die um ein Vielfaches größere Fläche entgegen, welche bewirken würde, dass selbst ein Pulk von angenommen einem halben Dutzend Hochhäusern irgendwo im Dunstkreis der Riesenstadt verschwände und kaum wahrnehmbar wäre. Am Wochenende in Berlin konnte ich den Potsdamer Platz "bewundern" - also da tut sich nichts, und selbst wenn sich etwas täte, könnten wir am Main drüber lachen...


    Von der Fläche her kleinere Städte als die beiden genannten, die durchaus das Potential hätten (neben München wären noch Köln oder mit Einschränkungen Düsseldorf und Stuttgart zu nennen) haben höchstens Solitäre zu bieten, und daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern. Illustrieren mag das diese Übersicht aus der WIKIPEDIA. Um mit Frankfurt am Main überhaupt erst "konkurrenzfähig" zu werden, müsste man sich in einer dieser Städte entschließen, die Hochhausbebauung konsequent und quasi flächendeckend zu betreiben, was politisch oftmals nicht durchzusetzen ist und von heute auf morgen schon gar nicht funktioniert.


    Auch unsere Skyline ist schließlich über Jahrzehnte gewachsen. In langer Zeit, nach großem Kampf und stetigem Wandel ist sie einmalig geworden. Und das wird sie bleiben!

  • "Illuminated Questions" am Hochhaus am Turm

    Am Hochhaus am Turm an der Bleichstraße gibt es eine neue Lichtinstallation. Vernissage war am 2. Juni, noch bis zum 31. Dezember 2010 ist das Werk der Künstlergruppe Saasfee zu sehen, jeden Abend nach Einbruch der Dunkelheit. An der Fassade erscheinen verschiedene Texte und farbig illuminierte Fenster, wechselnd wie bei einer Lichtorgel. Zudem gibt es unten im Gebäude eine Installation im Saasfee-Pavillon.


    Mehr in der FNP, eine Grafik gibt es hier.

  • Mod: Folgende Beiträge hierher verschoben aus dem Thread zum "Tower 185".
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    Ich muss mich meinen Vorrednern anschließen ... Generell freue ich mich natürlich über jedes weitere Hochhaus, das realisiert wird. Aber irgendwo vermisse ich bei den meisten den großen Wurf: Wenn ich mir die Neubauten beispielsweise in London anschaue, dann langweilen mich die Hochhäuser in Frankfurt größtenteils. Natürlich muss man immer abschätzen, welcher Baustil zu welcher Stadt passt. Aber für mich persönlich haben etwa die Doppeltürme der Deutschen Bank nach wie vor mehr Klasse als die meisten Hochhäuser und das, obwohl sie schon ein wenig in die Tage gekommen sind ...

  • ... Wenn ich mir die Neubauten beispielsweise in London anschaue, dann langweilen mich die Hochhäuser in Frankfurt größtenteils...


    Also diese Meinung kann ich keinesfalls teilen. Gerade Frankfurt ist doch für die große Abwechslung der Hochhausfassaden, Formen und Farben bekannt. In Frankfurt gibt es eben nicht nur langweilige Glasfassaden, wie beispielsweise in der Moskau-City oder nur graue Hochhausklötze wie es z.B. in New York City der Fall ist oder eintönige Hochhäuser, die nahezu alle aus dem selben Jahrzehnt stammen und daher recht gleich aussehen wie in Miami... In Frankfurt sind die letzten 4 Jahrzehnte der Hochhausarchitektur fast gleichermaßen vertreten und das macht die Skyline eben einzigartig. Im Vergleich zu den "Megaskylines" der Welt hinkt Frankfurt nur in der Gebäudehöhe und -anzahl hinterher. Meiner Meinung nach aber nicht im Bezug auf den architektonischen Wert; da könnte sich sogar so manch eine zweistellige Millionmetropole ordentlich was abschneiden.

    Einmal editiert, zuletzt von Der Wolf () aus folgendem Grund: Rechtschreibung

  • Zitat

    oder nur graue Hochhausklötze wie es z.B. in New York City der Fall ist


    Bitte was? Flatiron Building? Empire State Building? Chrysler Building? MetLife-Building? Das UNO-Hochhaus? AT&T Building? Trump Tower? Die neuen WTC-Türme? Etc., etc...
    New York hat nun wahrlich so ziemlich das Gegenteil einer monotonen, uninteressanten Skyline.
    Ich stimme Dir allerdings zu, dass die Frankfurter Skyline insgesamt ebenfalls eine hohe Qualität und viel Abwechslung zu bieten hat, qualitativ ist sie mE immer noch die mit Abstand beste Europas, weit vor La Defense und Rotterdam (Allerdings holt London mit großen Schritten auf und wird Frankfurt wohl sowohl quantitativ als auch qualitativ irgendwann übertreffen - ein 12-Millionenballungsraum gibt einfach mehr Entwicklungspotential her als ein 4-Millionenballungsraum). Wie Bionic sehe ich aber ebenfalls in Frankfurt seit ein paar Jahren einen Trend zu mehr Monotonie - Stichwort Mäcklerisierung. Park Tower, Opernturm, T185, die Maintor-Hochhäuschen: Alle für sich genommen hübsche, qualitätvolle Gebäude, aber irgendwann reicht es auch mal mit den immergleichen klassizistisch orientierten, hellen und glatten Natursteinfassaden. Vielleicht sollte man Mäckler in Frankfurt zehn Jahre Berufsverbot erteilen, um wieder etwas Pepp in den Laden zu bekommen ;)


    Der T185 ist nun gewiss kein schlechtes Gebäude: Für europäische Verhältnisse anständige Höhe, hochwertige Ausführung, urbane Qualitäten durch die geschlossene Sockelbebauung, usw. Und dennoch: Das alles ist so zahm, konventionell und schon tausendfach gesehen, dass man bei jedem pflichtbewussten "Hübsch, hübsch!"-Ausruf ein aufziehendes Gähnen unterdrücken muss. Mich beschleicht ja ernstlich die Befürchtung, dass man diese Mäckler-Einheitskost in dreißig Jahren als so langweilig und trostlos empfinden wird wie heute irgendwelche Chruschtschow-Platten und nach der Abrissbirne rufen wird, um sie durch irgendetwas Lebendigeres, Einfallsreicheres zu ersetzen.


    Naja, freuen wir uns auf den Baustart der EZB ;-)

  • Ja diese "Mäckler-Flut" ist zwar architektonisch ganz nett, nur muss irgendwann ein Ende haben bzw. darf keine Überhand nehmen. Nur das sehe ich zur Zeit noch nicht so kritisch, weil genug Nicht-Mäckler Gebäude im Bau oder geplant sind (EZB und Europaviertel). Noch Maintor und dann sollte man den Mäckler-Fassaden vielleicht mal eine kleine Pause gönnen...


    P.S. In NY gibt es natürlich auch nichtgraue Gebäude, nur macht die Skyline zur Zeit (ohne die noch nicht fertigen Neubauten) insgesamt doch einen recht eintönigen Eindruck finde ich. Dennoch ist sie aufgrund der Größe und der verschiedenen Gebäudeformen recht interessant, könnte aber farblich durchaus abwechslungsreicher sein.;)

  • Vielen Dank Ratman v.a. für das 2. Bild, aus dieser Perspektive kannte ich den Messe-Cluster noch gar nicht. Super Foto! Du musst unbedingt nach Fertigstellung des T185 aus dieser Position noch mal ein Foto machen!


    Ich bin fast schon geneigt zu sagen, dass dieser Cluster dank dem T 185 aus dieser Perspektive besser aussieht als der NeueMainzer-Cluster ... sehr gute Anordnung der HHer! Besser gehts mMn nicht mit nur einer handvoll HHer :daumen:

  • Du musst unbedingt nach Fertigstellung des T185 aus dieser Position noch mal ein Foto machen!


    Die gleiche Perspektive werde ich nicht mehr hin bekommen. Wir ziehen Anfang November ja in den T185 um :)


    Aber ich schaue mal nach einer ähnlichen Position...

  • "Hat 64" wirbt mit auffälliger Lichtinstallation

    Das siebte Frankfurter NH-Hotel entsteht tatsächlich im "Hochhaus am Turm", Bleichstraße 64-66. Dies bestätigt ein AHGZ-Artikel. Demnach ist ein Bauantrag für den Umbau bereits eingereicht. Mit dem Baubeginn ist Anfang 2008 zu rechnen, mit der Fertigstellung Anfang 2009. Bestätigt werden auch die 209 Zimmer und acht Konferenzräume.


    2007 wurde an der Bleichstraße 64-66 noch ein 18-geschossiges NH-Hotel geplant (wie in Schmittchens zitierten Beitrag zu sehen). Diese Pläne zerschlugen sich allerdings aufgrund einer Umorientierung des NH Hotels. Noch 2008 wurde das Bürogebäude aus dem Jahr 1972 modernisiert, aber steht seitdem leer.


    Seit gut einem halben Jahr wird für das Hochhaus aber unter dem Namen "Hat 64" (Abkürzung für Hochhaus Am Turm) sehr penetrant geworben. So leuchten abends diverse Fenster in lila, blau und gelb auf, ähnlich zu einem Tetris Spiel. Ebenso werden, wie bei typischer Aktionskunst üblich, gängige Redewendungen oder Frageformen über mehrere Stockwerke von innen an die Fenster projeziert. Erinnerungen werden wach an die Skyline Arena zur WM 2006. Zuerst vermutete ich ein weiteres Ardi Goldman Projekt oder einen Marketing Gag, aber es handelt sich wohl wirklich um eine Promo für das Gebäude.


    Auch wenn konkret um Büromieter geworben wird, erscheint dies illusorisch. Mit dem Abzug der UBS aus dem Skylight Gebäude (Stephanstraße 14-16), den größtenteils leeren FrankfurtHochVier Türmen und der Turmcenter Bauruine an der Eschersheimer Landstrasse stehen die Zeichen nicht gerade gut für Büros in der Gegend. Da es sich um ein Objekt handelt an dem ein Hotel schon einmal brennend interessiert war, ist es nicht auszuschließen, dass sich hier wieder ein Interessent aus dieser Branche findet.


    Hier die Webseite des Objekts: http://www.hat64.de/index.html.

  • Anlässlich der guten Nachrichten in Sachen Taunusturm sind ja die Frankfurter Skylinefans wieder in Hochstimmung. Zu Recht natürlich.
    Aber da man sich in Frankfurt ja gerne mit der europäischen Konkurrenz vergleicht (auch das aus guten Gründen, nationale Konkurrenz gibt es ja nicht), wollte ich mal auf diese Konkurrenz zu sprechen kommen.
    In London beispielsweise tut sich ja Beeindruckendes, wenn ich das richtig sehe, sind da gerade drei Türme der Klasse 200m+ im Bau, davon einer sogar 300m+. Von Moskau braucht man nicht zu reden, damit muss man sich mE aber auch nciht unbedingt vergleichen wollen. Außerdem kommen mir noch Madrid und Istanbul in den Sinn.
    Im deutschen Inland dagegen ist es ja eigentlich eine Sensation, wenn die 100m mal überschritten werden. Und nicht in allen Städten liegt das an baurechtlichen Vorgaben wie in München.
    Meine Frage wäre, woran liegt es, dass man im Rest Europas so viel mehr in die Höhe strebt als in Deutschland im Allgemeinen und in Frankfurt im Besonderen? Mehr Geld unterwegs? Mehr Flächennachfrage? Höhere Grundstückspreise? Gilt vielleicht alles für London, leuchtet mir bei Madrid und Istanbul aber nicht so ganz ein.
    Liegt es am "think big", was bei uns einfach nicht so ausgeprägt ist? Zieht London vielleicht einfach die echten Global Players an? WIll man in der Türkei vielleicht dem Rest der Welt zeigen, dass man jetzt auch wer ist?