Entwicklungsachse Universitätsstraße [Planung&Bau]

  • Areal Universitätsstraße/Wasserstraße/Paulstraße

    Im Kreuzungsbereich Universitätsstraße/Wasserstraße/Paulstraße soll bekanntlich ein neuer Standort für Büro-, Dienstleistungs- und Forschungsnutzungen entstehen.
    Um die angestrebte hohe städtebauliche Qualität zu erreichen, wurde im Jahr 2010 von der EGR in ihrer Eigenschaft als Grundstückseigentümerin ein Wettbewerb ausgelobt, aus dem das Büro Pesch & Partner aus Herdecke als Sieger hervor ging. Die Ergebnisse des Wettbewerbs sind in der Dokumentation dargestellt.


    Städtebauliche Entwicklung Universitätsstraße/Wasserstraße/Paulstraße (2011)

  • Areal Universitätsstraße/Wasserstraße/Paulstraße


    Quelle: 2011_universitaetsstr_wasserstr_paulstr.pdf
    1. Preis: pp a|s pesch partner architekten stadtplaner, Herdecke
    Gerold Kalkowski, Franz Pesch; Mitarbeiter/in: Frank Boberg

    Auszug aus der Urteilsbegründung:
    "Die Grundkonzeption für die Entwicklung des Plangebietes verfolgt das Leitbild einer offenen urbanen Campusstruktur, die sich einerseits im ersten Bauabschnitt nach Innen als grüner Arbeits- und Forschungsstandort, andererseits im zweiten Bauabschnitt zur Universitätsstraße hin als städtisch urbaner
    Teil der Entwicklungsachse zwischen Innenstadt und Universität präsentiert. Die vorgesehene Erschließung des Plangebietes erfolgt über eine einzige zentrale Straßenverbindung, die von der Wasserstraße bis zur Stoodtstraße geführt wird.[...]
    Der Entwurf entwickelt aus der Analyse der umgebenden städtebaulichen Struktur eine robuste Grundkonzeption mit einfacher Zeilenstruktur. Für die zunächst als monoton betrachtete zeilenartige Bebauung wird vom Verfasser eine variationsreiche Vielfalt für unterschiedliche Realisierungsmöglichkeiten aufgezeigt."

    Varianten der Gebäudestruktur:


    Kommentar: Mit dieser Variante hat man sich für den größtlangweiligen Entwurf von allen entschieden. "[D]as Leitbild einer offenen urbanen Campusstruktur" beschreibt m.E. die Quadratur des Kreises, da "Campus" und "offen" eben das genaue Gegenteil von "urban" bedeuten. Die angestrebte Zeilenbauweise ist zudem eine Kapitulationserklärung an die menschliche Phantasie. Hier wird erst gar nicht versucht einen städtebaulichen Bezug zur Universitätsstraße herzustellen. Allein die Variante 1 der Gebäudestruktur, mit der angedachten Blockrandbebauung, stimmt ein wenig versöhnlicher. Jedoch lehrt die Erfahrung rund um´s Vermarktungsdebakel Biomedizinpark/SevenStones, dass es zu dieser Bebauungsvariante nicht kommen wird. Müsste hierfür doch ein Investor gefunden werden, der auch bereit wäre die hierfür angedachten Gebäude, mit ungleich größerer BGF zu errichten. Es wird demnach wohl alles auf die bereits in der Urteilsbegründung "als monoton betrachtete zeilenartige Bebauung" herauslaufen, einem Patchwork aus uninspirierter Investorenarchitektur in uninspierten Umfeld.
    Eines muss man dem Entwurf jedoch zu Gute halten: Mit der Entscheidung für pp a|s pesch partner architekten stadtplaner werden die Planungsfehler rund um die RUB/ FH mehr als konsequent fortgeschrieben. Das eiserne Festhalten an der "Campus-Struktur" ist sowas von 1970er, dass einem da ganz traurig wird von...


    Chance vertan!

  • LUEG l Bogestra Erweiterung l September 2011

    Der Erweiterungsbau der LUEG-Group an der Universitätsstraße ist fertiggestellt. Die Barmer Ersatzkasse hat bereits ihre Räume in den oberen Etagen bezogen. Am Bogestra Gebäude werden Vorbereitungsmaßnahmen zum Erweiterungsbau durchgeführt. Von Hans Blossey gibt es die aktuellen Fotos dazu.


    Foto.1
    Foto.2
    Foto.3


    Quelle: WAZ

  • LUEG l Neueröffnung 09.10.2011

    Etwa 16 Monate nach der Grundsteinlegung eröffnet die Fahrzeugwerke Lueg AG am Sonntag, 9. Oktober, ihr Center am Stammsitz Bochum neu. 12 Millionen Euro wurden dort investiert.
    Im Erdgeschoss verbindet eine Showroom den Neubau mit dem vorhandenen Gebäude. Im Obergeschoss des Neubaus sind als Mieter die Barmer Ersatzkasse und die Hochschule für Gesundheit zu Hause.
    In der ehemaligen Werkstatt mit dem Sheddach werden künftig ebenso wie auf dem neuen Atriumhof Gebrauchtwagen zu sehen sein. Die neue Werkstatt verfügt über 13 Hebebühnen. Für das Bochumer Lueg-Center arbeiten rund 170 Mitarbeiter, ihre Büros haben hier außerdem 102 Kräfte aus der Lueg-KonzernVerwaltung.
    Der Standort an der Hermannshöhe wird in Kürze aufgegeben. Dort sollen hochwertige Wohngebäude entstehen.


    Quelle: WAZ - Lueg Bochum gibt sich ein neues Gesicht

  • LUEG l Haus der Beratungen

    Hier nun noch zwei Fotos vom LUEG Neubau und dem im Sommer fertiggestellten Bürogebäude ''Haus der Beratungen'' an der Universitätsstrasse 90a.



    Foto: Kostik



    Foto: Kostik

  • Bebauung ''Seven Stones''

    Es kommt Bewegung in Sachen Vermarktung der Flächen auf dem Gelände Seven Stones. Ein innovatives Software-Unternehmen aus der Gesundheitsbranche hat offenbar großes Interesse, sich auf dem verkehrstechnisch gut liegenden Gelände niederzulassen.


    Das Immobilienunternehmen und Investor ''Kappel'', der dieses Gelände mit attraktiven Bürogebäuden und Wohnungen an der Friedrich-Harkort-Straße bebauen möchte, bestätigt auf WAZ Anfrage, dass sich dort jetzt etwas bewegt. „Man führe derzeit intensive Gespräche mit möglichen Nutzern der Bürogebäude“


    Der Bebauungsplan sieht für das Areal zusätzlich Wohnungen auf einer Fläche von rund 7000 qm vor. Je nach Bedarf könnten dort auch individuelle Eigentumswohnungen neben den Mietwohnungen entstehen. Mittlerweile wurde das Projekt derart modifiziert, dass auch Altenwohnungen dort entstehen könnten.


    Vor allem der Ausbau des Außenrings zur Autobahn habe neben dem Gesundheitscampus dem Bereich zwischen neuer Polizeiwache und Nordhausenring einen richtigen Schub gegeben. Der Bebauungsplan ermöglicht dort die Errichtung von Bürogebäuden in einer Höhe zwischen sechs und zwölf Geschossen. Das rund 39.000 Quadratmeter große Gelände für die Bürogebäude ist mittlerweile gut erschlossen.


    Um weitere Investoren zu erreichen wurde letze Woche ein über acht Meter hohes fliederfarbenes Riesentransparent aufgestellt.


    Quelle: WAZ

  • Umbau des Thürmer-Saales verzögert sich weiterhin


    Quelle: Thürmer-Saal, Bochum.JPG – Wikipedia | Author: Maschinenjunge | GNU-Lizenz für freie Dokumentation


    Der Umbau des ehemaligen Thürmer-Saales zum Standort der Folkwang-Hochule/ Schauspiel kommt einfach nicht voran. Das Geld für den 4-Millionen Euro teueren Umbau ist längst bewilligt, doch der BLB-NRW verschiebt den ursprünglich für 2009 geplanten Umbau mehrfach auf unbestimmt. Ausgang weiterhin offen.


    Quelle: Provisorium ohne Ende: Schauspielschule plant Aktionen und kritisiert den BLB - Ruhr Nachrichten

  • Erweiterung Bogestra Hauptverwaltung

    Die Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahnen AG (BOGESTRA) ist ein kommunaler Nahverkehrsbetrieb im mittleren Ruhrgebiet. Sie betreibt vor allem den Nahverkehr in Bochum, Gelsenkirchen und Witten, außerdem wird ein Großteil des öffentlichen Personennahverkehrs in den daran angrenzenden Städten Hattingen und Herne von ihr durchgeführt. Die Hauptverwaltung des Nahverkehrsbetriebs befindet sich an der Universitätsstraße 58 in Bochum.


    Der älteste Gebäudeteil der Verwaltung wurde in den 1920er Jahren zusammen mit dem Betriebshof erbaut. In den 1980er Jahren entstand ein weiterer Gebäudeteil. Im Frühjahr 2007 wurde der Betriebshof im hinteren Teil des Gebäudekomplexes abgerissen. Auf einem Teil der Fläche entstand der Erweiterungsbau der LUEG AG.


    Nun errichtet die Bogestra nach Plänen des Ingenierbüros Schmitz Leipoldt einen Erweiterungsbau als Verbindungsbauwerk zwischen den beiden bestehenden Gebäuden. Das drei geschossige Gebäude wird über ein großzügiges Foyer mit einer gerasteten Glasfassade verfügen, die sich über drei Geschosse erstrecken wird. Die Bauarbeiten sind bereits im vollen Gange.



    Mein Foto

  • Umbauarbeiten am Ex-Thürmer-Saal

    Nachdem der Termin für den Umbau des Thürmer-Saals mehrfach nach hinten verschoben werden musste, sollen dort nun Anfang nächsten Jahres die Umbauarbeiten für die Folkwang Universität beginnen.


    Im Oktober 2008 verkaufte Jan Thürmer seinen Konzertsaal und das Gelände für 3,5 Millionen Euro an das Land NRW. Bis 2010 sollte dort der neue Studiengang Schauspiel der Folkwang Universität einziehen, der bis dahin parallel an Standorten am Lohring in Bochum und in der Kunsthochschule in Essen unterrichtet wurde.


    Es fand sich jedoch bei der ersten Ausschreibung kein Anbieter, der innerhalb des Budgets bauen wollte. Neben dem Musiksaal sollte am Ex-Thürmer-Gebäude eine Theaterbühne als Anbau entstehen. Nachdem der Auftrag noch einmal diskutiert wurde, hat man ihn mit geringfügigen Änderungen neu ausgeschrieben. Letztendlich fand sich ein Unternehmen, an das der Auftrag jetzt wohl erteilt wird. Man rechne nun mit einer Fertigstellung bis Ende 2013 und mit einem Einzug im Frühjahr 2014.


    Quelle: Ruhrnachrichten



    Foto: GNU-Lizenz für freie Dokumentation, Maschinenjunge, von wikipedia commons

  • Sanierung BOGESTRA Hauptverwaltung


    Das Verwaltungsgebäude aus den 20'ger Jahren



    Bild: Wikipedia, GNU Free Documentation License.


    Foto.1
    Foto.2
    Foto.3


    In den 1920er Jahren entstand dort die zentrale Verwaltung mit einem großen Wagendepot, für das die Stadt Bochum an der heutigen Universitäts-/ Oskar-Hoffmann-Straße ein 1,4 ha großes Gelände zur Verfügung stellte. Die Planung des Baus wurde dem renommierten Bochumer Architekten Heinrich Schmiedeknecht übertragen. Der Gesamteindruck der BOGESTRA wird beherrscht von dem zentralen Verwaltungsbau, dessen in der Front versetzte Baukörper symmetrisch angeordnet sind. Sie sind zwar unterschiedlich hoch, aber alle flach gedeckt mit stark profilierten Abschlussgesimsen. Die Anlage galt und gilt noch heute als eines der qualitätvollsten expressionistischen Architekturbeispiele in Nordrhein-Westfalen. Mit Eröffnung des in den Jahren 2003-05 an der Essener Straße errichteten Straßenbahnbetriebes Engelsburg hatte die Wagenhalle an der Universitätsstraße ihre Funktion verloren und wurde inzwischen abgerissen.


    Das heutige Gebäude der BOGESTRA Hauptverwaltung in Bochum ist der letzte erhalten gebliebene Baustein eines Gebäudeensembles aus der zweiten Hälfte der 1920er Jahre. Kroos+Schlemper Architekten wurde von der BOGESTRA mit der Erarbeitung eines Sanierungskonzeptes für alle Fassaden des Altbaus beauftragt. Nach der Erarbeitung von Bestandsplänen und einer Schadensdokumentation des ziegelexpressionistischen, denkmalgeschützten Gebäudes wurde ein Sanierungskonzept mit Kostenschätzungen entworfen. Die ehemalige Innenfassade zur Wagenhalle wird mit einer Tonplattenverkleidung versehen. Die Vorderseite des Gebäudes wird in Kooperation mit Restaurator Dr. Hellbrügge zur Zeit restauriert.


    Quelle: kroosundschlemper



    Bild: kroosundschlemper



    Bild: kroosundschlemper

  • Bogestra KundenCenter an der Universitätsstraße eröffnet

    Dort wo früher die Einfahrt zur Straßenbahn-Wagenhalle war, ist künftig bei der BOGESTRA AG an der Universitätsstraße in Bochum der Platz, für das neue Kunden Center. Am Samstag, 6. Juli 2013, eröffnete das örtliche Verkehrsunternehmen das neue Gebäude des KundenCenters.


    Durch die räumliche Gestaltung haben die Mitarbeiter die Möglichkeit, optimal auf die Kunden einzugehen. So können sie diese nicht nur vorne am Counter bedienen, sondern bei Bedarf mit ihnen ein paar Meter nach hinten gehen und im Sitzen deren Anliegen bearbeiten oder ein längeres Beratungsgespräch führen. Das neue Gebäude dient auch als zentraler Eingang für das gesamte BOGESTRA-Haus. Dafür ist es mit vier Verbindungsbrücken an die bisherigen zwei Gebäude angeschlossen.


    Durch die gelungene Architektur des Gebäudes werde auch die Entwicklungsachse Universitätsstraße weiter aufgewertet. Die Eröffnung des neuen Gebäudes steht am Ende der vor knapp 13 Jahren begonnenen Neuorganisation der Straßenbahnwerkstätten und Verwaltungsgebäude. 2003 nahm die BOGESTRA AG in Gelsenkirchen an der Hauptstraße nach umfangreichen Sanierungs- und Neubaumaßnahmen an dem mehr als 90 Jahre alten Standort wieder den Straßenbahnbetrieb auf, 2005 erfolgte die Eröffnung des neuen Standorts Engelsburg in Bochum. Im Zuge der beiden Baumaßnahmen wurden u. a. die Bochumer Werkstatt- und Verwaltungsgebäude in Gerthe und an der Wittener Straße sowie der Bauhof in Hamme geschlossen, auch die Wagenhalle an der Universitätsstraße wurde abgerissen. Auf dieser Fläche wurde das KundenCenter-Gebäude errichtet. Startschuss mit ersten Bodenarbeiten war im Jahr 2010. Richtfest wurde 2012 gefeiert.


    Auf einer Grundfläche von 575m² sind neben dem KundenCenter auf drei Geschossen insgesamt 23 Büros entstanden. Damit ist wieder der Raum vorhanden, dass Mitarbeiter, die bislang in temporären Bürogebäuden in modularer Bauweise an der Hauptverwaltung untergebracht sind, zukünftig wieder im BOGESTRA-Haus arbeiten werden. In die Errichtung des neuen Gebäudes investierte die BOGESTRA AG rund 3,4 Millionen Euro.


    Pressemitteilung: Bogestra

  • Folkwang Theaterzentrum Bochum

    Bekanntlich wird zu Zeit der Thürmer-Saal an der Universitätsstraße zum Folkwang Theaterzentrum umgebaut. Nachfolgend eine Visualisierung wie das Gebäude nach Umbau und Erweiterung im Mai 2014 aussehen wird.



    Bild: blbnrw

  • Seven-Stones

    Das Nutzungskonzept von Seven-Stones wurde erweitert. Der Bebauungsplan (Nr.793) sieht nun folgende Nutzung vor:


    • Büroflächen
    • Arztpraxen / Laboratorien
    • Geschäfts- und Bürogebäude
    • Nichtstörende Gewerbebetriebe
    • Wohngebäude
    • Wohnungen für Betriebsinhaber und deren Angestellte
    • Gastronomie
    • Anlagen für kirchliche, kulturelle, soziale, gesundheitliche und sportliche
      Zwecke
    • Nahversorgungszentrum, die zur Deckung des täglichen Bedarfs dienen
      sollen.


    Das 11 - geschossige Hochhaus in der Mitte wird interessanter Weise hervorgehoben, handelt es sich eventuell um ein Projekt, dass in kürze in Angriff genommen wird?



    Bild: Kappel-Immobilien



    Bild: Kappel-Immobilien


    Weitere Informationen: Kappel-Immobilien

  • Sanierung BOGESTRA-Hauptverwaltung

    Das von Kostik in Beitrag #51 vorgestellte Projekt ist fertig gestellt, wie ich heute zufällig sah, als ich mit dem Bus dort vorbeifuhr. Ich habe spontan mein Handy gezückt und das Gebäude fotografiert, leider fuhr der Bus genau in dem Moment an und ich musste mich beeilen, ich bitte also die Perspektive und die Qualität zu entschuldigen.



    Auffälligste Änderungen sind die grünen Sprossenfenster, die das Gebäude m.A.n. deutlich filigraner wirken lassen.

  • Sanierung BOGESTRA-Hauptverwaltung

    Das sanierte BOGESTRA-Gebäude kann sich auf jeden Fall sehen lassen. Das Ergebniss gefällt mir sehr. Wie Xysorphomonian schon erwähnte ist das Gebäude jetzt durch die neuen grünen Fenster viel auffälliger, natürlich im positiven Sinne. Ich werde bei Gelegenheit weitere Fotos nachreichen ;)

  • Wohnprojekt ''Hermannshöhe''

    Bereits im August 2009 hatte das Kfz-Unternehmen LUEG angekündigt seine alten Betriebsgrundstücke im hinteren Bereich zwischen Hermannshöhe, Universitäts und Oskar-Hoffmann-Straße aufzugeben. Nun hat das Kfz-Unternehmen angekündigt, das Ausstellungsgebäude sowie das Außengelände zur Präsentation von Gebraucht- und Neufahrzeugen zwischen Hermannshöhe, Franz-Vogt-Straße und dem Stichweg von der Hermannshöhe kurzfristig aufzugeben und an einen Investor zu verkaufen, der dort Wohnbebauung realisieren möchte.


    Das Plangebiet befindet sich ca. 400 m südlich der Bochumer Innenstadt und ist mit dieser über die Universitätsstraße sowohl im Hinblick auf den Individualverkehr als auch den öffentlichen Personennahverkehr direkt angebunden. Die geplante Wohnbebauung soll sich im nördlichen Teilbereich aus Geschosswohnungsbau, im südlichen Bereich aus Einfamilienhäusern als Townhäuser zusammensetzen. Die Erschließung erfolgt über den nach Süden führenden und bestehenden Stichweg von der Hermannshöhe. Von hier zweigt nach Westen eine weitere Stichstraße ab, um dessen Wendeanlage sich in nördlicher Richtung Teile des Geschosswohnungsbaus gruppieren. Südlich dieser Stichstraße befinden sich die Townhäuser.


    Sollten zukünftig weitere Gewerbeanteile aufgegeben werden und damit eine mögliche Entwicklung des Wohngebietes in südlicher Richtung denkbar wäre, ist durch Freihaltung eines nicht überbaubaren Streifens zwischen den Townhäusern sichergestellt, dass diese Wohnbereiche an das derzeit geplante Wohngebiet angeschlossen werden können.


    Quelle: Stadt Bochum



    Bild: Stadt Bochum


    Da dieses Projekt mit den Veränderungen auf den Betriebsgrundstücken des Kfz-Unternehmens LUEG und der BOGESTRA im Bereich zwischen Hermannshöhe, Universitäts und Oskar-Hoffmann-Straße zu betrachten ist, habe ich es in diesen Thread gepackt.


    Wie bereits erwähnt, könnte das neue Wohngebiet nach Süden hin ausgeweitet werden. Siehe nachfolgende Grafik.



    Bild: Google Maps


    In den letzten zehn Jahren haben sich bereits drei neue Wohnquartiere in der Innenstadt etabliert. Das ''Steinring Carre'' an der Kreuzung Steinring - Glockengarten mit 47 Wohnungen und 77 Einfamilienhäuser, das ''Quartier 100'' an der Wittener Straße mit 31 Einfamilienhäuser und 63 Wohnungen und die ''Claudius-Höfe'' mit 15 Miet-Stadthäusern und 40 Mietwohnungen. Mit dem neuen Projekt ''Hermannshöhe'' wird diese positive Entwicklung fortgesetzt.

  • Sanierung BOGESTRA-Hauptverwaltung

    Links im Bild der BOGESTRA Erweiterungsbau aus den 80'ger Jahren, rechts das frisch sanierte expressionistische Gebäude aus den 20'ger Jahren. Der Kreuzungsbereich Oskar-Hoffmann Straße / Universitätsstraße zwischen BOGESTRA und Exzenterhaus, sowie die komplette Oskar-Hoffmann Straße werden zur Zeit umfgangreich umgebaut und saniert.



    P1000550 von Kostik -Ruhr auf Flickr



    P1000552 von Kostik -Ruhr auf Flickr