Frankfurter Stadtgespräch

  • Europas größte Wassershow zum Turnfest

    Drei Jahre nach der Fußball-Weltmeisterschaft wird wieder im großen Stil am Main geplanscht! Im Rahmen der Eröffnung des Turnfests ist eine in vier Akten aufgebaute multimediale Wassershow geplant. Deren Finale (gemeint ist wohl der unten beschriebene "letzte Akt") wird, wenn ich eine gesonderte =5528523"]Pressemitteilung richtig verstanden habe, während des ganzen Turnfestes wiederholt.


    Auszüge aus einem Presse-Feature zum Internationalen Deutschen Turnfest 2009 (30. Mai bis 5. Juni):


    [INDENT]Die Oberbürgermeisterin verriet in dieser Woche erstmals Details des Rahmenprogramms zum Eröffnungsfest am 30. Mai. "Frankfurt wird eine wohl noch nie dagewesene Show auf dem Main erleben. Als Höhepunkt wird auf dem Fluss, zwischen Untermainbrücke und Holbeinsteg, mit Hochdruckpumpen eine 20 bis 30 Meter hohe und rund 200 Meter breite Wasserwand auf dem Main produziert. Darauf soll mit Laserlicht eine Multimedia-Show projiziert werden, auf der Elemente aus der Welt des Turnens und der Akrobatik gezeigt werden."


    Die Eröffnungsfeier, die von der städtischen Tourismus und Congress GmbH (TCF) verantwortet und von der Frankfurter Agentur McCann momentum umgesetzt wird, besteht aus insgesamt vier Akten. Die Schau soll insgesamt zirka 45 Minuten dauern und nach Einbruch der Dunkelheit beginnen. Neben der Wasserwand wird es eine Licht- und Tonchoreographie geben. Zudem werden Jet-Ski-Fahrer akrobatische Elemente auf dem Main präsentieren und vier riesige Ballone, die in den Farben des Turnfestes - blau, gelb, grün und rot - gestaltet sind, werden von Booten über den Fluss gezogen. "Im letzten Akt wird es zusätzlich zur Projektionsfläche choreographierte Wasserelemente geben und in der Kombination mit Flammenorgeln wird diese Installation aus Wasser, Laser, Licht, Projektion und Feuerwerk zu einem einmaligen Erlebnis", hofft TCF-Geschäftsführer Thomas Feda.


    Autor: Michael Weilguny / Quelle: Stadt Frankfurt am Main – Presse- und Informationsamt[/INDENT]





    Bilder: Tourismus und Congress GmbH Frankfurt

  • Aufwertung Dippemess: "Dippodrom" statt Festwirt Zelt

    Ab sofort wird das Frankfurter Traditionsvolksfest ein neues Konzept erhalten um neue Zielgruppen (wie After Work Feiern) anzusprechen und alte Traditionen aufleben zu lassen. Hierauf einigten sich die Stadt (Tourismus und Congress GmbH - TCF) und Schaustellerverband nachdem Besucherzahlen zuletzt kontinuierlich gefallen waren (klingt sehr ähnlich zum Zeilgalerie-Ansatz).


    Künftig wird die Frühjahrs- von Herbst-Dippemess’ streng inhaltlich getrennt:


    Frühjahrsdippemess:
    Spezielle Ausrichtung auf neue, spektakuläre Fahrgeschäfte, sozusagen eine High-Tech Variante. Außerdem wird das schläfrige Festwirt-Zelt nach 20 Jahren aufgegeben um Platz zu machen für ein niveauvolleres "Dippodrom" mit verschiedenen Themenabenden. Wie beim Oktoberfest sollen also höhere Einkommen zum Fest gelockt werden. Ob die Dippemess unter Bankern hoffähig wird, soll sich dann bald zeigen.


    Herbstdippemess (neuer Name steht noch nicht fest):
    Dieses Fest hatte zuletzt große Image-Schwierigkeiten, daher wird eine Komplett-Neuansetzung geplant. Anstatt Achterbahnen sollen Brauchtümer und Erntedankfest (hessische Weine, etc.) im Mittelpunkt stehen. Hier manifestiert sich also eine Traditionsvariante zu den Feiern an der Alten Oper oder an der Freßgass, welche sich bekanntlich großer Beliebtheit erfreuen. Warum nicht?


    Weiteres in diesem FAZ Artikel vom 20. März: http://www.faz.net/s/RubFAE83B…Tpl~Ecommon~Scontent.html

  • Wohnen beim historischen Drehort

    Mysteriöser Tod im Klärwerk

    In der historischen Kläranlage in Niederrad an der Lyoner-Straße, steht eine nackte Blondine bis zur Hüfte im Abwasser, für einen Pornofilm. Ein Taxifahrer beobachtet alles.

    So dekorativ, interessant und dramatisch sind diese wirklich sehenswerten unterirdischen Gewölbe unter dem "Schloss".
    Vor einigen Jahren war das ganze öffentlich zu besichtigen und es gab auch einen großformatigen Bildband über diese "Unterwelten". Wirklich sehenswert.

    fnp vom 29.03.2009
    http://www.fnp.de/fnp/region/lokales/rmn01.c.5715642.de.htm

  • Commerzbank+Dresdner Bank=-2.200

    Bei der Zusammenlegung von Commerzbank und Dresdner Bank werden nach heutiger FAZ so viele Vollzeitstellen abgebaut:


    Insgesamt Weltweit: 9.000
    davon Deutschland: 6.500
    davon in Frankfurt: 2.200


    Damit ist Frankfurt noch gut weggekommen, das wird man wohl sagen müssen. Heute sind es der FR zufolge noch rund 11.400 Vollzeitstellen. Teilzeitbeschäftigte werden bei der Ermittlung der Vollzeitstellen zusammengefasst, die Zahl der Beschäftigten ist also tatsächlich höher.

  • Hat jemand eine Ahnung, warum Teile vom Dach der Ecktürme der Festhalle und eine Menge Sandstein unter der Brücke bei der Meininger Hotel Baustelle lagern? :confused:


    Vielleicht Rohne, Du kennst doch jeden Sandstein in Frankfurt! :lach:


  • Das Dachteil dürfte damals als Muster für die Neuerrichtung der Eckturm-Dächer gedient haben. Es stand lange östlich des Kia-Gebäudes direkt hinter dem Messezaun zur Theodor-Heuss-Allee. Die Steine wird man wohl bei der Sanierung durch neues Material ersetzt haben, teilweise könnten es auch übrig gebliebene neue Steine sein.

  • Open-Air Saison beginnt früher als gedacht

    Das Journal Frankfurt (Ausgabe 9, 17-30 April) berichtet über neue Entwicklungen bei den alteingesessenen Freiluft-Szenebetrieben:


    Das Citybeach Konzept auf dem Dach des P&C Parkhauses wird ausgemustert und von einem neuen Veranstalter (u.a. dem Caterer Bumb Junior) betrieben. Der neue Name lautet "Deck 8", wahrscheinlich eine Art Schiffsdeck Anlehnung. Das Konzept und Webseite werden demnächst vorgestellt.


    Der Klassiker unter den hiesigen Clubs, der King-Kamehameha Beachclub auf der Hafeninsel in Offenbach möchte ab dem 30. April mit neuen Pächtern an den Start gehen. Auch der Sansibar Roofgarden an der Hanauer Landstr. möchte pünktlich zum Tanz in den Mai eröffnen.


    Eine Früh-Eröffnung wurde bei der Long Island Summer Lounge auf dem Parkhaus Börse erwartet. Seit Sonntag, dem 12. April, sind die Pforten geöffnet. Das Wetter spielt dem Betreiber dabei wunderbar in die Karten.


    Auch das Freibad Hausen hat die dachlose Schwimmsaison bereits eingeläutet (andere Freibäder folgen erst Anfang Mai): http://www.fnp.de/fnp/region/lokales/rmn01.c.5773336.de.htm


    Keine Neuigkeiten gibt es (leider) beim schwimmenden Main-Pool zu verzeichnen, läuft auf Hängepartie hinaus. Auch ein Nachfolger für den dicht gemachten Galerie-Beachclub ist nicht in Aussicht. Schade, hier war die Stimmung immer besonders urlaubsverdächtig.

  • Badeschiff auf Main: So könnte es aussehen

    Apropos Badeschiff am Mainufer, hier gibt es sehr interessante Visualisierungen dessen Datum ich leider nicht kenne. Wie oben erwähnt, ist zum Projekt schon seit diverser Zeit nichts mehr berichtet worden. Ob dies heißt, daß das Projekt für ewig auf Eis gelegt ist oder eines Tages als Überraschungsei am Main auftaucht, wäre mal eine Frage für die schwarz-grüne Stadtregierung.


    http://www.blfp.de/Projekte/Vi…adeschiff/Badeschiff.html

  • Passivhaus-Tagung in Frankfurt am Main


    Und zwar am Freitag und Samstag, 17. und 18. April in Halle 5.1 der Messe Frankfurt.


    Die Entscheidung für Frankfurt als Veranstaltungsort fiel aus gutem Grund: In den letzten Jahren wurden hier aufgrund des Beschlusses der Stadt, bei Neubau und Sanierung von städtischen Gebäuden das Passivhaus als Standard festzulegen, mehrere hundert Wohneinheiten nach dem Passivhaus-Standard gebaut.


    Weltweit wurden bereits über 16.500 Wohneinheiten nach dem Passivhausstandard errichtet, der größte Teil davon in Deutschland. Die Förderbank KfW, die für die zinsgünstigen Kredite bei energieeffizientem Alt-und Neubau zuständig ist, wird auch auf der Ausstellung vertreten sein.

  • Mod: Kopiert bzw. verschoben. Bezieht sich auf erneut abgesagte Vorstellung des Taunusturm-Projekts vor dem Planungsausschuss.
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    :mad:
    Leider mußte man mir mitteilen, daß "...die Vorstellung heute nicht stattfinden wird. Höchstwahrscheinlich wird das Projekt dann am 25. Mai im Planungsausschuss erläutert."


    Soviel dazu, heißt weiter warten und hoffen...:D

  • Tja, da hat uns das eine Prozent Wahrscheinlichkeit voll erwischt... Wer's glaubt - sie hätten gleich sagen können, dass die Wahrscheinlichkeit eher bei maximal 20% liegt, nicht bei 99. Jetzt soll der Turm höchstwahrscheinlich im Mai vorgestellt werden? Naja, wer einmal lügt, dem glaubt man nicht! :Nieder:

  • Überrascht mich nicht!


    Zum einen war es die letzten Wochen ruhig, um nicht zu sagen toten stil um das Projekt. Es gab ja keinerlei Pressemitteilung.


    Zum anderen überrascht es nicht in der derzeitigen, allgemein wirtschaftlich angespannten Situation, dass der Investor erstmal auf die Bremse tritt. Ist eh fraglich, welche Bank(-en) so ein Projekt stemmen wollen, egal wie und zu welchen Konditionen es auch geleveraged sein mag... Der Markt für gerwerbliche Immo-finanzierung ist mau

    Einmal editiert, zuletzt von PGS ()

  • da bin ich nicht ganz Deiner Meinung PGS - Immobilienfinanzierung währe bei so einem Projekt ebenfalls machbar. Sollte es wie bei T185 oder dem Opern Tower einen großen Ankermieter geben, dürfte man auch eine passable Finanzierung hinbekommen..

    Einmal editiert, zuletzt von mrmartin () aus folgendem Grund: Schreibfehler

  • Nicht wirklich. Was hat ein Ankermieter mit der Refinanzierung zu tun? Der Ankermieter mag den cash flow des Objektes für bestimmte Zeit in die Zukunft prognostizierbar machen ("garantieren" wäre in der heutigen Situation eine euphemistische Übertreibung), ob die Banken auf der anderen Seite die Mittel am Kapitalmarkt zu entsprechenden Konditionen bekommen, ist eine ganz andere. Schau dich doch mal in Europa um, welche Bank zur zeit überhaupt 1.) neue Finanzierungen abschließen und 2.) diese in der Größenordnung eines TT machen. Und selbst wenn, die meisten Banken pflegen ihre Portfolien und meiden das Neugeschäft wie der Teufel das Weihwasser.


    Wie gesagt, meine Meinung und meine Erfahrung. Das heißt noch lange nicht, dass das auch so kommen muss ;)

  • Wie auch immer, da derzeit überall die Risikomanager das Zepter fest in der Hand halten, hapert es wirklich in allen Ecken, nicht nur bei der Finanzierung:


    Welcher Ankermieter kriegt was durch seine Gremien für einen Umzug in 2012ff? Bei fallenden Mieten ?


    Welcher Projektentwickler kann noch alle Sicherheiten liefern, die ein Prospektmieter für seine Planung meint zu brauchen?


    Welcher GÜ kriegt seine Kalkulation belastbar bei all diesen Szenarien, die heute bedenkenlos von den Risikofuzzis in den Raum gestellt werden können?


    Wer hat denn so viel Eigenkapital und wie hätte er es denn gerne verzinst ? Ab wann liefern dann Banken Garantien für den GÜ, damit der anfängt?


    Welche Garantien /Einbehalte will der Projektentwickler vom GÜ?


    Ganz zu schweigen von den Garantien/ Gewährleistungen für den gefälligen Endinvestor? (Hosenträger, Gürtel, Fallschirm, usw.)


    Alles andere als einfach also für das Joint-venture von Commerz Real (Commerzbank) und Tishman Speyer ....bei all den Baustellen, die die haben, alles Thema, die sicherlich nicht auf Prio A stehen ...

  • Erstmal nochmal danke für Deine Bemühungen.
    Dennoch interessant:


    Aus 99% Sicherheit wird plötzlich 0%.
    Man verschiebt wieder mal um weitere 4 Wochen.
    Aus der Vorstellung eines Projektes wird eine "Erläuterung".


    Ich kann ja verstehen dass es momentan schwierig ist angesichts der Finanzkrise, daher hätte man besser von Anfang an seinen Mund gehalten und keine grossen Töne gemacht, seitens des evtl. Bauherren als auch von Seiten des Planungsamts. Man darf erinnern: Das Kaiserkarree kommt. Haha.


    Es wäre ehrlicher gewesen öffentlich mitzuteilen dass das Projekt unbestimmt verschoben wurde.
    Und selbst wenn es dieses Jahr noch losgehen sollte dauert es mindestens bis nächstes Jahr bis wirklich NEU gebaut wird, denn allein der Abriss und die Erstalleung der Baugrube dauern mindestens 6-9 Monate.


    Ein Tipp an die Verantwortlichen:
    Lieber zuerst den Ball flach halten anstatt die grossen Tore zu versprechen die dann doch ziemlich daneben gehen.
    Macht Glaubhafter.

  • Ich kann mich an keine einzige öffentliche Äußerung der Bauherren in spe erinnern. Die Bemerkung des Planungsdezernenten ("Der Taunusturm kommt") fiel, wenn ich mich recht erinnere, während einer Sitzung des Planungsausschusses. Zwar eine öffentliche Sitzung, aber eben auch keine Pressekonferenz, Ankündigung, öffentliche Vorstellung oder dergleichen. Daraus wurde eine eher kleine Meldung in der regionalen Presse - nicht mehr und nicht weniger.