Frankfurter Stadtgespräch

  • Es gab mal einen Beitrag hier, in dem behauptet wurde eine umfangreiche Renovierung (dreistellliger Mio-Betrag) des Interconti stände kurz bevor.
    Ich finde das Interconti alleine wegen der Lage übrigens nicht so schlimm wie manch andere Sünde in Frankfurt.

  • zu 575:
    zum Abregen hilft dem Frankfurter vielleicht ein Besuch in Prag: der monumentale Interconti-Klotz dort mitten in der Altstadt ist kaum zu toppen ...... und ist trotzdem gut besucht von Russen und Asiaten.... dort ist das Hotel aber wirklich ein Stachel im Fleisch!


    Da die meisten "Interconti-Kisten" in den letzten Jahren mit Fremdkapital noch und nöcher beladen wurden von irgendwelchen Heuschrecken-Konstruktionen, würde ich mir auf absehbare Zeit keine Hoffnung machen, daß da Luft für Refurbishments bleibt.


    Wirklich häßlich in der Ecke finde ich auch nur die kleinere Interconti - Dependance gegenüber, die Tanke und das Ex DinersClub -Gebäude ..... da tut und tut sich nix ...

  • Ich stimme nicodemus ohne Einschränkungen zu. Das Interconti ist Frankfurts größter, sehr prominent am Mainufer gelegener, von allen einsehbarer Alptraum und benötigt dringend ein upgrade.


    Apropos Alptraum. Hannelore Elsner macht jetzt Werbung für Frankfurt, Zielgruppe ist wohl 60+ ? Sehr erschreckend: Frau Elsner trägt eine Waffe im Schulterholster während sie in die Kamera lächelt und das Nachtleben Frankfurts anpreist - ich finde das sind doch sehr unglückliche Assoziationen von wegen "Hauptstadt des Verbrechens" und so. Creiert wurde es von der TCF. Zu sehen auch bei der BILD Werbung für Frankfurt oder hier Bericht der AHGZ


    Schade man hätte ja auch Sonya Kraus oder Kaya Yanar nehmen können...

  • ^ Mod: Zitat des kompletten Vorbeitrags entfernt. Bitte auf unsere Richtinien achten.
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    Also Hannelore Elsner ist sehr beliebt und ich finde es gar nicht so schlecht, auch wenn es jetzt vielleicht die Gruppe 20-30 nicht so anspricht, aber die gehen ja auch nicht in den Tigerpalast. Die Kreation ist nicht der Hit aber immerhin spricht der Satz "Manchmal glaube ich..." ja doch ganz direkt das Problem an, nämlich, dass viele meinen hier gäbe es nur Banken und keine Theater, Konzerte, Opern oder Mainufer...

  • Die Uni Klinik macht's vor: Fassaden Lifting am Mainufer

    Sollte das Interconti unverändert an seiner dunkelgrauen Fassade festhalten, würde man so ziemlich gegen den Strom schwimmen, besonders in Frankfurt.


    Vergleichbare prominente graue Fassaden wie das Ex-Allianz Haus an der Hauptwache, das Historische Museum oder das Technische Rathaus wurden schon aufgehellt bzw werden ganz abgerissen. Auch die Aufhellung des Selmi Hochhauses wäre noch zu nennen. Es würde schon sehr wundern, wenn sich beim Interconti in den kommenden Jahren nichts tut.


    Übrigens: Selbst das etwas banale Hauptgebäude des Uni Klinikums entlang der anderen Mainseite (gegenüber des Westhafens) hellt nun infolge einer Modernisierung seine Fassade auf. Man konnte in den letzten Wochen bereits den Aufbau des Baugerüsts mitverfolgen.

  • Dank der Millionen aus den Konunkturprogrammen aus Berlin und dem Land Hessen sowie dem eigenen Etat verfügt die Stadt Frankfurt über die größte Investitionssumme in ihrer Geschichte. Die Stadt Frankfurt handelt antizyklisch und plant bis 2012 Investitionen in Höhe von 1,5 Milliarden Euro, unter anderem


    • werden 236 Millionen Euro für Bildung aufgebracht (insgesamt sollen 28 Projekte morgen detailliert vorgestellt werden),


    • weitere 107 Millionen Euro für Investitionen in Schulen,


    • 30 Millionen Euro für Sport und Soziales (zusätzliche Sportanlagen und Turnhallen),


    • weitere 15 Millionen für Museen,


    • zusätzliche 8 Millionen Euro für zwei Feuerwachen,


    • 7 Millionen Euro für die Verkehrsinfrastruktur,


    • weitere 1,2 Millionen Euro für Kindertagesstätten,


    • sowie 0,8 Millionen Euro für die Sanierung von Verwaltungsgebäuden verwendet.


    Bedingung für die Mittelgewährung von Bund und Land ist, dass ein Projekt noch in 2009 begonnen wird.


    Quelle: http://www.faz.net/s/RubFAE83B…Tpl~Ecommon~Scontent.html

  • Nochmals Hotel Intercontinental

    Anscheinend geht es in diesem Jahr doch los mit der Fassadensanierung des Hotel Intercontinental! Dieses Büro für Fassadenberatung führt das Projekt unter "Aktuelles" auf.


    Was meint ihr: Welches dort auch aufgelistete Gebäude am Rathenauplatz ist gemeint? Das Hugendubel-Haus vielleicht? Dessen Fassade ist an sich ganz passabel. Eine erheblichere Verbesserung wäre eine Aufstockung oder/und ein neuer Dachaufbau.

  • wow, das sind ja mal tolle news.


    Es kann sich dabei ja eigentlich nur um das Gebäude Rathenauplatz 2-8 handeln (östlicher Rand des Rathenauplatzes, im Gebäude ist auch Hugendubel). Das Lehman Brothers/Escade-Gebäude sowie das Rothschild/Zara-Gebäude sind ja viel zu schick, und die anderen Gebäude ja eigentlich nicht mehr so richtig am Rathenauplatz. Obwohl sich natürlich auch alles zwischen Vapiano und Lehman Brothers-Gebäude für eine Erneuerung voll anbieten würde.

  • Meiner Meinung nach kann es sich bei dem Umbau und Erweiterung Büro- und Geschäftshaus am Rathenauplatz nur um das von mir eingezeichnete Haus handeln, da alle anderen Häuser in den letzten Jahren renoviert wurden. Dann kann man hoffentlich davon ausgehen, dass auch die Fassade zur Biebergasse und zum Steinweg erneuert werden. Wie allerdings hier eine Erweiterung aussehen soll, kann ich mir nicht so richtig vorstellen.


    By thomasfra at 2009-03-04


    By thomasfra, shot with Canon PowerShot A710 IS at 2009-03-07

    Einmal editiert, zuletzt von thomasfra () aus folgendem Grund: Foto eingefügt

  • Impressionen eines Spaziergangs

    Wenn man da mal entlang läuft Richtung Dom, und dann sieht, wie der Domplatz im Osten aussieht, lieblos und leblos, das technische Rathaus mit seinen seltsamen Bierschenken, alles irgendwie trostlos - wenn man dann überlegt, dass der Weg von der Paulskirche zum Dom einige der geschichtsträchtigsten Meter in Deutchland und Europa sind, dass im Dom die deutschen Kaiser des HRRDN gekrönt wurden - wenn man dann merkt, dass wahrscheinlich sehr wenig Touristen und höchstwahrscheinlich noch weniger Einwohner davon wissen, dass hier Karl V zum König gewählt wurde, um der größte mittelalterliche Herrscher des Abendlandes zu werden - wenn man mal kapiert, wie hier eine eigentlich gute Phase deutscher und europäischer Geschichte, nämlich der Versuch des Föderalismus in Aristokratie und dann in Demokratie, zubetoniert wurde - dann kann man zunächst einmal die Nachkriegsverzweiflung richtig verstehen, die Flucht nach vorne, das Bedürfnis alles ablegen zu wollen und bei Null wieder anzufangen.


    Aber dann versteht man auch, dass der erflogreiche Weg zu einer schöneren Altstadt zurück nicht über die viel zu oberflächliche Frage "Fachwerkhäuser oder nicht" führt, sondern über eine Aufklärung und Bewußtmachung bei den Bürgern Frankfurts und Deutschlands um die Rolle dieser Gebäude in der eigenen Geschichte und der Wichtigkeit, diese Geschichte zu bewahren anstatt sie zu zerstören.

  • Karl V. regierte während der Frühzeit der Reformation von 1530 bis 1556, was nach gängiger Geschichtsschreibung schon in die Neuzeit fällt. Für Frankfurt ist er eine etwas zwiespältige Figur, weil er, als Reaktion auf die mehr oder weniger offene Einführung der Reformation in der Stadt, mehr als einmal kurz davor, war, der Stadt die Privilegien für die Messe und den Status als Wahl- und somit auch Krönungsstadt zu entziehen.


    Aber abgesehen davon hast Du natürlich vollkommen recht, die historische Bedeutung dieses unscheinbaren Weges wird in Frankfurt vollkommen unter den Teppich gekehrt. Es wäre schon ein Anfang, wenigstens den Straßenschildern eine Infotafel beizugeben, die darauf hinweist dass hier der Großteil der römisch-deutschen Kaiser entlangspaziert ist. Und wenn die Altstadt deroweilen einst wiederhergestellt ist, könnte man ja vielleicht ein bisschen mehr daraus machen - wie wärs mit einer nachgespielten Kaiserkrönung alle 1-2 Jahre? Nur echt mit Ochsenbraterei, Weinbrunnen und Feuerwerk... :D

  • OK - Neuzeit dann eben.


    Kaiserfest ist eine super Idee.


    Was man auch tun könnte als erste einfache Maßnahme, wäre an der Seite der Schirrn oder auf dem Krönungsweg Porträts der gewählten / gekrönten Kaiser mit kurzer Beschreibung aufzustellen.


    P.S. Schön ist übrigens schon die Restaurierung des Doms.

  • Bedeutet die Silver Tower Zusage eine Campanile Absage?

    Ich setze hier mal die Diskussion zur Nutzung des Silver Towers durch die Deutsche Bahn AG fort.


    Nachdem zuletzt ja recht positive Meldungen dominiert haben (wie z.B. Tower 185, EZB Tower, TaunusTurm, imposante MyZeil Eröffnung), ist die wahrscheinliche Nichtbebauung des Campanile Areals nun schon eine recht unschöne Trendwende.


    Die Finanzkrise hat sich zwar auch schon in anderen Projekten geäußert wie z.B. bei der Nichtmodernisierung der Kleinmarkthalle oder des Nichtumbaus des Karstadt in ein Premium-Haus, aber die Entscheidung der Bahn ist schon eine andere Dimension. Zumindest spendet die Nutzung des verwaisten Silver Towers ein bisschen Trost.


    Vielleicht ist die Messe ja auch noch nicht endgültig gelesen und die Bahn plant ein abgespecktes Projekt für das Campanile Areal. Dies würde gegen die Konzentrierung des Bahn Unternehmens an einem Standort sprechen. Dafür spricht, dass die Bahn sich dann in noch deutlicherer Nähe zum Bahnhof befinden würde und die verbliebenen 8000 Arbeiter an einem zweiten Standort zu bündeln. Die kommenden Tage sollten hier vielleicht für Klarheit sorgen.

  • Erstmal abwarten, aber es wäre schon schade wenn der Bahntower deswegen nicht käme. Auf der anderen Seite ist es gut, dass der Silver Tower nun wieder belegt wird, denn was nützt schon ein leerstehender Turm. Es muss eben auch die Substanz da sein um die Hochhäuser zu füllen, sowohl neue als auch die alten.

  • Also, ich finde ich es gut!


    Es ist gut, dass sich auch ein anderes Großunternehmen in das Bankenviertel traut als nur Banken. Ich glaube, dass dies dem Bankenviertel / der Taunusanlage ein wenig den Ruf des Superteuren nehmen wird, und dies ist gut so!!


    Es gibt da nämlich doch schon Leerstand, FBC, Neue Mainzer am Eck nördlichen Knick der Taunusanlage, die Gebäude, die dem Taunustor / Kaiserkarree weichen sollen, sowie einige Immobilien im Nordteil des Bahnhofsviertels. Das tut dem Ruf und der Vitalität der Stadt nicht gut.


    Vielleicht trauen sich jetzt mehr - hey ihr in Eschborn, wenn sogar die Bahn sich die Taunusanlage leisten kann, dann doch ihr sicher auch!!

  • Der Aufschub bei der Kleinmarkthalle liegt an planerischem Unvermögen der Stadt und starken Stimmen gegen Veränderung des jetzigen Zustands. Noch hat die Stadt jede Menge Geld. Der Zwangsverzicht beim Karstadt-Haus liegt auch nicht an der Finanzkrise (die ja bisher keine Konsumkrise ist), sondern an selbstgemachten Problemen bei Arcandor.


    Die Gebäude am nördlichen Knick der Neue Mainzer stehen ebenfalls deswegen leer, vondraussen, weil sie einem Hochhausprojekt weichen müssten. Nämlich dem Fraspa/WürttHyp-Projekt. Für eine Zwischennutzung dürfte die Bausubstanz inzwischen zu schlecht sein.


    Das Campanile-Areal gehört der Bahn nicht. Es wird an Vivico liegen, hier gegebenenfalls ein neues Konzept zu erarbeiten - falls das Hochhausprojekt tatsächlich gescheitert sein sollte. Besonders eilig wird es Vivico damit nicht haben, denn der jetzige Parkplatz wirft dem Vernehmen nach gute Erträge ab.


    Mit dem Silver Tower haben gerade einmal 20% der Bahn-Beschäftigten ein neues Büro. Wenn der Bahn tatsächlich so an der Zusammenführung von Standorten gelegen ist, dann kann die Anmietung der ehemaligen Dresdner-Bank-Zentrale noch nicht alles sein.

  • Einerseits ist es natürlich richtig, dass der Silvertower erheblich kleiner ist als der Bahntower es hätte werden sollen, aber es sollten ja nie 10.000 in dem Gebäude unterkommen. Würde ja auch keine Sinn machen, Schaffnern, Schrankenwärtern und Ticketverkäufern ein Büro im Tower zu geben ;-)
    Ich dachte immer, sie wollten ca. 3.000 in dem Turm zusammenlegen.

  • Frankfurt als ehemaliger Bundesbahn-Sitz ist immer noch der Hauptstandort der DB AG in Deutschland, auch wenn das "Headquarter" der Holding in Berlin ist. Auch die meisten Konzernunternehmen haben in Frankfurt ihren Sitz. Ich glaube, es sind eher deutlich mehr als 10.000 Arbeitsplätze in der Stadt und zwar überwiegend Büroarbeitsplätze. Neben den Instandsetzungswerken in Griesheim und im ehemaligen Postbahnhof direkt am Hauptbahnhof (für die S-Bahn) hier eine kleine, sicher vollkommen unvollständige Auswahl der verschiedenen Standorte in der Stadt (ohne Garantie):


    • Theodor-Heuss-Allee 7 (an der Messe): DB Netz AG (Zentrale)
    • Pfarrer-Perabo-Platz 2-4/Im Galluspark 23-25 (Gallus): DB Netz AG (Regionalbereich einschl. Netzleitzentrale und Betriebszentrale), DB Energie GmbH (Zentrale)
    • Weilburger Straße 22 (ehem. Adler-Werke, Gallus): u. a. DB Station & Service AG (Regionalbereich)
    • Stephensonstraße (ehem. Bundesbahn-Zentrale, Gallus): DB Fernverkehr AG (Zentrale), DB Regio AG (Zentrale), DB Stadtverkehr (Zentrale), DB RegioNetz Infrastruktur GmbH (Zentrale)
    • Kleyerstraße 27 (Gallus): DB Systel GmbH (Zentrale)
    • Hahnstraße 49 und 52 (Niederrad): DB ProjektBau GmbH (Regionalbereich)
    • Hahnstraße 42 (Niederrad): DB Systel GmbH (Regionalbereich)
    • Karlstraße 6 (Bahnhofsviertel): u. a. DB Services Immobilien GmbH (Zentrale)
    • Oskar-Sommer-Straße (Sachsenhausen): DB International GmbH (Niederlassung)
    • Solmsstraße 18 (Bockenheim): DB Training (Zentrale)
    • Kölner Straße 4 (Gallus): DB Fuhrparkservice GmbH (Zentrale), DB Rent GmbH (Zentrale)
    • Kelsterbach: Schenker Deutschland AG (Zentrale)


    Das ganze ist (zumindest teilweise) hier , hier , da und dort , hier und da nachzulesen.


    Regionalbereich heißt dabei bei den meisten Konzernunternehmen einer von bundesweit 7 (Berlin: Ost, Leipzig/Dresden: Südost, Hannover/Hamburg: Nord, Duisburg/Köln/Düsseldorf/Essen: West, Frankfurt: Mitte, Karlsruhe/Stuttgart: Südwest, München/Nürnberg: Süd).
    Die Büros dürften fast alle nur angemietet sein (außer vielleicht im Hauptbahnhof und die Gebäude am oder im Gleisvorfeld und am Werk Griesheim) Eine klare Verdichtung ist im Gallus zu erkennen und zwar für die Bahnmitarbeiter (die überwiegend mit dem Zug zur Arbeit kommen dürften) auch nicht immer optimal gelegen. Ich denke, eine Zentralisierung der Standorte wäre sehr sinnvoll (man bedenke nur die Unmengen von Porto-, Fahrt- und Kurierdienstkosten zwischen den einzelnen Standorten in der Stadt). Eine Zusammenlegung von (nur) 3.000 Mitarbeitern wäre da nur der berühmte Tropfen auf den heißen Stein...

  • DAX-Unternehmen 2009: Hessen legt zu

    Seit 2007 sind drei hessische Unternehmen in den DAX aufgestiegen: K+S AG (Kassel), Merck KGaA (Darmstadt) und Fresenius SE (Bad Homburg; ab 23.03.09). Mit den Frankfurter Unternehmen Deutsche Börse AG, Deutsche Bank AG und Commerzbank AG sowie dem Bad Homburger Unternehmen Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA sind damit 7 der 30 DAX-Unternehmen in Hessen ansässig.


    Den Spitzenplatz hält weiterhin NRW mit 9 DAX-Unternehmen und verschlechtert sich, da die Altana AG (Wesel) 2007 und die Deutsche Postbank AG (Bonn) 2009 aus dem DAX ausgeschieden sind: E.ON AG, Henkel KGaA, Metro AG, ThyssenKrupp AG (alle in Düsseldorf), Deutsche Post AG, Deutsche Telekom AG (beide in Bonn), Deutsche Lufthansa AG (Köln), Bayer AG (Leverkusen) und RWE AG (Essen).


    Gleichauf mit Hessen liegt nun Bayern mit 7 DAX-Unternehmen: Allianz SE, BMW AG, Linde AG, MAN AG, Münchener Rück AG, Siemens AG (alle in München) und Adidas AG (Herzogenaurach). Ausgeschieden sind die Hypo Real Estate AG (München) 2008 und Infineon (Neubiberg) 2009.


    Niedersachsen bringt es auf 3 DAX-Unternehmen: Hannover Rück (Hannover), Volkswagen AG (Wolfsburg) und Salzgitter AG (Salzgitter). Ausgeschieden sind die TUI AG und die Continental AG (beide Hannover), dafür wurde die Hannover Rück 2009 neu augenommen.


    Baden-Württemberg mit 2 DAX-Unternehmen: Daimler AG (Stuttgart) und SAP AG (Walldorf).


    Im Stadtstaat Hamburg ist die Beiersdorf AG ansässig, die BASF SE (Ludwigshafen) in Rheinland-Pfalz.


    DAX-Unternehmen nach Städten:


    1. München (6)
    2. Düsseldorf (4)
    3. Frankfurt (3)
    4. Bad Homburg, Bonn (je 2)
    5. Darmstadt, Essen, Hamburg, Hannover, Herzogenaurach, Kassel, Köln, Leverkusen, Ludwigshafen, Salzgitter, Stuttgart, Walldorf, Wolfsburg (je 1)