Frankfurter Stadtgespräch

  • Entschuldige, aber wo, in dem von dir verlinkten Zeitungsartikel, spricht Schwarz vom UEC und weiteren Hochhausprojekten? Flughafen und EZB sind ja bekannt, wobei es sich bei der EZB nur um ein Hochhaus, bestehend aus 2 Scheiben, handelt!

  • Na, bei der geballten Masse an Großbauprojekten (Europaviertel, Palais Quartier, Airrail Center, MainTor, EZB-Skytower, Opernturm, Kaiserkarree - das sind nur die, die schon gebaut werden oder 99,99%ig dieses Jahr starten!) ist so ein Rekordwert kein Wunder!
    Das Volumen erinnert mich an den Boom in Frankfurt Anfang-Mitte der 90er, da wurden ja u.a. die 5 höchsten Gebäude der Stadt gebaut.


    Vielleicht kommt ja dieses Jahr doch noch das UEC, der FraSpa-Turm oder der Turm hinter der Matthäuskirche dazu .... :lach:


    Die Bezeichung des Skytowers als zwei Hochhäuser kann ich auch nicht nachvollziehen. Mag ja sein, dass es zwei Gebäudeteile sind, aber die sind durchgängig miteinander verbunden, also ein Gebäude.

  • In dem Artikel steht übrigens noch was sehr Wichtiges, was hier bisher unter den Tisch gefallen ist:
    Der Umbau älterer Bürogebäude in Wohnungen scheitert oftmals aus finanziellen Gründen. Der Gebäudewert sei zu niedrig. Hoffen wir mal dass das keine Altbauten mit einschließt. Wenn das natürlich bedeuten sollte, dass sich das eher auf Nachkriegsgebäude bezieht und damit auf einen Abriss dieser oftmals Bausünden schließen lässt, ist das doch sogar eine fürs Stadtbild hervorragende Nachricht.


    Und noch etwas: Beim Wohnungsbau kommt man auf 3192 Wohnungen (Platz 1 in Deutschland), davon über die Hälfte in der Innenstadt!!! Wo entstehen denn in der Innenstadt 1500 Wohnungen? Hätt ich nicht gedacht.

  • Der Begriff Innenstadt wird in dem Zusammenhang scheinbar großzügig ausgelegt. Nach diesem FNP-Artikel wird dazu beispielsweise auch der Mühlberg und die nördliche Hansaallee gezählt. Nicht zur Innenstadt gehören nach dieser Auffassung der Frankfurter Bogen und der Riedberg.


    Beeindruckend auch die Zahl von 4055 Hotelbetten, die 2007 genehmigt wurden. Darunter 700 Betten in die beiden Hilton-Hotels im Airrail-Center am Flughafen und knapp 300 Betten im Motel One in der Hanauer Landstraße. Genehmigt wurde offenbar auch das sich seit 2005 hinziehende Vorhaben Toyoko Inn an der Stuttgarter Straße. Info dazu in unserem Hotel-Thread hier und dort. Erstaunliche 600 Betten sollen es an dieser Stelle werden.


    Erwähnenswert außerdem, dass die Gesamtbausumme von 1,86 Mrd. Euro im Jahr 2007 bundesweiter Rekord ist (Quelle).

  • Sorry, zu meinem Beitrag #101 habe ich nicht hinzugefügt, dass die IZ Herrn Schwarz zitiert hatte wie folgt: "Mit dem Urban Entertainment Center im Europaviertel und einigen Hochhäusern müsste das machbar sein." ;)

  • Was'n da am Eschersheimer Turm los? Ich bin heute abend viertel vor elf die Hochstraße fast nicht mehr rausgekommen. Am Eschersheimer Turm war die Hochstraße auf eine einzige Fahrspur verengt. Und das nicht etwa allmählich, sondern ziemlich abrupt kurz vor der Kreuzung. Also bewegen sich plötzlich alle vier Fahrspuren auf eine einzige zu. Da bildet sich dann ein Pfropfen und es geht gar nichts mehr. Ist übrigens auch andeutungsweise auf Bild4 von Gizmos letztem Beitrag zu sehen. Übrigens ist auch die Eschersheimer Landstraße an dieser Stelle auf eine Spur verengt. Das die Eschenheimer stadtauswärts jetzt auch noch die Hauptstraße ist und die Hochstraße hier die Vorfahrt beachten muß, das macht das Kraut so richtig fett.
    Ist das jetzt nur vorübergehend, weil vielleicht große Bauteile für FFHV angeliefert werden oder ist das für die nächsten Wochen die Straßenbaustelle für den Umbau der Kreuzung?
    Ich kann nur Jedem raten diese Gegend weiträumig zu umfahren. Am besten gar nicht in die Neue Mainzer und Umgebung einfahren. Es wird kein Raus geben. Ich habe heute abend für die Kreuzung eine viertel Stunde gebraucht, abends, viertel vor elf!!! Ob das jetzt der Weisheit letzter Schluß ist ...? :nono:

  • Wenn man sich hier mal ein paar FFm Threads durchliest stellt man fest, dass diverse Gruppen und/oder die Stadt gerade einiges in FFm an Investitionen am blockieren sind:


    - Degussa Areal 500 Mio. Euro
    - Flughafen geht in die Milliarden
    - UEC mehrere hundert Mio. Euro
    - Und mit dem Hochhausrahmenplan noch mal EINIGES


    Wenn man sich die Frankfurter Skyline ansieht, muss man zu dem Schluss kommen, dass die Hochhäuser schon vor 100 Jahren oder mehr gebaut worden sind, weil in DIESEM Umfeld wie es inzwischen herrscht, kann es nicht geschehen sein!!!! :nono: einer reicht hier gar nicht mehr aus :nono: :nono: :nono:

  • Vom 11. bis 14. März findet wieder die MIPIM in Cannes statt, eine der größten Immobilienmessen der Welt. Die Stadt Frankfurt wird einen eigenen Stand haben. (=3891158"]http://www.frankfurt.de/sixcms/detail.php?id=4615&_ffmpar[_id_inhalt]=3891158)


    Vivico und Aurelis sind auch dabei. Evtl. gibt's Neues vom Europaviertel? Vielleicht wird der Entwurf für den T185 vorgestellt? Man darf gespannt sein...


    Und dass bloß keiner die von porteno angesprochenen Blockierer auf der Messe erwähnt! ;)

  • Genau darum geht es doch, auf der einen Seite stellt man sich auf Events wie Expo Real oder MIPIM als toller Investitionsstandort dar, aber auf der anderen Seite drangsaliert man Investoren wo es nur geht, manchmal echt ein Wunder dass in FFm überhaupt noch gebaut wird, muss wohl doch an den unschlagbaren Standortfaktoren liegen... ;)


    Oder kann es anderswo vielleicht noch schlimmer sein? :D

  • Petra Roth als Nachfolgerin von Roland Koch?

    Die Frankfurter Oberbürgermeisterin und Verteidigungsminister Franz Josef Jung wurden in den letzten Wochen immer wieder als Alternative zu Koch genannt, sollte ein Jamaika-Bündnis mit dem Grünen wegen dem "Feindbild Koch" nicht zu Stande kommen. Der stellvertretende FDP-Bundesvorsitzende Rainer Brüderle legte Koch den Rücktritt nahe.


    n-tv Meldung, 08.03.08
    http://www.n-tv.de/930894.html?080320080843


    Da stellt sich doch die Frage, ob es für Frankfurt eher ein Gewinn oder Verlust wäre sollte Roth wirklich nach Wiesbaden wechseln.
    Ich glaube, dass es eher ein Gewinn wäre, da aus Frankfurt immer wieder - berechtigte - Klagen kommen, die Landesregierung tue zu wenig für die größte und wichtigste Stadt Hessens. Mit Roth an der Spitze des Landes könnte sich das ändern. Das große Thema "Frankfurt und das Umland", welches von Koch nur zögerlich angegangen wurde, könnte unter Roth neuen Schwung bekommen. Als Ministerpräsidentin könnte sie auch aus einer starken Position heraus für ihr Stadtkreis-Modell werben, das im Moment von der Landesregierung abgelehnt wird.
    Was meint ihr?

  • Hab mir das gleiche gedacht,gizmo,mir stellt sich eine wichtige Frage:Wen von Format hätten wir als Nachfolger?Ebeling?Schwarz?Andere?
    Der Abgang einer gut eingearbeiteten OB in dieser jetzigen Phase halte ich für fatal.In unserer Stadt stehen ne Menge Projekte an,da können wir uns auf der Personalebene keine weitere Schräglage erlauben.

  • Also Ebeling und Schwarz scheiden ja wohl aus, hoffe ich? Ebeling ist doch von den Grünen, wie kann die denn OB werden? Das geht ja schon mal nicht. Und Schwarz ist kurz vorm Ruhestand, da gehört er auch hin. Weitere Lokalpolitiker kenne ich leider nicht und hab auch keinen Vorschlag. Aber wenn man's mir anbieten würde, ich würd's schon machen! :D

  • Marktlücke und Bau-Idee: Hallenbad mit 50Meter Becken

    Mir ist aufgefallen dass es in Frankfurt/Main KEIN Hallenbad gibt mit einem 50 Meter Becken (oder habe ich da eines übersehen ?).


    Das nächste ist wohl erst in Darmstadt zu finden.


    Das wäre doch auch mal eine Investitionsidee der Stadt Frankfurt:
    Endlich mal ein attraktives 50m Hallenbad anzubieten (in dem dann auch internationale Schwimmwettbewerbe stattfinden können).

  • Es gibt schon eines, nämlich an der Otto-Fleck-Schneise, also in der Nähe des Waldstadions. Um dort zu planschen solltest du wohl eine Olympiateilnahme ins Auge fassen, Betreiber ist nämlich der Landessportbund Hessen.

  • Das Bad des LSB wird aber demnächst wegen Renovierung geschlossen sein, weshalb die Leistungssportler vor Problemen stehen. Die Stadt kann ihnen aber kein eigenes Bad bauen.

  • Finanzplatz attraktiv für asiatische Banken

    Eine sehr interessante Studie stellt die Helaba unter dem Titel "Finanzplatz Frankfurt und Asien - Eine wachsende Beziehung" vor, Download an dieser Stelle.


    Demnach könnte der Finanzplatz Frankfurt durch Banken aus Asien nachhaltig gestärkt werden. Neben Börse und Europäischer Zentralbank schätzen die Banken Tradition und Stabilität des deutschen Finanzsystems, außerdem die gute Infrastruktur und das vorhandene Netzwerk von asiatischen Einrichtungen. Für asiatische Banken ist Frankfurt das bevorzugte "Einfallstor für Europa", in dieser Funktion sogar attraktiver als London.