Leipzig: Höfe am Brühl (eröffnet)

  • anspruchslos

    ...Sorry, aber so gut ich die Höfe für die Entwicklung der Innenstadt halte, architektonisch ist das der Gipfel der Einfallslosig- und Mittelmäßigkeit...


    :daumen: Sehe ich auch so. Mögen die Höfe für diesen Teil der Innenstadt die hier schon besprochene Rolle spielen, so wäre dies doch auch mit einer architektonisch ansprechenden Lösung möglich gewesen. Diese gedankenlos dahingerotzte Betonburg, der man willkürlich paar unterschiedliche Fassadenteile davorhängt, ist eine Schande für jeden Anspruch an hochwertigen Stadtraum. Trotz aller Fassadenblenderei unförmig und ungegliedert, solitär, kein öffentlicher Raum. Furchtbar. Wird dank der Konsumjünger natürlich dennoch irgendwie funktionieren.


    Bin jedenfalls jeden Tag beim Anblick der wachsenden Höfe dankbar für die Entscheidung, die man in Chemnitz in der ersten Hälfte der 90er traf. Damals wollte ECE auch einen solchen Riesenklotz mit inneliegenden Pseudogassen ins Stadtzentrum betonieren. Man hatte sich damals gegen diesen Unsinn entschieden und danach mühsam und nah am Abgrund eine andere, zwar sicher auch nicht jedem gefallende, aber dann doch mehr Stadtraum bildende Lösung gefunden.

  • Wohnscheibenbild

    Wenn die Fassadengestaltung eines Gebäudes darin besteht großflächig Bilder von Fassaden anderer Gebäude darauf anzubringen, dann ist das nur ein Armutszeugnis der beteiligten Architekten. Man könnte auch sagen sie haben kapituliert. Da spielt es eigentlich keine Rolle mehr aus welchen Epochen die abgebildeten Häuser stammen.

  • Betonklotz & Co. ... aus was soll es denn sonst gebaut werden? Aus Holz, Aluminium, Stein? Mit Stein wird sich heute kaum einer die Mühe machen, da es mit Beton einfach schneller geht. Auch wenn Steine beim Bau der Hab vorkommen, aber auch nur als Betonsteine.


    Die "Höfe am Brühl" werden, zumindest jetzt, was in den Visionen geplant ist, ein Highlight für Leipzig und die Altstadt! Alles Geschmackssache! Ich frage mich nur, inwieweit ist noch ein Porträt von Richard Wagner und Clara Schumann via Fassade geplant?


    Auf jeden Fall kriegt aktuell die Blechbüchse-Verkleidung am südwestlichen Punkt nun die Kurve.

  • "Hochbunker", "dahingerotzte Betonburg", kapitulierende Architekten, Willkür, Fassadenblenderei...


    Darf ich daran erinnern, dass wir uns in einem Architekturforum befinden und nicht im LVZ-Leserchat? Und wie auch immer die Höfe am Ende aussehen, sie brauchen sich ganz sicher nicht vor den Konsumerrungenschaften in Chemnitz zu verstecken. Also bleibt mal bitte auf dem Teppich. Nicht jede Meldung über die Höfe in der Zeitung muss zum Anlass für neue Hetztiraden genommen werden.

  • Wenn die Fassadengestaltung eines Gebäudes darin besteht großflächig Bilder von Fassaden anderer Gebäude darauf anzubringen, dann ist das nur ein Armutszeugnis der beteiligten Architekten. Man könnte auch sagen sie haben kapituliert. Da spielt es eigentlich keine Rolle mehr aus welchen Epochen die abgebildeten Häuser stammen.


    Warum ist das Zitat der Ansicht des Vorgängergebäudes auf der Fassade ein Armutszeugnis? Mit gleichem Recht kann man es auch als originelle architektonische Idee titulieren. Vor wem die Architekten kapituliert haben und warum ein Zitat eine Kapitulation ist, täte mich dito interessieren.

  • Die Fassadenbedruckung mit Schemen der Vorgängergebäude ist m.W. keine Idee der Architekten, diese sahen ja ursprünglich Musikerporträts vor, sondern ist nach öffentlicher und Diskussion im Gestaltungsforum seitens der mfi präsentiert worden. Dass auf der Brühlseite auch ein Exemplar der DDR-Vorgängerbebauung zu Ehren kommt, halte ich, auch angesichts dessen, dass die Vorkriegsbebauung auf dieser Seite viel näher am Ring stand und damit nicht wirklich als Vorgänger angesehen werden kann, für sehr konsequent und erfreulich.

  • Warum ist das Zitat der Ansicht des Vorgängergebäudes auf der Fassade ein Armutszeugnis? Mit gleichem Recht kann man es auch als originelle architektonische Idee titulieren. Vor wem die Architekten kapituliert haben und warum ein Zitat eine Kapitulation ist, täte mich dito interessieren.



    Man hat die Platten abgerissen weil sie als nicht erhaltenswert eingestuft wurden. Warum man diese jetzt wieder mit einbringen muss ist in der Tat rätselhaft. Ein Zitat der DDR Moderne kanns nicht sein, dass ist ja die Blechbüchse selbst schon.


    In meinen Augen völlig überflüssig diese Aktion.

  • Chemnitz

    Naja, der Hochbunker auf St.Pauli zum Beispiel hat ja wenigstens noch Fenster. Aber gut, diese Diskussion geht ins uferlose.


    Nur mal hier als "Anregung" ein paar Impressionen aus Chemnitz.



    Quelle jeweils: "www.exporeal.sachsen.de"



    Quelle: "handelsjournal.de"


    Klar, darüber kann man wunderbar streiten, aber es geht also auch ohne Beton und auch in erträglichen Proportionen und siehe Rathauspassage und Umgebung sogar kleinteilig. Dort hat man sogar Wohnungen geschaffen. Und Aufenthaltsqualität, z.B. am Düsseldorfer Platz. Etwas was in Leipzigs Innenstadt (mangels städtischer Plätze und regem Durchgangs- und Durchfahrverkehr überall) irgendwie nur schwerlich zu finden ist und woran ein Konzept wie die Höfe am Brühl auch nichts ändern werden, wo man höchsten zum Aufenthalt in den Geschäften oder zu einem Eisbecher unter Kunstlicht eingeladen wird.

    2 Mal editiert, zuletzt von Gärtner () aus folgendem Grund: Gekürzt

  • ^ Keine Aufenthaltsqualität in Leipzigs Innenstadt? Es werden keine Wohnungen geschaffen? Langsam wird's lächerlich.


    Nur zwei Infos für dich, so zum Einstieg: in so so ziemlich sämtlichen Innenstadt-Neubauten werden nach Vorgabe der Stadt Wohnungen geschaffen, so auch in den Höfen am Brühl. Und den Eisbecher wird man in Freisitzen am Brühl genießen können, ein Großteil der in den Höfen angesiedelten Gastronomie wird nämlich von ebendort aus erreichbar sein.


    Saxonia: es geht bei den Bedruckungen weniger darum, der architektonischen Qualität der Vorgängerbauten zu huldigen als vielmehr, die durchaus mannigfaltige Geschichte des Areals aufzuzeigen. Die Tatsache, dass man den DDR-Block eben am Ring und nicht am Brühl aufdruckt, zeigt recht deutlich, dass man sich hier durchaus etwas dabei gedacht hat.

  • Naja, meinen Eisbecher genieße ich dann doch lieber autofrei, anstatt am Brühl. Außerdem bin ich mir da nicht so sicher, ob das mit den Freisitzen wirklich so kommt. Und ich stellte mir eher bezahlbaren Wohnraum vor und keine Luxuslofts auf dem Parkhausdach, wobei mir das fast schon ein Widerspruch zu sein scheint und wohl auch nicht wirklich im Interesse des Investor liegt, sondern wie du ja selbst angedeutet hast, im Interesse der Stadt und quasi als notwendiges Übel immer noch mit rangehangen wird. Die Wohnscheiben waren da schon ein anderes Kaliber. Architektonisch und stadtplanerisch natürlich auch. ;)

  • ^ In dem Fall noch zwei dir scheinbar nicht bekannte Informationen: der Brühl wird autofrei und die direkte Zugänglichkeit der Gewerbeflächen am Brühl von Selbigem aus sind in den städtebaulichen Festlegungen des Rahmenvertrages festgehalten. Aber dazu fällt dir bestimmt auch ein Einwand ein, oder?


    Stadtplanerisch waren die Wohnscheiben mit ihrer Überbauung der Plauenschen Straße und der Negierung historischer Bebauungskanten in der Tat ein anderes Kaliber, allerdings kein Besseres.

  • Gärtner:


    eine der wenigen positiven leistungen der ddr-stadtplanung bestand darin, den durchgangsverkehr und die straßenbahn aus der leipziger innenstadt herausgenommen zu haben. ist dir das wirklich noch nie aufgefallen?
    deine fotos von p&c und kaufhof in chemnitz zeigen glasfassaden. wo soll da der vorteil gegenüber den bedruckten glasfassaden der höfe am brühl sein?
    sicher, die chemnitzer rathausgalerie ist nur halb so groß wie die brühlhöfe - aber chemnitz hat ja auch nicht mal halb so viele einwohner wie leipzig, tendenz weiter sinkend. es bringt nichts, äpfel mit birnen zu vergleichen. sonst landen wir irgendwann beim dorfkonsum von morgenröthe-rautenkranz...


    von diesem sinnlosen geplänkel abgesehen:


    in der tat ist es ein schwierige aufgabe, einkaufcenter - zumal deren parkdecks - einigermaßen ansprechend in die umgebung einzufügen. wir alle kennen die vollummantelungen am limbecker platz in essen, bei der dresdner centrum-galerie oder dem alexa in berlin. und wir kennen auch die rückseiten des chemnitzer p&c und das parkaus des dortigen kaufhofs - grauslige fehlplanungen.


    verglichen mit diesen negstivbeispielen wird deutlich, dass sich bei den höfen am brühl immerhin der ansatz stimmt, shoppen und wohnen, großzügigkeit und kleinteiligkeit unter einen hut zu bekommen. aus städtebaulicher sicht sind sicher die wiederherstellung der alten raumkanten (inklusive plauenscher straße) und die umwidmung des richard-wagner-platzes vom parkplatz zur grünanlage besonders begrüßenswert. über die einzelnen, wechselnden motive der bedruckten glasfassaden kann man sicher diskutieren - aber immerhin gibt es hier etwas zu diskutieren.


    allein das zeigt schon, wie sich um die gestaltung der höfe am brühl - im gegensatz zu vielen ähnlichen projekten - gedanken gemacht werden.

  • @dase: Okay, sollte der Brühl wirklich autofrei werden, dann ist das natürlich sehr positiv. Vielleicht kann man dann dort tatsächlich auch mal ein Eis essen. Vielleicht wird ja irgendwann, wie in Chemnitz, nahezu die gesamte Innenstadt autofrei. Nichts destotrotz gibt es kaum ruhenden Passantenverkehr in der Stadt - das kann man kaum bestreiten, oder nenne mir einen ruhigen schön isolierten städtischen Platz.


    @tinitus: Den Leipziger Hochmut kannst du dir sparen. Die Höfe sprechen sicher nicht für die "Weltstadt" Leipzig. In Chemnitz waren ganz andere "Architekten Kaliber" am Werk - aber das nur mal am Rande. In Chemnitz interessiert das keinen. Da bleibt man lieber am Boden. Und mit dem Tietz und dem Schockens hat man sowieso auch etwas zu bieten, aber gut. Das zu sehen, fällt natürlich dem Leipziger Weltbürgertum schwer.


    Ich frage mich außerdem, warum man am Brühl nicht auch kleinteiliger hätte bauen können. Wenigstens in zwei Teile hätte man das Baufeld teilen können und dann zwei Entwürfe verwirklichen. Dann hätte man wirklich die Proportionen gewahrt und auch historisch nicht fehlgelegen, schaut man sich bspw. die Größe der Messehäuser an. Nun platziert man da einen gleichförmigen riesigen Baukörper, mit marginal unterschiedlichen "Fassaden" und Quaderhöhen und eindeutiger Wirkung nach innen. Die Vorzüge, die du beschreibst, insbesondere die Widerherstellung der historischen Kanten, sah und sehe ich natürlich auch. Im Vergleich zur DDR-Bebauung ist das natürlich schon ein gewaltiger Unterschied. Nur erscheint mir die Ausführung jetzt in natura irgendwie komplett fehlplatziert,gleichförmig und langweilig und auch nicht gerade qualitativ hochwertig und angemessen. Ich frage mich, warum man heutzutage noch so einen gewaltigen Baukörper in eine der funktionierensten Innenstädte setzen muss.


    Und das dir der Unterschied zwischen der Glasfassade des Peek und Cloppenburg oder des Kaufhofes in Chemnitz und der Vorhangfassaden der Höfe nicht klar ist, überrascht mich. Da ist kein grauer Beton dahinter, aber gut, ist auch ein anderes Konzept hinter. Vergleicht man ähnliche Konzepte, wirkt selbst der Kollhoff-Brunsche Terracotta-Tempel "Galerie roter Turm" gefälliger.

  • ^ Selbst wenn man den komplett per Individualverkehr befahrbahren Bereich zwischen Brückenstraße und Georgstraße nicht zur Innenstadt zählt, kann man Chemnitz' Innenstadt kaum als autofrei bezeichnen. Schlimmer noch: große Areale sind mit oberirdischen Parkplätzen und Verkehrsflächen für den ÖPNV belegt. Und was ist eigentlich mit der Straße der Nationen, dem Johannisplatz, "An der alten Post", dem Platz hinter dem Theater, Getreidemarkt und Lohrstraße? Selbst der Hinterhof des Rathauses ist per Auto zu erreichen und wird mit Parkplätzen genutzt. Was du hier als autofreie Innenstadt Chemnitz bezeichnest, ist der Markt, der Rosenhof, die Innere Klostergasse und ein paar kleinere Gässchen. Allein die drei großen Leipziger Fußgängerzonen sind größer, was die Absurdität des Vergleichs zeigt. Ich will hier keineswegs die Chemnitzer Innenstadt heruntermachen, wenn man sich die Voraussetzungen 1990 in Erinnerung ruft, kann das dort entstandene durchaus als gelungen bezeichnen, aber "völlige Autofreiheit" ist sicherlich kein herausragendes Merkmal der Chemnitzer Innenstadt.


    Nichts destotrotz gibt es kaum ruhenden Passantenverkehr in der Stadt - das kann man kaum bestreiten, oder nenne mir einen ruhigen schön isolierten städtischen Platz.


    Es gab rein historisch in der Leipziger Innenstadt außer dem Marktplatz, den Kirchhöfen und dem Burgplatz keinen isolierten (was auch immer das für ein Qualitätsmerkmal sein soll) städtischen Platz. Das unterscheidet Leipzig von anderen Städten ähnlicher Größe. Nichtsdestotrotz hat das ganze Areal am Barfußgässchen samt dortigem Brunnenplatz, der Nikolaikirchhof, der Thomaskirchhof samt neuer vorgelagerter Grünfläche eine recht hohe Aufenthaltsqualität und werden rege genutzt.


    Den Leipziger Hochmut kannst du dir sparen.


    Wer Bullshit säht, wird Hochmut ernten. Wenn hier jemand bar des Grundwissens über das hier diskutierte Bauprojekt um die Ecke kommt, seine Argumente eins nach dem anderen zerlegt werden, er sich widerspricht (wie kann eine Innenstadt ohne Aufenthaltsqualität zu den funktionierendsten zählen?) und er noch irgendwelche obstigen Vergleiche zum Besten gibt, muss er sich nicht wundern, nicht mit Samthandschuhen angefasst zu werden. Dieser Thread hat nicht umsonst über 1000 Beiträge und fast 300.000 Views.


    Insgesamt wird nicht so richtig klar, was genau du kritisierst. Ist es die Architektur oder ist es die Tatsache, dass man das Baufeld nicht aufgeteilt hat? Es handelt sich hier um durch unterschiedliche Faktoren verursachte Dinge.

  • Ob die Fuge bleibt oder noch verkleidet wird?


    Um zumindest einmal wieder etwas zur Bauausführung zu sagen. Die Fuge wird laut Aussage der Monteure vor Ort mit einer Aluabdeckung verkleidet, wenn die letzte Reihe der Alufassade montiert wird.

  • ^ Ich hab es bereits einmal geschrieben: wenn hier ein Argument nach dem Anderen simpelst zerpflückt werden kann, weil der "Argumentierende" sich nicht die geringste Mühe gemacht hat, sich zunächst zu informieren - mithin Grundvoraussetzung für die Teilnahme an einer Diskussion - dann braucht man sich nicht zu wundern, dass ebendiese nicht zu Stande kommt.


    Völlig recht hast du allerdings damit, dass die Höfe eine Kompromisslösung sind. Das hat hier auch nie jemand bestritten. Mir erschließt sich jedoch nicht, inwieweit es fürs Ergebnis relevant ist, wie mfi völlig ohne städtebauliche Rahmenvorgaben gebaut hätte.


    dancingdwarf: immerhin konsequent, dass du deiner Tradition treu bleibst, weitestgehend auf eine inhaltliche Bereicherung des Forums zu verzichten

  • Mal diese ganzen sinnlosen Chemnitz-Leipzig Vergleiche beiseite gelassen, das wird eh zu emotional. Erklär doch mal bitte was so toll an den Höfen ist? Außer der positiven Auswirkungen auf die umgrenzende nördliche Innenstadt (Hainspitze, Hotel de Pologne und Bilderwinkel), die ich ebenfalls positiv finde, kam da noch nicht viel. Von meinen Argumenten zu den Höfen, bspw. der fehlenden Dachgestaltung und der somit eben zu niedrigen Höhenwirkung, der einheitlichen Kubatur mit den gleichartigen und sich wiederholenden glatten Fassaden wurde hier m.W. noch nichts zerpflückt. Und dass in einer Innenstadt auf einer Grundfläche von über 20.000m² sage und schreibe 31 Wohnungen geschaffen werden, sollte doch nicht mehr als eine Randnotiz wert sein, oder? Das mit dem Kindergarten hat sich ja nun auch, wahrscheinlich zur Freude des Investors, auch erledigt. Dafür entstehen 820 neue Parkplätze, wohlgemerkt auch oberirdisch. Und woher hast du eigentlich die Informationen für die zukünftige Autofreiheit des Brühls? Auf einer Visualisierung sind sogar Autos zu erkennen und der schon fertiggestellte Teil der Straße sieht irgendwie nicht nach Fußgängerzone mit Freisitzen aus. Übrigens kann ich auch auf den Visualisierungen beim besten Willen keine erkennen. Zudem hieß es ja vor kurzem, dass es wohl schwierig wird für die Geschäfte, 2 Eingänge zu realisieren und somit wahrscheinlich darauf verzichtet wird. Aber wie auch schonmal gesagt - ich lass mich da gerne überraschen und in ein paar Monaten werden wir ja sehen wie toll die Höfe geworden sind.

  • ^ Eben. Bevor die Höfe nicht fertiggestellt sind, ist doch eine Diskussion über das künftige Endergebnis überflüssig, über den sinnbefreiten Chemnitz-Leipzig-Vergleich (den ja nicht DaseBLN angestoßen hat) ganz zu schweigen. Wer sagt denn, dass die Betondecken äußerlich weiterhin sichtbar bleiben? Ansonsten wurde hier doch schon über alle deine Ansichten hinreichend diskutiert, argumentiert, debattiert, gestritten. Wo bleibt denn da der Nährwert fürs Forum, wenn alle paar Seiten die gleichen Ansichten, Befindlichkeiten, Vergleiche und Tiraden hervorgekramt werden?


    Dieser Thread wird zudem, wie erfreulicherweise inzwischen fast das ganze Leipziger Forum, von vielen, die nicht im DAF angemeldet sind, gelesen und aufmerksam verfolgt. Dazu zählen sicher auch einige Medienvertreter, Architekten und Projektentwickler. Wie sonst ist es zu erklären, dass wir zunehmend in Zeitungsartikeln genannt und verlinkt werden? Viele andere, die am Projektgeschehen der Stadt interessiert sind, lesen hier ebenso mit. Und die wollen sich in erster Linie inhaltlich informieren und nicht seitenweise Wiederholungen und persönliche Befindlichkeiten lesen, z.B. wo und wie ein User gerne seinen Eisbecher essen möchte oder ein anderer supilustige Witzchen über Architekten und Stadtplaner macht. Dafür gibt es genug andere Plattformen im Netz mit entsprechender Resonanz.