Westend-Süd - links und rechts der Bockenheimer Landstraße

  • Update Projekt "Habito Westend" - Umbau Bürohaus Feuerbachstraße 26-32 in Wohngebäude

    zuletzt im Forum April 2024 im Beitrag #977 von Adama und zuvor im April 2023 in Beitrag #958 von Schmittchen zur wechselvollen Geschichte der Immobilie. Inzwischen hat Habito Westend einen Betreiber für die 121 Wohnungen gefunden - seht selbst:


    Blick über die Kreuzung Kettenhofweg/Feuerbachstraße




    Gebäudefront entlang der Feuerbachstraße - Frage als Laie: Wo und wie werden hier Balkone befestigt?



    Die Tertianum Premium Group vermarkten unter dem Namen Premium Suites 121 Mietwohnungen für Senioren, die 1. Halbjahr 20226 bezugsfertig sein sollen. Die Vermarktung hat bereits begonnen Tertianum Premium Suites. Bautechnisch waren wohl größere Herausforderungen bei der Umwandlung einer 80-ziger Jahre Büro-Immobilie in eine KfW-55 Standard Wohnimmobilie mit Photovoltaik, Brandschutz, Fassaden- Terrassen und Balkonbegrünung zu bewältigen. Dies ist nachzulesen auf der Webseite des Generalunternehmers für Rück- und Rohbau Köster Bau.

  • ^ Balkonanlagen könnten als Stahlfachwerk-Konstruktionen mit Stützen auf dem Boden stehend (z.B. Alexanderstraße 65) oder einzeln hängend an der Außenwand (z.B. Alexanderstraße 59) montiert werden. Beide Gebäudekomplexe waren ehemalige Bürogebäude, die auf Gewerbeflächen errichtete wurden.


    Kann dann weg.

  • Feuerbachstraße 26-28 GmbH ist der Bauherr laut Bauschild.

    Der Bauherr hat am 22. September vorläufige Insolvenzverwaltung beantragt.

    Hier der Text aus den Insolvenzbekanntmachunge, Az 1508 IN 3318/25 - AG München.


  • Taunusanlage 20 - Hinteransicht


    Im August 2024 wies Schmittchen in Beitrag #984 auf einen inzwischen abgerissenen Anbau der inzwischen wieder unverhüllt zu bewundernden Taunusanlage 20 hin. Zuletzt in den Beiträgen #1015 von Adama und #1020 von Skyview. So sieht es dort zur Zeit aus.


    Gesehen aus dem inneren der Taunusanlage Blickrichtung Süden


    Detail


    Bei der Gelegenheit schön zu sehen die Unterteilung in die prachtvolle Schauseite und die profane Hinterseite

  • Feuerbachstraße 26-28

    Zuletzt wurde diese Bauprojekt erwähnt in den Beiträgen #1.021 und #1.023.

    Wohl als Folge der im letzteren Post genannten Insolvenzbekanntmachung ist nun das Gerüst vollständig abgebaut, auch das hinter der Sichtschutzwand stehende Material wurde weitgehend entfernt.


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    eigene Fotos


    Der Kran sowie die Baucontainer im Hofbereich stehen noch, jedoch sieht es sehr nach Baustop aus.

  • Unschön, damit wird diese Dauerbaustelle (das Gebäude steht seit 2018 leer) wohl ein paar weitere Jahre andauern. Soweit von außen sichtbar steht der Innenausbau noch aus – Wände sind jedenfalls nicht erkennbar.

  • Das Lieferanten das unbezahlte Material und Werkzeug abholen ist normal. Die Containeranlage und der Kran sind üblicherweise gemietet, sodass auch diese demnächst vom Vermieter abgeholt werden um ihren wirtschaftlichen Schaden möglichst zu minimieren.


    Kann dann weg.

  • Interessanter optischer Effekt bei dem ansonsten ziemlich hässlichen Klotz: der jetzt sichtbare Rohbau weist durch das unterschiedliche Material eine gewisse Gliederung auf, so dass er bei nur flüchtigem Hinsehen sogar wahrscheinlich deutlich besser aussieht als alles was jemals dafür vorgesehen war...

  • Ulmenstraße 20

    Seit längerer Zeit mal wieder durch die Ulmenstraße gegangen und sah dort, dass die Livingstones'sche Stallanlage ringsherum, auch im Innenhof, eingerüstet war.


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    Foto von mir

    Die letzten Forenbeiträge zu diesem Gebäude (#326 und #394 stammen von 2011 und beziehen sich auf die damalige Grundsanierung vor Einzug des Frankfurter Presseclubs. Ein Bauschild habe ich nicht gefunden.

    Steht hier eine Instandsetzung/Renovierung der Fassade an?

  • Schumannstraße 2 (update)

    Inzwischen ist das Gebäude wieder vollständig eingerüstet und es sind Bauarbeiten in vollem Gange, innen wie außen. Das Bauschild weist als Bauherrschaft "The Schumann Residence GmbH" aus Stuttgart aus. Deren Eigentümerin ist eine Jakovljevic Holding GmbH, ebenfalls Stuttgart, deren Alleingesellschafter (und Geschäftsführer) wiederum Herr Marijo Jakovljevic aus Karlsruhe ist. Er betreibt u.a. unter den Marken Parklane und Fondis mehrere Immobiliengesellschaften.


    The Schumann Residence GmbH ist eine Neugründung vom April 2025, die Baugenehmigung scheint aber noch die alte aus dem Jahr 2020 zu sein.

  • Danke. Ich kam zuletzt vor rund vier Wochen an der Baustelle vorbei, und was ich sah, sorgte für Unbehagen. Nämlich Stapel von EPS-Wärmedämmplatten hinter dem Bauzaun, besser bekannt unter der Marke Styropor. Und davon leider viele. Fotos von Mitte November, das erste von der Wilhelm-Hauff-Straße:


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    Der Beitrag von tunnelklick war Anlass, nochmals auf der hier verlinkten Projekt-Website nachzusehen. Tatsächlich gibt es dort jetzt Bilder, besonders dieses, die das Unbehagen bestätigen. Die Fassade wird offenbar mit Styropor überzogen und dann verputzt, und ja, auch die mit Mainsandstein bekleideten Teile. Was die Zerstörungen vor gut 80 Jahren von der einst sehr hochwertigen Fassade übrig ließen, lässt eine Jakovljevic Holding aus Stuttgart jetzt wohl unter Dämmung begraben. Und besitzt dann noch die Chuzpe, das Desaster auf der Projektseite als "hochwertig saniertes Altbau-Ensemble" anzupreisen. Unerträglich.


    Foto von der Schumannstraße:


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    Bilder: Schmittchen

  • Ich befürchte, wir werden in den nächsten Jahren mit den neuen Auflagen zu Energieklasse und Gebäudedämmung noch so einige Altbauten und ihren Sandstein hinter Styropor verlieren. Hier bedürfte es eigentlich auch einer Gestaltungsaufsicht und anderen Sanierungsvorgaben (z.B. nur Innendämmung bei Altbauten), um nicht in allen deutschen Großstädten die noch wenigen Gründerzeitviertel gänzlich zu verunstalten.

  • Mit entsprechendem Energieberater und kleinem Schriftstück lässt sich mit überschaubarem Aufwand so ein Gebäude als "besonders erhaltenswerte Bausubstanz" klassifizieren, mit deutlichen Erleichterungen bei Mindestdämmung und förderfähiger Dämmung.

    Das Thema Innendämmung hat einen anderen Haken: Wenn im Westend der Quadratmeter Wohnfläche für 10.000,-€ zu verkaufen ist, tut einem Investor 5-8cm Innendämmung in Bezug auf die Wohnfläche richtig weh.

  • Ich möchte gar nicht zur Ehrenrettung kommen, es ist realistischer erstmal vom schlimmsten auszugehen. Aber: bei genauerem Betrachten der Visualisierung ist es für mich zumindest nicht ausgeschlossen, dass Teile des Sandsteins erhalten bleiben werden, insbesondere die Fenstereinfassungen links neben den Balkonen und der hinterm Baum versteckte Erker sehen im Detail so aus.

    Fredersen:
    Auf der anderen Seite frage ich mich, ob nicht der Verlust von originaler Bausubstanz, wie in diesem Fall, einhergeht mit sofort einstzendem Wertverlust. Altbauten sind ungebrochen gefragt, v.a. im höheren Preissegment. Gleichzeitig sieht man hier und da Objekte, die im Laufe der Jahre schlimm verschandelt wurden. Ob durch Dämmung, bilig wirkende Türen und Fenster oder gar komplette Änderung der Fensterformate, tot-sanierte Treppenhäuser usw.

    Ich hab keine Daten oder Zahlen um das zu untermauern, aber vom Gefühl ist ein sanierter, aber mit original erhaltenen Altbau-Merkmalen (Fenster, Fassade, Dachform etc.) nicht nur ästhetisch wertvoller, sondern auch rein finanziell, weil er eben wertig und nicht billig aussieht. Mir ist schon klar, dass eine stilbewusste Sanierung auch ziemliche Mehrkosten bedeutet, aber aus meinem Empfinden heraus, geht das Hand in Hand mit einem höheren (Wiederverkaufs-) Wert. Oder zählt hier rein die Lage / der Name des Stadtteils und man wird jeden verschlimmbesserten Schrott wieder mit Gewinn los? Wahrscheinlich.

    Das positive ist, dass derlei Verunstaltungen, im Vergleich zu Städten wie Nürnberg, hier in Frankfurt generell sehr selten sind. Aber wenn man gleichzeitig sieht, wie regelmäßig in Leipzig die Altbauten mit viel Liebe zum Detail auf Vordermann gebracht werden, ist hier auch noch viel Luft nach oben.

  • Danke, legoland. Besser schlechte Visualisierung und gutes Ergebnis als umgekehrt. Die Dämmstoffplatten sind aus dem Vorgarten verschwunden und der Sandstein ist noch da. An der Wilhelm-Hauff-Straße wurde schon das Gerüst abgebaut. Die Schumannstraße 2 heute Abend:


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    Bild: Schmittchen

  • ^kann ich bestätigen, Glück gehabt. Ich war wohl kurz vor Schmittchen da. Es war noch etwas heller:


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    Es scheint mir, als wäre unter den frisch verputzten Bereichen auch gedämmt worden. Der Sandstein steht kaum noch über:


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    ( Bilder von mir)

  • Guiollettstraße 24 - Abbruch und Neubau (in Realisierung)

    Bisherige Beiträge zur Vorstellung des Projekts und zum Abriss des Bestandsgebäudes:


    #951 /   #1009 / #1011 / #1013 / #1014


    Seit dem letzten Beitrag vom August 2025 wurden die Kellerwände abgerissen, Bohrpfahlwände wurden erstellt und die Baugrube scheint fertiggestellt zu sein. Demnach wird es nur ein Untergeschoss geben.


    So sieht es hier aktuell aus:


    IMG_4333.jpg


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    Fotos: Beggi

  • Auf der einen Seite wirkt das dunkle mit der Klinkeroptik tatsächlich erstmal wertiger, auf der anderen Seite gefallen mir bei dem helleren Entwurf jetzt die Roten Jalousien mit Klappfunktion.

    Das Mittelmeer ist ja von Südhessen aus gesehen noch eine ganze Ecke weit weg. Daher muss es im Westend nicht "mediterran" zugehen. Die dunkle Fassade, verbunden mit der Begrünung, die im realen Leben nie so gepflegt sein wird, wie auf den Renderings, wirkt düster, nahezu schmuddelig. Wenn dann erst jeder Bewohner seine Blumenkübel, Sonnenschirme und Wäscheständer aufstellt....


    Daher ist der neutral-helle Ton an sich schon mal schön. Die Eingangstür mit der doppelt-hohen Etage...ist das nicht langsam wieder aus der Mode, dass man sich fühlt, als ob man als David beim Goliath einen Hausbesuch macht?


    Ansonsten ist die Ecke da unten recht ungemütlich (ich wohnte dort mal) - der Wind pfeift durch die lange Strasse, man schaut in den Lieferanteneingang der Deutschen Bank und hat zudem auch die abendliche Laufkundschaft des ganzen Zenzakan-Areals. Mir nicht verständlich, warum solche Plätze des Nächtens offen sein müssen. In London zB macht man dann um 22h die Tore zu, und keiner lungert da rum.

  • Niedenau 84-86

    Vom Abbau der Gerüste bis zum Bezug geht ja oft noch ein Jahr ins Land, so auch bei der Niedenau 86. Hier wird, wenn ich das richtig gesehen habe, demnächst die Barmer einziehen. Das Technikgebäude Niedenau 84 der Telekom zeigt sich noch nicht "entrüstet", das Ergebnis wird wohl nicht dem verlinkten TEK TO NIK-Rendering aus Schmittchens Beitrag #1005 gleichen - schade eigentlich.


    Blick über die Bockenheimer Landstraße auf Niedenau 86



    Blick von der Niedenau Richtung Südwest


    Niedenau Blickrichtung Osten/Bockenheimer Landstraße


    Blick von der Auffahrt zur Berenbergbank/Bockenheimer Landstraße Richtung Niedenau