Westend-Süd - links und rechts der Bockenheimer Landstraße

  • ^Volle Zustimmung. Nicht jeder Ort muss gleich ein "Trafalgar Square" sein. Eine Stadt sollte viele verschiedene "Oasen" haben, dazu gehören große Oasen aber auch kleinere Oasen, wie zB auch bald das MainTor.


    Die Liste liest sich sehr gut und da fehlt maximal noch ein wenig mehr Gastronomie/eine Bakery oder ein kleiner hochwertiger Supermarkt.


    Die Bögen selbst sehen eigentlich ganz cool aus.

  • Neuentwicklung Friedrichstraße 31

    Anders überlegt: In Beitrag #637 hatte ich 2014 von den Plänen des Projektentwicklers Eberhard Horn berichtet, ein älteres Bürogebäude schräg gegenüber der Westend-Synagoge grundlegend zu erneuern. Büros gehen in dieser Gegend wohl weiterhin nicht besonders, vermutlich deswegen wurde die Planung umgestoßen. Nun will das inzwischen in Frankfurt ansässige Unternehmen ab Mitte 2016 Wohnungen bauen. Geplant sind demnach 2.745 Quadratmeter Gesamtwohnfläche, aufgeteilt in 18 Eigentumswohnungen, sowie eine Tiefgarage mit 21 Stellplätzen. Visualisierungen - die Ecke Friedrichstraße und Freiherr-vom-Stein-Straße:



    Ansicht Friedrichstraße mit Anschluss an den Bestand:



    Giebelseite Freiherr-vom-Stein-Straße:



    Bilder: Eberhard Horn Designgruppe

  • ^^ Abwechslungsreiche Gliederung der Baukörper, Schrägdächer, Anpassung an den Bestand - was will man mehr. Anstatt des gläsernen Treppenturms im zweiten Foto würde mir eine massive Fassade mit Fensteröffnungen besser gefallen, aber das ist Jammern auf hohem Niveau...

  • Gegen das helle Eckgebäude ist nichts einzuwenden, aber die Spitzgiebel-Teile passen aus meiner Sicht in dieser Form überhaupt nicht zu den Gründerzeit-Bauten in der Nachbarschaft. Speziell der Teil in der Freiherr-vom-Stein-Straße (erstes Bild links und letztes Bild) erinnert mehr an die Rekonstruktion der Frankfurter Altstadt (etwa http://www.domroemer.de/markt-7). Dementsprechend kann ich die Euphorie nicht recht teilen, auch wenn der Neubau natürlich insgesamt eine Verbesserung des Ist-Zustands wäre.

  • Gefällt

    Der Entwurf gefällt mir sehr gut.


    In meinen Augen hat dieser alles, was bei heutigen Neubauten fehlt.
    - der Baukörper ist interessant untergliedert
    - geschmackvolle Materialauswahl
    - wirkt modern
    - passt sich dennoch in die Umgebung ein ohne als Fremdkörper zu wirken


    Beide Daumen hoch! Bitte mehr davon!

  • Die für diesen Ort eher negative Altstadt-Assoziation von Pepper hatte ich auch direkt. Ist zwar deutlich besser als vieles was sonst so im Westend gebaut wird, aber trotzdem noch eine ganze Menge Luft nach oben, auch bei dem Eckgebäude. Vertikale Gliederung beispielsweise durch Gesimse und/oder andere Gestaltung von EG und erstem OG (idealerweise Sandstein), Fenstergewände, Dachüberstände, Verwendung von Schiefer für die Dacheindeckung und eine weniger klobige Einfriedung wären sicher nicht zuviel verlangt gewesen, und hätten nochmal eine Menge zum Positiven bewirkt.

  • Kettenhofweg 27

    Für die von Beggi fotografierte Baustelle gibt es endlich ein Bauschild. Und das ist einigermaßen überraschend: Es wird kein Mehrfamilienhaus gebaut, wie das einmal geplant war, wie konkret auch immer. Vielmehr wird die 1850 erbaute spätklassizistische Villa Kettenhofweg 27, zuvor als Kindertagesstätte ("Villa Kunterbunt") genutzt, in ein Museum umgebaut. Zudem ist ein Anbau mit Ausstellungs- und Büroflächen und einem Laden vorgesehen. Die Planung kommt von AS&P Albert Speer & Partner.


    Grundstückseigentümer ist wohl die Degussa Goldhandel. Die beiden als Bauherrn angegebenen Personen sind Geschäftsführer dieser Gesellschaft bzw. Vorstand der Custodia Holding AG, beide unter derselben Anschrift in München ansässig. Degussa Goldhandel hat bereits einen Sitz im daneben liegenden Eckhaus zur Niederau, der Villa Cronhardt, Kettenhofweg 29, erbaut 1872. Folglich wird das Museum wohl ein Firmenmuseum der Degussa Goldhandel, wie die FR vor fast zwei Jahren schon spekulierte.


    Mein ziemlich misslungener Versuch das Bauschild mit Blitz zu fotografieren:


  • Friedrichstr. 31

    Ob das Projekt in der Friedrichstraße 31 wirklich realisiert wird?


    Jetzt ist zum 01.03.2016 erst einmal eine Rechtsanwaltskanzlei eingezogen...

  • Umbaumaßnahmen an der Welle

    Recht positiv überrascht war ich von der neuen Platzgestaltung an der Welle, ich finde das Ganze wirkt sehr stimmig und harmonisch.
    Das Zusammenspiel von Formen und Materialien macht einen hochwertigen Eindruck und passt gut zum Konzept/Namen der Immobilie.
    Hier ein paar ungefilterte Schnappschüsse, bildet Euch am besten selbst ein Urteil...








    Bilder von mir.

  • Auf den Bildern kommen die Umbaumaßnahmen an der Welle wesentlich stimmiger, harmonischer und wertiger rüber, als wenn man sich die Umbauten vor Ort anschaut. Ich muss leider sagen, das ganze ist nicht gelungen und stellt keine Verbesserung zum zuvorherigen Stand dar. Fast die komplette Fläche ist jetzt in teilweise mäßig verarbeiteter Betonoptik versiegelt (obwohl mehr grün versprochen wurde). Die wenigen verbliebenen Grünflächen sind das einzige, was einem poitiv ins Auge springt. Der Leerbachlauf wird nicht mehr nachempfunden, sondern es gibt nur noch "Betonschüssel"-Teiche.


    Wäre die Maßgabe gewesen, eine stimmige Skateboardanlage zu bauen, so würde ich sagen: perfekt gelungen. So aber bleibt eine hoffnungslos versiegelte Fläche mit Stahlskulpturen, die keine Verbindung zur Architektur schafft. Dass das Ganze dann auch noch einen zweistelligen Millionenbetrag gekostet hat, lässt einen sprachlos zurück.

  • Ich muss mich der Kritik anschließen, meiner Meinung nach ein klassischer Fall von "für die schöne Visualisierung und für den cleanen Eindruck am Eröffnungstag geplant", meine ich. Solche reinen Betonoberflächen sehen sehr schnell sehr (unerträglich) schmuddelig aus. Entweder man reinigt dann häufig mit hohem Aufwand durch Spezialfirmen oder man ändert das nach ein paar Jahren wieder.

  • ...dann kann man ja schon mal damit beginnen, die Räderspuren von Bikern und Skatern zu beseitigen, die gleich von Anfang an probiert haben, ob und wie und wo man auf dem Metall Spuren hinterlassen kann. Für Skater ist dieser Wellenpark eine Herausforderung... Auf den Fotos kommt's auch echt gut. In natura von weitem und teilweise auch aus der Nähe ganz gut. Man darf nur nicht zu genau hinsehen.


    Mir fehlt ebenso etwas mehr Grün.
    (Auf Kasernenhöfen soll doch schon das eine oder andere Mal der Betonboden Grün gestrichen worden sein....)

  • Schumannstraße 2

    An der Schumannstraße 2 gehen die Umbauten deutlich sichtbar weiter. Das Dach ist abgenommen:



    Hier von der anderen Seite zusammen mit dem Nachbarn Schumannstraße 4-6 (der hier als "Maison Schumann" ein Gastspiel gab):



    Die Kellerwände - siehe zuletzt hier - sind trockengelegt und für die nächsten Jahr(zehnt)e vorbereitet:



    Bauzeitlicher Naturstein liegt für eine Überarbeitung oder einen Wiedereinbau ebenso bereit wie die Balken für das neue Dach, auf das ich besonders gespannt bin, wenn es noch immer so gebaut werden sollte, wie von Franken Architekten für das ursprüngliche Hotelprojekt geplant:



    Neu gemauert ist der Anschluss zum Nachbarn an der Wilhelm-Hauff-Straße:



    Bilder: epizentrum

  • The Twentyfive (Niedenau 25)

    Beim Twentyfive ist das Gerüst bereits gefallen (zuletzt in #728).

    So siehts nun aus:




    Besonders gefällt mir der noch nicht ganz fertige Eingang:



    Bilder von mir

  • Umbau/Erweiterung Kettenhofweg 27 zu einem Museum

    Dazu zuletzt Beitrag #730. Am Altbau Kettenhofweg 27 wurde inzwischen die Balustrade auf dem niedrigen Bauteil entfernt. Daneben arbeitet die Firma Adam Hörnig an den Untergeschossen des Neubau.



    Bild: Schmittchen