Westend-Süd - links und rechts der Bockenheimer Landstraße

  • Westendstraße 58-62, 61, 65

    Die Westendstraße 65 ist, bis auf Details, auch im Außenbereich fertiggestellt und von ihren Bewohnern/Mietern bezogen. Das letzte Update dazu ist hier zu finden. Bei der bekannten, sehr überschaubaren Zahl von drei Eigentumswohnungen und zwei Büroeinheiten hat man mit hochwertigem Naturstein nicht gekleckert, sondern geklotzt. Zwei Ansichten vom schlichten, aber gediegenen Bau:




    Wenn man genau hinsieht, kann man die beliebten Rillen unter den schmalen Gesimsbändern sehen. Zur Veranschaulichung des Materials nachfolgend ein Detailbild vom Eingangsbereich:



    Gegenüber an der Nummer 58-62 geht es, entgegen hans.maulwurfs Vermutung von Dezember jetzt erst richtig mit der Sanierung los. Vor dem Haus stehen allerlei Handwerkertransporter; im Inneren schaben und kreischen die Maschinen. Ein Schnappschuss des Hauses, in dem dereinst Paul Ehrlich lebte:



    In der Nähe, der Westendstraße 61 (Westendleben), laufen ebenfalls noch Feinarbeiten, obwohl das Projekt schon im Sommer letzten Jahres äußerlich fertiggestellt war. Der Südteil sieht heute so aus:



    Von der mit Liebe zum Detail entworfenen, nur leicht dreidimensionalen Fassade nachfolgend eine Nahansicht:



    Bilder: epizentrum


    Generell fällt bei einem Spaziergang durch das Westend die hohe Dichte von Bauarbeiten auf. Der vorher bereits hohe Baustandard wird hier Schritt für Schritt noch weiter erhöht, beispielsweise durch die großzügige Verwendung von Natursteinfassaden.

  • Der vorher bereits vorhandene hohe Baustandard? Nichts für ungut, aber bis vor wenigen Jahren war der Baustandard dort irgendwo zwischen greiser-Architekt-der-Historismus-hasst-und-deswegen-im-Westend-extra-gruselig-entwirft und dem von Niederrad. Die jetzt zu sehende hohe Qualität von Neubauten und Sanierungen, wie etwa in den letzten zwei Beiträgen vorgestellt, ist doch mit Wohlwollen bestenfalls zehn (im gewerblichen Bereich), im Bereich des Wohnbaus eher noch fünf Jahre jung.

  • Senckenberganlage 28

    Das Resultat der langwierigen Sanierung von Senckenberganlage 28 (Karte) kann sich wirklich sehen lassen! Tolle Bilder der Front hat thomasfra kürzlich in diesem Beitrag gezeigt, doch auch die größtenteils neugebaute Rückseite kann sich jetzt sehen lassen. Wie sie während des Umbaus aussah, kann man hier bestaunen, umso schöner das jetzt fertiggestellte Ergebnis:




    -Bilder vom Forumsmitglied Schinkengrab, mit freundlicher Erlaubnis, sie einfügen zu dürfen-

  • Ist wirklich gut geworden (auch wenn mir im Dachbereich dann doch etwas zu viel Blech verwendet wurde). Umso unverständlicher, dass man als nördlichen Nachbarn - durch den gleichen Bauherren - einen so vollkommen unpassenden Klotz hinsetzen musste (und es auch noch Ämter gibt die sowas trotz Erhaltungssatzung genehmigen), was der Villa dann im Kontext leider wieder viel von ihrer Wirkung raubt.

  • Projekt "Solo West" - Umbau Bürohochhaus Guiollettstraße 48

    Im Vergleich zum früheren Entwurf eines "Kubus 48" erhält das jetzt "Solo West" genannte Vorhaben (ganz in der Nähe übrigens "Sono West") eine deutlich hellere Fassade. Man sieht recht gut wo es hingeht, denke ich, auch wenn die Visualisierungen nicht besonders groß sind.







    Bilder: Phoenix Real Estate Development / Jo. Franzke Architekten

  • Projekt Solo West

    ^Mir hat der frühere Entwurf etwas besser gefallen, v.a. fand ich den dunklen Stein auf den ersten Blick etwas schicker und wertiger. Allerdings kann ich auch mit den hellen Steinen gut leben, vielleicht lockern gerade diese das dann insgesamt doch recht dunkle Ensemble in ein etwas helleres, freundlicheres Licht.


    Was mir allerdings beim neuen Entwurf nicht ganz so gut gefällt, sind diese metallig-bronze-farbenen Fenstereinfassungen. Das erinnert mich doch ein wenig an unselige 80er-Zeiten.


    Aber warten wir mal aussagekräftigere und detailliertere Visualisierungen ab.

  • Das mit der Fassade sehe ich auch so. Weil die Nachbarschaft mit ihren anthrazitfarbenen Fassaden ungewöhnlich dunkel gehalten ist, dürfte der hellgraue Stein des "Solo West" wohltuend kontrastieren.


    Themawechsel: Das Dach des Neubaus für die VTB-Bank ist heute Mittag beim Verarbeiten von Schweißbahnen in Brand geraten. Hier ein Foto. Die Rauchentwicklung war enorm, passiert ist letztendlich nicht viel. Weiteres kann man der Online-Tagespresse entnehmen, wobei es entgegen des aktuellen FR-Berichts eben um die Rüsterstraße 7-9 geht, nicht um die Hausnummer 11. Übrigens war das nicht das erste Missgeschick auf dieser Baustelle.

  • Myliusstraße 33-37, 29, 20, 15+11; Wiesenau 46

    Das schwere Gerät an der Myliusstraße 33-37 (letzter Beitrag, jüngster Entwurf, Lage) ist bereits seit einer Weile verschwunden, seit dem herrscht Ruhe. Die Bauarbeiter im Bild erneuern gerade nur den Bürgersteig. Die Entkernung scheint, soweit man das erkennt, abgeschlossen zu sein, nur Fenster und Fassade sind noch relativ unberührt.



    Das im letzten Beitrag zur Myliusstraße gezeigte Haus Nr. 29 ist tatsächlich nur in einem unspektakulären Grau gestrichen worden, der Vollständigkeit halber ein Foto.



    Beim Psychoanalytischen Zentrum des Sigmund-Freud-Instituts (letzter Beitrag, Lage) wurde mittlerweile immerhin ein Bauzaun rund um das Gebäude aufgestellt und eine Bautafel installiert. Ansonsten ist vom für Juni angekündigten Umbaustart noch wenig zu sehen. Der auf der Architektenseite noch zu sehende Entwurf ist auf dem Bauschild leicht variiert, was die Fensteranordnung und die Fassade angeht.



    © SWAP architekten; abfotografiert vom Bauschild.


    Mehr passiert dagegen bei Myliusstraße 11 und 15 (WestMent), wo jetzt beide Gebäude im Rohbau stehen. Letzte Fotos hier, Lage da.



    Auf der Rückseite von Myliusstraße 11 werden bereits die ersten Fenster eingesetzt.



    Was lange währt, wird endlich gut, zumindest im Fall Wiesenau 46 (Lage). Letzter Beitrag an dieser, erster Beitrag dazu an jener Stelle. Die Fassade und auch das Dach sind erneuert und saniert worden, mit einem sehr ansehnlichen Ergebnis. Was mit der Rückseite passierte, kann ich nicht sagen.




    Auch die Balkongitter und die Schiebeläden an den Fenstern wurden schön saniert, ebenso der stuckverzierte Flur im Eingangsbereich. Um die Details besser zu erkennen, kann man das Foto durch einen Klick vergrößern.



    -Bilder von mir-

  • Wiesenau 46

    also ich wohne in der wiesenau 46:


    - an der rückseite wird noch gearbeitet, diese wird gerade noch gedämmt.


    - zu dem Thema balkongitter und schiebeläden an den Fenstern:


    die balkongitter wurden nicht saniert, da wurde einfach nur schnell und billig neue Farbe draufgepinselt. ebenso bei den schiebeläden, kurz abgeschliffen und weiß gestrichen, nichts ausgebessert.


    der umbau wurde durch den verzug zu teuer, da hat man halt an anderer stelle sparen müssen. Profit vor schönheit

  • Die Plastikfenster sind auch die alten geblieben, oder? Irgendwie setzt sich das in Frankfurt bei Gründerzeitsanierungen wohl nie durch, teilweise gibt es ja sogar wieder Neubauten mit Holzfenstern, in den neuen Bundesländern ist das schon seit mehr als 10 Jahren Standard. Aber der letzte Satz des Vorposters sagt wohl alles. Man darf ja schon dankbar sein, wenn nicht wieder irgendwas entgegen sämtlicher Erhaltungs- und Gestaltungssatzungen durch ein Flachdach verhunzt wird.

  • Profit vor Schönheit? Warum denn immer gleich so schlecht denken. Die Budgets sind nun mal endlich und wer bestellt, muss/ sollte auch zahlen. Vielleicht wollt/könnt Ihr mal einen Zuschuss geben für den letzten gewollten Schliff!

  • wiesenau 46

    ja, die fenster sind auch noch die alten.


    beim start der Renovierung wurde noch von restaurierung der fensterläden und balkongitter gesprochen, was dann aus Kostengründen gestrichen wurde. warum sollen sich denn die Mieter an den kosten beteiligen, es sind ja keine eigentumswohnungen in denen wir wohnen.


    die dachwohnung steht für 1,7 mio. Euro zum verkauf und die restlichen wohnungen für ungefähr 1,0 mio. euro (nicht saniert).

  • Wiesenau 46

    Also die Balkongitter sehen doch ok aus (so weit ich das auf den Bildern erkennen kann). Oder irre ich mich, sind die etwa nicht in einem guten Zustand?


    Und was war in diesem Zusammenhang mit Restaurierung der Balkongitter gemeint? Kein Austausch?! Oder doch? Im letzteren Fall können wir doch eher froh sein, dass das nicht geschehen ist, sonst hätte das Ergebnis durchaus eventuell so aussehen können, wie beim Nachbarhaus links (Baumarkt-Stangenware), v.a. wenn man bedenkt, dass hier "kostenbewusst/gewinnmaximierend" saniert wurde.

  • wiesenau 46

    die gitter haben löcher vom rost und sind brüchig and manchen stellen. sie sollten abgeschliffen und ausgebessert werden, hieß es zumindest zu beginn der bauarbeiten, am ende wurden sie nur einmal schwarz gestrichen.


    an den hinteren balkonen sollten sie abgesägt werden und durch neue ersetzt werden, dagegen hat dann das denkmalamt einwand erhoben, so dass diese jetzt erhalten bleiben.


    an der hinteren Fassade wurden die alten sandsteinfensterbänke entfernt und durch 08/15 blech ersetzt, welches mit dem denkmalamt auch nicht so abgestimmt war.

  • Onyx Westend; Solo West; f8; Bockenheimer Landstraße 107

    ^ Onyx Westend ist wohl der neue Name für das ehemalige AIG-Hochhaus, Oberlindau 76-78 (Lage). Vorherige Beiträge: hier, hier und hier. Viel erkennen kann man auf der Homepage vom Aussichtspanorama abgesehen leider nicht. Und Bautätigkeit konnte ich letztens im Vorbeilaufen auch nicht feststellen, habe aber auch nicht so explizit darauf geachtet.


    Aktueller Stand bei Solo West (Guiollettstraße 48). Visualisierung hier, letzte Baustellenbilder dort. Der Eingangsbereit wird ganz neu gestaltet, vgl. auch Visualisierung.




    Das Bauprojekt f8 (Feuerbachstraße 6-8, letzte Fotos)...



    …und sein Nachbar Con.Senso. Bei f8 wurden bereits die ersten Fenster eingesetzt.



    Hier die Rückseiten.



    Abschließend die mehr oder weniger abgeschlossene Sanierung eines sehr schönen Gründerzeitgebäudes an der Bockenheimer Landstraße 107. An der Straßenfront wurde das Gerüst schon abgebaut und präsentiert eine gereinigte Fassade. Zudem sind die vormals weißen Fenster (vgl. Street View) jetzt in einem rötlichen Braun gehalten.



    Schön sind an dem Gebäude auch die Balkongeländer, sowie der Gartenzaun. Ich bin mir nicht sicher und kann auch keine Fotos finden – aber waren die Balkone nicht mal eine Weile mit dicken Holzbalken notgesichert worden? Oder verwechsele ich das mit einem anderen Gebäude in diesem Straßenabschnitt?



    Wie dem auch sei, das Ergebnis ist sehenswert. Interessant auch die Reihe kleiner Fenster direkt unter dem Dach.



    Verspieltes Detail am Zaun.



    -Bilder von mir-

  • Senckenberganlage 28

    Nachdem ich in meinem letzten Beitrag von Anfang Juni von gefallenen Gerüsten an der Front des Hauses berichtete, stehen diese jetzt wieder und die Fugen werden geschlossen



    Bild: thomasfraVergrößern= ins Bild klicken

  • Projekt Onyx, Oberlindau 76-78

    Zum Vor-Vorbeitrag: In ein bekanntes Immobilienportal wurden Visualisierungen des Projekts Onyx eingestellt. Die Seite zur Oberlindau:



    Bild: KSW Verwaltungs GmbH & Co. Wohnbau KG


    Zum direkten Vergleich das "AIG-Haus" Anfang 2012:



    Bild: Schmittchen


    Die Seite zur Telemannstraße soll deutlich grüner werden als zuvor:



    Für die Fassade dürfte Naturstein vorgesehen sein:



    Bilder: KSW Verwaltungs GmbH & Co. Wohnbau KG

  • hhmm, danke für den Fund, aber:
    Naturstein schön und gut aber was soll dieser hässlich aufgesetzte dunkle Kragen an der Spitze? Grauenhaft. Der vorherige wohl Vorentwurf war um weiten besser.


    Hier die Webseite:


    http://www.onyx-westend.de/


    Leider noch ohne nennenswerte Inhalte