Bogenhausener Tor (Bavaria Towers) 5 HHer 39m-87m [in Bau]

  • Da hast du Recht.
    In den beiden Artikeln steht wie die Bezirksausschuesse von Bogenhausen und Haidhausen das Ensemble bewerten.
    Im ersten Artikel wird beschrieben dass sich Haidhausener Lokalpolitiker beschweren dass im "Bogenhausener Tor" bisher keine Wohnungen eingeplant sind. Die Vorsitzende des Bezirksausschusses Adelheid Dietz-Will (SPD) sagt dass ja schliesslich jeder gerne in einer Haidhausener Altbauwohnung leben moechte und dass durch den Neubau eine '"aussergewoehnlich hohe Massierung von zusaetzlichen Arbeitsplaetzenin neuzeitlichem Gewerbe und Dienstleistungen" vorgesehen sind, wodurch "die Balance des oertlichen Wohnungsmarktes vollkommen aus dem Gleichgewicht" geraet und die alteingesessene Bevoelkerung verdraengt wird.
    Die Haidhausener sind aber zuversichtlich sind, dass ihre Einwaende eingearbeitet werden, da auch beim Bauvorhaben in der Welfenstrasse am Ende statt nur 20% doch noch 80% Wohnungen verwirklicht wurden.


    Der zweiten Artikel "Niemand erwartet ein Idyll" beschreibt was der Bogenhausener Bezirksausschuss zum Bogenhausener Tor sagt. Holger Machatschek (Gruene) findet die Planung zu beliebig "einfach nur Glaskistenzeugs", die anderen haben an der Planung an sich wenig auszusetzen.. Weiter wird beschrieben dass zwar zwischen den Gebaeuden viel Gruen sein wird, und vor dem Glaskubus ein kleiner Platz entsteht aber dass wegen derVerkehrssituation nicht erwartet werden kann dass dadurch dort ein Idyll entsteht.
    Die Lokalpolitiker bestehen aber auf eine Fussgaenger-Ueberbrueckung der Einsteinstrasse. Weitere Vorschlaege des BA sind Laeden und eine "Kinder-Kooperationseinrichtung" damit der Komplex lebendig wird.

  • Ich bin mir nicht ganz sicher, ob und wie man es schaffen wird, auf diesem verkehrsumtosten Areal vermarktbare Wohnungen unterzubringen. Grundsätzlich ist die Mischnutzung anstelle des reinen Büroghettos natürlich zu bevorzugen.

  • Ich sehe auch die Marktchancen für dieses Gebiet mehr als kritisch, da es auch nach der Umgestaltung sicher keine Top-Lage sein wird und auch die öffentliche Anbindung nicht optimal ist. Ob die Verlängerung der Tramlinie 25 kommt ist auch noch nicht sicher. Und dann darf man immer an den vorhandenen Büroleerstand erinnern, der auch die Fertigstellung der Zentralen Bahnflächen und sämtlicher anderer Gebiete bis aufs weitere verhindert. Dass hier die Investoren mit den Hufen scharren, glaub ich ganz und gar nicht. Die fetten Jahre sind vorbei.

  • Am 26.09.2012 tagte der Ausschuss für Stadtplanung und Bauordnung in dem es auch um dieses Areal ging. Dabei wurde der südliche Teil des Bebauungsplans beschlossen.


    Der Bebauungsplan wurde geteilt, da auf dem nördlichen Teil das ca. 88m hohe Hochhaus entstehen soll und die benachbarte Firma G&D was dagegen hat. Man hätte so direkt in den Logistikbereich für den Geldscheindruck schauen können und man sucht nun eine Lösung.
    Quelle Seite 1

  • LugPaj :
    Seltsam, weil doch der Bebauungsplan getrennt wurde, da die Firma Giesecke und Devrient Probleme in dem geplanten nördlichen Hochhaus sieht.
    Und die südlich geplanten Gebäude können erst nach Abriss der jetzigen Bebauung begonnen weden, oder?


    Aber ich lass mich gern überraschen, evtl. bekommen wir einen neuen Park als "Zwischennutzung".

  • was ist eigentlich hier los? seit jahren dieses Loch! wollten die nicht dieses Jahr noch mit den Bauarbeiten beginnen, weiss da jemand was genaueres? konnte nichts finden..

  • Kurioser Weise redet jeder vom München Boom aber es ist im Moment tatsächlich außer dem Projekt an der Leopold, North88, Kontorhaus und der Siemenszentrale KEIN größerer Büroneubau im am Laufen. Große Investorenprojekte wurden erfolgreich vergrault. Was es in München gerade zu Hauf gibt sind neue 4-5 Stockwerke Kisten, die alte 4-5 Stockwerke Kisten aus den 60er ersetzen.

  • Finde ich auch Schade das noch nichts gebaut wurde!


    Finde das Projekt toll und fände es beeindruckend von der Autobahn Richtung München schon die Hochhäuser zu sehen!


    Hoffe vor 2020 sind die mal fertig mit 10 Jahren Planungen! :-)

  • Allein schon aufgrund dieser unattraktiven Lage seh ich hier mittelfristig keine Realisierungschancen. Hinzu kommen horrende Abbruchkosten und die Büroleerstände im Großraum München.


    Was konkreter werden könnte ist die Verlängerung der Tram 25 dorthin und weiter zum Berg am Laimer Bahnhof. Aber auch das wird sich Jahre hinziehen.


    Und der OB selbst bezeichnete die Ecke mal als "städtebauliches Wildschweingehege", womit er ja nicht unrecht hat...


    http://www.sueddeutsche.de/mue…gen-alpenblick-1.525533-3

  • München hat doch keine hohe Leerstandsquote! In ganz Deutschland ist die Leerstandsquote seit Jahren rückläufig - besonders in München. Gegenüber anderen Bürostandorten hat München mit nur 6-7 % eine sehr geringe Leerstandsquote. Mit dem Ausland gar nicht zu vergleichen (London 15 %, Dublin 20 %, Dubai bis über 50 %)..


    Jeder einigermaßen verkehrsgünstige, zentrale Standort - und das ist der bestimmt und die Tram kommt obendrein noch - ist in München Topstandort - deutschlandweit und global gesehen.


    Was gerade die Entwicklung stark hemmt sind die extrem hohen Renditeerwartungen der Investoren. Die Rendite muss gerade in München nochmal im Vergleich zu FFM oder Berlin höher sein, da die Grundstückskosten und städtischen Auflagen sehr teuer sind. Jeder will eben daran verdienen, der alte Grundstückseigentümer sowieso, das Abbruchunternehmen, die Stadt, die Makler und so weiter. Und keiner in dieser Kette ist finanziell auf das Projekt angewiesen, da jeder einzelne schon steinreich ist.

  • Sobald das 88 North, das Kontorhaus, das Ding am Arabellapark, die Siemenszentrale und das Projekt an der Leopoldstraße fertig sind, gibt es keine Bürogroßprojekte mehr in München.


    Zurzeit wird sehr viel kleinräumiger Büroraum geschaffen, z.B. auch in den geplanten Kasernenumwidmungen.


    Da sowas wenig Prestigeträchtig ist, werden die großen Dinger ganz von alleine folgen.


    Siemenszentrale und Kontorhaus sind eh schon komplett vermietet.


    Geplant sind ja der Olympia Office Tower, das Bogenhausener Tor, Freiham und Teile des Paulanergeländes.

  • München hat doch keine hohe Leerstandsquote!


    Vielleicht keine hohe Quote im Verhältnis zum Gesamtbestand, jedoch eine hohe Quadratmeterzahl an Leerstand die sich nicht so schnell abbauen lassen wird.

  • Kurioser Weise redet jeder vom München Boom aber es ist im Moment tatsächlich außer dem Projekt an der Leopold, North88, Kontorhaus und der Siemenszentrale


    Auf die schnelle würde ich noch Arabeska, weiterer Bauabschnitte von Business Campus Garching, sowie Neubau für NTT Data in der Domagkstr und Neubau am Frankfurter Ring auf dem alten Funkkaserne Areal dazu zählen.


    Insgesamt gemessen an den qm-Zahlen gehe ich davon aus, dass München bzgl Neubau an der Spitze der deutschen Büromärkte liegt.

  • In den Highlight Towers wird auch wieder was frei, wenn Züblin in die Leopoldstraße und Roland Berger in sein Tivoli-Gebäude zieht.
    Was passiert eigentlich mit dem Osram-Gelände? Die sind doch mittlerweile in den Skyline-Tower bzw. Garching umgezogen, oder?


  • Was gerade die Entwicklung stark hemmt sind die extrem hohen Renditeerwartungen der Investoren. Die Rendite muss gerade in München nochmal im Vergleich zu FFM oder Berlin höher sein, da die Grundstückskosten und städtischen Auflagen sehr teuer sind. Jeder will eben daran verdienen, der alte Grundstückseigentümer sowieso, das Abbruchunternehmen, die Stadt, die Makler und so weiter. Und keiner in dieser Kette ist finanziell auf das Projekt angewiesen, da jeder einzelne schon steinreich ist.


    Zwei Dinge hemmen den Neubau: 1. die immer noch restriktive Kreditvergabe auf Seiten der Banken. Es werden hohe Vorvermietungsquoten verlangt und ein hervorragender Standort 2. Kein Angebot an Investitionsobjekten und somit hohe Preise fuer. Grundstücke. Dabei nehmen Investoren sogar NIEDRIGE Renditen in Kauf, aber es gibt kein Angebot an Grundstücken. jeder hält an seinen Objekten fest. die öffentlichen Auflagen spielen weniger eine Rolle. Ich sehen nicht, dass man Investoren vergrault hat.


    Der Vogelweideplatz ist von der Lage einfach zu riskant fuer eine Neuentwicklung. da ist ein Standort am Englischen Garten mit einem Mieter wie Roland Berger eher ein Selbstläufer.