Hochhaus "Tower 185" (200 m | realisiert)

  • Schöne Grafik, CYFI.


    Ich würde vermuten, dass Kran 5 nicht mitklettert...
    - Krane 1 und 2 jeweils für 1 Bauteil des Hochhauses und näher am Baustellenlogistikbereich darüber.
    - Kran 5 steht eventuell (wenn das in dem Plan hinkommt) zu weit weg vom Hochhaus für Abspannungen, sondern bedient eher das Podiumsgebäude in den Bereichen, die von 1 und 2 nicht einsehbar sind im Hof.


    Allgemein sollte das richtig zügig vorwärts gehen, beim Opernturm waren es nur 3 Krane, hier können mit 7 Kranen auch viel mehr Arbeiter beschäftigt werden. Typische Größe sind im Rohbau 15 bis 20 Arbeitskräfte je Kran, d.h. Hochtief kann mit bis zu 140 Leuten am Rohbau werkeln! :daumen:

  • Erster Betontermin ist aller voraussicht, kommenden Freitag vorne links, in Blickrichtung Friedrich-Ebert-Anlage, Betondicke 90 cm dann nach und nach weitere Abschnitte der Randbebauung.
    Mitte Mai kommt wohl Hochhausplatte Betondicke 350 cm ca 14.000 m³ ca 80 Std.


    Hier noch paar Bilder von heute Hochhausbereich


    Baugrube nun wieder frei


  • thomasfra. Endlich hat`s mal einer so fotographiert. Die 4 Kräne in voller Pracht! Sieht wunderbar aus. Von der Webcam kann man den einen ja auch nicht sehen, da hinter Pollux versteckt.






  • So, das wars mal wieder von mir,
    irgendwie hab ich immer Glück, wenn ich dort bin, dass es kalt ist und regnet... ;-)

  • Danke für das Update!


    Bin schon seit längerem begeisteter Mitleser hier im Forum. Der PwC-Tower ist in meinen Augen zur Zeit das interessanteste Projekt in Frankfurt, daher werde ich versuchen in nächster zeit auch mal Bilder reinzustellen.


    mfg

  • Weiß jemand, was mit den Verstrebungen im ersten Bild von thomasfra beim Betonieren der Platte geschieht? Meine Vermutung wäre, dass sie nach dem Erstellen der Platte oberhalb dieser abgeschnitten werden und die in der Platte verbleibenden Leerrohre dann mit Beton verfüllt werden.

  • Hallo joe910,
    deine Vermutung ist nicht ganz richtig. Sie Aussteifungen werden erst entfernt, nachdem die Erdgeschoßdecke in diesem Bereich hergestellt ist. Will heißen, die Verstrebungen dienen in diesem Bereich zur Stützung der Verbauwand. Das ganze dauert mindestens so lange, bis das neue Gebäude (Gebäudeteile) statisch fest genug sind, um diese "Stützfunktion" zu übernehmen. Vermutlich liegt die Ursache für die Aussteifung in der besonderen statischen Gesamtsituation, die sich an dieser Verbauseite durch Straße und U-Bahn ergibt. * ERGÄNZUNG - Der Verbau kann an dieser Stelle nicht durch Anker gesichert werden, da sich unmittelbar hinter der Verbauwand die U-Bahn-Station befindet *
    Beim Bau des Allianz-Gebäudes an der Taunusanlage (Nähe Opernturm) war eine ganz ähnliche Konstruktion im Einsatz. Hier wurden die Austeifungen sogar hydraulisch unter Druck gehalten und kontinuierlich überwacht. Der Druck durch die Hydraulikpressen darf nicht zu groß sein, da sonst der gegenteilige Effekt eintritt und sich alles was sich hinter dem Verbau befindet verschiebt.
    Bei der Allianz war hinter der Verbauwand direkt der U-Bahnsteig und es wurden sogar regelmäßig Überwachungsmessungen durchgeführt, um mögliche Deformationen am U-Bahnsteig festzustellen.
    Mit anderen Worten, alle Decken und Wände in diesem Bereich müssen aufwendig mit entsprechenden Aussparungen versehen werden (Handarbeit), die nach dem Entfernen der Streben erst geschlossen werden können.

  • Scheinbar wird mit der abschnittsweisen Betonierung der Bodenplatte bald begonnen.
    Heute wurden bereits einige tiefe Trichter mit Beton ausgegossen. Ein Beton-Verteilerarm ist ebenfalls vor Ort.




    Die ehemaligen Pools entpuppen sich als Fundamentbestandteile, auf die anscheinend besonders viel Last abgetragen wird.




    Im Bereich der dicken Bodenplatte wird ein Stahlrohrgestell aufgebaut. Es ist vermutlich notwendig, um die obere Bewehrung zu tragen. Bin mal neugierung, ob es vor dem Betonieren wieder abgebaut oder einfach eingegossen wird.





    Und zum Schluss noch einmal zur Erinnerung, welche Baufirmen hier arbeiten:



    Und noch ein Gruppenbild mit Containern:



    Fotos: Beggi

  • Betonanlieferung - einige Schubkarren voll

    Hier noch für alle Beobachter: Ab dem 6. April 2009 wird die Bodenplatte im Sockelbau des Tower 185 betoniert. Und zwar eine Menge Beton, insgesamt über 5.000 m³. Loslegen wird HOCHTIEF am Montag Nachmittag und das Ende ist für den 8. April 2009, Abend geplant. Rund 40 Betonmischer werden das Material anliefern.


    Die Hauptanlieferung erfolgt über die Osloerstraße. Von dort aus erfolgt die Verteilung zu den Betonpumpen.


    An der Friedrich-Ebert-Anlage kommt die Betonpumpe - um keine Staus zu verursachen - nur nachts zum Einsatz.


    :) W. Brandt

  • Bevor die große Betonlieferung kommt, hier ein kleines Update:


    By thomasfra, shot with Canon PowerShot A710 IS at 2009-04-04


    By thomasfra, shot with Canon PowerShot A710 IS at 2009-04-04


    By thomasfra, shot with Canon PowerShot A710 IS at 2009-04-04


    By thomasfra, shot with Canon PowerShot A710 IS at 2009-04-04


    By thomasfra, shot with Canon PowerShot A710 IS at 2009-04-04


    By thomasfra, shot with Canon PowerShot A710 IS at 2009-04-04

    Ob die Toilettenhäuschen mit einbetoniert werden? :rcain:


    By thomasfra, shot with Canon PowerShot A710 IS at 2009-04-04

    Drahtkunst:


    By thomasfra, shot with Canon PowerShot A710 IS at 2009-04-04

  • Ich habe am letzten Freitag (also vorgestern) durch den Zaun mit einem Bauarbeiter gesprochen. Laut dessen Auskunft wäre das Bauschild "in Arbeit"...


    Wird aber auch langsam mal Zeit! (Gleiches gilt für BNP-Paribas);)