Hamburg Gossip - News & Info

  • Die Reederei Hamburg Süd verlässt nach mehr als einem halben Jahrhundert ihr Hauptquartier in der Willy-Brandt-Straße. Grund ist, dass das denkmalgeschützte Hochhaus verkauft wird.


    > Bericht beim NDR


    Maersk, seit 2017 Eigerntuemer der Hamburg Süd, nutzt die Gelegenheit, um die Büros seiner einzelnen Marken in Hamburg zusammenzulegen. Gesucht wird jetzt nach Informationen von NDR 90,3 ein Standort für mehr als 1.300 Arbeitnehmer.

  • Passend zu den Entwicklungen in der Moe:


    »In Fußgängerzonen dürfen Sie nur laufen und kaufen – grauenhaft«


    Der Architekt Christoph Mäckler ist Experte für Stadtbaukunst und findet, es ist höchste Zeit, dass deutsche Innenstädte sich wandeln. Dazu gehört für ihn auch, die Autos zurück in die Zentren zu holen. Ein Interview von Ulrike Knöfel und Marianne Wellers


    Im Spiegel

  • Die Hamburger Innenstadt auf dem Weg in ihre Zukunft 2040


    War die europäische Innenstadt im 20. Jahrhundert insbesondere durch die ihr zukommende Kernfunktion der zentralen Versorgung des mittel- und längerfristigen Bedarfs ihres jeweiligen Einzugsgebiets geprägt, so vollzieht sich mittlerweile ein tiefgreifender Wandel.


    Der klassische Einzelhandel hat zum großen Teil seine Leitfunktion als vordringlicher Anlass für einen Besuch der Innenstadt verloren. Es stellen sich grundsätzliche Fragen wie: Welche zentralen Funktionen werden die Innenstädte zukünftig haben? Werden sie in einem sich auflösenden funktional gegliederten Siedlungsraum noch eine zentrale Funktion haben können?


    Oder müssen die Cities selbst neue Funktionen und Qualitäten entwickeln? Die Corona-Pandemie wirkt hier als Beschleuniger von längerfristigen Entwicklungen und zeigt Veränderungsprozesse und Versäumnisse schonungslos auf


    Handelskammer Papier "Innenstadt 2040'


    Das ganze PDF (55 Seiten)


    Auszug:


    Amazonas Mönckebergstraße


    Attraktive Grünräume tragen erheblich zur Aufenthaltsqualität bei. Mit dem Projekt „Amazonas Mönckebergstraße“ könnte in diesem hoch verdichteten Bereich der Hamburger Innenstadt ein spektakulärer neuer grüner Stadtraum geschaffen werden. Für die Sanierung des Tunnels der U3 unterhalb
    der Mönckebergstraße und den barrierefreien Ausbau der Haltestellen an diesem Streckenabschnitt ist die Mönckebergstraße derzeit für den Verkehr gesperrt.


    Derzeit ist noch offen, ob nach Abschluss der Bauarbeiten an der U3 wieder Busse und Taxis durch die Mönckebergstraße fahren werden. Eine dauerhafte Verlagerung der Verkehre aus der Mönckebergstraße kann genutzt werden, um im Verlauf derMönckebergstraße an Stelle der heutigen Fahrbahn einen Wasserlauf einzurichten.


    Diese kann so weit zurückgebaut werden, dass nur noch Rettungsfahrzeuge und die Feuerwehr sowie außerhalb der Kerngeschäftszeiten Lieferanten und Handwerker im Einbahnstraßenverkehr die Mönckebergstraße befahren können. Begleitend zum Wasserlauf sollten in der Mönckebergstraße und in der Straße Lange Mühren zusätzliche Bäume gepflanzt und Grüninseln angelegt werden, die der Straße einen parkartigen Charakter verleihen.


    Durch zahlreiche Querungsmöglichkeiten kann sichergestellt werden, dass das bisher durch den hohen Busverkehr teilweise mühsame Queren der Straßenseiten künftig jederzeit einfach möglich ist. Der „Amazonas Mönckebergstraße“ würde nicht nur für eine hohe Verweilqualität in der Mönckebergstraße sorgen, sondern auch das Stadtklima positiv beeinflussen.

  • Sehr nice! Auf S. 37 sprechen sie auch das bereits vor Jahren fertiggestellte Cheonggyecheon Stream Projekt in Seoul an. Hatte das Glück im Rahmen des Studiums mir das vor Ort mal anzuschauen. Wers nicht kennt: Man hat dort einen ehemaligen Highway von den Wohngebieten in den Finanzdistrikt abgerissen und stattdessen einen künstlichen Flusslauf errichtet. Gab fast ausschließlich positive Aspekte, insbesondere hohe Aufenthaltsqualität, bessere Luftqualität, die Wiederansiedlung von Fischbeständen, eine Temp-Reduktion im Sommer von mehreren Grad im Vergleich zu den umliegenden Straßenschluchten und - auch wenn man es auf den ersten Blick vielleicht absurd findet - weniger Stau. Während eines Projektes haben wir dazu auch untersucht ob sowas in Hamburg sinnig wäre, z.B. auf der Ost-West-Straße. Dort wohl eher weniger, aber sicherlich für die Mö eine Möglichkeit die man sich durch den Kopf gehen lassen kann/darf/sollte.

  • Bericht über ein heruntergekommenes Haus in der Straße Robert in Eilbek, das ehemals eine schöne Gründerzeit-Schule war:


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    Gesetzte Markierung

    https://maps.app.goo.gl/vLhnqAA5UU8Pcu7e7

  • bedeutet das etwa? Kann das sein? Wird ein Traum wahr?

    Die Berenberg Bank zieht vom Neuen Jungfernstieg ins Ipanema und wird dort der erste grosse Nutzer.


    Quelle

  • Laut aktueller Prognose des Statistikamtes Nord wird das Bundesland Hamburg 2031 die Zahl von zwei Millionen Einwohnern ueberschreiten.


    > Quelle


    Zitate (gekuerzt):


    Das Bevölkerungswachstum, das seit Jahren in Hamburg zu beobachten ist, wird sich voraus­sichtlich auch in den kommenden 15 Jahren fortsetzen. Die Bevölkerungszahl wird nach einer Prognose bis zum Jahr 2035 auf 2,031 Mio. Hamburgerinnen und Hamburger ansteigen, was einem Plus von rund 146 000 Einwohnerinnen und Einwohnern entspricht. Den Berechnungen zur Folge wird im Jahr 2031 erstmals die Grenze von 2 Mio. Personen übertroffen, so das Statistikamt Nord. Dies ergab eine kleinräumige Bevölkerungsprognose, die das Statistikamt Nord erstellt hat.


    Das prognostizierte, anhaltende Bevölkerungswachstum beruht vor allem auf den weiterhin er­warteten Wanderungsgewinnen, die bis zum Jahr 2035 auf insgesamt rund 105 000 Personen geschätzt werden. Zudem wurde ein anhaltend positiver natürlicher Bevölkerungssaldo zu Grunde gelegt. Über den gesamten Prognosezeitraum bis 2035 wird dabei angenommen, dass die Zahl der Geburten die Zahl der Sterbefälle insgesamt um rund 40 000 Personen übertreffen wird.

  • Um weiteren Wohnraum zu schaffen, hat Hamburg als erstes Bundesland eine Rechtsverordnung zur Umsetzung des sogenannten Baulandmobilisierungsgesetzes beschlossen. Das Bundesgesetz ist seit Juni in Kraft.


    > Der NDR berichtet

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  • Was tun mit leer stehenden Kaufhäusern?


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  • Unsere Städte nach 1945 - Teil 1/2

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    Einmal editiert, zuletzt von Midas ()

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  • Unsere Städte nach 1945 - Teil 2/2


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  • Bezirk Hamburg-Mitte - Bauprojekte & Stadtteilplanung


    Tom Scott hat erst letztens ein Video über das "McBoat" gemacht:

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    Ein paar Artikel dazu:

    https://nypost.com/2021/10/14/…mcboat-float-thru-window/

    https://metro.co.uk/2021/10/15…vice-in-germany-15428546/

    https://www.dailymail.co.uk/tr…-delivered-waterside.html

    https://torontosun.com/news/we…rive-through-boat-service

  • Wenn sich noch jemand wundert wie welfremd man sein darf um in Hamburg Mitglied des legendaeren 'Klimabeirat' zu sein - die Antwort ist 'ja!'.


    Mit Blick auf die im Koalitionsvertrag benannte klimagerechte Neubauoffensive, einen stärkeren Ressourcenschutz und eine Verringerung der Bodenversiegelung mahnt der Klimabeirat eine Überprüfung der Hamburger Wohnungsbaustrategie an. Aus der neuesten amtlichen Bevölkerungsprognose leitet sich für die Hansestadt ein Jahresbedarf von nur ca. 5.000 neuen Wohnungen ab, vereinbart sind zwischen Senat und Wohnungswirtschaft aber weiterhin 10.000.


    > Quelle



    Die Geschaeftstelle des Klimabeirates wird ueberigens von Manfred Braasch geleitet, der offenbar seinen 'Kampf gegen die Institutionen' in Hamburg nun 'von innen' fortsetzt, nachdem seine Gruenen Freunde ihn unauffaellig vom BUND in die Hamburger Behoerden geholt haben.


    Immerhin gibt es auch gute Nachrichten.


    SPD und Gruene wollen das Hamburger Planungsrecht vereinfachen um so eine Nachverdichtung in Wohngebiten zu erleichtern und den Wohnungsbau zu beschleunigen.


    > Bericht (Paywall)