Hamburg Gossip - News & Info

  • Die Zeit.....

    Diese Zeitartiekel sind einfach nur noch lächerlich, entweder reiten sie ohne sich zu langweilen auf der ach so Mislungenen Hafencity(noch nicht mal fertig) rum. Nur weil sie es nicht akzeptieren können, dass der Spiegel und nicht die dort reingekommen sind oder sie regen sich drüber auf wenn irgendwelche Siebziger Klitschen abgerissen werden. In diesem grauenhaften Artiekel unterscheiden sie nicht mal zwischen vorkriegsarchietektur und nachkriegsarchietektu. Und ganz ehrlich in Hamburg muss man einfach viel abreißen. 1000 Gebäude in einem halben Jahrzeht finde ich jetzt auch nicht so dramatisch. Fakten wie zum Beispiel: in Hamburg wurden in den letzten Jahrzehnten nicht einmal 10 Denkmalschutzgebäude abgerissen lassen sie gleich weg und meinen immer nur dass jedes neue Gebäude häßlich sei.

  • als "anonym" meinte ich das Leben innen - das ist ja das Wichtigste
    neben der äusseren Form die natürlich denkmalträchtig und positionierend sein kann.
    Ob man sich das leisten kann - ist auch erst einmal unerheblich, denn wenn man etwas mag dann arbeitet man darauf hin.


    Selbst in einem Hotel täten mir Balkone evtl fehlen.
    Und Gewerbe - jede dritte Etage eine Raucherlounge oder fahren die ins Erdgeschoss an die sogenannte frische Luft?
    Ja, tun sie - bei der commerzbank am Domplatz.


    Wie das in Hamburg genau ist mit der Höhe weiss ich icht - Baumgrenze gewiss nicht, denn der Michel hat schon 130 Meter
    Und ja in Norderstedt gibt es so zwei Drei Hochhäuser - aber die haben auch nicht das Format eines Wolkenkratzers.

  • Wo war ich stehengeblieben - ja Hochhaus,
    im Sinne von Wolkenkratzer ich möchte einfach nicht in solchen Städten leben, wo es die gibt. Es wäre mir auch viel zu anonym - und damit ein ganzes Stück unmenschlich.


    Zuerst mal - dass ich ein 60 Geschosse hohes Hochhaus in Hamburg oder Düsseldorf erlebe, glaube ich ohnehin nicht - ab ca. 150 Metern steigt stark die Fläche für Aufzugsschächte usw., was den Bau teurer macht. Die Wolkenkratzer zählt man ab 150 oder 200 Meter - einen weiteren Bau über 150/200 Meter in Deutschland werde ich höchstens in Frankfurt erleben. Dass es irgendwo weit weg Felder gibt, ist jedoch kein Argument, da genauso zum Wohnen wie auch Büroflächen immer stärker im Zentrum nachgefragt werden - europaweit.


    Die Fixierung auf Höhenvermeidung als oberste Prämisse verstehe ich überhaupt nicht - etwa die Londoner City hat nicht nur Hochhäuser - auch intime Plätze an der Römischen Stadtmauer, schöne Gärten der Inns, schmale mittelalterliche Gassen mit Pubs. An solchen Gassen kenne ich in Hamburg nur die Krameramtsstuben, diese bieten nicht einmal einen Durchgang - die Londoner City bietet Dutzende ähnliche. Wenn eine Stadt durchgehend 7-8-geschossige Bauten hat, meist in der Investorenarchitektur, die Stadt von mehrspurigen Straßen durchschnitten - erst das ist richtig anonym, ohne Höhepunkte.


    Man kann auch nach Frankfurt schauen - zwischen den Hochhäusern gibt es schöne Gründerzeitler und einige kleine Gärten wie dieser am Fuß der Deutschen Bank. Damit die Stadt menschlicher wirkt, wird einiges von der Altstadt wiederhergestellt.

  • ^
    Ich weiß nicht, ob Du noch ein 60-stöckiges Hochhaus in Hamburg oder D'df. erleben wirst, aber das ist auch gar nicht die Frage. Aber da Du Dich immer so begeistert von den Londoner Zuständen zeigst, hier mal etwas Lektüre zur dortigen Immobilienblase, die das Wohnen in der Stadt immer mehr Menschen unmöglich macht: http://www.welt.de/wirtschaft/…laender-in-die-Armut.html


    Ich denke, wir können froh sein, dass wir von diesen Ausmaßen dieses Irrsinns eine ganze gute Meile entfernt sind...

  • ^ Der verlinkte Artikel besagt im letzten Absatz, dass die Anzahl der fertiggestellten WE gesunken sei, was den Preisanstieg verursachte - das Mittel dagegen ist in London genauso wie in Hamburg und sonstwo auch die erhöhte Bautätigkeit. Diese muss Nachverdichtungen bedeuten, u.a. weil die Städte kein Geld für die Erschliessung der Neubaugebiete haben und diese auch zahlreiche Probleme bringen - abgesehen vom Trend der Rückkehr in die City. Es gab in den letzten Jahren in Hamburg einige Wohnhochhausprojekte, sie werden nicht die letzten sein.


    Was ich mit Beispielen aufzeigen wollte ist, dass ein Kappen der Stadt ab der Höhe X sie keinesfalls automatisch lebenswert macht - viel entscheidender ist, wie die Stadträume gestaltet sind. Kein Hochhaus stört in Hamburg so sehr wie die zerschneidende Barriere der Willy-Brandt-Straße oder des Klosterwalls - und an den Bauten dort stört vor allem, dass sie zumeist gesichtslos gestaltet wurden, nicht dass manche hoch sind.

  • Der verlinkte Plan wurde veraendert, das umstrittene Hochhaus gekuerzt. Dennoch ist das immer noch nicht das Gelbe vom Ei:


    Im Abendblatt wird berichtet, dass Pro Bahn für eine umgehende Erweiterung des HBFs ist, da mit 1/2 Mio Menschen täglich der HH HBF der am häufigsten durchlaufene Bahnhof Deutschlands ist.


    Forderungen:
    - Ausbau eines zusätzlichen Bahnsteigs in der Mitte des Bahnhofs (früher waren da zwei Gleise zum Rangieren der Bahn-Post)
    - Ausbau von Treppen, welche von der Steintorbrücke direkt zu den Bahnsteigen führen (siehe Rendering der Bahn)


    Kosten max. eine halbe Milliarde Euro


    Ich schätze mal diese Mitte:


    Bild (c) Häuser

  • ^^ Das sind Durchfahrgleise fuer Gueterzuege. Es ist offenbar bahn-intern umstritten ob man sie noch fuer Gueterzuege braucht, oder ob man die zwei Durchfahrgleise mit jeweils einem Personenzuggleis und einem Bahnsteig ersetzten kann / sollte.

  • Hamburg könnte ja mal Stuttgart fragen, wie so eine Hauptbahnhof-Erweiterung geplant, gebaut und kalkuliert wird.
    Vielleicht will Stuttgart im Gegenzug auch mal ein Konzerthaus bauen :)

  • ^ Der verlinkte Artikel besagt im letzten Absatz, dass die Anzahl der fertiggestellten WE gesunken sei, was den Preisanstieg verursachte - das Mittel dagegen ist in London genauso wie in Hamburg und sonstwo auch die erhöhte Bautätigkeit.


    es stand aber auch drin in dem Londonartikel, dass der Mangel an bezahlbarem Wohnraum die Preise ebenfalls hochschiebt da man wie du auch schriebst, lieber in der Stadt- im Kern leben und arbeiten möchte.
    Entfernungen sind nämlich auch Kosten die auf einen zukommen- inkl Zeitengpässe und Nähe zu Schulen und Kitas.






    ^ D



    Was ich mit Beispielen aufzeigen wollte ist, dass ein Kappen der Stadt ab der Höhe X sie keinesfalls automatisch lebenswert macht - viel entscheidender ist, wie die Stadträume gestaltet sind.


    Auf den Gedanken war ich noch nicht verfallen - man geht einfach an den Fassaden entlang und guckt meist stur geradeaus -wenn das Haus nicht gerade neu ist - wie in der Gr Elbstraße zB Kristall.
    Altes SpiegelHaus hatte spiegelnde Scheiben und eine Art Brunnen - immerhin. ansonsten ist es wegen dem Verkehrslärm halt nur ein Weg um irgendwohin zu gelangen.


    So etwas kuscheliges, bierlauniges wie die Düsseldorfer Altstadt haben wir nicht - in der Tat. Bei uns merkt man doch ziemlich deutlich HANDEL.
    Aber - als nicht Ballungsraum von Freizeit und irgendwo hocken und es sich gut gehen lassen hat Hamburg rund um die Alster, entlang der Fleete, Portugiesenviertel, Eppendorf, Hafen-City auch überall kleine Tupfer für die Entspannung.
    Auch der Reisende aus der Fremde wird keine langen Wege zurücklegen müssen - er kann sich quasi vor Ort fallen lassen , trinken, speisen, geniessen und Löcher in die Wolkendecke gucken :D.


    Und, wir Einwohner oder mal eben in die Stadtfahrer können das natürlich auch. Fast jeder Stadtteil hat so seine Ecke, ja manchmal nur eine Ecke.
    Aber - und da stand ich auf der Bremse, junge Menschen wollten shoppen gehen - und standen an der Elbe am Fischmarkt - shoppen - reisen um zu shoppen - ja, nicht ungewöhnlich, aber eine Antwort hatte ichnicht aus dem Ärmel geschüttelt.


    Ich bin froh Bau Lcd was du schriebst - erleichtert, dass das hier vorerst gar nicht in Frage kommt. Und Überbevölkerung haben wir auch noch nicht, dass nun Wiesen und Felder vollgebaut werden müssten mit derartigen "Bienenkörben" wie ich sie mal auf Foto von china sah.
    Und, diese Lebensqualität gilt es auch so lange als möglich zu erhalten.
    Nicht nur in Hamburg.


    Und, Firmen, die ein Gebäude im Namen der Firma erbauen lassen, mit Prestigeanblick und dann doch weiterziehen - humpf - Handel ändert sich nicht immer zum Positiven. Leerstand, in dem man nicht mal Flüchtlinge unterbringen könnte.


    London und alls drumherum - eine Insel im wahrsten Sinne - könnte natürlcih schneller davon betroffen sein, an den Rand zu gelangen.
    Dem Artikel zu Folge gehts denen auch nicht wirklich gut.

  • ^^ Ueber Elisa kann man trefflich streiten. Allerdings heisst es, dass ein hochwertiger Backstein-Neubau deutlich guenstiger sei als eine Sanierung der reichlich maroden Gebaeudes. Wer soll also bei einer Sanierung fuer die Differenz aufkommen? Ich haette eine Sanierung auch gut gefunden, aber man kann jeden Euro am Ende nur einmal ausgeben.


    In diesem PDF gibt es einige Ansichten vom Neubau. Ist mehr oder weniger eine Rekonstruktion von Elisa. Find ich persönlich sehr schick!

  • über Stadtbeleuchtung - Straße - Überwege sinnierend,
    wäre es doch mal eine fotografische Herausforderung, die mit aufzunehmen - zur Not ohne das Licht.

  • wo ist der Rest zu Henriette?


    Heute am baakenhoeft gewesen - dieses Lighthouse hat wohl schon Richtfest gehabt - Bilder später,
    aber im Radio sagten sie durch, dass dieser Art Leuchtturm als Gebäude wegen dem evtl Hochwasser gar nicht bewohnt werden darf. Verdammt - warum lässt man dann zu das Höft zu bebauen? Da hatte man eine so wunderbare Sicht auf Sonnenuntergang und Hafen-City - Pötte auch - ja.
    20 Meter in der Tiefe wurde der Schacht gelegt wennich micht nicht verhört habe (falsch - in die Höhe geht das Wohnareal)


    http://www.lighthouse-living.de/living/ die Idee.

    Einmal editiert, zuletzt von allday () aus folgendem Grund: Link

  • Henriette und ich mögen uns nicht. Ich will die Scheidung. Unüberwindbare Differenzen


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    Der Turm wird nicht zum Wohnen gebaut, sondern soll als Pilotprojekt dienen. Also potentielle Käufer mit 2 Mio EUR in der Tasche dürfen rein, das Fußvolk darf von außen nur staunen.

  • Noch einmal zur Henriette:


    Kleine Hintergrundsinfo: Als Eimsbüttel in der Planung war (um 1883 - Umzug der Bewohner von den Elbinseln Kehrwieder und Wandrahm wegen des Baus der Speicherstadt) , hat der Immobilienspekulant und Grundeigentümer Alexander Bentalon Tornquist mehrere Areale gekauft und die neu entwickelten Straßen nach seinen Kindern benannt:


    Henriette (Henriettenstraße)
    Emilie (Emilienstraße)


    sowie Max und Otto


    in St Georg nach sich selbst (Alexanderstraße)


    http://www.abendblatt.de/hambu…ele-Strassen-benannt.html