Hamburg Gossip - News & Info

  • Heute Im Abendblatt:


    Quo vadis, Hamburg? Die Visionen des Olaf Scholz


    Lange verstand sich Hamburg als wachsende Stadt. In den Visionen von Scholz taucht der Slogan wieder auf - er verrät, wohin die Reise der Stadt geht. hier weiterlesen


    Ich sachen OePNV (m.E. ein entscheidendes Thema fuer die Zujunftsfaehigkeit einer Stadt) bleibt sich Scholz leider treu: Dort geht es mit Volldampf in die Sackgasse - stramm im obsoleten Denken der 70er Jahre.

  • Und eine weitere Firma die auf der Suche nach einem neuen Gebäude ist.


    Philips möchte aus dem Bürogebäude am Lübeckertordamm ausziehen.
    Die 60 Meter hohen Zwillingstürme (20.000 m² Nutzfläche / 34.000m² BGF ) Fertigstellung 2005 KSP Jürgen Engel Architekten bieten dem Unternehmen nicht die gwünschten Kommunikationsmöglichkeit zwischen verschiedenen Abteilungen auf einer Ebene.


    Das Unternehmen befindet sich nun auf Standortsuche nach 20.000m² Bürofläche. Der Mietvertrag läuft noch bis ende 2015.

  • Hamburg hat ein massives Problem:


    Jörn Walter


    Hatte mit ein paar Archtitekten ein ganz interessantes Gespräch. Den rotklinker Würfelhusten im Überseequartier ist z.b. seine Vorgabe oder der blockierende Sichttum auf den Michel. Wir sehen uns nach mehr historischen Gebäuden, Walter will nur moderne. Wir wollen weiße Fassade, er rotklinker,


    Die Liste seiner Fehlentscheidungen ist endlos.


    Architekten sind frustriert, Bürger entsetzt und nur einer zieht sein Ding durch ohne Kontrolle und sehr viel Macht.


    Das Problem ist bekannt aber alle ducken sich.

  • da würde mich ja mal die Quelle interessieren ;)
    Die Arbeit der BSU ist nicht immer und nicht für jeden transparent, aber oft richtig und nachvollziehbar. Das Problem ist nicht der Oberbaudirektor, sondern die Investoren und Architekten, die ihm auf der Nase herumtanzen.

  • Was soll diese Polemik, tgrob??? :confused:


    Wenn Du schon derartige Äußerungen von Dir lässt, nenn doch mal Namen und Beispiele!


    Ich finde Deinen Kommentat unpassend und sachlich grundlegend falsch.


    Wir können hier gerne persönliche Meinungen diskutieren, aber bitte nicht Äußerungen loslassen, wie "Architekten sind frustriert, Bürger entsetzt und nur einer zieht sein Ding durch ohne Kontrolle und sehr viel Macht."


    Wir sollten nicht so tun, als ob Jörn Walter ganz alleine Wettbewerbe ausschreibt, entscheidet und realisiert. Dahinter stehen auch Jurys, Fachpersonal und Bürger jeder Richtung.


    Jeder Oberbaudirektor versucht ein ästhetisches und städtebauliches Leitbild zu bewahren oder zu verändern - aber nicht nach Gutsherren-Art, sondern mit Fachverstand. Es gibt nicht DIE EINE Architektur - nicht DIE EINE Vorstellung von modernem Städtebau. Sicherlich kann man sich über Fassaden streiten, Hochpunkte diskutieren, Nutzungen in Frage stellen - aber nicht grundlos verurteilen und jede Schuld auf Walter schieben.


    Es ist Jurys schon hoch anzurechnen, aus einem Wettbewerb die Spreu vom Weizen zu trennen. Hier sollte man Hochachtung haben.
    Und wenn im Nachgang Walter Fassadenmodelle vorgestellt werden, ist die Auswahl dem Architekten und Investor zu verdanken - ein OD kann dann nicht selten nur noch das kleinere Übel wählen.


    Wenn wir uns über Städtebau und Architektur wundern und ärgern, sollten wir auch den Zeitgeist, die Architekten und Investoren nicht vergessen.


    "Wir sehen uns nach mehr historischen Gebäuden, Walter will nur moderne. Wir wollen weiße Fassade, er rotklinker," Was soll diese unqualifizierte Aussage? Wer will denn bitte Rekonstruktion? Zumindest für mich sprichst Du hier nicht. Die Welt ist nicht schwarz-Weiß. Weder sind Rekonstruktionen ganzer Städte sinnhaft und jedes Mal für "Gut" zu befinden, wie auch modernste Formsprachen nicht immer die richtige Wahl ist.


    Schauen wir uns Hamburg an: Hier Rotklinker, dort Weiß verputzt. Jedes Viertel hat seinen Charme. Schau Dir doch die HafenCity an: Im Mittelteil viel typisch Hamburgischer Rotklinker - der Baakenhafen soll hingegen eine "weiße Stadt" werden. Ich hätte gern mal den Aufschrei in Hamburg gesehen, wenn in der HafenCity kein Rotklinker zum Einsatz gekommen wäre - frei nach dem Motto "Walter verspielt unser historisches Erbe" wäre wohl die Überschrift gewesen.


    Mach es Dir bitte nicht zu leicht - und uns im Forum auch nicht.

  • Ich würde ja eher vermuten, dass sich das System einE DiplomierteR ausgedacht hat. Verstehen kann das vermutlich niemand. Abgesehen davon, um es zu verstehen, muss man es überhaupt ersteinmal erkennen. Selbst von meinem Fahrrad aus habe ich da erheblich Probleme.
    Die Frage ist doch, ob die Tafeln technisch in der Lage sind, eine schärfere Abbildung zu generieren? Danach sieht es auf dem Bild allerdings nicht aus. Wie man so umfangreiche Informationen auf so wenige Pixel bekommen will (wenn sie denn wirklich so begrenzt sind wie es scheint), ist mir allerdings schleierhaft.

  • Laut Mopo - nicht immer eine zuverlaessige Quelle - moechte der Bezirk Hamburg-Nord gern den B-Plan fuer die City Nord Aendern um dort Wohnungen bauen zu koennen. Siehe Artikel hier. Konkret ist angeblich ein Gebaeude mit 70 Wohungen angedacht. Weitere sollen folgen.


    ***
    edit k-roy 416: Ja, aehm... wieso ueberrascht Dich das? Seit wann gibt's denn bei der Mopo 'was anderes als Praktikanten? :-P :-P

  • Die Bebilderung ist echt hilflos...


    Ansonsten, zum Thema: Ich denke, man müsste dort wirklich viele Wohnungen bauen, damit die Bewohner sich da insbesondere abends nicht völlig verloren vorkommen. 70 Wohnungen sind da nix. BTW: Gibt es nicht heute schon vereinzelt Wohnungen auch mitten in der City Nord, etwa am Mexikoring? Ich meine schon.

  • Na endlich!!
    An diesem äußerlich grauen und auch im Inneren verstaubten Klotz muss sich endlich etwas tun!


    Ich hoffe, dass man letztlich Geld und Mut aufbringt, wirklich einen großen Wurf zu wagen. Hamburg braucht an dieser Stelle ein wettbewerbsfähiges CCH.


    Zu Begrüßen ist auch die Idee eines weiteren Hotels - wobei ich mir derzeit noch nicht vorstellen kann, wo selbiges stehen könnte.


    Zu Wünschen ist eine moderne Fassade, die dennoch nicht verschleiert, dass es sich um ein Gebäude der Vergangenheit handelt - und die Homogenität zum Radisson bitte auch beibehält!

  • ^^ Vielleicht ist das neue Hotel gebaut das dort entstehen soll wo heute grade der alte Messeturm abgerissen wird. Ansonsten hoffe ich, dass sich Deine Wuensche erfuellen. Aber ob EUR 100 Mio fuer einen 'grossen Wurf' reichen...?