Hamburg Gossip - News & Info

  • ^^ Oh nein, bitte nicht.


    Wider die Hipsterploerre! Und lasst mir mein gutes altes 08/15 Massenbier. :-) Wenn ich 'ein Bier' bestelle, dann will ich vom Barmann ohne Nachfrage ein Pils vor die Nase gestellt bekommen.


    PS: Zum Thema: Hosten/Carlsberg hat schon mitgeteilt, dass man nur innerhalb Hamburgs umziehen wuerde, da 'made in Hamburg' fuer einige Biere ein wichtiger Teil der Markenidentitaet ist.

  • Das Abenebdblatt bring heute folgenden Artikel:

    Diese Kontorhäuser sind Sorgenkinder der Denkmalschützer


    Die Paywall laesst sich durch googlen umgehen. Wenn man nun liest welche Bauten in Hamburg unter Denkmalschutz stehen und welche hingegen nicht. Dann kommt einem der Gedanke, dass man diese unsinnige Gesetzgebung und die Ausfuehrenden ab besten ruckzuck austauschen sollte... :nono:

  • Große Immobilien-Projekte verändern unsere Stadt


    Alsterhaus soll mal wieder umgebaut werden, es soll sogar die Fassade geöffnet werden :nono:, allerdings hat Jörn Walter das untersagt – zum Glück.


    Da ist auch die Rede von einem Teilabriss des G+J Hauses die Rede. Hmm. Hoffentlich ist damit nur ein kleines Nebengebäude oder so gemeint, find das Ensemble eins der schönsten der "Moderne".

  • Da ist auch die Rede von einem Teilabriss des G+J Hauses die Rede. Hmm. Hoffentlich ist damit nur ein kleines Nebengebäude oder so gemeint, find das Ensemble eins der schönsten der "Moderne".


    Ich hingegen hoffe instaedig auf die Gnade eines kompletten Abrisses. Dieses verkorkste Ensemble ist eine der groessten Bausuenden der Innenstadt und steht einer Stadtreparatur im Wege. Ich hatte das an anderer Stelle schon mal skizziert ;-)



    Die Architekur des Ensembles mag zwar zeittypisch sein, aber staedtebaulich ist es eine totale, komplette und endgueltige Katastrophe: Eine Wunde, die geheilt gehoert. Fuer solche Ecken muesste man die Architekten und Planern von damals eigentlich noch nachtraeglich ohrfeigen ;-)

  • Stellt man eigentlich Bilder oder Skulpturen aus, weil sie exemplarisch eine historische Strömung abbilden oder weil sie Kunstwerke sind? Ein Gebäude kann noch so exemplarisch für irgendeine unästhetische Strömung sein - man sollte trotzdem dieses Kriterium grundsätzlich überdenken.

  • Stellt man eigentlich Bilder oder Skulpturen aus, weil sie exemplarisch eine historische Strömung abbilden oder weil sie Kunstwerke sind?


    Beides :-)


    Ein Gebäude kann noch so exemplarisch für irgendeine unästhetische Strömung sein - man sollte trotzdem dieses Kriterium grundsätzlich überdenken.


    Der entscheidene Unterschied ist aber ein ganz anderer: Wenn irgendwo in einem Museum ein paar haessliche, banale und 'wertlose' Bilder ausgestellt werden, dann mag das sinnlos sein, aber es schadet im Endeffekt auch niemandem weiter.


    Wenn an einer staedtebaulich wichtigen Stelle einer Stadt ein paar haessliche, banale und 'wertlose' Gebaeude herumstehen, dann schadet das der Stadt extrem, weil der ueberkommene Bestand dauerhaft eine bessere staedtebauliche Loesung verhindert.


    Das obsolet gewordene G+J Monstrum steht einer Neuordnung mit raumbildender Architektur, dringend benoetigtem Wohnraum, sinnvollerer Nutzung, etc. im Wege.

  • Kampfmittelräumung

    Nach Angaben der Feuerwehr befinden sich noch rund 2800 Fliegerbomben im Hamburger Boden. Es wird vermutet, dass 400 von ihnen mit chemischen Langzeitzündern ausgerüstet sind. Eine Selbstdetonation dieser Blindgänger wird von Experten als sehr wahrscheinlich eingeschätzt.


    Die meisten ungeborgenen Bomben werden im Hamburger Süden vermutet, etwa in Rothenburgsort, Wilhelmsburg und im Hafen.


    Quelle: http://www.abendblatt.de/hambu…itzuender-in-Hamburg.html

  • Golden Pudel Club

    Am Wochenende ist der Golden Pudel Club abgebrannt. Im Vorwege gab es immer wieder Streit unter den Besitzern Rocko Schamoni und Wolf Richter.


    Am 20. April sollte das Gebäude des Golden Pudel Clubs vor dem Amtsgericht Altona versteigert werden. Der Verkehrswert wurde auf 510.000 Euro angesetzt.


    http://www.ndr.de/nachrichten/…ftung,goldenpudel106.html


    Erinnert einen leicht an den folgenden Fall:


    04.03.2015


    Heute muss ich lesen, dass eventuell das Bahrenfelder Forsthaus auch abgerissen werden soll


    23.03.2015

    Thema hat sich erledigt




    Bilder (c) Häuser

  • Streit um die Bugenhagenkirche


    Bei meiner Fototour bei der Bugenhagenkirche (DAF Bilder aus Hamburg) wurde ich angesprochen, ob ich von der Presse sei. Ich verneinte das, da ich die Architektur der Kirche so sensationell finde. Die Antwort "es wird eh bald groß in der Presse stehen"


    Jetzt steht es:


    http://www.abendblatt.de/hambu…ndstueck-gratis-dazu.html


    Also Fakt ist: keiner hat einen Plan, was mit der ehemaligen Kirche geschehen soll.


    1) das Theater "Die Burg" würde gerne bleiben
    2) Investor Nr. 1 Immobilienunternehmer Manfred Vogler will sich nicht äußern. Aber will dem Theater "Die Burg" weitere 5 Jahre gewährleisten
    3) Investor Nr. 2 - die freikirchliche Eastside-Gemeinde. Die wollen ganz viel machen - aber die Stadt betrachten diese als Sekte


    Tragisch ist, dass weder die Stadt noch die Kirche dieses Gebäude haben wollen. Die betrachten es eher als Ballast und würden es am liebsten verschenken.


    Schlimm, wie hier mit solchen Gebäuden umgegangen wird.

  • Prognose zum Meeresspiegel

    Mal ganz langfristig gedacht, müssen wir Hamburg leider Tschüß sagen.


    Selbst wenn es gelingt, die globale Erwärmung auf 2 Grad zu begrenzen, ist ein Anstieg des Meeresspiegels von 20 Metern oder mehr möglich. Das geschieht nicht von heute auf morgen, sondern im Laufe von Jahrtausenden.


    Wenn sich die Menschheit bis dahin nicht ausgerottet hat, werden sich die Bewohner Hamburgs eine neu Bleibe in Nachbarstädten, wie z.B. Berlin oder Hannover, gesucht haben.


    Quellen: http://www.spiegel.de/wissensc…eutschland-a-1070856.html

  • "Wir sollten wieder so bauen, wie in der Gründerzeit"
    http://www.welt.de/debatte/kom…er-bauen-wie-um-1900.html


    Damit ist nicht die Architektur gemeint, sondern die Dichte – also analog zu Hamburger Schlitzbauten oder den Berliner Hinterhöfen. Laut Jörn Walter würde er auch gern wieder so bauen und hat es in der Hafen City versucht daran zu kommen, allerdings lassen das einige Bauvorschriften nicht zu (Stichwort: Aufgelockerte Stadt der 60er Jahre).