Hamburg Gossip - News & Info

  • Wobei anzumerken wäre, das Bremen von einem sehr viel höheren Niveau runterkommen muss. Von einem bestimmten Standpunkt aus könnte man uns auch auf Platz 1 sehen.:D

  • http://www.welt.de/hamburg/art…hr_in_der_Gewinnzone.html


    Nach der neuen kaufmännischen Buchführung hat Hamburg im Jahr 2006
    einen Verlust von 561 Mio € gemacht.


    Nach der alten Haushaltsführung wären es
    ein Plus von 561 Mio € gewesen.


    Im nächsten Jahr soll ein Gewinn erwirtschaftet werden.


    Diese Art der Buchführung und die Ablieferung eines Geschäftsbericht, welcher eine Gewinn- und Verlustrechnung umfasst ist eine Premiere in Deutschland.
    Die neue Art der Buchführung umfasst im Gegensatz zur alten Buchführung Abschreibungen und Rückstellungen für Beamtenpensionen.


    Es zeigt sich, das nicht das Ende der Neuverschuldung angestrebt werden sollte, sondern die Stabilisierung der Vermögenssituation.

  • Abendblatt: Hauspreise in Hamburg leicht gesunken


    Häuserpreise in Hamburg sinken leicht.


    • Im niedrigpreis Segment stiegen die Preise leicht.
    • Im mittleren Segment sanken die Preise
    • Im luxus Segment nahmen die Preis teilweise recht deutlich zu.


    Der durchschnittswert bei Häusern liegt bei 2160 €/m².
    Bei Neubauprojekten liegt der durchschnittspreis bei 2210 €/m².


    Spitzenreiter war Rotherbaum, die Preise für Villen stiegen um 45,6 % auf 5800 € je m² und verwies Uhlenhorst (plus 2,6 % auf 4935 €) auf den 2ten Platz.


    Hier finden sich die dazu passenden Karten der LBS



    Der verstärkte Wohnungsbau in Hamburg zeigt hier wo er seine schwächen hat, in der starken Forcierung auf das mittlere Preisniveau.
    Das obere und das untere Preisniveau ist zu schwach bedient worden.

  • Also ich finde die ganzen Ideen, die die da haben ziemlich für den Ar***.
    Falls es den Linken nicht aufgefallen ist, hat Hamburg ja eine doch nicht ganz unerhebliche Verschuldung, welche man möglichst reduzieren sollte, anstatt das nun überschüssige Geld sofort wieder auszugeben. Muss man nicht verstehen, oder? :nono:
    Und was die Elbphilharmonie betrifft: Kippen sie das Projekt, kippe ich mit 'nem großen Bagger die Parteizentrale um. :mad2:

  • Die Arbeitsplätze in der Forschung sind mir ja immer die liebsten :-)


    http://www.welt.de/hamburg/art…itzenadresse_Europas.html


    Die Überschrift ist ja wie immer hoch übertrieben.


    Die Firma Evotec AG baut ein hochmodernes Dienstleistungszentrum für die Suche nach neuen Medikamentenwirkstoffen.


    Das Investitionsvolumen beträgt in der Aufbauphase bereits rund 7,4 Mio €
    55 Arbeitsplätze entstehen.


    Das ist doch eine recht hübsche Meldung. Keine Abwanderung von Arbeitsplätzen von anderen Standorten sondern neue Arbeitsplätze in der Forschung und Entwicklung. :daumen:

  • Wieso denkst du, das ist Hochübertrieben. Es ist was neues und zur Zeit innovatives in dieser Art von Forschung. Dem kann man doch nur Positiv gegenüber stehen!


    Finde es gut, das die Idee der Clusterbildung in Hamburg, konsequent umgesetzt wird :daumen:

  • http://www.insm-wiwo-staedteranking.de/
    Das INSM Wirtschafts-Ranking


    Gesamt Ranking
    1 München 129,6
    2 Stuttgart 120,8
    3 Karlsruhe 120,6
    4 Münster 119,5
    5 Frankfurt 118,8
    6 Bonn 118,7
    7 Düsseldorf 116,7
    8 Dresden 116,7
    9 Nürnberg 113,3
    10 Wiesbaden 113,0
    11 Braunschweig 112,7
    12 Hamburg 112,5


    Niveau
    1 München 77,8
    2 Frankfurt 67,2
    3 Stuttgart 66,8
    4 Düsseldorf 65,7
    5 Wiesbaden 62,1
    6 Mainz 61,7
    7 Karlsruhe 61,7
    8 Münster 60,6
    9 Leverkusen 58,7
    10 Hamburg 58,5


    Dynamik
    1 Dresden 68,0
    2 Saarbrücken 62,1
    3 Bonn 60,7
    4 Karlsruhe 58,9
    5 Münster 58,9
    6 Braunschweig 58,8
    7 Leipzig 57,3
    8 Mannheim 55,7
    9 Nürnberg 55,6
    10 Hannover 55,0
    11 Magdeburg 54,4
    12 Herne 54,3
    13 Hamburg 54,1


    Hamburg im Detail


    Mein Fazit, verstecken müssen wir uns mit dem Ergebniss nicht. Nur Karlsruhe und Münster als im Niveau Ranking vor Hamburg liegende Städte haben in der Dynamik besser abgeschnitten. München und Frankfurt als im Niveau Ranking bestplazierte liegen 7 und 8 Plätze hinter Hamburg im Dynamik Ranking.


    Hamburg hat seine Schwächen, aber zur Zeit läuft es recht gut.


    Das die Art des Ranking wie immer diskutierbar ist, wissen wir alle.

  • http://www.welt.de/welt_print/…en_Fischereihafen_an.html


    Durch den starken Anstieg der Kreuzfahrtschiffbesuche in Hamburg reicht die vorhandene Kapazität nicht mehr aus.


    Ein neuer Kreuzfahrtschiffanlieger soll im Fischereihafen in Hamburg Altona entstehen.
    geplant ist das jedes dritte Kreuzfahrtschff bald in Altona an dem ehemaligen Englandanleger anlanden soll anstatt in der Hafencity.

    Wie der Anleger dann aussehen soll ist noch in der Planungsphase.




    Nach meiner Meinung schade, ich hätte sie lieber alle in der Hafencity gesehen. Aber weitergedacht ist dies nur eine Konsequenz wenn die Living Bridge kommt. Die Living Bridge würde die noch vorhandenen Kaimauern im Baakenhafen abschneiden und unpassierbar machen.

  • Zum Glück werden die größten Schiffe weiterhin die Landungsbrücken hinunterfahren müssen. Der neue Anleger ist schlicht zu kurz für die Giganten wie Pride of Hawaii, Kingdom of the Seas oder eben die QM II.

  • Der Wahlkampf beginnt langsam, nun endeckt auch die CDU ihre grüne Ader.


    Welt.: Senat plant grosses Aufforstungsprogramm


    15 Hektar neue Waldflächen mit 75.000 - 120.000 neue Bäume und Gebüsche sind auf Rasenflächen und ehemaligen Kleingärten angedacht. Kernpunkte dieses Aufforstungsprojekt sind die Bezirke Wandsbek und Bergedorf. Start der Aufforstung wird 2008 sein. Derzeit gibt es in Hamburg etwa 850.000 Bäume.



    Ein ambitioniert Programm ohne Frage. Dennoch hätte ich lieber 5.000 neue Bäume an den Straßen der Innenstadt gesehen, die kaum begrünt sind.


    Macht die Kleingärten platt ;)

  • Der Monitor Wachsende Stadt: Hamburg ist herausgegeben worden.


    Der Bericht vergleicht die Stadt Hamburg und die Metropolregion, mit Städten und Metropolregionen in Deutschland und im Ausland


    Der Berichtzeitraum umfasst die Jahre 2000-2005/6
    Die Werte wurden dem Arbeitskreis Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder und Eurostat entnommen.


    Der Bericht deckt stärken und Schwächen Hamburgs auf.
    Während der Bereich Luftfahrt ein Beschäftigungswachstum von durchschnittlich 5,35% in den letzten 6 Jahren aufzeigt, zeigt der Bereich IT/TK nur 0,8% Jährlich der Bereich Medien sogar -0,9% Jährlich


    Starkes Wachstum der Beschäftigung werden in Hamburg vorallem in den Bereichen Logistik 3% Jährlich , (Medizintechnik, Pharmazie, Augenoptik 4,4% Jährlich) erreicht.


    Bei gleichbleibender Entwicklung wird der Bereich Medien in Hamburg also einen Bedeutungsverlust erleben, während die Bereiche Luftfahrt/Logistik/Life Since, stark an Bedeutung gewinnen werden.


    Die Zahl der Übernachtungen steigt pro Jahr um durchschnittlich 7,4 %
    Zum Vergleich
    Berlin 9,1 %
    München 3,6 %
    (2000-2006)
    Die Besucherzahlen durch Kreuzfahrtschiffe wuchs um 39% Jährlich.



    Das BIP wuchs in den Jahren (2000-05)
    in Hamburg um 3,24% Jährlich.
    zum Vergleich.
    Düsseldorf 1,4%
    Frankfurt/Main 2,1%
    Stuttgart 2,8%
    München 1,76%


    Im Vergleich der Metropolregionen muss sich Hamburg allerdings im Deutschen Vergleich geschlagen geben.
    Hamburg 2,7%
    Frankfurt 2,2%
    Stuttgart 2,2%
    München 3,3%



    National betrachtet entwickelt sich Hamburg und Umgebung recht gut. Im internationalen Vergleich
    Rotterdamm
    Barcelona
    Region Öresund
    sieht das ganze leider anders aus.



    Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten, es hat schon lang genug gedauert das hier zusammenzufassen.


    Daten und Tabellen zum Bericht

  • Extrem, wie die Region Barcelona mit 7-9% BIP Wachstum powert....


    Auch wenn offtopic...:
    Muenchen kommt hier teilweise richtig schlecht weg. Ich glaube allerdings, dass das wirklich so ist und dass die Region um Muenchen deutlich dynamischer ist, als die Stadt selber. (Wird ja durch die Metropolregionszahlen auch bestaetigt). Muenchen ist, denke ich mal, einfach sehr teuer (sehr hoher Gewerbesteuerhebelstatz), weshalb die Gewerbegebiete in den Anliegergemeinden immer voller werden. Der Nachteil, nicht in der Stadt zu sein, ist durch das gut ausgebaute S-Bahnnetz ja nicht so gross.

  • Zu Post #34
    Ja, ich glaube du hast recht.


    Die Städte und Metropolregionen Hamburg und München scheinen sich unterschiedlich zu entwickeln.
    Während es zur Zeit in Hamburg auf die Stärkung des Metropolzentrums hinausläuft, ist die Bewegung in der Metropolregion München zur Region sehr deutlich ausgeprägt.


    Beide Strömungen haben ihre Vor und Nachteile.


    Aber im guten und ganzen gesehen zeigt es sich ja, daß es in beiden Regionen zur Zeit sehr gut läuft. Und das ist ja die Hauptsache.

  • Wird der Telemichel verkauft und wenn ja, wird er auch wieder öffentlich zugänglich?


    Das könnte sich bereits diesen Monat herausstellen. Der französische Sendenetzbetreiber TDF und die australische Investmentbank Macquarie haben angeblich satte zwei Millarden €uronen für den telemichel geboten*. Der Sprecher der Wirtschaftsbehörde verweist zwar auf die hohen Auflagen für den Betrieb, signalisiert gleichzeitig aber Gesprächsbereitschaft. :daumen:


    Quelle: Abendblatt


    [EDIT]
    *Der Kaufpreis bezieht sich auf die Deutsche Funkturm GmbH und nicht den Telemichel alleine.