• Machtzentrale des Rheinischen Imperiums

    Es hat zwar mit Regierungsviertel / Unterbilk zu tun, aber so locker, dass ich es nur hier in der Lounge erwähne. Heute erfuhr ich aus dem Berliner Unterforum über die Pläne für einen Glaskubus am Hauptbahnhof, 10 Geschosse mit 42 Metern Höhe - hier ein Tagesspiegel-Artikel dazu. Die Visualisierung am Artikelanfang zeigt gleich auf der anderen Spreeseite, in der oberen rechten Ecke das Bundeskanzleramt. Wie kommt es, dass die weltweit bekannte Bundeskanzlerin keine Angst vom Hochhaus in der Nähe hat und auch niemand auf die Idee kommt, nichts dürfe das Bundeskanzleramt überragen - was im Landtag der weniger bedeutenden rheinischen Provinz ganz anders gesehen wird? Das Reichstagsgebäude mit dem Bundestag ist übrigens ebenfalls in Sichtweite.


    Auf der anderen Seite des Hauptbahnhofs wird gar ein Hochhaus mit 84 Metern Höhe geplant - und ein Stück weiter noch ein zweites. Beide wohl mit bestem Blick auf das Bundeskanzleramt.


    In London gab es bereits wirklich Terroranschläge. Dennoch werden fast nirgendwo sonst so viele Wohnhochhäuser gebaut wie gegenüber dem Parlament - sogar mit Studentenwohnungen.

  • Weltausstellungsturm [500 Meter]

    Ich grübelte, in welchen Lounge-Thread dies gehören könnte - die RP veröffentlichte heute einen Artikel über ein neues Buch über die Düsseldorfer Architekturgeschichte. Es werden einige Angaben zum Rheinturm zitiert wie auch der Plan eines Rheindurchstiches aus dem Jahr 1873, wodurch Oberkassel zur Insel geworden wäre (was ich bereits wußte), auch der Kö-Bogen wird kritisiert. Überraschend war die Erwähnung der Pläne des Weltausstellungsturms für die Ausstellung 1913 - die dann doch an Gent ging - mit 500 Metern Höhe. Es gibt eine Visualisierung, leider konnte ich zum Thema nichts ergoogeln - wo hätte er entstehen sollen? Schade - wäre er gebaut, hätte Düsseldorf ein richtiges Wahrzeichen, einige Jahrzehnte das höchste Gebäude der Welt.

  • Überraschend war die Erwähnung der Pläne des Weltausstellungsturms für die Ausstellung 1913 - die dann doch an Gent ging - mit 500 Metern Höhe. Es gibt eine Visualisierung, leider konnte ich zum Thema nichts ergoogeln - wo hätte er entstehen sollen?


    Vielleicht steht im Buch ja mehr drin - habe es mir bestellt, ist aber noch nicht lieferbar - wenn ich es habe und was informatives darüber enthält, schreibe ich hier was dazu....

  • Handelsimmobilien, Online-Handel und die Kö

    Die WZ veröffentlichte ein Interview mit Frank Emmerich von CBRE, aus dem wir u.a. erfahren, dass die Kö-Läden bis zur Kö-Galerie gut vermietbar sind - weiter südlich wird es schwierig. Schwierig soll es auch werden, die 20.000 Qm Ladenflächen im Kö-Bogen II (vorwiegend in Einheiten je 2000 Qm Größe) zu vermieten - dafür brauche man Firmen, die es in Düsseldorf bisher nicht gebe - oder nur in der Altstadt und die einen zweiten Standort wollen. Der Markt habe sich generell vom Vermietermarkt zum Mietermarkt gewandelt.


    Der Onlineversand habe in Düsseldorf einen Anteil von 13% - Emmerich sieht 16-17% als die Obergrenze, da vor allem im Luxussegment das Erlebnis dazu gehöre, welches ein Online-Kauf nicht biete. Es gebe bereits Online-Firmen, die Läden eröffnen.

  • Städtische Investitionen 2017

    Die WAZ schrieb am 17.12 über den Haushaltsplan 2017, was eine Vorstellung darüber gibt, was wo gebaut wird. Für die Schulen wie das Albrecht-Dürer-Berufskolleg in Benrath und das Heinrich-Hertz-Berufskolleg sind 44,6 Mio. EUR vorgesehen. Für 15,5 Millionen EUR wird an der Verlängerung der Strab 701 bis zum ISS Dome gebaut, 15,2 Mio. sind für die Rest-Kosten des Kö-Bogens vorgesehen, 12,8 Mio. für jene der Wehrhahn-Linie. Für die 3,2 Mio. EUR für den ersten Bauabschnitt der U81 kann man wohl nur einen kleinen Teil der Arbeiten durchführen?
    Ferner wird das Kombibad in Flingern (bis 2019) gebaut, möglicherweise das noch in Planung befindliche in Oberkassel.

  • ^ Dh Geisel gibt eigentlich nur Geld für Sachen aus, die die vorherigen Stadtregierungen schon in die Wege geleitetet hatten (Wehrhahnlinie, Kö-Bogen) oder ewig versprochen aber nie geschafft haben (701 bis zum Dome, Dürer Kolleg).

  • 'n Vergleich mit Kopenhagen gefällig?

    Hier gibt es hin und wieder Diskussionen, mit welchen Metropolen man Düsseldorf vergleichen darf und mit welchen nicht (die eigene Stadtverwaltung vergleicht in einem Dokument mit London, Paris und NYC). Mitte Januar veröffentlichte die WZ einen Beitrag des Stadtbildpflegers der Düsseldorfer Jonges Volker Vogel, laut dem Düsseldorf ein Global Player im internationalen Städte-Wettbewerb sei und sich nicht vor Kopenhagen und den anderen innovativen Metropolen schämen müsse.


    Zum Konkreten - vor allem wurde die Situation um den Hauptbahnhof kritisiert. Als zweites gewichtige Problem wurde die Situation der Tuchtinsel erwähnt, wo die drei Eigentümer sich nicht einigen können. Besonders überraschte mich, dass der ursprünglich siegreiche Wettbewerbs-Entwurf von 2009 (Molestinas?) zitiert wurde, mit einem weiteren hohen Gebäude, welches der Situation dort gerecht wäre und sinnvoll zur innerstädtischen Nachverdichtung beitragen würde. So wie Des Jonges sich mal für die Sichtachsen auf das Schauspielhaus eingesetzt haben, was zur Ausdünnung der Kö-Bogen-II-Bebauung beitrug, habe ich sie eigentlich als Kern der Zu-hoch-zu-hoch-zu-dicht-Fraktion eingeschätzt. Und siehe da - als wichtigste städtebauliche Anliegen der Stadt werden Höhe und Dichte (um den HBf wohl auch?) gefordert.


    BTW: Wieso gerade Kopenhagen explizit genannt wurde, konnte ich dem restlichen Text leider nicht entnehmen.

  • ^^ Es ist etwas zu schlicht, Stadtplaner in "für Verdichtung" und "gegen Verdichtung" aufzuteilen. Ich persönlich fühle mich in keiner dieser Schubladen wohl.


    Im konkreten Fall ist wohl der Hintergrund, dass das Dreischeibenhaus um ein Vielfaches höher ist als das Schauspielhaus. Letzteres lässt sich bereits mit einer simplen Blockrandbebauung verdecken. Das DSH bleibt auch dann dominant, wenn man ein - sagen wir - 40m-Haus in die Nähe stellt.

  • ^ Es scheint aber durchaus Leute zu geben, die sich gerne gegen Nachverdichtung aussprechen und kaum mit konkreten Verdichtungsvorschlägen auffallen. So fand ich kürzlich bei den Recherchen diesen WAZ-Artikel vom 07.01, in dem die CDU gegen "Bauen, Bauen, Bauen" ist, stattdessen lieber über die Grenzen des Wachstums diskutieren will. Eine offene und ehrliche Diskussion darüber muss aber zwangsläufig ergeben - egal, wie viele Leute irgendwann beschliessen, in die Stadt X zu ziehen, es gibt keine gesetzliche Handhabe, dem irgendwelche Grenzen zu setzen. Dass eine Beschränkung des Wohnraum-Angebots den Zuzug einschränken würde, fällt hin und wieder in verschiedenen DAF-Unterforen. Die überwiegende Reaktion darauf ist stets - es würde nur sehr stark steigende Preise und eine drastische Selektion bedeuten: Biste arm - zieh nach Duisburg. Das Konzept hatte die CDU bereits vor einigen Jahren und wurde damit abgewählt. Ich hoffe, sie überlegt es sich noch anders.


    In den anderen Metropolen Deutschlands dreht sich die öffentliche Debatte zumeist darüber, wie man nachverdichten und mehr Wohnraum schaffen kann. Die Überlegungen sind eher, ob man mehr in die Fläche oder Höhe/Dichte gehen will.


    Ob das Tuchtinsel-Hochhaus bei nur 40 Metern vernünftige Proportionen haben könnte oder doch höher werden sollte, wurde übrigens auch bereits öfters diskutiert. Letztes Jahr dachte ich bereits, das Thema hätte sich erledigt und die nächsten Jahre/Jahrzehnte hören wir nie mehr darüber. Des Jonges sind anscheinend entschlossen, den Ist-Stand als langfristig unzumutbar stetig in die Öffentlichkeit zu tragen; eine Frage natürlich, ob dies der Eigentümer-Einigung verhelfen kann. Bis Herbst 2019 wird der Kö-Bogen II gebaut, die Schadowstraße wird in diesem Teil stark verengt, neben der Tuchtinsel wird die Infobox stehen. Sollten sich die Eigentümer einigen und die Mietverträge klären, könnte frühestens 2020-2021 der nächste Abriss und Neubau starten.

  • Ingenhoven: "im Hintertreffen"

    Die Südwest-Presse schrieb heute über den Architekten Ingenhoven, der sein Büro im Medienhafen hat - im umgebauten Gebäude mit dem Uhrturm auf der Spitze von einer der Halbinsel (Seine Vorliebe für Großraumbüros teile ich überhaupt nicht. Wo viele Leute in einem Raum kommunizieren, können sich die anderen kaum konzentrieren - und man kann nicht die ganze Zeit bloß reden.) Er beschäftigt laut Artikel 90 Mitarbeiter, es wird über seine beruflichen Anfänge bis zum Essener RWE-Turm erzählt.


    Der Architekt sagt, Deutschland sei im Hintertreffen in der Stadtentwicklung - Geschwindigkeit und Konsequenz würden fehlen, es gebe zu viele Bedenken. Leider werden die Aussagen mit keinen Details und Beispielen untermauert - abgesehen von der schleppenden Planung der frei werdenden Flächen in Stuttgart. Man sieht es mE an der Düsseldorfer Stadtplanung - man weiß, dass Flächen fehlen und plant weiterhin Vor-Vororte wie gehabt, etwa im Belsenpark oder vielerorts in Bilk. Sobald etwas höher gebaut werden soll, tauchen sofort Bedenkenträger auf.


    Da im Text u.a. Australien erwähnt wurde - mit 1 Blight hat der Architekt viele Preise gewonnen. Möge sich jemand den Kö-Bogen II in dieser Form vorstellen (zzgl. eines Sockels) - schwer vorstellbar, nicht wahr?


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    Ein etwas anderes Thema - der RP-Heimatreporter begab sich heute auf die Suche nach den 83 Bewohnern des Industriehafens. Kein Flair, aber auch keine Parkplatzprobleme.

  • Parkplätze überbauen

    Ich glaube, das war an mich gerichtet:


    ... Auch wenn ich deine Leidenschaft für Betonwüsten nicht teile ...


    Was für Betonwüsten? Wie bereits öfters geschrieben - wenn schon die Fläche versiegeln, dann mit vielen Geschossen und was nicht bebaut wird, soll möglichst begrünt werden. Einmal zeigte ich dieses Beispiel in Heerdt (letztes Foto) - rechts Rhein VII mit einer Tiefgarage, links RKM 740 mit einer Tiefgarage, dahinter ein Parkhaus - und dennoch wurde die greifbare Fläche dazwischen als Parkplatz zugepflastert, wo es einen öffentlichen Garten geben könnte. Sowas ärgert - in den so gerne als Beispiele zitierten Metropolen erlebe ich kaum oberirdische Parkplätze, dafür ist die Fläche dort zu kostbar.


    Das sollte als Einleitung zum diesen heutigen RP-Artikel dienen - die Grünen suchen aktiv nach zusätzlichen Baumöglichkeiten, ohne Grünflächen zu opfern. Sie verweisen auf ein Beispiel in München, wo über einem Parkplatz eines städtischen Schwimmbads 100 WE errichtet wurden. Der Grünen-Sprecher Czerwinski kann sich laut Artikel ähnliche Projekte u.a. in der Umgebung der Heinrich-Heine-Universität vorstellen, wo es große Parkplätze gibt.
    Weitere Anregungen der Grünen - Aufstockungen und Umwandlungen der städtischen Gewerbeimmobilien in Wohnungen.

  • Was für Betonwüsten? Wie bereits öfters geschrieben - wenn schon die Fläche versiegeln, dann mit vielen Geschossen und was nicht bebaut wird, soll möglichst begrünt werden.


    Genau dass bezeichnet man im Volksmund als Betonwüste - siehe Duden:

    größere, dicht mit Betonbauten, besonders Hochhäusern, bebaute und wenig oder keine Grünflächen aufweisende Fläche


    Einmal zeigte ich dieses Beispiel in Heerdt (letztes Foto) - rechts Rhein VII mit einer Tiefgarage, links RKM 740 mit einer Tiefgarage, dahinter ein Parkhaus - und dennoch wurde die greifbare Fläche dazwischen als Parkplatz zugepflastert, wo es einen öffentlichen Garten geben könnte.


    Schon mal überlegt, wie man dann zu den Häusern hinkommt - wie z.B. die Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei, Müllabfuhr, Möbelwagen, Lieferanten, Postanlieferer, Leichenwagen, Handwerker, Taxis oder Behindertenfahrdienste?
    Dass man da trotz Parkhaus nebenan Besucher- und Anwohnerparkplätze eingerichtet hat, halte ich für selbstverständlich!


    gruene-wollen-parkplaetze-ueberbauen - RP-Artikel


    Grundsätzlich eine gute Idee, solche Flächen zu nutzen!
    Ob die als Beispiel angeführten Parkplätze an der HHU dafür geeignet sind, bezweifele ich, da es dort entweder relativ laut ist (und ausgerechnet die Südseite im Lärm liegen würde) oder auch teilweise Hochspannungsmasten stören würden - zudem sehe ich die Flächen eher als Reserve für die HHU an.
    Nur hier rechts neben dem vor 3 Jahren fertiggestellten Studentenwohnheim neben dem Parkplatz P8 kann ich mir ein weiteres Studentenwohnheim vorstellen (allerdings nicht über, sondern statt dem Parkplatz).

  • Um die Diskussion etwas zu versachlichen:


    BauLcfrs Idee ist, dass mehr verdichtet wird, um mehr Grünfläche zu erhalten. Also ganz einfach gesagt, anstatt die Äcker von Wittlaer und Hamm mit Einfamilienhäusern zu bebauen, sollte man eher in bestehenden Wohngebieten statt die übliche 3-5 Etagen höher gebaut werden.


    Das ist in meinen Augen keine Betonwüste. Betonwüste ist für mich Tokyo, extrem viel Fläche ist bebaut, kaum Grün, wenige Wolkenkratzer und Wohnhäuser sind i.d.R. 3-4 Etagen hoch.
    Dafür fährt man aus der Innenstadt zum Flughafen Narita und sieht erst nach 20 min. Zugfahrt größere zusammenhängende Grünflächen.


    Positives Gegenbeispiel: New York/Manhattan und Singapur gehen deutlich mehr in die Höhe, lassen dafür aber auch mehr Platz für Parks / öffentliche Plätze etc als Tokyo.


    Für eine Anwendung in Düsseldorf müsste man diese Metropolen-Konzepte natürlich herunterskalieren, aber die Idee sollte klar sein.


    Hochspannungsmasten in Düsseldorf: Warum wollen bei neuen Stromstrassen jedes Dorf ein Erdkabel in 2km Entfernung bekommt, aber mitten durch den Düsseldorfer Süden verläuft eine Hochspannungsleitung, ist wieder einer dieser himmelweite Unterschiede zwischen Bestand und Neubau. Gerade hier würde eine Verlegung in ein Erdkabel wesentlich mehr Menschen zu gute kommen.

  • ^ Gäbe es die überirdische Stromlinie in Hamm nicht, könnte man die Gebiete zwischen den Bahngleisen und Alt-Hamm mit Wohnungen bebauen - mit Massstäblichkeit irgendwo zwischen jener im Medienhafen und jener in Alt-Hamm. Mit der Strab und der S-Bahn perfekt erschlossen.


    ... wie man dann zu den Häusern hinkommt - wie z.B. die Feuerwehr, Rettungsdienst, ...


    Dafür reicht ein Weg mit Gärten links und rechts statt Parkplätzen direkt unter den Fenstern. Gerade diese Parkplätze mehr als irgend etwas anderes verwandeln die Siedlung in eine... Betonwüste.


    Besucher gibt es auch in London, Paris usw. ohne große Parkplätze neben jeder neuen Wohnanlage. Wie auch immer es dort geregelt wird - ähnlich kann man es auch in Düsseldorf hinkriegen.

  • Betonwüste ist für mich Tokyo, extrem viel Fläche ist bebaut, kaum Grün, wenige Wolkenkratzer und Wohnhäuser sind i.d.R. 3-4 Etagen hoch.


    Deinem Text nach scheinst du ja mal dort gewesen zu sein, daher verstehe ich nicht deine Angaben. Hier mal die nackten Zahlen: Tokio: Fläche 622 km² / Einwohner 9.375.104 / Dichte 15.073 Ew/km²
    und was Wolkenkratzer angeht, guckst du hier:
    https://youtu.be/5XwLV7V3b6A
    Nach emporis-Angaben sieht es so aus mit den Wolkenkratzern weltweit:
    1 Hong Kong 1302
    2 New York City 721
    3 Tokyo 481
    4 Chicago 310
    5 Shanghai 297
    wobei ich anmerken muss, dass bei denen die Wolkenkratzer schon bei 100m anfangen.
    oder hier: Eine schöne Fahrt durch die Stadt https://youtu.be/5LBjsn1njmY

  • Für meinen Eindruck vom Besuch von Tokyo würde ich gerne ein paar andere Statistiken, unter anderem auch von Emporis heranziehen


    Diese Quelle sagt bzgl. Gebäude größer 100m für Tokyo eine Anzahl von 281:


    http://skyscrapercenter.com/cities


    Diese Tabelle, also Gebäude größer 35m bzw. 12 Stockwerke besagt folgendes:


    Rank City Country Number of highrises Population


    1 Moscow Russia 11,783 11,503,501
    2 Hong Kong Hong Kong 7,833 7,061,200
    3 Singapore Singapore 7,626 5,312,400
    4 São Paulo Brazil 6,332 12,038,175[
    5 New York City United States 6,229 20,182,305
    6 Seoul South Korea 4,148 26,881,728
    7 Caracas Venezuela 3,864 5,962,259
    8 Istanbul Turkey 3,198 18,121,565
    9 Tokyo (23 wards)C Japan 2,928 38,949,447


    Quelle:
    https://en.wikipedia.org/wiki/…_most_high-rise_buildings


    In der Metropolregion Tokyo leben deutlich mehr Menschen als in New York, es gibt aber weniger hohe Gebäude, also unterstützt das meine Behauptung, dass Tokyo deutlich mehr Betonwüste ist, als New York. Google Maps Satellit-Ansicht spricht auch dafür.


    Genauso wie dieses Ranking:


    https://www.emporis.de/statistics/skyline-ranking

  • Dein Beitrag 815 mit der Angabe der wenigen Stockwerke bei den Wohnhäusern vermittelt doch den Eindruck, als hätte Tokyo mit seiner großen Fläche und diesen flachen Häusern eine geringe Dichte. Die Stadt ist nur 3 x so groß wie Düsseldorf, hat aber 15 x so viele Einwohner (von der Metropolregion rede ich nicht). Wenn du die Metropolregion meintest, dann hättest du sie auch nennen müssen.
    „Diese Quelle sagt bzgl. Gebäude größer 100m für Tokyo eine Anzahl von 281“. Deine Quelle sagt doch da 344. Du kannst doch nicht die Gebäude über 150 und über 200m unter den Tisch fallen lassen. Natürlich ist es bei mir immer noch weniger als mit deiner Quelle, dafür kann ich nichts, sicher wäre ich nur, wenn ich selber zählen könnte à la Churchill (Ich traue nur der Statistik, die ich selbst gefälscht habe).
    Aber wenn du die Autofahrt (mein 2.ter Link) mal gemacht hast, dann wirst du wohl nicht mehr behaupten: Kaum Wolkenkratzer. Übrigens achte da mal auf die Straßen; die sind wie geleckt.


  • Dieses Ranking zeigt doch das absolute Gegenteil deiner Behauptung.
    Mehr Einwohner als New York City, aber noch nicht mal die Hälfte der Häuser. :)
    Die Sache mit der Punktebewertung ist doch Kinderkram und natürlich willkürlich. Es wirkt doch immer nur ein kleiner Teil der Skyline, also ein Cluster. Solche Riesenstädte sind doch in der Gänze gar nicht mehr erfassbar (zum Glück für Frankfurt, kann somit auch einen schönen Eindruck vermitteln trotz der geringen Größe).