Gartenstadt Altona - Wohnen über der A7 [in Bau]

  • 7 km ? Umso gigantischer...lol Der Gigantismus bezog sich vor allem auf de GIGANTISCHEN Kosten für jenen Lärmschutz, von dem sich in den letzten zwanzig Jahren anscheinend auch niemand ausgesprochen störte (jedenfalls habe ich von Flughäfen deutlich mehr über Lärmbelästigung gehört, nur werden dort nicht Milliarden in den Sand gesetzt)


    Zum Rest: Ich wusste nicht genau im welchem Thread das gehört, wollte aber keinen neuen eröffnen. Hauptsächlich habe ich das hier geschriebenen, weil ich den Eindruck habe, das dieses Autobahnprojekt durch dicht bewohntes Wohngebiet von der Bevölkerung größtenteils unbeachtet blieb.


    P.S Baustart ist laut Morgenpost übrigens März 2014.


    Noch ein nettes Bildchen aus dem Artikel:


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  • ...von dem sich in den letzten zwanzig Jahren anscheinend auch niemand ausgesprochen störte (...) jedenfalls habe ich von Flughäfen deutlich mehr über Lärmbelästigung gehört


    Der Laerm des Hamburgerr Flughafens ist in den letzten 30 Jahren trotz Wachstum kontinuierlich zurueck gegangen. Ausserdem gibt es den Flughafen seit rund 100 Jahren. Jeder(!) der dort in der Naehe wohnt hat sich das bewusst so ausgesucht oder es in Kauf genommen.


    Der Laerm und Verkehr der A7 hingegen hat seit ihrem Bau kontinuierich zugenommen. Ausserdem wurde die Autobahn vor gut 30 Jahren quer durch die bestehende Stadt gebaut und zehntausenden Anwohnern quasi 'vor die Nase' gesetzt.

  • Die Langenfelder Brücke wird für 80 Mio. Euro achtspurig neugebaut (bzw. abgerissen). :)


    Aus der Pressemitteilung :

    Zuerst wird die östliche Brückenhälfte (Richtung Flensburg) abgerissen und neu gebaut. Der Verkehr nutzt während dieser Zeit die westliche Brückenhälfte. Um die zusätzliche Last aufnehmen zu können, wurde sie bereits verstärkt. Hier stehen jeweils drei Fahrspuren für jede Richtung zur Verfügung. Voraussichtlich 2016 rollt der Verkehr über die neue östliche Brückenhälfte, es folgen Abriss und Neubau des westlichen Brückenteils.


    Mehr Informationen zu den Brückenerneuerungen und ein Bildchen (Langenfelder Brücke):



    Bild: DEGES


    (...) Weiter: Macht ein Ausbau auf weiß Gott wie viele Streifen überhaupt Sinn (ganz zu schweigen von den wohl kaum ausbaufähigen Elbtunnel, wenn südlich des Elbtunnels eh nur drei Streifen befahrbar sind ? :confused: Wie viele Streifen hat die A 7 denn südlich des Elbtunnels ? (...)


    Antwort :D: Die Hochstraße K 20 (A7) südlich des Elbtunnels wird auch achtstreifig ausgebaut. Genaue Vorstellungen gibt es hier ab Seite 9.


    P.S Ein Artikel zu den Strapazen für Anwohner (Lärm) und Autofahrer (Staus). :lach:

  • Die Bauarbeiten für den ersten der drei Abschnitte beginnt in Schnelsen im September. Mit 560 Meter der kürzeste der drei Deckel.


    Kosten rund 120 Millionen Euro. Hamburg ist mit 70 Millionen Euro beteiligt, mögliche Mehrkosten trägt auch der Senat...:lach: Quelle


    Ein paar Videos gibt es jetzt auch noch. Die teilweise sechsspurigen Fahrbahn (übrigens ohne Trennwand) mit Ausfahrt im Tunnel sind schon etwas verwirrend...


    http://www.youtube.com/watch?v=_tE5b8VCjqc#t=72


    Stellingen


    http://www.youtube.com/watch?v=zLFEbbGlZbw


    Langenfelder Brücke


    http://www.youtube.com/watch?v=yg1hVQyTa5s


    Edith: Im Bereich Schnellingen wird außerdem Flüsterasphalt (offenporiger Asphalt) verwendet. Viel Spaß mit den Sanierungen...

  • A7 Deckel


    Die Stadt hat die Reihenhäuser aus dem Imbekstieg gekauft


    ...Durch diese Einigung (200.000 EUR pro Reihenhaus, 240.000 für ein Reihenendhaus) ist der Weg nun frei für weitere wichtige Bauabschnitte.


    Da wollten 2 Hausbesitzer noch pokern und höhere Preise raus schlagen, aber bissen (zum Glück) auf Granit. Das Angebot wurde ungeändert akzeptiert, das genau so hoch (s.o.) wie die vorherigen Verkäufe ist


    Jetzt ist der Weg endgültig frei für den weiteren Bau, Bericht NDR Abendblatt



    Foto: DEGES/V-KON

  • Auch als Befürworter des Deckels fällt mir in dieser Diskussion hier wie andern Orts in Hamburg leider immer wieder auf, wie schnell das Thema Kleingärten von Vielen abgetan wird ohne sich einmal Sinn und Zweck der ursprünglichen Idee von Kleingärten, sowie Ihren heutigen grossen Nutzen vor Augen zu führen.


    Das Klischeebild vom kautzigen Kleingärtner mit der genau beschnittenen Hecke stimmt doch schlicht schon lange nicht mehr. Vielmehr wollen heute gerade junge Familien eine Parzelle um auch in der Grossstadt wenigstens ein kleines Stück grün zu haben. Im Übrigen sind dies auch keine von der Welt "abgeschlossen Systeme" Meine pers. Joggingstrecke führt z.B. durch ein lebhaftes Kleingartengebiet das eine willkommene Oase an Grün mitten in der Stadt darstellt. Und selbst beim Laufen lernt man dort schon nette Menschen kennen, wenn man möchte. ;)


    Ja, Hamburg braucht mit Sicherheit mehr bezahlbaren Wohnraum. Dafür aber die Kleingärten und auch öffentliche, demnächst auch noch naturschutzrelevante Grünflächen zu opfern, kann keine zufriedenstellende Lösung sein, wenn man sich einen Rest an Lebensqualität in der Stadt erhalten möchte.
    Ich verweise hier gerne auf die völlig unnötige und sinnlose Verdrängung einer gewachsenen Kleingartensiedlung im Rahmen der "Tarpenbek-Greens" Projektierung.

  • ... wie schnell das Thema Kleingärten von Vielen abgetan wird ohne sich einmal Sinn und Zweck der ursprünglichen Idee von Kleingärten, sowie Ihren heutigen grossen Nutzen vor Augen zu führen.


    Hier ging es aber um Reihenhäuser und nicht um Kleingärten. Die Besitzer spekulierten auf einen höheren VK Preis und haben nicht ihren Preis bekommen.


    Das Thema Kleingärten ist allerdings ein anderes Thema und kann gerne bei Gossip im HH Forum ausdiskutiert werden (ich sage nur Hagenbeck Straße - man könnte so viel Wohnraum dort bauen und daraus eine Prachtstraße machen) :)

  • Doch nicht alles in Butter. Nun besteht die Frage, ob der Deckel 700m oder 2km lang wird.
    Hamburg will die 2000m, der Bund zahlt aber nur 700m


    Sollte Hamburg den Olympiazuschlag bekommen, wären die Kassen für einen längeren Deckel leer.


    Bericht NDR

  • Doch nicht alles in Butter. Nun besteht die Frage, ob der Deckel 700m oder 2km lang wird.
    Hamburg will die 2000m, der Bund zahlt aber nur 700m


    Sollte Hamburg den Olympiazuschlag bekommen, wären die Kassen für einen längeren Deckel leer.


    Bericht NDR


    Im Umkehrschluß müsste das nun bedeuten dass der längere Deckel kommt. :lach:

  • Abendblatt und NDR berichten das die Planungen für die Bebauung der Trabrennbahn Bahrenfeld und der westlichen Kleingärten bis zur A7 bald beginnen wird.


    Ganz interessante Informationen hält auch eine Bürgerinitiative auf ihrer Website bereit, mal abgesehen von den üblichen Wünschen und Forderungen.


    Da hier 2000 Wohnungen im Gespräch sind bekommt auch die Erschließungsdiskussion des Westens durch U- oder S-Bahn neues Futter. Und ich wiederhole mich gerne, die Anbindung an den neuen Bahnhof Altona (Diebsteich) sollte ebenfalls in diesem Zusammenhang betrachtet werden. Mein Traum wäre eine U-Bahn von Eimsbüttel kommend unter Diebsteich querend weiter zur Ebertallee Ecke Luruper Chaussee weiter nach Lurup/Schenefeld.


    Aber alles der Reihe nach...
    Die nächste Informationsveranstaltung findet am 7.12. statt.

  • Noch ein Nachtrag zum vorherigen Post. Den Abendblattartikel gibts hier.


    Die erwähnte Veranstaltung am 7.12. bezieht sich auf die Bürgerinitiative, welche sich in der Schule am Kielkamp um 20:00 Uhr trifft.


    Am 10.12. um 18:30 Uhr finder eine Informationsveranstalltung des Planungsausschusses der Bezirksversammlung in der Stadtteilschule Bahrenfeld statt.

  • Das sind gute Neuigkeiten. Der Beschluss wurde zwar noch nicht gefällt. Dass die meisten Parteien die große Lösung wollen, ist aber schon mal vielversprechend.


    Es freut mich besonders für die Anwohner, die Jahrzehnte mit dem Lärmpegel leben mussten.


    Am Rande der überdeckelten Autobahn sollen etwa 3000 Wohnungen entstehen. Wer kann dazu nein sagen?

  • Jetzt pirschen die voran.

    „Wohnen am Volkspark“


    Durch Zufall bin ich auf diese Ausschreibung gestoßen:


    Competition Online


    Das Projekt „Wohnen am Volkspark“ soll städtebaulichen und freiraumplanerischen Entwicklung des Bereichs westlich der BAB7 und südlich des Volksparks angehen.


    Ziel ist es, einen neuen durchgrünten Stadtteil auf den Flächen der Trabrennbahn Bahrenfeld bis an den Deckel der A7 zu entwickeln


    Anmeldeschluß: 20.03.2016


    Gesetzte Teilnehmer
    1. West 8 Urban Design, Rotterdam
    2. ASTOC GmbH & Co KG, Köln
    3. Raumwerk, Frankfurt
    4. E 2 A, Zürich
    5. O 3 Architekten, München
    6. Christoph Mäckler, Frankfurt
    7. Polyform, Kopenhagen
    8. Adept, Kopenhagen