Olympische Winterspiele 2018 in München? [gescheitert]

  • Olympische Winterspiele 2018 in München? [gescheitert]

    Da die Planungen nun immerhin anscheinend beginnen werden, nachdem Salzburg gescheitert ist, ein neuer Thread hierfuer.


    Die SZ umreisst die wahrscheinlichen Planungen:
    http://www.sueddeutsche.de/muenchen/artikel/405/122241/


    darunter:
    - Freestyle und aehnliche Wettbewerbe werden wahrscheinlich am Froettmaninger Berg angestrebt. (Hierbei kann ich mir allerdings auch gut den neuen Schuttberg als Austragungsort vorstellen, der derzeit nordwestlich des dortigen Autobahnkreuzes noch auf Muenchner Gelaende ensteht. Dieser ist inzwischen in etwa aehnlich hoch wie der Froettmaninger Berg und ausserdem direkt neben der U-Bahn gelegen und hier muesste man keine Vegetation abholzen.)
    - Eiswettbewerbe im Olympiagelaende
    - Kurzstrecke Langlauf irgendwo in der Stadt, wohl Olypark (auf Kunstschnee)
    - der Rest wohl in Garmisch.


    Infratruktuell sollte wohl
    - Ausbau der Strasse nach Autobahnende vor Garmisch mit Umfahrung dessen
    - 2 gleisiger Ausbau der Bahn bis Garmisch
    ein Muss sein.

  • Stell dir vor es ist Olympia, und keinen interessiert es! Braucht München die Spiele? Die Stadt ist doch einfach satt. Gebt die Olympischen Spiele an Städte in denen sich die Menschen darüber freuen können.

  • Ja, ich denke daran wird es auch hauptsaechlich scheitern. Bei dem Scheitern von Salzburg war ja auch vor allem der Grund genannt, dass die Bevoelkerung nicht hinter der Bewerbung stand. In Muenchen wird wohl aehnliches passieren. Allerdings vielleicht wird es auch anders sein, wenn Olympia hier nicht so viel kostet, wie sonst ueblich...


    Das sich die Menschen allerdings auch ueber internationale Sportereignisse vor allem auch hier fair freuen koennen, haben aber in der letzten Zeit Ereignisse wie die Fussball WM und in abgeschwaechter Form der Handball WM gezeigt. Ich denke wenn Olympia wirklich da ist, wuerde es schon super laufen.

  • Ja, ich denke daran wird es auch hauptsaechlich scheitern. Bei dem Scheitern von Salzburg war ja auch vor allem der Grund genannt, dass die Bevoelkerung nicht hinter der Bewerbung stand. In Muenchen wird wohl aehnliches passieren. Allerdings vielleicht wird es auch anders sein, wenn Olympia hier nicht so viel kostet, wie sonst ueblich...


    Warum soll's weniger kosten?
    Die ganzen Sportanlagen in München sind doch altbacken. Bis auf das Fußballstadion. Und das wird kaum benutzt werden.
    2018 ist dann so ziemlich alles veraltet.

  • Warum soll's weniger kosten?
    Die ganzen Sportanlagen in München sind doch altbacken. Bis auf das Fußballstadion. Und das wird kaum benutzt werden.
    2018 ist dann so ziemlich alles veraltet.


    wieso? die olympiahalle wird jetzt dann ja auch modernisiert (einskunstlauf, eishockey) und fürs eissportstadion ist über kurz oder lang wohl auch ein neubau angedacht (wie wärs da drin mit curling :D ).
    und im olympiastadion kann ich doch die (zumindest kurzen) Distanzen im langlauf und biathlon stattfinden lassen. Evtl auch Snowboard Freestyle, wenns nicht am Fröttmaninger Berg ist (z.B. Halfpipe).


    Und mit "wenn Olympia nicht so viel kostet wie üblich" war meiner Meinung nach auch nicht speziell München gemeint, sondern allgemein die vorhandenen Sportstätten im südlichen Bayern. In GAP brauch ich nichts bauen (Skipiste und Skisprungschanze vorhanden), am Königssee mach ich Bob und in Ruhpolding Biathlon und Langlauf (zumindest die Teile, die nicht in München sind).

  • Auch wenn die Wahrscheinlichkeit des Schnees sinkt, spricht nichts dagegen, dass selbst in 100 Jahren noch Schnee im Winter in Deutschland liegt. Um das zu verhindern muessten die Durchschnittstemperaturen im Winter wohl um zweistellige Temperaturwerte ansteigen.


    der benutzer wie gesagt, viele Sportstaetten gibt es schon und muessen gegebenenfalls nur modernisiert werden. Ausserdem duerften auch nur wenige Infrastrukturmassnahmen notwendig werden. Die Schanze in GAP wird uebrigens derzeit neugebaut.

  • München hat auf dem Weg zur Bewerbung die erste Hürde genommen. Der DOSB sprach sich heute für eine Bewerbung unter der Federführung Münchens und gegen Hamburg und Berlin aus. Die endgültige Entscheidung, ob es zu einer Bewerbung kommen wird oder nicht fällt im Dezember. Bis dahin müssen ein kompaktes Wettkampfstättenkonzept vorgelegt und auch erste finanzielle Garantien vom Bund und vom Land Bayern eingeholt werden.


    Quelle: http://www.kicker.de/news/mehr…tartseite/artikel/368016/

  • Am Freitag haben die Partner vorgeschlagen, dass man sich nach einem sogenannten "kompakten Konzept" für die Spiele bewerben sollte. Dieses Konzept sieht vor, dass die Austragung auf drei Standorte, München, Garmisch-Partenkirchen und Schönau am Königssee beschränkt wird. Für das Olympische Dorf wurde noch kein Standortvorschlag gemacht.


    Anfang Dezember soll über das Bewerbungskonzept beim Deutschen Olympischen Sportbund endgültig entschieden werden.


    Meldung im Münchner Merkur vom 12.08.07: http://www.merkur-online.de/re…homas-Bach;art8828,827809


    Am heutigen Montag hat man sich auf die Weiterverfolgung dieser "Kompaktbewerbung" auf der Grundlage von drei Standorten geeinigt.


    Meldung im Münchner Merkur vom 13.08.07: http://www.merkur-online.de/regionen/mstadt/;art8828,828012

  • Danke fuer die Informationen.
    Also dass man das Konzept kompakt nennt, ist doch irgendwie ein Hohn. Zwischen Muenchen und Koenigssee liegen doch um die 120 km Luftlinie. Ich wuere mich zwar wirklich freuen, wenn Muenchen die Olympiade bekommt, grosse Chancen sehe ich aber nicht.

  • Die "Kompakte" Variante wurde hier offensichtlich gegen die "Preiswerte" Variante ausgespielt. Ich bin nicht so ein Wintersport-Experte, aber Turin 2006 wurde wohl als Spiele mit viel zu weiten Wegen empfunden. Offenbar ist die Standortverteilung München-Garmisch-Königssee im Vergleich zu den Turiner Spielen überaus nah beieinander und als Bewerbungskonzept deshalb wettbewerbsfähiger als ein Konzept der möglichst "preiswerten Spiele" (die sich auf deutlich mehr Orte mit vorhandenen Sportstätten verteilt hätten). "Kompakt" bedeutet folglich mehr Invstitionen in neue Sportstätten, auch in München selbst. Mehr dazu in der "Welt" vom 25.07.07: http://www.welt.de/bayern/arti…rd_kraeftig_umgebaut.html


    Die Münchner Grünen haben sich mittlerweile zu Wort gemeldet; sie möchten die Bewerbung unterstützen, aber nur dann, wenn ein spezeilles Öko-Konzept angewendet wird. Dafür wurden spezielle Leitlinien präsentiert...
    Beitrag im Münchner Merkur vom 15.08.07: http://www.merkur-online.de/re…ie-Olympia;art8828,828680
    "Leitlinien" auf einer Grünen-Website: http://www.sabine-krieger.de/text/themen/olympia.html

  • In den Reihen der bayerischen Politik will man nun diejenigen Regionen, die durch das "München plus 2"-Konzept als Austragungsorte ausgeschieden sind (insbsondere Inzell und Rupolding), mit anderen Invstitionen/Veranstaltungen trösten. Insgesamt will aber wohl niemand vom kompakten Bewerbungskonzept abweichen, da mit einer zunehmenden Zahl an Wettkampfstätten die Chancen einer Bewerbung schwinden würden...


    Vollständiger Beitrag in der SZ vom 21.08.07: http://www.sueddeutsche.de/bayern/artikel/323/129106/

  • Habe ich heute auch gelesen.
    Ich denke eher die Gemeinden wollen eher auch an die Entschädigungsgelder die die Orte in den Alpen bekommen haben/werden rankommen.
    Besonders das es denen erst jetzt einfällt...