Verkehrsinfrastruktur

  • Nein das glaube ich jetzt nicht. Eig. alle Hochbahnsteige entlang der Linie wurden so gebaut. Über einen Müllplatz braucht man eig. nicht reden. Zumindest habe ich bis jetzt noch nirgends mehr Müll gesehen als auch an normalen Hochbahnsteigen der Fall ist.

  • Linie 5

    Derzeit ist keine Verlängerung der Linie 5 in Richtung Longerich geplant. Langfristig wird hier auch nichts gebaut werden.


    Für eine eventuelle, spätere Verlängerung der Linie 5 wurde lediglich auf der Von-Hünefeld-Straße ein breiterer Mittelstreifen angelegt.
    Hin und wieder gibt es Vorderungen die Linie 5 in Richtung Esch/Pesch zu verlängern.


    Insgesamt kann man sagen, dass hier die nächsten Jahre nichts passieren wird; da gibt es in Köln viel wichtigere und wirtdüschaftlichere Stadtbahnprojekte.



    Die nächsten Stadtbahnprojekte sind:


    Nord-Süd-Stadtbahn: Baustufen 1-3
    Linie 3: Ollenhauerring - Görlinger Zentrum
    Linie 7: Zündorf - Langel



    Danach sollte man folgende Verbindungen planerisch vorantreiben:


    Linie 13: Mülheim - Porz (in Etappen)
    Linie 7: Langel - Bonn-Beuel
    Linie 1/4: Widdersdorf
    Linien 1/7/9: Kapazitätssteigerungen
    Linie 13: Klettenberg - Bayenthal
    Linie 5: Arnoldshöhe - Meschenich


    Außerhalb Kölns: Linie 18/19: Hürth-Hermülheim - Hürth-Zentrum

  • Ahhh... Dankeschön. Von den meisten Verlängerungen habe ich schon gehört, aber bei der Verbindung an Bonn-Beuel soll es foch ein Problem geben. Irgendetwas mit Strassenbahnwagen und Bahnsteigen, dass die Bahnen in Bonn "schmaler" sind oder so... Weiss jemand wo es eine Liste mit genaueren Informationen dazu gibt (zu allen Verbindungen)

  • ^Die Bonner Straßenbahnen sind schmaler als die mittelflurigen Bahnen, die in Köln im Ost-West-Netz und auf den Ringen eingesetzt werden (2,40m, Köln 2,65m) und haben einen niedrigeren Einstieg.

  • Leverkusener Rheinbrücke

    In Leverkusen werden Stimmen laut, die vorschlagen ein Teil des Verkehrsproblems auf Leverkusener Autobahnen nach Köln auszulagern.


    Zur Entlastung der Leverkusener Rheinbrücke sollte deren Meinung nach eine neue Brücke in Köln mit Autobahn vom Nieler Ei zur A3 gebaut werden. Somit ließe sich der Verkehr in Leverkusen um 30% Verringern.


    Zum Glück werden auch die kritischen Stimmen im Bericht erwähnt, die sehr treffend anmerken, dass immer breitere und immer neue Straßen das Verkehrsproblem nicht lösen, weil sie immer mehr Verkehr induzieren. Die Durchschlagung dieses Teufelskreises ist die Lösung!


    Kölner Stadtanzeiger


    Meine Meinung zu der Idee der neuen Autobahnbrücke: Auf der einen Seite könnte auch der Clevische Ring und damit das Mülheimer Zentrum entlastet werden. Aber das kann nur auf Kosten von deutlich mehr Verkehr im Kölner Norden, einer brutalen Landschftszerschneidung im Bereich Flittard/Stammheim, mehr Lärm und Abgasen und weiterer Zersiedlung der Region erreicht werden. Diese Pläne gehören deshalb wieder zurück in die Schublade!

  • Leverkusener Rheinbrücke

    ^ Um es vorweg zu nehmen: Ich halte auch nichts von diesen Plänen, aus den von dir genannten Gründen. Aber man muss dem ganzen etwas die Brisanz nehmen. Herr Schoofs von der Bürgerliste, die die Bürgerversammlung veranstaltete, ist schon seit langem in der Stadtpolitik tätig und für politische Beiträge bekannt, die oft - sagen wir mal - speziell sind. Freundlich ausgedrückt. Und da die Bürgerliste zum einen nichtmal im Rat mitregiert und zum anderen die Stadt eh nicht enscheiden kann, wo und wie gebaut wird, ist diese Meldung denke ich nicht allzu ernst zu nehmen, solange nicht relevante Entscheidungsträger die Idee aufnehmen.


    Einen weiteren Beitrag zur Brücke gibt es übrigens im Leverkusener Forum an dieser Stelle :) Darüber hinaus wird weiterhin geprüft, ob statt der Brücke nicht ein Tunnel an selber Stelle der jetzigen Brücke gebaut werden soll. Auch wenn das aus Kostengründen eine unwahrscheinliche Lösung ist, wäre es städtebaulich sicher die beste. Siehe auch KStA, mit weiterführenden links.

    Einmal editiert, zuletzt von Robbi () aus folgendem Grund: Rechtschreibung

  • Vielen Dank für die Ausführungen!


    Da habe ich mich wohl ein Wenig zu sehr von der dumont'schen Empörungsdiktion ihres städtischen Beeinflussungsorgans (KSTA) leiten lassen. :lach:


    Zur Rheinbrücke:
    Es wäre schon sehr gut, wenn man aus Lärmschutz- und Städtebaugründen einen Tunnel in Leverkusen bauen könnte. Aber das Verkehrsproblem lässt sich auch mit einer 12-spurigen Autobahn nicht lösen. Dazu bedarf es vor allem Investitionen in den Bahnverkehr, der zwischen Düsseldorf und Köln doch arg zu wünschen übrig lässt.
    Meiner Einschätzung nach wäre auch eine (kommunale) Schienenverbindung zwischen Leverkusen und dem Kölner Norden sehr sinnvoll.

  • Severinsbrücke

    Nachdem die Bauarbeiten zur Erneuerung des Rostschutzes an der Severinsbrücke nun beendet wurden stehen schon die nächsten Bauarbeiten an dieser Brücke an.
    Im Inneren von Brückenkasten und Pylon müssen Stahlrahmen zur Verstärkung angebracht werden, damit die gestiegene Belastung der Brücke bewältigt werden kann. Diese neuerliche Sanierung kostet zirka 3,6 Mio € und muss noch beschlossen werden. Danach wird ein Begegnungsverkehr bei der Stadtbahn wieder möglich sein. (Für mich sowieso absolut unverständlich warum die Fahrgäste des ÖPNV hier büßen müssen, wenn (illegaler) Schwerlastverkehr die Brücke kaputt fährt)


    Interessant ist auch, dass die Severinsbrücke ab Anfang 2015 für die Stadtbahnen die Umleitungsstrecke darstellen soll, wenn die Mülheimer Brücke saniert werden soll. Da kann man sich schon jetzt auf was gefasst machen!


    Kölnische Rundschau

  • Bzgl. der Erweiterung des Hbf. führte die Rundschau ein Interview mit Dr. Norbert Reinkober, Geschäftsführer des Verkehrsverbünde Rhein-Sieg und des Rheinlands.


    http://www.rundschau-online.de…en,15185496,24125990.html


    Er zeigt sich zuversichtlich, das die Planungen für Erweiterung des Hbf. um 2 S-Bahn-Gleise nach den Sommerferien beginnen können. Finanzierungsgespräche mit Bund und Land laufen.
    Seiner Meinung nach bringe eine Seilbahn zwischen dem Hbf. und dem Bahnhof Deutz/Messe alle Voraussetzungen für eine leistungsstarke Verbinung zwischen beiden Bahnhöfen mit (Grundvoraussetzung, um mehr Fernzüge in Deutz halten zu lassen und den Hbf. zu entlasten). Man sei diesbzgl. in engem Konkakt mit dem Baudezernat der Stadt.

  • Bei einem angestrebten 2,5 min-Takt alleine auf der S-Bahnstrecke je Richtung halte ich eine Seilbahn für heraus geschmissenes Geld. Die Reisezeiten zwischen den beiden Bahnhöfen würde verlängert und aufgrund des Parralellangebotes der Bahn fast ausschließlich von Touristen genutzt.
    Des Weiteren könnte man dann gleich die Zooseilbahn stillegen.


    Die wichtigste Grundvorraussetzung für mehr Fernverkehrshalte am Bahnhof Deutz ist die Barrierefreiheit und der Komfort. Das dem Herrn Reinkober das nicht einfällt ist schon sehr bedenklich angesichst seiner Position.
    Bei einem ansprechend gestalteten Bahnhof in Deutz, der komplett barrierefrei benutzbar ist, mehr Geschäfte, bessere Zuwegung und vielleicht ein Glasdach bekommt, könnten sogar (mehr) Nahverkehrszüge diesen benutzen und nicht am Hauptbahnhof halten (geplant für den RRX).
    Mit entsprchenden Überwerfungsbauwerken an der Berliner Straße in Köln-Mülheim könnte eine solche Express-S-Bahn eine Alternative für RRX-Halte in Benrath und Mülheim darstellen.

  • Ich sehe das genauso wie Salzufler. Eine Seilbahn ist eine vollkommene Verschwendung. Wenn die S-Bahn-Stammstrecke ausgebaut wird und die Takte dort verdichtet werden, besteht eine attraktive und sehr dichte Verbindung vom bisherigen Hauptbahnhof zum Bahnhof Messe/Deutz.


    Der Bahnhof Messe/Deutz muss dringend ausgebaut werden. Das war ja bereits vor 10 Jahren geplant: http://www.jswd-architekten.de…eterminalkoelnmessedeutz/ Leider sind diese Planungen vollkommen verschwunden. Damals gab es die Idee den Bahnhof Messe/Deutz zum neuen Fernverkehrsterminal auszubauen. Dazu sollte auch der Tiefbahnhof vier Bahnsteiggleise erhalten. Die Planung stand im Zusammenhang mit dem Bau der Hochhäuser in Deutz.

  • Linie 3 Görlinger Zentrum

    Der Neubau der Linie 3 ins Görlinger Zentrum verzögert sich, da bisher noch kein Planfeststellungsbeschluß ergangen ist und somit die Rodungsarbeiten nicht mehr in diesem Frühjahr stattfinden können.


    Kölner Stadtanzeiger