Bauprojekte zwischen Ostpark und Grusonstraße / Ostbahnhof

  • Warum hier ein Planfeststellungsverfahren notwendig sein soll, ist nicht nachvollziehbar. Letztlich gibt es drei, maximal vier Beteiligte: DB Station & Service, DB Netz, VGF und vielleicht noch die Stadt. Die könnten das vertraglich regeln und beim EBA oder wem auch immer eine einfache Plangenegmigung beantragen. Und mit der Nordmainischen S-Bahn hat es auch nichts zu tun. :nono:

  • Grusonstraße 7


    Fast fertig, Gerüste sind abgebaut, die Balkone haben ihre Geländer. Nur am Erdgeschoss fehlt noch die Dämmung und die Fassade, Fensterelemente sind drin.


  • Die zuletzt hier mitgeteilte Verzögerung beim Umbau des Ostbahnhofs zu einer barrierefreien Bahnstation hatte den OBR4 veranlasst, vom Magistrat eine Auskunft zu den Gründen für die Verzögerung zu erfragen. Die Antwort liegt jetzt vor, vor dem Lesen unbedingt zwei Mal tief durchatmen:



    Q: St_160_2020 vom 3.2.2020

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    Wenn man das so liest, fragt man sich schon, ob wir es mit der Bürokratie hier in DE bzw. der EU nicht vielleicht ein kleines bisschen übertreiben.

  • Umbau und Nutzungsänderung Bürohochhaus Ostparkstraße 45 und Umbau Apartmenthaus Röderbergweg 136



    Die Ostparkstraße 45 ist ein Büro- und Schulgebäude mit zehn Geschossen. Es stammt aus dem Jahr 1968 - und danach sieht es auch aus. Nutzer ist oder war eine Freie Schule für Erwachsene der ASB Lehrerkooperative. An das Bürogebäude angebaut ist ein Apartmenthaus, Anschrift Röderbergweg 136.


    Die Immobilien-Zeitung (L) und heute auch die Frankfurter Rundschau (L) berichten vom Umbau der aneinander gebauten Gebäude. Aktueller Eigentümer ist demnach die Office VK Anlagen GmbH. Nach der Website des Offenbacher Unternehmens sollen zu den etwas mehr als 100 Bestandswohnungen, nach einer Kernsanierung, nochmals 61 Microapartments kommen. Die Bauarbeiten laufen derzeit, die FR hat dazu ein Foto.


    Bilder zur Planung konnte ich nicht finden, wohl aber ein Online-Bauschild. Entwurfsverfasser ist demnach das Büro Karl Dudler. Bauvorhaben die "Nutzungsänderung eines Hochhauses von Büro und Schulungseinrichtung (Block C) in 61 Wohneinheiten, Anbau von 18 Balkonen und Errichtung einer überdachten Dachterrasse, Nutzungsänderung von Büro und Schulungseinrichtung in einen Beherbergungsbetrieb mit 32 Gastbetten im Zwischengeschoss und 1. OG des Hinterhauses Ostparkstraße 45, Aufstockung des mittleren Wohngebäudes (Block B) um ein Staffelgeschoss mit 4 Wohneinheiten, Errichtung einer überdachten Dachterrasse für nördliches Wohngebäude (Block A), Errichtung von 3 begrünten Überdachungen für die vorhandenen Außenstellplätze, Neue Strukturierung von den laut Bauakte 104 bestehenden Stellplätzen zu nun 87 Stellplätzen".

  • Grusonstraße 7


    Das Gebäude ist fertig und man ist eingezogen. Im abendlichen Ostend eine Bereicherung, vor allem weil die Baulücke geschlossen wurde. Beim ersten Blick dachte ich im Erdgeschoss ist ein Blumengeschäft eingezogen, näher ran war es aber "Hair & Make-Up Design"



  • Gruson7 ist mMn wirklich gut geworden. Unglaublich, wie diese Schmuddelecke sich langsam entwickelt. Jetzt sollte noch der rechte Nachbar aufgestockt werden und wieder sein Dach erhalten, der 70er-Palast links mit Schlachthof-Fassade angegangen werden und vor allem diese Nicht-Straße in einen normalen Zustand versetzt werden.

  • Richtig penultimo! Ich bin kürzlich nach langer Zeit mit dem Auto dort lang gekommen und war etwas geschockt. Gleichzeitig aber froh, nicht mit dem Fahrrad oder einem Motorroller dort langekommen zu sein. Wird dann wahrscheinlich mit in den Plan aufgenommen, wenn eines fernen Tages die Nordmainische S-Bahn kommt...


    Wenn man eine Liste machen würde mit allen Neubauten in den Jahren nach der EZB... sie wäre unglaublich lang. Und in der Tat ist das meiste recht ansprechend geworden. Und dabei auch noch abwechslungsreich. Es geht eben auch anders, als die an anderen Stellen so verbreitete Monotonie

  • Umbau und Nutzungsänderung Bürohochhaus Ostparkstraße 45 und Umbau Apartmenthaus Röderbergweg 136



    Vier Beiträge weiter oben wurde das Umbauprojekt vorgestellt. Aktuell sieht die Baustelle des Hochhauses Ostparkstraße 45 so aus:


    4425_ostparkstrasse_45.jpg


    Links ist das aufgestockte Staffelgeschoss zu sehen, rechts angebaut der weiter genutzte Bauteil Röderbergweg 136, der noch eine Dachterrasse erhält:


    4428_ostparkstrasse_45.jpg


    Der Eingangsbereich aktuell und rechts das Bauschild mit weiterer Info:


    Bild: https://www.deutsches-architektur-forum.de/pics/schmittchen/4426_ostparkstrasse_45.jpg  Bild: https://www.deutsches-architektur-forum.de/pics/schmittchen/4427_ostparkstrasse_45.jpg

    Bilder: Schmittchen


    Näheres auf der Website des Bauherrn. Dort findet sich auch eine Visualisierung (die offenbar einen FR-Print-Artikel illustrierte):


    ostparkstrasse_45_rendering.jpg

    Bild: Karl Dudler Architekt / VK Anlagen GmbH / Panorama Residenz Ostparkstraße GmbH

  • Mod: Beitrag verschoben.


    Röderbergweg 136 und Ostparkstraße 45:

    Umwandlung von Büro- in Wohnraum und Neubau von Wohnraum und Beherbergungsbetrieb

    Die Frankfurter Rundschau berichtet über ein weiteres Wohnbauprojekt im Ostend FR


    Mod: Der auszugsweise hereinkopierte Presseartikel wurde entfernt, bitte auf unsere Richtlinien achten!


    Ansichten vom Röderbergweg 136



    roderbergweg136vonferdbjal.jpg

    Blick von der Ferdinand-Happ Straße



    roderbergweg13619wjxn.jpg

    Blick vom Nachbarkomplex Röderbergstraße 126

  • Premier-Inn-Hotel am Ostbahnhof geplant

    Das brachliegende Gelände nordöstlich des ehemaligen Ostbahnhof-Empfangsgebäudes gehört inzwischen, ganz oder in Teilen, dem britischen Konzern Whitbread. Offenbar soll dort demnächst ein Hotel der Marke Premier Inn gebaut werden. Bekannt wurde dies, weil "Aktivisten" dort einen Wagenplatz eingerichtet haben und der Hotelkonzern die Räumung des Geländes wegen bevorstehender Bauarbeiten verlangt. Davon berichtet die Frankfurter Rundschau. Gewohnt unpräzise ist die Örtlichkeit in dem Artikel beschrieben, so dass unklar bleibt, in welchem Bereich das Hotel entstehen soll. Letzter hier bekannter Besitzer des Geländes einschließlich Empfangsgebäude war die Hamburger Evoreal GmbH.

  • Es müsste sich um das Flurstück 2/5 handeln, die östlich anschließenden Flurstücke 2/6 und 2/7 sind m.W. der Zuwegung eines Tunnels durch den Bahndamm vorbehalten, der auf der Südseite zu den Parzellen 5/19-5/21 führt.


    ostbhfflurkarte_neudxdjp.jpg

    © Stadtvermessungsamt Frankfurt am Main, Stand 08.2018, © Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation

  • Ich war neulich da und habe mich auch über die sogenannten "Aktivisten" gewundert. Die lagern direkt am Empfangsgebäude. Auf Google Maps ist dort ein Schotterparkplatz zu sehen. Die Verortung von tunnelklick ist sicher richtig. Nach meiner Beobachtung campieren die "Aktivisten" nicht nur da, sondern verkaufen auch zumindest Getränke an Passanten und veranstalten "Workshops". Im Artikel der Frankfurter Rundschau ist deren Twitteraccount verlinkt: https://twitter.com/WeNeedHomesFFM Laut deren eigenen Angaben haben sie das Gelände am 22. August besetzt. Weitere Hintergründe gibt es auch in einem Artikel der FAZ vom 11. September (mit zwölf Fotos). Demnach "wohnen" auf dem Gelände mittlerweile zehn Menschen. Im Empfangsgebäude des Ostbahnhofs sollen rund weitere 40 Menschen hausieren. Ein Sprecher des städtischen Planungsdezernats konnte nicht sagen, ob die geplante nordmainische S-Bahn Einfluss auf das Bauvorhaben von Premier Inn haben wird; dies hänge vom Zeitplan von Premier Inn ab.

  • Hier mal 2 Bilder vom Flurstück 2/5. Ganz rechts das Bahnhofsgebäude, links daneben ein "Tor" (Bild 2) und links im Bild eine Barrikade aus Ästen. Auf dem Grundstück wurde eine Wagenburg aufgebaut, die man im Bild 2 erahnen kann.



  • Übernachtungsstätte im Ostpark - Erweiterung - Abbruch Parkblick

    Im Beitrag #289 zeigte uns main1a die fertiggestellte Übernachtungsstätte des Frankfurter Vereins im Ostpark. Das mit relativ einfachen Mitteln effektvoll gestaltete Gebäude hat sich ganz gut etabliert, zumindest empfinde ich das so.

    Nun steht der nächste Schritt an, eine Erweiterung um 40 Plätze in der Übernachtungsstätte ist geplant. Das entstehende Gebäude soll den Komplex aus Kiosk, Toiletten und Umkleiden aus den 1950er Jahren ersetzen, der mittlerweile in einem recht runtergekommen Zustand dasteht. Etwas schade trotz allem um den eigentlich schönen und seiner Zeit gemäßen Kiosk.

    Sowohl Kiosk, als auch Umkleiden und öffentliche Toiletten sollen im Nachfolgebau gemeinsam mit den Übernachtungsplätzen unterkommen.

    Die Zeit des Abbruchs scheint gekommen, der Kiosk ist in Container vor dem Gebäude umgezogen.


    Der Kiosk "Parkblick".

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    Das Nachfolgegebäude und das Infoschild vor Ort.

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