Bauprojekte zwischen Ostpark und Grusonstraße / Ostbahnhof

  • Ehemaliges Wohngebäude für Bahnbedienstete

    Bis auf den Hochbunker, der demnächst fällt, ist das Gelände an der Grusonstraße geplättet. Die Bagger stehen zufrieden auf ihrem Werk:



    (Bild von mir)


    Ffm60ziger, ja, der Verfall ist bemerkenswert. Auf Deinem Bild und in den Beiträgen #21ff ist das Wohngebäude für Bahnbedienstete zu sehen, vielleicht hier noch einmal die alte Fotografie direkt in den Beitrag eingefügt:


    http://www.altfrankfurt.com/sp…nhof/pic/Ostbahnhof01.jpg
    (Bild von http://www.altfrankfurt.com)


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    Einbindung in Link geändert. Bitte kein Hotlinking.

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    Das Gebäude (rechts vom Bahnhof) ist in einem erbärmlichen Zustand und eventuell an sich nicht erhaltenswert. Ich gebe aber zu bedenken, dass es mitsamt Dach im Original erhalten ist und die einzig verbliebene Reminiszenz an den imposanten Bahnhofsbau von 1914 ist. Es bildet zur Zeit den Rand eines Platzes zwischen S-Bahn-Durchgang, U-Bahn-Pavillon und dem Hochbunker, wie hier gut zu sehen:



    Foto: Dontworry mit CC-Lizenz (Bild aus wikimedia.org, bspw. in Artikel Bahnhof Frankfurt (Main) Ost verwendet)


    Ich würde mich freuen, wenn das Gebäude als Erinnerung an den Bahnhof saniert würde und mit der neuen Bebauung an der Grusonstraße einen Platz für die Reisenden bildete. Da es auch direkt an die Gleistrasse grenzt, wäre es zudem möglich, dort die Fußgängerverbindung vom geplanten "Grüngürtelweg" zu den S-/U-Bahn-Zugängen und zum Danziger Platz zu schaffen und das Gebäude damit als eine Art Verkehrsknoten zu nutzen (Zeitschriftenkiosk, doppelstöckiges Café in Höhe des Platzes und der Trasse, Infotafel zur Geschichte des Ostbahnhofs).


    Ok, genug gesponnen.

  • Schwedlerbrücke wird denkmalgeschützt / Lahmeyerbrücke wird abgerissen

    Denkmalpfleger haben die Schwedlerbrücke nun endgültig unter Schutz gestellt. Außerdem wird die Brücke saniert. Ursprünglich hätte sie abgerissen werden sollen, doch das Projekt über die PPP-Sanierung der Brücken (Klick!, Klick!) hat ihr Zeit verschafft, weshalb Denkmalschützer noch einmal über ihren historischen Wert nachdenken durften und Landesdenkmalpfleger Christoph Mohr die 244 Meter lange und fast 100 Jahre alte Brücke nun als denkmalwürdig anerkannte.


    Der Zustand der 1913 gebauten Brücke ist katastrophal: Die Betonpfeiler sind marode, am stählernen Überbau gibt es starke Korrosionsschäden. Da die Stahlkonstruktion über viele Jahre nicht gepflegte worden sei, wurde sie damals als "nicht zu erhalten" eingestuft. Im Straßen- und Brückenbauamt ging man jedoch davon aus, dass die Schwedlerbrücke mit ihren charakteristischen großen Tragebögen unter Denkmalschutz gestellt werden könnte. Aus diesem Grund seien bereits die ersten Vorarbeiten für die künftige Sanierung erfolgt. Die Schwedlerbrücke überspannt die Gleise des Containerbahnhofs sowie die Gleise für den S-Bahn- und Fernverkehr der Deutschen Bahn und verbindet die Hanauer Landstraße mit dem Ostpark.


    Zum Abriss freigegeben hingegen ist jetzt die Lahmeyerbrücke. Die Brücke gehörte bis Ende 2003 zur Hafenbahn, welche darüber die Industrieunternehmen im Seckbacher Ried jenseits der Borsigallee versorgte. Seitdem die Gleise der Hafenbahn abgebaut wurden, hat die Stadt einen hölzernen Trog auf die Gleistrasse gebaut, über den Fußgänger und Radfahrer von Fechenheim auf die Hanauer Landstraße kommen können. Aufgrund der infrastrukturellen Bedeutung der Lahmeyerbrücke wolle man deshalb eine "neue und schönere" Brücke über die Gleise der Hafenbahn schlagen, die dann auch "besser in das Stadtbild" passe (Quelle).

  • Die Gebäude sind abgerissen, nun geht es an den Hochbunker:



    Foto von mir - Qualität verursacht durch niedere Mobilfunk-Technik ;)

  • Es werden seit Freitag 21.05 schon fleisig Häufchen gebildet, so das der "974" zum "Klopfen" kommt






    Der "974" hat mittlerweile einen großen Abbauhammer angebaut und wird wohl ab Montag sein Werk verrichten!


    Hier noch Bild vom Bauschild (28.05)


    Alle Bilder mein Eigentum

  • Ergänzung mit Bildern von vorhin. Detail des Bauschildes zum Mitlesen:



    Der erwähnte Kollege "974" fürs Grobe:



    Er richtet beispielsweise so etwas hier an:



    (Bilder von mir)


    Beitrag #58 zeigt die Dame in ihrer noch vollen Schönheit.

  • Etwas schmunzeln muss ich über den Mini-Bagger auf dem Dach. Ob es sich hier wohl um eine bunkerbrechende Maschine handelt? Wohl kaum. Vermutlich werden nur die von unten nicht sichtbaren Dachaufbauten abgerissen.


    Für die eigentliche Schwerarbeit steht "ER" bereit:




    Bestimmt interessant zu beobachten, wie leicht "ihm" der Abbruch gelingen wird.


    Der Bunker-Eingang hat schon eine auf 's Auge bekommen:



    Und noch ein letzter Blick auf den noch vollständig wirkenden Hochbunker:


  • Im Osten Frankfurts herrscht Abriss-Stimmung. In Sichtweite zu den Abbruch-Maschinen bei der Großmarkthalle hat der "974er" seine Arbeit am Bunker aufgenommen. Selbst er muss sämtliche verfügbaren Kräfte aufbieten, um den Bunker zu knacken. Langsam aber stetig hämmert er sich durch die über zwei Meter (!) dicke obere Decke. Es kommt so viel Stahl zum Vorschein, dass sich der Abriss bezüglich das Schrottpreises lohnen könnte.





  • Das müsste getaucht werden oder Bilder sind von ca. 14.00


    Er ist weg der "974" nun auf der anderen Seite am klopfen und,




    schnaufen puuh
    im Hintergrund Zimmer mit



    Einblick


    Alle Bilder sind mein Eigentum

  • Irgendwie faszinierend, dieses Relikt aus der Vergangenheit!
    Als "schnell" kann die Abbruchgeschwindigkeit nicht gerade bezeichnet werden, die dicken Betonwände setzen erheblichen Widerstand entgegen.


    Bilder von heute:




    Der ehemalige Eingangstunnel fehlt nun ganz, ich hätte am liebsten einen Blick in den Bunker riskiert.


  • Status Abriss Hochbunker 24/06/2010

    Der Abriss des Hochbunkers geht jetzt recht zügig voran:



    Alle Bildrechte liegen bei mir!

  • Wie gefräßige Dinosaurier die über ihre Beute herfallen, ein paar Fotos vom Abbruch.
    Großer Aufwand, damit keine Steine durch die Gegend fliegen.


    By thomasfra at 2010-06-24

    Erinnert mich irgendwie an den Zahnarzt.


    By thomasfra at 2010-06-24


    By thomasfra at 2010-06-24

    Gefährlicher Job und nur damit es weniger staubt.


    By thomasfra at 2010-06-24

    Diese "kleine" Spitze machte den ganzen Bunker platt.


    By thomasfra at 2010-06-24

  • Globetrotter & Co.

    Viel war heute nicht mehr übrig vom Bunker...




    Interessant war noch die Beobachtung, daß während der Arbeit des schweren Bohrhammers ein Arbeiter ausserhalb der Baustelle (der dort scheinbar unbeteiligt auf der Mauer saß und dem ich noch fast die Sicht nahm) dem Baggerfahrer Anweisungen per Funkgerät gab, wie er denn am besten zupacken kann. Als dann die Mauer ordnungsgemäß gefallen war, verschwand auch der "Funkmann". Hier wird also mit allen "Tricks" gearbeitet.:lach:


    Alle Bilder von mir vom 25.06.2010 um 15:00 Uhr.

  • Ich bin überrascht, wie schnell der Bunker abgerissen wurde. Wenn ich mich daran erinnere wie lange der Abriss des Bunkers in Sachsenhausen vor einigen Jahren gedauert hat, dann hatte ich das so nicht erwartet. Damals wurden so eine Art Rollmeissel eingesetzt, war wohl nicht die beste Wahl.

  • Status 02072010

    Hier kurz der Status vom 02.07.2010.


    Es geht zügig weiter mit dem Abriss, ein weiteres Stockwerk ist weg und es wird zügig Material von der Baustelle abgefahren:




    Alle Bildrechte liegen bei mir!

  • Globetrotter & Co.

    Viel ist nun nicht mehr übrig vom Bunker...




    Alle Bilder von mir vom 09.07.2010 um 15:15 Uhr.