Die Zukunft Braunschweigs

  • ZGB

    Es scheint als würde sich nichts entscheidendes in der Regionsfrage tun.


    Die nds. Landesregierung hat zwar einen Gesetzesentwurf vorgesehen, der die Schaffung eines gemeinsamen Regionalverbandes anstrebt. Demnach soll der ZGB zukünftig auch Aufgaben wie die Planung von Gewerbegebieten und Tourismuskonzepten, Koordinierung von Bildungsangeboten sowie der des Nahverkehrs übernehmen. Betroffen wären neben Wolfsburg und Braunschweig die Kreise Salzgitter, Wolfenbüttel, Goslar, Helmstedt und Gifhorn. Die Kommunen fürchten jedoch den Verlust von Entscheidungskompetenzen und zusätzliche finanzielle Belastungen. Um das Vorhaben abzuwenden wird seitens der Kommunen im Zweifel auch eine Klage erwogen.


    http://regionalgoslar.de/der-c…egen-den-regionalverband/

  • Zgb

    Der nds. Städtetag will (genau wie der Landkreistag) die Stärkung des ZGB ebenfalls verhindern. Insbesondere die Verwaltungen in Salzgitter und Wolfsburg sind skeptisch. Die Kommunen sollen lt Vorschlag Aufgaben wie Planung von Gewerbegebieten, Berufsschulen und Tourismuskonzepte abgeben. Zgb Chef Tanke verwies aufErfolge wie den geplanten Ausbau der Weddeler Schleife und das Einwerben zusätzlicher Mittel für den Nahverkehr der Region.


    Quelle:Bz

  • Prognos Zukunftsstudie 2016

    Braunschweig werden nach dem Prognos Zukunftsatlas vom Handelsblatt 2016 sehr hohe Zukunftschancen eingeräumt. In Norddeutschland stehen lediglich Wolfsburg und Hamburg vor Braunschweig. Gleichzeitig könnte sich Braunschweig vor Oberzentren wie Köln, Münster, Karlsruhe, Freiburg, Mannheim und auch der Region Hannover platzieren. Im Vergleich der 30 größten Städte ist Braunschweig weiterhin unter den besten 10 (Platz 7, 2013: Platz 5).



    http://regionalbraunschweig.de…ehr-gute-zukunftschancen/


    http://www.handelsblatt.com/zukunftsatlas

  • Gestäcker Museum

    Das Gestäcker Museum steht vor dem Aus, wenn nicht der Fehlbetrag von 12.000 Euro aufgebracht werden kann. Der Vorsitzende und Initiator des Museums hat auf eine Lösung mit der Stadt gedrängt. Sie lehnt jedoch eine Unterstützung kategorisch ab. Gegen die drohende Schließung des Braunschweiger Gerstäcker-Museums haben amerikanische und deutsche Wissenschaftler in Schreiben an Oberbürgermeister Ulrich Markurth protestiert, da die Ausstellung in Ihrer Kompaktheit auseinanderbrechen würde. Die Geschichten von Gerstäcker bildeten die Grundlage für die Romane von Karl May.


    Die fehlende Unterstützung trifft ehrlich gesagt bei mir auf Unverständnis.


    http://regionalbraunschweig.de…museum-steht-vor-dem-aus/

  • Nun ich bin zwar für jedes Museum dankbar, das die Kulturlandschaft in Braunschweig bereichert, und ich weiß die Arbeit und das Engagement der Beteiligten zu schätzen (bei der auch sicher viel Leidenschaft mitspielte), und Gerstäcker ist auch eine Braunschweiger Persönlichkeit, der man gedenken sollte. Aber ich denke mal die wenigen Exponate auf kleiner Fläche sind nun mal für viele nicht attraktiv, dazu eben sehr monothematisch, hinzu kommt die "abgelegene", unattraktive Lage. Darüber hinaus, wird es wohl auch wenig bekannt sein, Werbung und Marketing werden auch nicht im Budget sein.


    Ich sehe keine zukunftssichere Perspektive für das Museum, auch wenn sich diesmal noch die Stadt beteiligt hätte.

  • ^


    Und trotz perfekter Lage, Werbung und Marketing, haben wir ein Schlossmuseum, welches von kaum jemandem besucht wird. 12.000 € p.a. sind ja geradezu ein Witz gegen den Zuschuss, den die Stadt für das Schlossmuseum zahlt (2011: 235.000 €).
    Ich fände diesen moderaten Betrag von 12.000 € angemessen, wenn dafür auch eine Kooperation mit der Stadt vertieft wird, damit das Museum bekannter wird. Auch am Schloss Richmond gibt es regelmäßige Veranstaltungen mit teils großen Besuchermengen.

  • Und trotz perfekter Lage, Werbung und Marketing, haben wir ein Schlossmuseum, welches von kaum jemandem besucht wird.


    Nun auch auf das Schlossmuseum trifft der Begriff "monothematisch" sehr zu. Und gerade wegen dem mangelnden Interesse steht auch das Schlossmuseum bei einigen Parteien schon auf dem Prüfstand.. Wie ich finde zu recht.


    Und wenn ich daran denke, dass das Museum im Altstadtrathaus zur gleichen Zeit nur durch Ehrenamtliche am Laufen gehalten wird, dann kann ich nur den Kopf schütteln..


    Zum Gerstäckermuseum: Es bleibt nicht bei einer einmaligen Finanzspritze, das Museum kann sich nicht mehr selbst tragen und auch der Museumsleiter wird nicht mehr lange zur Verfügung stehen. Die Ausstellungsflächen sind beengt..
    Und auch die Hilfe der Stadt wird am mangelnden Besucherstrom nichts ändern. Hat sich ja noch nicht mal nach mehr als 30 Jahren etabliert, worauf will man noch warten? Und bei dem Geld handelt es sich nur um Mittel für den Betrieb, Marketing wäre noch ein zusätzlicher Kostenpunkt.


    Auch am Schloss Richmond gibt es regelmäßige Veranstaltungen mit teils großen Besuchermengen.


    Und all diese Massen laufen arglos am Museumsgebäude vorbei..


    Im Übrigen wie all die Massen am Schloss, die laufen mit ihren Tüten in Richtung Schloss zum Shopping und nicht weil sie grad nach Kultur und Museen dürsten..

  • Kooperation BS-PE-H

    Braunschweig, Peine und Hannover wollen ihre Kooperation vertiefen.
    Die Zusammenarbeit soll insbesondere in den Bereichen Elektromobilität z.B. um eine abgestimmte Ladeinfrastruktur zu schaffen, China Austausche und im Regionalmarketing vertieft werden. Für das Regionalmarketing gibt es beispielsweise Pläne einen Showroom am Flughafen zu errichten und der Region dadurch die Möglichkeit zu bieten sich zu präsentieren.


    Laut BZ sei auch ein Metropolticket für den ÖPNV mittelfristig geplant.


    http://www.paz-online.de/Peine…Braunschweig-und-Hannover

  • Braunschweig ist eine "Schwarmstadt"


    Braunschweig ist laut Neuer Zürcher Zeitung eine von 30 Schwarmstädten in Deutschland, wo es nach derzeitigem Wanderungsverhalten vor allem junge Menschen hinzieht ... Junge Erwachsene verlassen seit gut einem Jahrzehnt verstärkt Landkreise oder unattraktive Grossstädte, um sich in relativ wenigen «Schwarmstädten» anzusiedeln.


    Das Ganze ist eine Aussage eines Wissenschaftlers der Hochschule Leipzig.



    "... Eine Hochschule sei jedoch nur eine notwendige, aber keine hinreichende Bedingung dafür, dass ein Ort zur Schwarmstadt werde, ... So stieg die Zahl der Studierenden in der Hälfte aller deutschen Landkreise an, das Wachstum war also breit verteilt.


    Noch stärker als bei Studierenden sei das Schwarmverhalten bei Berufsanfängern im Alter von 25 bis 34 Jahren. Simons [der befragte Wirtschaftswissenschaftler] hat seine eigene Theorie für diese Entwicklung. Während 1968 in Deutschland 1,2 Mio. Menschen geboren wurden, waren es zehn Jahre später ein Drittel weniger. Die Jahrgänge seit Mitte der 1970er Jahre sind also deutlich dünner besetzt. Da sie weniger geworden seien, ziehe es sie dorthin, wo sie ihresgleichen träfen – eben in die Schwarmstädte, sagt der Wissenschafter. Die Attraktivität von Heidelberg, Münster oder Leipzig besteht somit auch darin, dass man dort potenzielle Freunde und Partner findet."


    Der ganze Artikel hier.


    ;-)

  • Kulturzentrum Westand

    'wenn sie dann eine Unterkunft gefunden haben', Feder! :applaus:


    Die Planung für das Kulturzentrum Westand im Westlichen Ringgebiet.


    http://www.braunschweiger-zeit…-jeder-art-id2419900.html
    BZ


    Auch hier wäre wieder diskussionsfähig, ob Backsteinfassade oder den nüchternen weißen Anstrich an das Backsteinportal setzen.
    Die Ausschüsse haben sich jedenfalls mit dem Thema auseinandergesetzt.

  • Zufriedenheit in Braunschweig

    Insgesamt scheinen die Braunschweiger Bürger sehr zufrieden zu sein.
    Eine repräsentative Umfrage hat ergeben, dass die Braunschweiger die Infrastruktureinrichtungen der Stadt sowie viele andere Faktoren der Lebensqualität in hohem Maße schätzen. Die Befragungsergebnisse haben sich über die letzten Jahre sogar noch verbessert. Lediglich der Wohnungsmarkt wird mittlerweile als angespannt eingeschätzt.



    http://regionalbraunschweig.de…unschweig-sehr-zufrieden/

  • Braunschweig als Schwarmstadt

    Braunschweig ist eine Stadt der jungen Leute. In den letzten 5 Jahren hat sich die Zahl junger Leute mehr als verdoppelt. Zukünftig muss Braunschweig auch vermehrt Eigenheime anbieten, um Familien nicht an das Umland zu verlieren. Nach Wirtschaftsdezernent Leppa muss auch freies W-Lan in der gesamten Innenstadt angeboten werden um weiterhin attraktiv für junge Leute zu bleiben.


    Quelle: Braunschweiger Zeitung

  • Vielleicht kennen die Braunschweiger nichts anderes oder besseres und sind dementsprechend zufrieden?!
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    Meinung:
    Wenn man jedenfalls auf dem Braunschweiger Schlossplatz steht und nach links und rechts schaut oder geradeaus, dann wundert man sich doch sehr über unsere Stadt (und damit ist nicht die Fassade gemeint!). Von Hässlichkeit kaum zu überbieten und gar nichts passiert.

  • Bei steigender Zahl junger Leute fällt ihr mir ein, dass wir mehr 1-, 2-Zimmer-Wohnungen in BS bräuchten, besonders in der Weststadt, dort gibt es kaum welche.

  • nicht nur das.....Wir sollten auch mal über den Tellerrand schauen. In vielen Städten geht es erfolgreicher zu als in unserem jetzigen 'Stillstand'. Nur mal ein Beispiel: Unsere beliebte Partnerstadt Bath in Großbritannien.




    Dort wird kräftig gebaut um genug Wohnraum zu schaffen, neue Universitäten und Colleges werden angesiedelt um junge Leute in die Stadt zu holen und in die Infrastruktur wird kräftig investiert. Die Innenstadt floriert und es gibt keinen Leerstand.



    Hier der Bath Busbahnhof, den Braunschweig immer noch nicht hat.








    Um nochmal auf unseren Bohlweg einzugehen und den gesamten Straßenzug. In Bath hatte man einen ähnlichen Fall und hat angepackt.








    Entstanden sind veränderte Fassaden und Neubauten im gregorianischen Stil mit dem Bath-Stein. So ähnlich hätte oder könnte es am Bohlweg sein...zur Schlossfassade würde es auch passen (mal zur Anregung wie es woanders ist...)


    Bilder von mir.

  • Also die aktuelle Lage in BS als "Stillstand" zu bezeichnen ist in meinen Augen dann wohl doch nicht ganz fair und korrekt !


    Es sind innerhalb der nächsten 4 - 5 Jahre über 6000 Wohnungen projektiert oder bereits im Bau befindlich. Es sind in den letzten beiden Jahren mehrere große Projekte für studentisches Wohnen und kleine Appartements realisiert worden und schon bezogen oder stehen kurz davor. ( Wilhelmstraße / Oeding und Wilhelmstraße Ecke Neue Knochenhauer, Bockstwete )


    Wie kann man da sagen, dass stillstand herrscht zumal auch besonders in der Nordstadt Wert auf erschwinglichen Wohnraum gelegt wurde und Wohnraum mit Sozialbindung entsteht.


    Was das Erscheinungsbild des Bohlweges angeht gebe ich dir natürlich Recht ! Dieses ist stark verbesserungswürdig. Jedoch liegt das nicht in den Händen der Stadt !


    Die Gebäude befinden sich ausnahmslos in Privatbesitz und trotz mehrfach aufgelegter Förderprogramme und bereitstehenden Zuschüssen seitens der Stadt - die Stadt hatte sogar auf ihre Kosten einen Architekturwettbewerb zur Umgestaltung der Fassaden durchgeführt - hat keiner der Eigentümer die Möglichkeiten genutzt und Grundlegendes verändert ! Von etwas Fassadenfarbe mal abgesehen.


    Was wäre denn dein Vorschlag was die öffentliche Hand unternehmen sollte damit sich dort etwas ändert ?


    Bisher profitieren die Eigentümer nur in erheblichem Maße von der Aufwertung des Bohlweges, kassieren die Mieten und die Wertsteigerungen ein und tun . . .nichts !

  • Mir fehlt in den Bildern oben ein wenig die vierspurige Straße mit Straßenbahngleiskörper. So richtig vergleichbar scheint mir das nicht.


    Den "Busbahnhof" haben wir, das ist nämlich der Nahverkehrsterminal vor dem Bahnhof. Der geforderte FERNbusbahnhof ist meines Erachtens auch nicht so dringend nötig. Die Liniennetze der Fernbusbetreiber werden aktuell ordentlich ausgedünnt, nachdem das Strohfeuer der ersten Jahre abgebrannt ist. Ich würde hier mit Investitionen warten, bis sich der Markt einigermaßen konsolidiert hat, sonst hat man eine Investitionsruine.