Bahnhofsviertel auf Metaebene

  • Kurz nochmal zum aus dem Bahnhofsviertel abwandernden Drogenklientel.


    Es betrifft nun auch das Gutleutviertel wie in den verlinkten Berichten zu lesen ist.


    In der Frankfurter Rundschau:


    https://www.fr.de/frankfurt/gu…20079.html#idAnchComments


    und der FNP:


    https://www.fnp.de/frankfurt/f…ner-bedroht-13820097.html


    Ich selbst musste leider vor 2 Tagen sehen, wie sich eine Ansammlung von 8 Heroinsüchtigen (ich nehme an es war Heroin) an dieser Stelle das Zeug in Arme und Beine gestochen hat. Am hellichten Tag. Kinder spielen in 50m Entfernung.

    Das schreckliche Bahnhofsviertel strahlt mittlerweile in die ganze Stadt aus. Ich will das nicht mehr und fühle mich von Tag zu Tag unsicherer und unwohler.



    Das alles beginnt und endet mit dem Bahnhofsviertel um den Kreis wieder zu schließen. Es MUSS etwas passieren.

  • Auch die FAZ widmet sich heute einmal mehr mit einem langen Artikel der Situation im Bahnhofsviertel, wo, wie oben beschrieben, ebenfalls erwähnt wird, dass die Probleme mittlerweile auch ins benachbarte Gutleutviertel ausstrahlen. Dazu ein lesenswerter Kommentar von Katharina Iskader in dem sie feststellt, dass es immer wieder bezeichnend ist, dass es, genau wie vor vier Jahren, wieder des Drucks von außen bedarf bis die Stadtpolitik überhaupt tätig wird. Corona hätte die Situation verschärft, die Lage war vorher aber auch schon kritisch. Ohne diesen Druck würden die Probleme kaum angegangen, ausgesessen oder verwaltet, der "Frankfurter Weg" (Majer wird es nicht gerne hören) sei inzwischen überholt. Drogenkonsum und -handel seien nicht mehr statisch, sondern sehr dynamisch wozu neue Denkmuster nötig wären. Andere Städte (es wird auf Zürich verwiesen) hätten die Szene viel besser unter Kontrolle. Kurzfristig die Symptome bekämpfen würde nicht reichen, die Stadt bräuchte eine Politik mit Weitblick und die Bereitschaft sich neuen Konzepten zu öffnen.