Immobilienwirtschaft

  • RAG-Stiftung kauft alte Polizeischule in Bredeney

    Die RAG-Stiftung hat bereits vor längerer Zeit zusammen mit dem Projektentwickler Marcus Kruse (vorm. Kölbl Kruse) die alte Landespolizeischule an der Norbertstraße vom Eigentümer Land NRW gekauft.


    Das kasernenartige Ensemble, Bauzeit 1931-1934, ein Kammblock mit Querriegel im Bauhausstil ist heute weitestgehend marode und zur Problem-Immobilie verkommen.


    Das denkmalgeschützte Areal soll nun in einem neuen Anlauf zu neuem Leben erweckt werden, was bereits letztmalig vor sieben Jahren Thema war. Die im Raum stehenden 180 Millionen Euro Sanierungskosten schreckten die meisten Interessenten dann doch ab.


    Das frühere Polizeidorf liegt im Stadtteil Bredeney in unmittelbarer Nähe der alten Karstadt (Galeria) -Hauptverwaltung und des neuen Polizeipräsidiums Essen. Umfangreiche Infos inkl. einer stattlichen Anzahl an Fotos zur Polizeischule können unten im Infopool aufgerufen werden.


    Quellen:

    https://www.waz.de/staedte/essen/article242361332/Grosse-Plaene-RAG-Stiftung-kauft-alte-Polizeischule-in-Essen.html

    https://www.polizeigeschichte-…-ehemalige-polizeischule/

  • Generalsanierung des Verwaltungsgebäudes in der Altendorfer Straße 103 (Ehemalige Krupp-HV)

    (Zukünftiger Sitz der Stadt Essen für Soziales und Wohnen)

    2024-05-14-Alte-Krupp-HV-Altendorferstr-103-Sanierung.jpg

    Bild: Moritz Leick, Stadt Essen

    Quelle: https://www.essen.de/meldungen/pressemeldung_1530558.de.html

  • Innenstadt: Leerstand nimmt dramatische Züge an

    Wie die Westdeutsche Allgemeine Zeitung in ihrem Artikel vom 2. Juni über die neue Leerstandsquote in der Innenstadt berichtet, hat die Postbank ihr Hochhaus Kruppstr. 2 am Hauptbahnhof leergezogen. Der Auszug soll fast unbemerkt im Februar stattgefunden haben. Neue Arbeitswelten haben auch hier den Platzbedarf in den Büros stark einschränken lassen.

    Umgezogen sind die verbliebenen Mitarbeiter ein paar Meter weiter in das Deutsche Bank Gebäude am Bismarckplatz.

    Das Mutterunternehmen der Postbank hatte hier vor Jahren das ursprünglich für die Eisenbahndirektion Essen 1895 gebaute Dienstgebäude übernommen und modernisiert. Untergebracht sind vor allem Serviceabteilungen des Konzerns.


    Damit erhöht sich die Leerstandsquote allein rund um den Hauptbahnhof auf 80.000 m² so die Zeitung. Betroffen sind vor allem 3 Türme aus der Skyline mit dem Westenergie Tower (wird bis Ende des Jahres leergezogen), Hochhaus Kruppstr. 5 (steht leer, die engl. Investoren streben eine baldige Revitalisierung an) und eben dem dem Postbank-HH.

    Ein paar Meter weiter entlang der Kruppstr. hat auch der von Grund auf sanierte Ruhr Tower nicht alle Büros belegt und selbst der aktuelle Galeria-Umbau bietet dem Markt noch freie moderne Büros an.


    Es wird davon ausgegangen, dass auch dieses Hochhaus grundlegend modernisiert werden muss; WAZ+.


    Postbank-Hochhaus: Eine Ansicht vom Mai letzten Jahres.

    Baubeginn für das damalige Postscheckamt war im September 1963. Das Richtfest wurde am 15. Oktober 1965 gefeiert. Mit einer Höhe von 91 m auf 19 Etagen ist es das vierthöchste Gebäude in Essen. Der Architekt hatte sich an dem New Yorker Lever House aus den 1950ern orientiert:

    2023-05-19-essen-post-hh-1.jpg

    Bild von mir


    Westenergie Turm mit 127 m Essens höchster:

    2021-03-11-essen-rwe-turm-hh-1.jpg

    Bild von mir


    Alle drei HHer vereint. Hochhaus Kruppstr. 5 vorne (85 m), links die Postbank, rechts ragt die Turmspitze des Energietowers hervor:

    2021-04-08-essen-skyline-krupp5-1.jpg

    Bild von mir


    PS: Vielleicht sollte die Stadt Essen hier eingreifen und z.B. ihr neues Bürger Rathaus an den HBF verlegen.

    Vielleicht können etliche Euros der 160 Millionen eingespart werden

  • #263 - Innenstadt: Leerstand nimmt dramatische Züge an


    Eine traurige wenn auch erwartbare Entwicklung. Die Gründe hierfür sind mehrteilig und wurden auch hier schon oft angesprochen. Eine Revitalisierung aller drei HH (siehe Rheinstahl HH) dürfte nicht so leicht werden, zumal hier zunächst umfangreiche Sanierungsmaßnahmen stattfinden müssten. Bekannt ist ja nur die Revitalisierung des alten RWE HH durch einen englischen Investors. Deine Idee, hanbrohat, hier das Bürgerhaus einzurichten, finde ich übrigens gut. Der Postbankturm wiederum dürfte ein Sorgenkind bleiben. Die unter Denkmalschutz stehende Fassade trägt auch nicht dazu bei, dass das Haus zukünftig frisch, modern und somit attraktiv für potenzielle Interessenten daher kommt, auch nicht bei einer Sanierung oder Reinigung dieser. Persönlich würde ich mir hier ein transparentes, mit viel Glas verbautes Haus vorstellen. Mit einer neuen Fassade und baulichen Veränderungen ließe sich das Haus sogar in eine Art Stadttor (ähnlich wie in D) umwandeln.