Immobilienwirtschaft

  • Die Analyse von Property bestätigt letztendlich unsere richtige Haltung zu diesem Thema. Ich hoffe, dass es nun auch für die Skeptiker und Schwarzmaler verständlicher geworden ist, warum der LP kommen mußte und dass damit eher eine positive Entwicklung im Essener Einzelhandel verbunden ist als der von den Skeptikern prophezeite Untergang des Einzelhandelslandes.

  • ^^ Darüber hinaus stünde das Sinn-Leffers Kaufhaus heute wahrscheinlich leer.
    Und solch große Immobilien scheinen nicht unbedingt einfach in der Vermarktung zu sein.

  • Nach einer Analyse der Cubion Immobilien kann die Stadt mit ihrem Angebot an Büroflächen die Nachfrage nicht decken. Besonders im Umfeld um den Hauptbahnhof fehlt es an Büroflächen mit moderner Büroaustattung.
    http://cubion.de/seiten/index.php?news=270


    In Zeiten der Krisen kommt es mir so vor, dass Essen besonders durch ihren stabilen Mietkurs profitiert. Der Büroflächenumsatz bleibt zunehmend stabil.


    Im Umfeld des Hauptbahnhof sind eigentlich nur noch Brachflächen, welche man für Grossprojekte reserviert bzw. bis jetzt noch nicht vermarkten konnte. Hoffentlich wird das HH der KPE und der zweite Abschnitt des Hauptbahnhof realisiert.

  • Büromarkt 3. Quartal

    Ausblick:
    Aufgrund der insgesamt guten Nachfragebasis ist für das Gesamtjahr mit einem Flächenumsatz deutlich jenseits der 100.000 m² zu rechnen. Vor dem Hintergrund des geringen Angebots moderner Flächen ist davon auszugehen, dass die nahezu zum Erliegen gekommene Bautätigkeit wieder etwas anziehen sollte.
    http://www.realestate.bnpparibas.de/pages/etudes_sectorielles/resultrecherche.php?alias=de_etudes_sectorielles_city_news&p=de&s_repl=annee|2010%23&l=de&r=621&t=bnppre&ctx=0&s_wbg_menu=651&titre=1


    Interessant ist auch, dass im Citykern Projekte mit 123.500 m² und am Cityrand mit 323.000 m² geplant sind.

  • BNP Paribas Real Estate: Office Market Reports 2011

    Laut BNP Paribas Real Estate wurden 2010 auf dem Essener Büromarkt 105.000 m² Bürofläche umgesetzt. Im Vergleich zu 2009 ist damit ein Rückgang um 16% zu verzeichnen.


    Die Zahlen im Einzelnen:


    • Spitzenmiete: 13,50 Euro/m²
    • Verteilung Bürolagen: Citykern (29.000 m² Flächenumsatz, Anteil: knapp 28 %), Rüttenscheid/Bredeney (28.500 m², Anteil: 27 %), übriges Stadtgebiet (22.500 m², Anteil: gut 21 %) sowie das Südostviertel (19.500 m², Anteil: knapp 19 %)
    • Leerstandsangebot zum Jahresende 2010: 150.000 m², das entspricht einer Leerstandsrate von 4,2%
    • Volumen der Flächen im Bau: ca. -90% und liegt damit aktuell bei nur 23.000 m² [Weststadt (15.000 m²) und Rüttenscheid/Bredeney (8.000 m²)].
    • Fazit + Prognose: "Der Essener Büromarkt geht mit einer positiven Grundstimmung in das Jahr 2011. Da keine Flächen im Bau mehr verfügbar seien, könne die Nachfrage derzeit nur aus dem Leerstand bedient werden [...]. Die günstigen Marktbedingungen dürften auch Projektentwickler wieder positiv stimmen und den Anstoß zu neuen Projekten geben, sodass ein Anstieg der Flächen im Bau wahrscheinlich ist."


    Quelle: Property Magazine
    vgl. auch: BNP Paribas Real Estate Germany

  • Laut dem Office Market Report 2011 sind in Essen 15 Flächen mit 557.000 m² projektiert.


    Citykern (118.000 m²)
    Da fallen mir nur die Büroprojekte im Universitätsviertel und DB-Projekt ein.


    Weststadt (90.000 m²)
    Wahrscheinlich das ehemalige Siemens-Gelände und die Freiflächen im Krupp-Gürtel.


    Nordviertel (0 m²)


    Südviertel (119.000 m²)
    Das HH von KPE, HH Europa-Center und die Projekte im Hache Carree.


    Südostviertel (30.000 m²)
    Habe keine genauen Vorstellungen. Vielleicht die ehemalige Ruhrgas-Zentrale.


    Rüttenscheid/Bredeney (90.500 m²)
    Die Freiflächen an der Gruga Carree, ansonsten habe ich keine genauen Vorstellungen, wo noch etwas entwickelt werden kann.


    Einen detaillierteren Überblick über die Büromarktzonen findet ihr hier.



    Randnotiz: Die Graitec GmbH verlegt ihren Firmensitz von Dortmund/Oberhausen nach Essen. Sie mietete rund 520 Quadratmeter Bürofläche im Dietrich-Oppenberg-Haus.
    http://www.realestate.bnpparib…l=de&ctx=0&s_wbg_menu=659

  • Wow! Wenn diese Projekte wirklich alle in diesem Jahr realisiert werden sollten bzw. mit dem Bau begonnen werden sollte... :angel:
    Naja, wers glaubt wird selig!


    Auf die Aktivitäten auf dem Europacenter Gelände bin ich besonders gespannt. Möglicherweise wird dort in diesem Jahr ein zweites Sockelgebäude errichtet (Bauabschnitt 2 von 3).
    Gibt es eigentlich Nachrichten bzgl. des Telekom Standortes? Die Deutsche Telekom möchte viele ihrer Standorte zusammenlegen. Der Standort Dortmund soll z.B. komplett aufgegeben werden. Bonn und Köln sind auch nicht wirklich weit entfernt...


    Ich würde das Hache Carree übrigens genau wie Qubion zur Innenstadt/Citykern zählen, da es nördlich des Bahndamms liegt (liegen wird).


  • Gibt es eigentlich Nachrichten bzgl. des Telekom Standortes? Die Deutsche Telekom möchte viele ihrer Standorte zusammenlegen. Der Standort Dortmund soll z.B. komplett aufgegeben werden. Bonn und Köln sind auch nicht wirklich weit entfernt...


    Das stimmt mal so gar nicht! Die Telekom hat in Dortmund ca. 2.200 Mitarbeiter. Die Verantwortlichen liebäugeln lediglich mit der Verlagerung von zwei Abteilungen (ca. 450 AN).

  • ^^ Das geht ja noch. Ich hatte die Meldungen nur am Rande verfolgt und das schlimmste befürchtet; Nämlich dass alle Standorte in NRW außerhalb Bonns und Kölns auf den reinen Kundendienst beschränkt werden sollten.

  • Wow! Wenn diese Projekte wirklich alle in diesem Jahr realisiert werden sollten bzw. mit dem Bau begonnen werden sollte... :angel:
    Naja, wers glaubt wird selig!


    Auf die Aktivitäten auf dem Europacenter Gelände bin ich besonders gespannt. Möglicherweise wird dort in diesem Jahr ein zweites Sockelgebäude errichtet (Bauabschnitt 2 von 3).


    Nicht alles was projektiert wird, muss auch realisiert werden. Manchmal kann es auch Jahre dauern bis es mit dem Bau des Projekt konkreter wird. Die Erfahrung der letzten Jahre sagt, dass ca. 5-8% der Projekte (für die Fremdvermietung) realisiert werden. BNP Paribas Real Estate gehen aber schon fast davon aus, dass die Neubautätigkeiten dieses Jahr ansteigen werden.


    Naja Europa-Center wollte ihr weiteres Vorhaben noch bekannt geben. Siehe hier. Bis jetzt ist aber noch nix bekannt.

  • Thema Telekom: Ich habe gelesen, dass die Telekom ihre Standorte in NRW auf Düsseldorf und Münster konzentrieren will. Möglicherweise auf Kosten des Standortes Dortmund, was einige Lokalpolitiker dazu veranlaßt hat, sich in einem Brief mit der Bitte an Frau Kraft zu wenden, sie möge sich mit dem Vorstand der Telekom in Verbindung setzen und um eine gerechte Verteilung der Wirtschaftskraft im Lande werben.


    DerWesten-Schulterschluss für Telekom-Standort Dortmund


    Essen sehe ich unter Berücksichtigung dieses Artikels eher nicht als einen möglichen Standort.

  • Allee-Center

    Anfang 2010 hatte die ECE (Hamburg) die Flächen des ehemaligen Hertie-Kaufhauses von Dawnay Day im Allee-Center in Altenessen zusätzlich erworben.


    Nun investiert ECE rd. 28 Mio € in die Renovierung der Flächen und des Eingangsbereiches. Die Arbeiten sollen bis November 2011 abgeschlossen sein.


    Ankermieter wird Kaufland, das sich bereits das EG und das Basement vertraglich gesichert hat.


    Für das OG seien die Vertragsverhandlungen mit einem weiteren Ankermieter weit fortgeschritten.


    Guckst Du--> Immopro24

  • Essen auf der MIPIM

    PM: "Auf dem Gemeinschaftsstand von NRW präsentierte sich Essen auch in diesem Jahr erfolgreich während der MIPIM. Der Auftritt in Cannes gehört für Essen seit vielen Jahren zu den Pflichtveranstaltungen. Die EWG - Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH nutzt den Auftritt als wirkungsvolle Plattform, um das Potential des Standortes und seiner Unternehmen darzustellen. So gehörten zu den Kooperationspartnern des diesjährigen NRW-Auftritts wiederum zahlreiche Essener Unternehmen wie die RAG Montan Immobilien, ThyssenKrupp Real Estate und mfi Management für Immobilien. Weitere Partner waren die Sparkasse Essen und die Stiftung Zollverein, die im Rahmen eines Vortrages aufzeigte, welche einzigartigen Möglichkeiten das Welterbe Zollverein als Immobilienstandort bietet.


    Als erster Repräsentant der Stadt warb auch Essens Oberbürgermeister Reinhard Paß für den Standort Essen. Im Rahmen eines Vortrages verwies er auf die besondere Wirtschaftsdynamik und positionierte Essen als herausragenden Immobilienstandort: Die Nachfrage für Büroflächen ist in Essen seit Jahren konstant hoch und die Leerstandsrate niedrig - für Investoren ein Garant dafür, dass neue Büroflächen in Essen recht zügig ihre Nutzer finden. Mehr als 1 Milliarde Euro Investments flossen in den letzten 5 Jahren in den Essener Immobilienmarkt - eine bombastische Summe. Paß betonte, dass bei aller Dynamik die Werthaltigkeit der Essener Immobilien jedoch nicht vergessen wird und verdeutlichte dies an Neubauobjekten wie dem Folkwang Museum, dem von Chaix & Morel Et Associés, Paris und JSWD Architekten + Planer, Köln geplanten ThyssenKrupp Headquarter und der neuen E.ON Ruhrgas Hauptverwaltung. Namhafte Architekten wie David Chipperfield, Lord Norman Foster oder das japanische Architekturbüro SANAA haben sich schon am Standort Essen engagiert.


    Neue Projekte, die während der MIPIM vorgestellt wurden, waren der Neubau des sechsgeschossigen Bürogebäudes der EUROPA-CENTER AG, die neue Planung des Architekturbüros Teherani innerhalb des boomenden neuen Essener Stadtquartiers "Universitätsviertel – grüne mitte Essen" und der Siegerentwurf für den Neubau der Folkwang Universität der Künste auf dem Areal von Zollverein.


    Ohnehin standen die Investoren im Fokus der Essener Anstrengungen. Der neue Chef der Essener Wirtschaftsförderung, Dr. Dietmar Düdden, und Oberbürgermeister Reinhard Paß trafen Investoren am Messemittwoch zu einem Frühstück und informierten hier über Essens Standortvorteile, zu denen die breite Branchenstruktur, die geografische Lage im Herzen der Metropole Ruhr und die gute Erreichbarkeit gehören. Letztendlich überzeugt der Essener Büromarkt, mit einem Bestand von rund 3,65 Millionen m² der größte Markt innerhalb der Metropole Ruhr, durch seinen hohen Büroflächenabsatz. Dieser lag im Jahr 2010 zum 4. Mal in Folge oberhalb der 100.000er Marke."


    Quelle: Pressemeldungen

  • Innenstadt in Essen zieht neue Kunden und Läden an im WAZ-Portal. Die städtische Wirtschaftsförderungsgesellschaft EWG veröffentlicht die Ergebnisse einer Untersuchung von Jones Lang LaSalle, nach der Essen derzeit die Zentralitätskennziffer von 119,1 aufweist. Das ist für EWG ein Indiz, dass die Stadt sich als Einkaufsstadt behauptet. Die EWG sieht die Nachfrage für Ladenlokale an den innerstädtischen Fußgängerstraßen deutlich belebt (es folgen Beispiele der Neuansiedlungen, die hier im Forum ungerne gesehen werden). Die Limbecker Straße, die Kettwiger Straße und die Rathaus-Galerie wurden dabei genannt.

  • Limbecker Straße

    Limbecker Straße in Essen erholt sich im WAZ-Portal. Die wenig ansprechend wirkende Schlussverkauf- und Handyläden dort wurden weniger, einige nammhafte Fashion-Geschäfte renovieren oder kommen neu hinzu. Die Ladenmieten sind jedoch seit der Eröffnung des benachbarten Einkaufszentrums um 40% gefallen. Sie sind nach den Beobachtungen von Jones Lang Lasalle in der gesamten Innenstadt gegen den bundesweiten Trend rückläufig.


    Die Limbecker Straße hat inzwischen mehr Passanten als die zuvor in Essen führende Kettwiger Straße.

  • Zukunftsprognose von BNP Paribas Real Estate bzgl. der Bautätigkeiten in Essen: "Außerdem ist zu erwarten, dass Projektentwickler neue Vorhaben anstoßen und die Flächen im Bau wieder steigen werden."


    Der ganze Büromarktbericht zum I. Quartal findet ihr hier.

  • ^^
    Nenn uns doch bitte die belastbarer Zahlen gleich mit. Links sind nicht ewig online!



    • Flächenumsatz: ca. 20 000m² [+11%]
    • Lehrstandsquote: 4,3% [+/- 0%]
    • Keine Flächen im Bau mehr verfügbar
    • Die Spitzenmiete hat sich von 13 €/m² auf aktuell 13,50 €/m² erhöht
  • Büromarkt Essen 1. Halbjahr 2011 - Cubion Immobilien AG

    PM: "Im ersten Halbjahr 2011 zeigt sich der Essener Büromarkt mit einem Büroflächenumsatz von 45.500 m² (minus 7 % zum Vorjahr) und 72 registrierten Vertragsabschlüssen (+ 7 Stück zum Vorjahr) weiterhin stabil.

    Die Vermietungsleistung liegt mit einem Anteil von 42.000 m² dabei etwa 13 % unter den Werten der beiden Vorjahre. „Nachdem in Essen seit 2007 hervorragende Bürovermietungsergebnisse erzielt werden, ist dieses Zwischenergebnis trotz des Rückgangs sehr positiv zu bewerten. Insbesondere ist dabei hervorzuheben, dass diese Vermietungsleistung durch keinen einzigen Großdeal über 5.000 m² beeinflusst ist, sondern durch eine breite Masse von mittleren und kleinen Mietverträgen getragen wird.“, berichtet Markus Büchte, für die Vermietung zuständiges Vorstandsmitglied bei CUBION.


    Auch eine für Essen sehr geringe Eigennutzerquote von nur etwa 8 % ist bemerkenswert, liegt doch der langfristige Durchschnittswert bei etwa 25 %.


    Als „Stadt der Konzerne“ macht Essen dagegen typischerweise seinem Ruf wieder alle Ehre. Der Anteil von Konzernen und anderweitigen börsennotierten Großunternehmen an der Vermietungsleistung liegt laut CUBION nach den ersten sechs Monaten bei rund 24 %.


    In der Beliebtheit der Büromarktzonen liegt 2011 zur Halbzeit „Rüttenscheid“ mit einem relativen Anteil von rd. 23 % vorn. Um den zweiten Platz kämpfen derzeit das „Südviertel“, der „Citykern“ und die „Büroparks Bredeney“, die jeweils zwischen 17 und 18 % des Vermietungsvolumens auf sich vereinen.


    Die Leerstandsquote liegt mit 4,7 % wieder exakt auf demselben Wert wie zum Halbjahr 2010. Zwischenzeitlich war die Quote allerdings auf 4,2 % gesunken. Das Verhältnis von Nachfrage und Angebot bezogen auf die beliebten Lagen und sehr guten Objektqualitäten hat sich dabei erwartungsgemäß weiter verschärft. Es herrscht ein deutlicher Nachfrageüberhang. Auch das Angebot an zusammenhängenden Büroflächen in einer Größenordnung oberhalb 2.000 m² wird immer geringer.


    Die effektiven Spitzenmieten liegen in Neubauten zum Halbjahr bei rund 13,50 EUR/m². Im hochwertigen Bestand wurden immerhin noch Höchstwerte von knapp 12,00 EUR erzielt. Die gewichtete Durchschnittsmiete errechnet sich zum Halbjahr auf respektable 9,19 EUR, was einem minimalen Rückgang seit Jahresfrist um etwa 0,5 % entspricht.


    Als realistisches Ergebnis für den Büroflächenumsatz 2011 prognostiziert CUBION einen Wert von etwa 90.000 m²."


    Quelle: Pressemitteilung: Büromarkt Essen: Gutes Zwischenzeugnis