City & Wallring | Hauptbahnhof [Umbau I. BA]

  • Es gibt mal wieder Probleme beim 3do-Projekt... :nono:
    Der Inestor fackelt zu lange und so hat die Bahn eine Frist gesetzt, da der Fahrplan festgelegt werden muss. Wenn keine einigung erfolgt wird das Projekt wieder verschoben, womöglich sogar um mehrere Jahre.

  • Angst!

    Vielleicht hat die Bahn ja auch nur Angst dass das Hochhaus, weil aus architektonischen Gründen nur lose auf's Fundament gesetzt, auf den Bahnhof fallen könnte und hinterher Investor und Architekt nicht dafür zahlen wollen. Diese wiederum haben Angst vor der Bahn, weil das Einkaufszentrum bei schlechtem Wetter und der damit verbundenen Einstellung des Bahnbetriebs für auswärtige Kunden nicht mehr zu erreichen ist. :D

  • Das Projekt ist geplatzt. Der Investor Sonae hat das Vertragsangebot der Bahn nicht akzeptiert, und die Frist für Änderungen der Baubetriebsplanung ist abgelaufen. Jetzt muß wieder ganz bei Null angefangen werden... bitter.

  • Das ist natürlich bitter für Dortmund. Nach 7 Jahren Projektentwicklung und dem ständigen Hin und Her der Investoren, am Ende doch mit leeren Händen dazustehen.:Nieder:

  • Tja so ist das... War aber eigentlich abzusehen :nono:


    Jetzt machen die Stadt Dortmund und der Bund Druck bei der Bahn.
    Die BAhn will angeblich 130 Mio. € investieren und auch der Bund will was dazu geben.

  • Warum @molinari? Ist doch eher das Gegenteil, wenn die Bahn nun selber investieren will und es den Investor nicht mehr machen laesst.


    Wegen 3do:
    Wirklich sehr sehr schade.

  • Nicht die Bahn sondern der Investor hat 3Do platzen lassen. Ich bezog mich auf das geringe Budget, das jetzt im Raume steht.


    €: 3Do hätte die Bahn auch nicht zum Nulltarif bekommen.

  • "Deutlich unter 100 Mio. €"


    Das wird wohl auch nur eine kosmetische Grundbehandlung. Für das Scheitern von 3Do ist die Bahn sicher nicht allein verantwortlich. Der Hinhalte-Kurs des Investors lässt auf wenig Profisionalität schließen. Irgendwann fehlt dann auch die Verhandlungsbasis.


    Allerdings müss sich die DB vorwerfen lassen das sie in Berlin ein völlig überdimensionierten Lehrter Bahnof aus den Boden stampft und dort wo ein Neubau dringent benötigt wird nur Flickschusterei betreibt. ( Essen, Dortmund, Gelsenkirchen, ... )

  • In Berlin musste schon eine große Lösung her, um das Chaos mit den verschiedenen Bahnhöfen zu lösen (das aufgrund der Teilung der Stadt bestand) - Zoo z.B. soll m.W. jetzt als Fernbahnhof wegfallen. Dass man das satte Budget von 700mio nochmal um an die 50% übertroffen hat, ist dann aber schon eine reife Leistung. Das weckt den Gedanken an Korruption, - aber so etwas gibt es bei der Bahn natürlich überhaupt nicht.


    Die angesprochen 130mio sind schon sehr mager, aber "deutlich unter 100" ist eine glatte Frechheit bei einer Stadt, die immerhin fast 600000 Einwohner hat und die Zentrenfunktion im Osten des Potts.

  • IZ-Abonnent bin ich auch nicht, doch dürfte es sich um ein ganz anderes Gelände handeln, nämlich um das der ehemaligen Thier-Brauerei. Die ECE sieht scheinbar wieder Chancen für ein Einkaufszentrum unter ihrer Führung, nachdem Sonae Sierra das Feld geräumt hat. Ein Revival des 3do-Projekts bedeutet das dann also leider nicht.

  • Aufgrund der räumliche Nähe wären sich wohl beide Projekte in die Quere gekommen. Insgesamt hätte man jetzt so aber die Chance sinnvoll Büro- und Einkaufsflächen zu schaffen und trotzdem einen attraktiven Bahnhof zu bekommen, sofern die Bahn hier tätig wird.


    Für die Clubszene in Dortmund bedeutet das dann aber wohl ein Rückschlag. Dort hat unter anderem das "SIXX.PM" seine Heimat.