UN-Campus (Erweiterungsbau - ca. 67m, im Bau)

  • Bonn bewirbt sich für den Sitz des Sekretariates von IPBES (Intergovernmental Science-Policy Platform on Biodiversity and Ecosystem Services) der Vereinten Nationen. Die Konkurrenz - so hört man aus dem Stadthaus - sei allerdings sehr groß.


    Die Konkurrenz war groß und daher ist es durchaus eine schöne Überraschung: Es hat geklappt! Die Geschäftsstelle der Intergovernmental Science-Policy Platform on Biodiversity and Ecosystem Services wird in Bonn eingerichtet! Zunächst beginnen 20 Mitarbeiter mit dem Aufbau des Büros. Als großer Vorteil erwies sich wohl, dass in Bonn schon jetzt 18 UNO-Organisationen beiheimatet sind, bei denen rund 900 Menschen arbeiten. Bald fällt auch die Entscheidung für den Sitz des Green Climate Fund - auch hier hat sich Bonn beworben.
    Quelle

  • Neubau UN-Kindergarten begonnen

    Der Bund hat eine Architekturaussschreibung für eine Internationale Kindertagesstätte nahe des UN-Campus durchgeführt (Link). Das Grundstück befindet sich in der Mitte Heussallee, Winston-Churchill-Str und Heinrich-Brünning-Straße. Vorher standen hier Büros (Link).


    Mittlerweile tut sich was auf der Baustelle, die Baugrube ist ausgehoben, das Fundament ist betoniert.

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    Am 3. Mai ist Grundsteinlegung. Der Entwurf stammt vom Büro Hirner + Riehl Architekten (München). Konzipiert ist die Kita für 110 Kinder.
    Das Gebäude wird als Massivholzbau in Brettsperrholzbauweise errichtet.


    Bilder und Quelle gibt es hier

  • Visualisierungen Green Climate Fund

    Die Konkurrenz war groß und daher ist es durchaus eine schöne Überraschung: Es hat geklappt! Die Geschäftsstelle der Intergovernmental Science-Policy Platform on Biodiversity and Ecosystem Services wird in Bonn eingerichtet! Zunächst beginnen 20 Mitarbeiter mit dem Aufbau des Büros. Als großer Vorteil erwies sich wohl, dass in Bonn schon jetzt 18 UNO-Organisationen beiheimatet sind, bei denen rund 900 Menschen arbeiten. Bald fällt auch die Entscheidung für den Sitz des Green Climate Fund - auch hier hat sich Bonn beworben.
    Quelle



    Wie die BImA in einer Pressemitteilung bekannt gibt
    , wurde bereits in Zusammenarbeit mit dem Architekturbüro Lava aus Stuttgart ein Entwurf für einen künftigen Sitz des Green Climate Fund ausgearbeitet.
    Hierfür wird der Standort an der Ludwig-Erhard-Alee zwischen Robert-Schumann-Platz (Bonner Dienstsitze des Ministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, des Bildungs- und Forschungsministerium sowie des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung) und Rheinaue angeboten.


    Auf der Seite der Architekten finden sich detailliertere Visualisierungen.
    Das wellig geschwungene Gebäude verfügt über drei Stockwerke und 13.000m² Fläche, auf denen sich 300 Mitarbeiter in schönster Landschaftsumgebung niederlassen könnten.
    Das Bauwerk soll die deutsche Nachhaltigkeitszertifizierung in Gold erhalten und den höchsten Passivhausstandard erhalten.
    Ferner sollen Tiefgarage, Kantine/Cafe, Konferenzraum und ganz interessant Zuschauerraum realisiert werden.


    Mein Eindruck:
    Bin beeindruckt. Der weiße Solitär ergibt eine fantastische Wechselwirkung mit der Begrünung auf diesem bislang ungenutzten Gebiet. Die Farb- und Lichtgestaltung des Gebäudes in Kombination mit der Landschaftsarchitektur unterstreichen dies. Hier hat sich ein Architekt m.E.n. wirklich mit der Umgebung beschäftigt!
    Die vielen Terassen, Dachterassen und Lichteinlässe reißen mich genauso vom Hocker wie die Oase in der Lounge. Wobei ich durch den welligen Grundriss und durch die Lichteinlässe irgendwie eine Kombination der Stilelemente der Festspielhausentwürfe empfinde. Der geschwungene Stil des Gebäudes passt aber hervorragend zur Landschaftsarchitektur der gegenüberliegenden Rheinaue.
    Bonn kann einfach nur froh sein wenn trotz des WCCB-Skandals und immer noch stiller Baustelle solch eine Institution an Land gezogen werden kann. Ich glaube dieses Bauvorhaben wäre auch unabhängig von einem weiteren Hochhaus für das Klimasekretariat oder? Als gutes Zeichen werte ich die Absicht eigene Konferenzräumlichkeiten ins Gebäude zu integrieren ;) Bis Ende des Jahres gilt es abzuwarten...


    Jetzt erst festgestellt, das stellt nur einen ersten Entwurf dar, natürlich soll erst bei Zuschlag ein Architektenwettbewerb ausgelobt werden. Dann müssten die anderen sich aber anstrengen ;)

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    Man darf sich diese tollen Entwürfe gar nicht so lag anschauen...Es wäre bitter, wenn Bonn nicht den Zuschlag erhielte und damit dieses wirklich bemerkenswerte Projekt nicht umgesetzt würde.
    Es passt sich - wie bereits oben von Hillboy beschrieben - ganz wunderbar in die Umgebung ein! Für den UNO-Standort Bonn wäre die Ansiedlung ein ganz großer Schritt nach vorn. Wollen wir das Beste hoffen!

  • Laut Express gibt es das Gerücht, dass die UN das Stresemannufer sperren lassen wollen. Weiß jemand etwas darüber?


    Ob an dem Gerücht etwas dran ist, weiß ich nicht!


    Aber: Rund um die Baustelle des Bundestagshochhauses werden gerade die Fundamente für den Sicherheitszaun vorbereitet. An der neuen Pforte (Kurt-Schumacher-Straße Ecke Hermann-Ehlers-Straße) werden die ersten Quadratmeter Betonpflaster verlegt.

  • Ich habe gestern auf dem Weg zum "Bob Dylan-Raubhören" einen Spaziergang durchs Bundesviertel gemacht.


    Hier einige Eindrücke (leider schlechte Qualität wg. Handykamera):


    Der derzeitige Zustand des alten Bundestagshochhauses (UNO-Klimasekretariat):


    Die neue Sicherheitsschleuse des Campus an der Hermann-Ehlers-Straße:


    Neubau am Eingang zum Langen Eugen:


    Hier befindet sich derzeit eine Baustelle. Es kann sich allerdings auch einfach nur um eine Brachfläche nach Abbau der Container handeln...

    Alle Bilder natürlich von mir!


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    Zur Sperrung des Stresemannufers:
    Ich habe da auch keine Informationen, kann mir den Wunsch der UNO allerdings gut vorstellen. Es wäre tatsächlich eine - ich stehe zu diesem drastischen Wort - Katastrophe, wenn das Rheinufer zwischen Graurheindorf und Mehlem (mit Ausnahme des "Hafengebietes") nicht durchgängig wäre - insbesondere hier am "Eingang" zur Rheinaue. Insbesondere, da ja auch die Hermann-Ehlers-Straße gesperrt wird.
    Ich bin der festen Überzeugung, dass man -sofern es ihn gibt - dem Wunsch der UNO nachkommt. Man wird derzeit versuchen es zu verhindern, aber am Ende wird es heißen (was ja auch irgendwie nachvollziehbar ist): In dubio pro UNO. Ich erinnere an die Diskussion um das Wasserwerk: Hier bestätigte die Stadt auch extrem spät, dass der ehemalige Plenarsaal dem UN-Campus zugeschlagen, und nicht mehr regulärer Teil des WCCB wird.

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    An der Baustelle auf dem letzten Bild bin ich vor einigen Tagen vorbeigefahren. Dabei sah ich, dass hinter dem Grundstück ein Stück Mauer vom vorhandenen Gebäude weggenommen wurde.
    Nutzer des Hauses ist die Deutsche Stiftung Denkmalschutz. Möööglicherweise ziehen sie hier einen Anbau hoch.

  • UN-Campus - Sicherheitszaun

    Der Sicherheitszaun wird nicht die Benutzung des Stresemannufers beschränken. Er wird nur die Hermann-Ehlers-Straße blockieren. Die Planungen sind 2-3 Jahre alt. Der Fuß- und Radweg über die Hermann-Ehlers-Straße wird um den Langen Eugen herum geführt.

  • Hier die Anfrage der FDP-Ratsfraktion:

    Zitat

    Inhalt des Dringlichkeitsantrages
    Die Verwaltung wird gebeten, über eine eventuell geplante Sperrung des Stresemannufers für Fußgänger und Radfahrer zu berichten.


    Begründung
    Das Stresemannufer wird von den Bürgern und Bürgerinnen der Stadt Bonn und den vielen Besuchern des ehemaligen Regierungsviertels als Promenade stark frequentiert. Die Rheinuferpromenade zwischen der Bonner Innenstadt und dem Post Tower muss ohne Einschränkungen für Fußgänger und Radfahrer genutzt werden können.


    Begründung der Dringlichkeit:
    Eine eventuell geplante Sperrung des Stresemannufers würde nicht nur eine einschneidende Veränderung für die Fußgänger und Radfahrer im benannten Bereich bedeuten. Sie würde auch ein besonderes Markenzeichen Bonns, die durchgängige Ufergestaltung als öffentliche Promenade zwischen Kennedybrücke und der Rheinaue, verändern. Diese Veränderung wäre für die Bonner Bürgerinnen und Bürger sowie für die vielen Touristen in Bonn ein so bedeutender Eingriff, dass hierüber schnellstmöglich eine Information der politischen Gremien und der Öffentlichkeit erfolgen muss.


    Quelle


    Auf Seiten der Stadt finde ich aber keine befriedigende Antwort.
    Ich glaube ehrlich gesagt, dass die Planungen von vor 2-3 Jahren nicht mehr unbedingt aktuell sein müssen. Sonst hätte die FDP die Frage ja nicht gestellt.

  • Zum Thema Zaunbau hab ich keine neuen Infos, aber das alte Bundestagshochhaus präsentierte sich heute, am 22.07.12 ohne Gerüst.



    Ansicht aus Richtung Bauruine WCCB:

  • Wer von der Heussallee aus zum Rheinufer möchte, muß zukünftig vor dem Langen Eugen rechts abbiegen und dann um das Hochhaus herum gehen, bzw. radeln. Ein Stahlstangenzaun versperrt den direkten Zugang. Es ist die Fortführung des Zauns, der schon vor Jahren um den Langen Eugen gezogen worden war.

  • Green Climate Fund

    Sitz des Green Climate Fund wird leider nicht Bonn. Der Steuerungsausschuss des Fonds hat sich am Samstag zugunsten des südkoreanischen Songdo entschieden. Als Grund für die Entscheidung wird unter anderem die Nähe zu klimapolitischen Brennpunkten in Asien genannt. Insbesondere haben die Koreaner anscheinend auch eine "massive Werbekampagne" mit "hohem politischen Druck auf viele Länder" gefahren.


    GA: Bonn geht leer aus


    Schade, hoffentlich findet der hervorragende Enturf trotzdem Verwendung.

  • UN-Campus

    Gestern am 31. Oktober 2012 fand die offizielle Schlüsselübergabe des ehemaligen Abgeordnetenhauses an die UN statt. Die Bauarbeiten sind aber noch nicht abgeschlossen. Sichtbarstes Zeichen dafür sind die noch nicht fertiggestellten Aussenanlagen. Der GA berichtet darüber heute in seiner Feiertagsausgabe, siehe Link http://www.general-anzeiger-bo…Campus-article893465.html


    Hier mal zwei Fotos die ich gestern aufgenommen habe.
    Blick auf die Sicherheitsschleuse


    Blick in Richtung Rhein

  • Mir gefällt das Ergebnis der Sanierung bislang ausgesprochen gut. Das Sicherheitsschleusen-Gebäude fügt sich aus meiner Sicht sehr gut in das Ensemble AAH und Deutsche Welle ein.


    Wichtig für dieses Forum auch die Meldung, dass nach wie vor eine Erweiterung (wurde bereits in diesem Thread angesprochen) zwischen AAH und Wasserwerk vorgesehen ist.Dieser soll Platz für weitere 330 Mitarbeiter dienen. Ein internationaler Wettbewerb soll - so das Bauschild - stattfinden.


    Nur der Vollständigkeit halber:
    Der Zugang zum Rhein wird nun - wie zuvor angekündigt - durch einen Pfad zwischen Langem Eugen und Schürmannbau gewährleistet.

  • Erweiterungsbau UN-Klimarahmensekretariat

    Ein internationaler Wettbewerb soll - so das Bauschild - stattfinden.


    "Für den geplanten Neubau [...] hat der Bund Ende 2012 einen offenen zweiphasigen anonymen Wettbewerb ausgelobt. Die Preisgerichtssitzung für die erste Phase ist für den 9. und 10. April 2013 terminiert.


    Aus den im Rahmen der ersten Phasen eingereichten Entwürfen sollen für die Teilnahme am weiteren Verfahren ca. 20 Büros ausgewählt werden. Die Teilnehmer der zweiten Phase sind dann aufgefordert konkrete Entwürfe für den Neubau einzureichen. Die Preisgerichtsitzung für die zweite Phase ist für den 10. und 11. September 2013 vorgesehen."


    Nachzulesen hier in dieser Ratsvorlage.


    Ich denke, hier dürfen wir uns auf ansprechende Architektur freuen.