Allgemeine Fragen und Unkonkretes zum Baugeschehen

  • nothor: Maly hatte/hat m.E. eher ein Gespür fürs Funktionale als fürs Ästhetische. Oder ersteres war ihm immer wichtiger als letzteres. (Sinngemäß: Wir brauchen Wohnraum, egal wie er ausschaut. Wir brauchen Investoren, egal was für unansehnliche Kisten sie mitten in die Stadt stellen.) Dass auch das Außenbild der Stadt ein Standortfaktor ist, ist bei der aktuellen Stadtspitze eine unterentwickelte Erkenntnis.


    Der tief verwurzelte fränkische Bescheidenheitskomplex beim Einzelnen wie bei der Wahlbevölkerung insgesamt erschwert aber m.E. ein fulminanteres Auftreten.


    Bei den von Dir genannten Vorhaben braucht es m.E. aber keine Diskussion mehr. Bei Frankenschnellweg, Volksbad, Konzerthaus, Zeppelinfeld und Brunecker Straße sind die Weichen aus meiner Sicht richtig und zukunftsweisend gestellt, jedenfalls vom Grundsätzlichen her. Nur beim Pellerhaus gilt das leider gar nicht. Beim Fernsehturm bin ich persönlich leidenschaftslos.

  • Energie Hochhaus am Platz d. O. d. F.

    Weiß jemand was beim ehemaligen FÜW (jetzt Energie) Komplex am Platz der Opfer des Faschismus vor sich geht ??


    Das Hochhaus .. sowie der Nebenbau steht leer.
    Alles ist verdreckt .. im EG vom Hochhaus liegt Gerümpel. Im Innenhof wird das Parkdeck abgerissen.
    Am Hochhaus und am Nebenbau hängen Banner von der Firma Hagedorn .. Eine Abbruchfirma die auch das ehemalige Autohaus Kraus Areal gegenüber in Schutt und Asche gelegt hat.

  • Man munkelt dass der neue Eigentümer plant das Haus und möglicherweise auch das Hochhaus abzureißen, um ein Hotel zu bauen. Das wäre natürlich ein starkes Stück, da der Altbau eines der wenigen verblieben Bauhaus-Gebäude in Nürnberg darstellt, und das während oder im Zusammenhang mit dem 100-jährigen Bauhaus-Jubiläum 2019 abzureißen wäre wohl ein starkes Stück. Für mich gehört nämlich Architektur fest zur Kultur, und die Bewerbung zur Kulturhauptstadt mit Abrissen zu unterstreichen wäre eine Bankrotterklärung.


    Und ein möglicher Abriss des Hochhauses wäre nicht minder krass, wird er doch als Grund gesehen weswegen ein Hotelneubau am Luitpoldhain mit Hochhausausmaßen erwogen wird, mit dem Argument es gäbe dort schon ein Hochhaus in der Umgebung der Meistersingerhalle.


    Also ich kann nur wünschen dass es sich hier um einen schlechten Scherz handelt, ansonsten wandelt sich Nürnberg zunehmend in ein Architektur-Niemandsland.

  • Evenord

    Bei der Evenord am Leonhardspark wurden inzwischen Container der Firma Plannerer geparkt .. soll wohl heißen .. der Abbruch geht bald los

  • Mal ein kleines Lob an die NZ, die in der heutigen Printausgabe von allen öffentlichen Punkten aus dem Baukunstbeirat berichtet. Dieser hatte am 28.11. zuletzt getagt und fünf öffentlich behandelte Tagesordnungspunkte beinhaltet. Einige davon haben wir hier ja auch schon mal auf dem Schirm gehabt, wirklich neu ist für mich persönlich nur ein Projekt an der Kreuzung Äußere Bayreuther Straße Hintermayerstraße, die unter dem Projektnamen "Schlenkhöfe" auftauchen. Dort soll wohl ein Neubaukomplex entlang der Brachfläche der Hintermayerstraße kommen:


    Img_7352.jpg


    Der BKB kritisiert, dass man wohl zu viel Respekt habe vor dem erst jüngst dort angebrachten Wandgemälde, das für den Nürnberger Tiergarten wirbt, und deshalb davon absieht die Brandwand des denkmalgeschützten Altbaus zu bebauen. Ich sehe das genau so, auch ohne dass ich die Pläne gesehen habe. Ich habe mich eh immer gefragt, wieso sich das Gemälde jenen präsentiert, die stadtauswärts fahren, anstatt denjenigen, die in die Stadt kommen. Und Gemälde zuzubauen ist ja nun in Nürnberg keine Seltenheit, in Mögeldorf ist ebenfalls ein wunderbares Exemplar Wandgemälde zugebaut worden.

  • Man kann nur hoffen, dass diese Ecke endlich einen städtebaulichen Abschluss findet. Der muss nicht spektakulär sein. Es soll ja auch in den Sockelgeschossen Gewerbe geplant werden, was bei der belebten Kreuzung zu begrüßen ist. Was diagonal gegenüber nicht in Betracht gezogen wurde. Auch diesem Wohnblock hätte Gewerbe im EG gut zu Gesicht gestanden. Wer sich hier eine Erdgeschosswohnung gemietet hat ist selbst schuld. Naja die E- Autos in Zukunft sind ja etwas geräuschärmer.

  • Interessant. Was ich aber schade finde: Das Gebäude der Wach-und Schließgesellschaft in der Hintermayerstraße, ca. 5 Jahre alt, wurde recht traditionell gestaltet, z.B. durch das Satteldach. Nun sollen aber riesige Flachdachriegel dorthin. Ich fände etwas mit schrägen Dächern attraktiver. Immerhin deutet das kleine Modell an, dass die Straßenfassade eine gewisse Lebendigkeit bekommen wird.

  • Schön, dass an dieser Stelle „etwas“ passiert. Ob ich es gut oder schlecht finde, werden erst die Visualisierungen zeigen, wobei man direkt am Ring vermutlich keine Offenbarung erwarten darf. Eigentlich schade. Früher waren Ausfall- und Ringstraßen die Vorzeige-Boulevards einer Stadt. Sogar in Nürnberg, auch wenn diese Bautradition heute in der Noris völlig in Vergessenheit geraten ist.


    Genau dazu passt, dass man ausgerechnet das (zugegebenermaßen schwierig geschnittene) Eckgrundstück unbebaut lassen will. Absurd!


    Ich hoffe, die Stadt lässt da nochmal nachbessern und bleibt dabei auch hart.

  • Hallo zusammen,


    ich bin Eigentümer eines (vermutlich in den 1970ern) ziemlich kaputtrenovierten kleinen, einfachen Mehrfamilienhauses aus dem Jahr 1886. Viel Schmuck ist aussen nicht mehr übrig (verputzte Fassade), aber die Dachlandschaft ist noch erhalten (Mansarddach, rote Biberschwänze), aber Fenster ohne Sprossen, keine farblichen Highlights (nichtmal weisse Faschen oder ähnliches).


    Schlimm hat es auch den Hausflur getroffen, graue Fliesen aus den 70ern, null Charme übrig, immerhin das Holztreppenhaus gibt es noch seiner ursprünglichen Form (allerdings laminiert).


    Ich würde (mit zeitlichem Abstand zur Anschaffung wg. Steuer) gerne etwas den urspünglichen Charme des Hauses wieder herstellen. zB mit neuen Fliesen im Flur und etwas Deko an den Wänden, evtl. dezenter Stuck im Flur. Mittelfristig auch mit einer bauzeitlichen Haustür/Imitat mit Oberlicht. Auch die Fassade soll repariert und neu gestrichen, strassenseitig aber NICHT gedämmt werden.


    Für all diese Schritte suche ich bildliche Anregungen. Meine Lieblingsepoche ist der Jugendstil, ich bin daher kein Dogmatiker bzgl. der Bauzeitlichkeit. Aber es soll kein Kitsch werden.

    Neuzeitliche Segungen wie Balkone werde ich hinten anbauen, sieht also keiner ;-)


    Aus Gründen des Datenschutzes würde ich bzgl. Adresse und Aussehen von außen Zurückhaltung wahren. Von innen zeige ich gerne einmal, siehe unten.


    Von außen kann man sich das Haus etwa so vorstellen, wie hier, nur mit einem Stockwerk mehr und natürlich unsaniert (alle Fenster wie das dortige EG).


    http://stadtbild-initiative-nu…s-fuer-die-goldene-krone/


    Ich muss mit dem Haus natürlich wirtschaftlich agieren, möchte aber der Stadt und den Mietern auch etwas zurückgeben, wenn es vertretbar ist. Ist ja auch meine Heimatstadt :)


    Freue mich, wenn sich jemand einbringt. Vielleicht kennt ihr auch schöne Beispiele aus der Umgebung!


    Hier noch ein Bild des Flurs:

    https://abload.de/img/flurfotoojk47.jpg

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    Danke für das Teilen deiner Gedanken zu deinem ganz konkreten Projekt. Da gibt es natürlich vieles, das man anregen und besprechen könnte, und letztlich wird es dann immer eine Geschmacksfrage sein. Dabei ist "Kitsch" für mich ein Reizwort. Manche halten rekonstrierte Sachen für Kitsch, für mich z.B. sind auf alt gemachte Sachen z.B. aus dem Baumarkt kitschig, z.B. Türklinken, Fliesen oder Fußleisten. Das ist eine ziemliche Grauzone, in der jeder für sich seinen Weg finden muss.


    Aber eine sichere Bank sollte das Thema "Fenster" sein. Als Verschleißteile müssen sie ja immer irgendwann näher betrachtet werden. Aufarbeiten oder ersetzen? Dabei hat in den letzten Jahrzehnten in vielen Häusern die "Fensterkrankheit" zugeschlagen, und das so massiv, dass es für viele Menschen mittlerweile normal ist, wie entstellt unsere Altbauten nun aussehen. Andere wiederum haben erkannt, dass eine Scheibe noch kein Fenster ist, und das Fenster ein wichtiger Teil für das Gesicht eines Hauses ist. Deswegen fange ich damit mal an.


    Bild 1: Etwa baugleiche Sandsteinhäuser, die Fenster links sind denkmalgerecht erneuert, die Fenster rechts sind die alltäglichen Bruchbudenfenster mit Außenrollos:


    IMG_8660-2.jpg


    Bild 2: Hier an der Maximilianstraße beginnt der Eigentümer/die Eigentümergemeinschaft damit, Sprossenfenster in die Jugenstilfassade einzusetzen. Möglicherweise gezwungenermaßen wegen Denkmalschutz, oder freiwillig durch praktische und ästhetische Überlegungen:


    IMG_8670-2.jpg


    Bild 3: Ganz schlimmer Kontrast, die Wohnung ohne Sprossenfenster wirkt wie blind, oder ausgebrannt:


    IMG_8674-2.jpg


    Bild 4: Zeigenswert, denn Sprossen sind nicht gleich Sprossen. In einem an sich repräsentativen Altbau an der Ludwig-Feuerbach-Straße waren bis vor Kurzem noch die originalen Kastendoppelfenster drin. Dann habe ich beobachtet, wie sie sukzessive ausgetauscht wurden gegen Plastefenster mit Pseudo-Sprossen. Das Gesamtbild hat dadurch enorm eingebüßt, ebenso sind die riesigen Glasscheiben so unpraktisch, dass sie nur noch auf Kipp geöffnet sind, ein komplettes Öffnen ist dann kaum noch möglich:


    IMG_8676-2.jpg


    Soviel erstmal dazu. Um das Gesamtbild zu komplettieren braucht es m.E. dann gar nicht mehr viel, ein gutes Farbkonzept, dass die Fensterfaschen, Simse und Sockel entsprechend betont reicht da vielleicht schon aus.

  • Danke für die Hinweise! Denkmalgerechte Fenster mit Oberlicht wie auf den oberen drei Bildern sollen es in jedem Fall werden. Schon weil die großen Einglas-Fenster nach meiner Erfahrung zu schwer sind, und sich daher ständig an den Halterungen verziehen, wenn man die viel offen stehen lässt.


    Der aktuelle Stand sind Fenster mit Oberlicht aber ohne Sprossen. nicht ganz so schlimme Fensterkrankheit, aber auch keinen Charme. Als WEG hat man da natürlich je nach Ausgestaltung wenig Hebel, ich darf ja über alle Fenster selbst entscheiden :D


    Gestaltungsideen für den Innenraum/Flur sind auch sehr willkommen :)

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    Zum Flur: Das ist natürlich eine viel kompliziertere Sache. Man möchte es schön hell und modern, aber es muss halt auch alles zusammenpassen, denn vieles ist vorhanden und nicht veränderbar. Eine Treppe aus Holz, Türen auch Holz, dann irgendwelche Fliesen an den Wänden, ein manchmal missratener Fußboden, die Treppenstufen belegt mit irgendwas, und zu oft nicht harmonierende Farben. Und dann natürlich die Abnutzungsspuren. Da habe ich nun leider wenig konkrete Tipps, aber vielleicht helfen ein paar Fotos aus meinem Fundus, die verschiedene Treppenhäuser aus Nürnberg zeigen, keins davon nagelneu sondern eher gut genutzt, aber trotzdem mit unterschiedlichen Wirkungen auf den Betrachter. Wichtig wäre es mir ja auch, wie das Treppenhaus nach einigen Jahren aussieht, oder will man es jedes Jahr neu anstreichen?


    (1.)
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    (2.)

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    (3.)

    Dieses Haus ist ein eingetragenes Denkmal, und wirkt daher sicherlich besonders stimmig:


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    (4.)

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    (5.)

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    Immer gut wirken ein paar Stuckelemente, die auch nicht teuer sind oder aufwändig zu montieren:


    (6.)

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    (7.)

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    Es gehört natürlich ein bisschen Mut dazu, ein bisschen Mut, ein historisches Treppenhaus auch etwas "altbacken", also historisch aussehen zu lassen. Dazu gehören schöne Farben, Holzsichtigkeit, und die Vermeidung von greller Beleuchtung, knalligen Neonfarben oder zuviel Glas und Stahl. Und wie die Fotos oben zeigen hängt für den ersten Eindruck viel daran, dass die Farben harmonieren. Ein farblich dunkel abgesetzter Sockel und oben etwas heller erdet die Treppenanlage wirkungsvoll. Ausgehen würde ich immer davon, wie die Holztreppe aussehen soll. Holzsichtig oder farblich lackiert? Kommt heller PVC-Belag darauf oder dunkle Eichentreppen? Davon ausgehend kann man dann die Wände gestalten. Ist aber viel komplexer würde ich sagen als eine Fassade. Wie seht ihr das?

  • Hallo, ich stehe kurz vor dem Schritt eine durch einen Bauträger noch zu errichtende Wohnung zu kaufen. Mit den Abrissarbeiten des Altgebäudes soll noch nächsten Monat begonnen werden. Ist von dem Kauf einer nich zu errichtenden Wohnung in Corona-Zeiten eher abzuraten, weil man nicht weiß, wie es weitergeht? Auf Nachfrage hat mir der Bauträger zugesichert, dass der Fertigstellungstermin weiterhin Gültigkeit hat. Kann man sich nun immer noch auf Höhere Gewalt berufen, obwohl die Krise schon begonnen hat, falls es zu Verzögerungen kommen sollte? Fragen über Fragen.... Würde mich über eine baldige Antwort freuen.

  • Wissen tun wir auch nicht mehr als du, allerdings kann ich dir mal meine Gedanken dazu erläutern. Vor allem hängt das ab, vom geplanten Datum der Fertigstellung. Dieses ist beim Projekt Park Lane ja erst Anfang 2023, da kann denke ich nicht so viel schiefgehen. Diesen Sommer/Herbst sollte das ja schon alles überstanden sein.

    Worüber du dir Gedanken machen solltest, ist aber weniger, ob man in Corona-Zeiten eine Wohnung kaufen sollte, sondern ob dies zur Zeit einer Wirtschaftskrise sinnvoll ist. Diese kann nämlich durchaus aus dem „Corona-Tief“ hervorgehen. Hast du einen sicheren Arbeitgeber? Dann spricht natürlich nichts dagegen, allerdings kannst du dir durchaus überlegen, falls es nicht unbedingt diese Immobilie sein muss, vielleicht noch ein halbes Jahr oder so zu warten.

    Abhängig machen würde ich das an deiner Stelle eigentlich an einer Sache: Hast du den Preis vor oder nach der Preiserhöhung? Solltest du den vorherigen haben, würde ich klar sagen: zuschlagen! Bei dem aktuellen Preis würde ich aber alleine schon deswegen warten, da es sein kann, dass die Preise eben so dynamisch wie sie hochgesetzt wurden, auch wieder herabgesetzt werden können. Bei einer zukünftig schwächeren Nachfrage ist das ja durchaus denkbar.

  • Das Ganze ist alles nur Spekulation. Dieser Artikel beleuchtet dazu ein paar Dinge. Die Preise für Immobilien werden sich nur langsam anpassen, weil ein Immobilienkauf mindestens 1 Monat dauert (Notar, Grundbuchamt), nicht wie Gold oder Aktien nur wenige Sekunden oder Klicks. Die Krise wird auf den Immobilienmarkt durchschlagen, aber man weiß nicht mit welcher Wirkung oder Tendenz.


    Real Estate - Echte Immobilien. Das ist eine der wenigen Wertanlagen, die konkret sind, und nicht nur Buchwerte oder Berechtigungen. Gold geht deswegen runter, weil jemand, der Gold am Markt ordert, nur Rechte auf Gold bekommt, aber keine Palette mit Goldbarren. Und weil es nur Rechte sind, teilweise auf Vorkommen, die in den Minen noch unter Tage liegen, sinkt der Preis, weil unbekannt ist wie und wann das gefördert werden wird.


    Bei Immobilien würde ich mir nur folgende Frage stellen: Ist der Preis für mich auch auf lange Sicht und vor der aktuellen Unsicherheit bezahlbar? Das hängt auch damit zusammen ob ich die Wohnung selbst nutzen werde, oder ob ich vermieten will und mit einer bestimmten Miete kalkuliere.


    Wir kaufen aktuell auch, eine Bestandsimmobilie alten Baujahres für den Eigennutz. Da mache ich mir wenig Gedanken, solange unser Familienmitglied, das drin wohnen soll, gesund bleibt. Die Schlüssel haben wir schon und stehen auch schon im Grundbuch. Könnte sein dass wir in einiger Zeit feststellen dass wir zuviel gezahlt haben? So what, die Finanzierung steht, die Verträge sind bindend.


    Wer jetzt aber eine Immobilie kaufen will, die preislich am oberen Rand der ortsüblichen Skala liegt, und niemand in Sicht ist der drin wohnen soll und somit die Kredite bezahlt, dann würde ich mir schon Gedanken machen. Vertrag schon unterschrieben? Dann ist zumindest der Bauträger in der Bringschuld und u.U. schadenersatzpflichtig, wenn er nicht zum vereinbarten Termin liefert.

  • Unser Baureferent regt zu einer Diskussion an über die "7 Bausünden" in Nürnberg.


    https://www.nordbayern.de/regi…ur-sundenfalle-1.10096747


    Auf seiner Liste stehen u.a.

    - der Kopfbau am Künstlerhaus (auch für mich ein stetes Ärgernis an der Eingangspforte zur Altstadt!)

    - Das Scharrer-Gymnasium. Ohne Worte.

    - Die WiSo in Sebald an der Maxtormauer. Auch ein gestalterischer Fehlgriff, der nun weitere nach sich zieht und schritt für Schritt das Altstadtareal dort zerstört.

    - Dresdner Bank am Obstmarkt

    - OPD am Rathenauplatz


    Mittlerweile bin ich selbst aber so milde, dass ich mir denke 'sollen die Bauten halt ihre gesamte Nutzungsdauer leben dürfen', wegen mir muss nicht alles gleich weg gerissen werden. Aber wenn schon teuer saniert werden soll, dann kann man ruhig auch immer Stadtreparatur mitdenken.