Allgemeine Fragen und Unkonkretes zum Baugeschehen

  • Finde ich gut, die Tiefgarage ist auch richtig in der Blumenstraße angeordnet. Die Freifläche davor finde ich auch passend für den Ort.


    Bei der einfachen Kubatur des Gebäudes ist aber die Fassadentextur entscheidend. Die war ja bei deinem ersten Modell vom letzten April sehr detailliert. Ich freue mich wenn dieses Modell von dir entsprechend verfeinert wird. Bitte kennzeichne deine Entwürfe doch mit einem Copyright "(c) eigener Entwurf", damit auch keine Verwechslungen oder Verwirrungen bei Lesern entstehen.

  • Freut mich das es dir gefällt.


    Ich habe jetzt auf dem Entwurf signiert, damit keine Unklarheiten entstehen.


    Es handelt sich nur um einen Privatentwurf, also nichts offizielles.


    Es macht aber wirklich Spaß, kann ich jedem nur empfehlen. Auch wenn es nur mit Papier und Stift ist. :daumen:

  • Landesamt für IT-Sicherheit

    Nürnberg bekommt eine Behörde für die IT-Sicherheit der staatlichen IT-Netze und Beratungsleistungen für Wirtschaft und Bürger, ein "Landesamt für die Sicherheit in der Informationstechnologie (LSI), [....]
    Anschließend soll das Amt in eine Liegenschaft umziehen, die möglichst in der räumlichen Nähe zu einem der bestehenden Rechenzentren liegt.


    Jetzt wurde Näheres veröffentlicht, als Dienstgebäude wird das alte Postscheckamt am Kesslerplatz ins Auge gefasst:



    http://www.marktspiegel.de/nue…omputer-daten-d25497.html

  • Gestaltungshandbuch für Nürnberg

    Dieser Tage hat die Stadt ein "Gestaltungshandbuch" vorgestellt, die den Wildwuchs an Gestaltungselementen im Stadtgebiet ordnen soll. Im Fokus stehen dabei

    • Oberflächenbelege von Wegen und Straßen
    • Möblierung wie Bänke, Papierkörbe, Aufsteller und Ausleger
    • Laternen und Gullideckel


    Längt überfällig war nicht nur die Erkenntnis eines Regelungsbedarfs, sondern auch seine Bearbeitung. Gerade der erste Punkt mit den Oberflächen und der Pflasterung fällt schon jedem Nürnbergbesucher sofort negativ auf, bzw. fällt es mir sofort auf, dass Nürnbegr hier in besodnerer Weise Nachholbedarf hat und weit hinter andern vergleichbaren Städten zurückliegt (z.B. Leipzig). Wie hier in der Luitpoldstraße schaut es an so vielen Stellen aus, nicht nur Fahrbahnen und Kopfsteinpflasterstraßen sind ein unschöner Flickenteppich, getrade die Fußgänerzonen schauen schlimm aus, als hätte man hier Kriegsschäden notdürftig ausgebessert:



    Bemerkenswert finde ich daran, dass an den meisten dieser "Schandflecke" die Stadt selbst Schuld ist, ihr Tochterunternehmen SÖR flickt regulär Fuß- und Radwege oder eben Straßen in B-Lage ratzfatz wieder zu, ohne wenigstens den Vorzustand wieder herzustellen.


    Das Landschaftsarchitekturbüro "snow" hat die Broschüre entwickelt und die Arbeit daran bereits 2014 bekannt gemacht:


    http://www.snow-la.de/konzepte/index.php?id=36


    Insgesamt haben Städtische Dienststellen wie auch Sör daran 10 jahre lang gearbeitet. Lt. Presse wird noch über die Verbindlichkeit des Leitfadens diskutiert, und man hoffe dass diese Leitlinie die kommenden 30 Jahre Gültigkeit haben wird.


    http://www.nordbayern.de/regio…uch-soll-helfen-1.6377332


    Obs hilft?

  • Schultheiss Projektentwicklung in der Kritik

    Uiuiui da hat es ein übereifriger Bauunternehmer wohl etwas zu weit getrieben.


    Besitzt der Name "Schultheiss" ohnehin schon nicht den besten Klang hinsichtlich Stadtgestaltung unter den Architekturinteressierten, hat man sich nun wegen unangebrachtem Geschäftsgebaren einen Rüffel vom Oberbürgermeister eingehandelt. Und es prompt mit der nicht allerbesten Publicity in die Presse gebracht:


    http://www.nordbayern.de/regio…ffelt-bautrager-1.6518357


    Dass die Besucher und Kunden im Schultheiss-eigenen "Bauzentrum" in der Kilianstraße durch die Mangel genommen werden, so wie es Ikea mit ihrem Verkaufskonzept vormacht, vermute ich schon lange. Die netten kleinen Grillfeste im Eingangsbereich und die regelmäßigen Reklamen zu den Produkten aus dem Bauzentrum in der Wochenendausgabe der NZ weisen ja drauf hin. Nun stehts schwarz auf weiß in der Zeitung! Bravo, und so ein Unternehmenskonzept gestaltet die meisten Bauflächen in unserer Stadt!

  • Dieser Tage hat die Stadt ein "Gestaltungshandbuch" vorgestellt, die den Wildwuchs an Gestaltungselementen im Stadtgebiet ordnen soll.
    (...)
    Obs hilft?


    Irgendwie nicht :nono: - laut besagtem Gestaltungshandbuch müsste man als Gehweg- und Straßenbelag jüngst generalsanierter "Gassen und Straßen in der historischen Altstadt" wie z.B. der Oberen Karlsbrücke ein "historisierendes Großsteinpflaster Granit, Reihenverband" erwarten. Die Zeit von Juli bis Dezember war offenbar zu knapp, daher liegen als Gehweg nun Betonplatten in Kreuzfuge, wie es ausschließlich noch für Gewerbegebiete vorgesehen sein sollte.

  • Naja dann ist es ja immerhin keine Verschlechterung. Ich war noch nicht dort um mir das anzusehen. Aber irgendwie ist es ja auch zu erwarten dass so eine Broschüre nicht direkt eine Wirkung zeigt. Vermutlich kennt sie auch kaum jemand.

  • Aha, danke für die Bilder! Die aus dem Boden schauenden Folien sehen aber irgendwie nicht so gewollt aus. Und da ist doch immernoch Teer als Gehwegbelag vor dem Haus Kaiserstraße 36 zu sehen, oder täuscht das Foto hier?
    An sonsten kann ich aber nachvollziehen dass man die Betonplatten als Gehwegoberfläche verlegt hat, damit das ganze Schlüssig an nicht vom Umbau betroffene Straßenabschnitte anschließen kann. Da liegen dann wohl auch die natürlichen Grenzen der "Nürnberger Linie".

  • ja tatsächlich ist das Asphalt auf dem Stück Gehweg - wie immer wenn geteert wird, statt die Platten von vorher verwendet werden, hab ich das Gefühl, die wurden geklaut oder an anderer Stelle dringender gebraucht. Wie kann es sonst sein, dass hinterher Steine fehlen? Überall in der Stadt gibt es diese Teerflecken. Auch beim Kopfsteinpflaster... Wo sind die Steine hin?

  • Nürnberger Fensterkrankheit

    Bei meinen täglichen Strecken durch das Stadtgebiet nehme ich immer wieder andere Wege. Manchmal geht es dann an Ecken entlang wo ich schon lange nicht mehr war. Dabei fällt mir zunehmen auf, dass sich wohl so langsam ein Umdenken durchsetzt und erkannt wird, dass die Einscheibenfenster den Nürnberger Altbauten nicht gut zu Gesicht stehen. Und so kann ich immer wieder an den Fassaden neu eingesetzte Fenster sehen, passend mit Sprossenteilung udn Oberlicht. Die meist sparsam dekorierten Fassaden profitieren davon ungeheuer, wie hier z.B. in der Roritzerstraße in St. Johannis:



    und hier am Kobergerplatz, wo das linke Haus bis vor kurzem dieselben Fenster hatte wie das rechte:



    in der Schweppermannstraße ist bislang nur das 1. OG passend befenstert:



    am Kaulbachplatz das 3. und 4. OG:



    Und ums Eck in der Uhlandstraße haben sich 1. und 4. OG zusammengetan und gemeinsam umgerüstet:



    So lassen sich zugleich die oft zerklüfteten Eigentumsverhältnisse in den Wohnanlagen gut ablesen: Wenn jede Wohnung jemand anderem gehört und jeder auch selbst entscheiden kann, wann er durch welchen Handwerksbetrieb entsprechende Fenster einbauen lässt, hat man oft auf den verschiedenen Etagen unterschiedliche Sachstände. Aber die Entwicklung scheint doch eindeutig in Richtung Sprossenfenster zu gehen, zumindest in den gehobeneren Nordstadtvierteln, in denen auch einige Straßenzüge unter Ensembleschutz stehen. Erfreulich und wohltuend! Von dort soll es dann auch in andere Viertel ausstrahlen, wo vergleichbare Substanz vorhanden ist!

  • Die Evenord versucht eine ganze Menge, um ihren Standort attraktiver zu machen. Gefällt mir gut. Wäre sehr für das hohe Haus. Würde die Stelle sehr aufwerten. Zu befürchten ist, dass die Stadt(-verwaltung) das ablehnt mit Hinweis auf B-Plan, Sichtachse von der Burg zur Müllverbrennung, Verschattung der Straßen im Umfeld, usw. usf.

  • evenord

    Hatte neulich eine ganzseitige Anzeige dazu in der NN gesehen. Dort war die niedrige Variante abgebildet. Daher wird es wohl daraus hinauslaufen.

  • Man kann nur hoffen, dass sich bei der nächsten Lokalwahl etwas ändern wird. Die aktuelle Stadtspitze ist grauenhaft und nicht zukunftsfördernd.

  • Maly hat den Weg ja freigemacht. Er hat(te) in Nürnberg einen ikonenhaften Status, an dem niemand vorbei kommt. Durch seinen Rückzug, über den ich mich sehr gefreut habe, und für den ich ihn auch gewissermaßen bewundere, hat er den Weg freigemacht für neues. Jetzt kann es einen echten politischen Wettbewerb in Hinblick auf die Kommunalwahl geben. Der hat nur noch nicht begonnen.


    Frankenschnellweg, Volksbad, Konzerthaus, Zeppelinfeld, Pellerhaus, Fernsehturm, Brunecker Straße - Themen gibt es genug zu denen man sich positionieren kann. Und ich denke da sollten die politischen Wettbewerber auch mal verschiedene Meinungen einnehmen. Ich persönlich finde auch, dass in Nürnberg zu niedrig gebaut wird. V.a. dort am FSW gibt es ja keinen wirklichen Grund niedrig zu bleiben. Da könnte man auch mal eine Position entwickeln.