Sonstige Projekte/ kleinere Meldungen

  • An der stelle ein so massives bürogebäude + hochhaus zu vermarkten? Kann mir das irgendwie nicht vorstellen.


    Das ist übrigens schon Bilderstöckchen, nicht mehr Longerich. Aber grundsätzlich für mich auch wenig vorstellbar.


    Das Grundstück grenzt im Norden an reinste Gewerbegebiets-Peripherie und liegt inmitten vorstädtischer Kleinteiligkeit wie aus dem Bilderbuch. Allerdings sind dort (auf Höhe der S-Bahn "Geldernstr./Parkgürtel") extrem breite Streifen von Brachland ehemaliger DB-Gleisbetten. Die schreien förmlich nach Entwicklung. Und ich freue mich über jedes geschmackvolle Hochaus in Köln, aber so weit außerhalb könnte das dann eher exotisch wirken.

  • Entkachelisierung im Kunibertsviertel, Domstraße 97 am Ebertplatz. Die andere Gebäudeseite zeigt zur Nord-Süd-Fahrt (sieht genauso aus). Der Umbau betraf, glaube ich, nur die Fassade und dauerte 1-2 Monate.


    Leider habe ich kein Foto vom vor-Zustand gefunden, dieser war aber um einiges schrecklicher. Es hatte eine typische Kachelfassade und billige Fenster.


  • betterboy: Vielen Dank für die Info! Wow, das sieht ja sehr vielversprechend aus. Ich freue mich auf die Umsetzung. Vor allem gefällt es mir, dass sich das Gebäude nun zu allen Seiten hin öffnet und der Platz vor dem Gebäude neu geordnet wird. So entsteht ein städtischer Platz, im Moment ist der Platz ja rein dem Autoverkehr vorbehalten. :daumen::daumen::daumen:

  • ^^ Hervorragend!! Dieses Gebäude empfinde ich als eines der abweisendsten Bauwerke überhaupt in einem durch den Wiederaufbau ohnehin schon komplett verhunzten Areal (Hier der Istzustand). Da ist jede Veränderung ein absoluter Segen. Wie Rainer schon schreibt wird auch das Umfeld eine Verbesserung erfahren. Mal weitere Infos abwarten.

  • neue Fassade WDR-Filmhaus

    Ich weiß gar nicht ob es einen WDR-Thread gibt oder ob das Thema eines eigenen Threads würdig ist, daher poste ich es erst mal hier:


    Heute veröffentlicht der KStA den Siegerentwurf für die neue Fassade im Rahmen der Sanierung des WDR Filmhauses an der Nord-Süd-Fahrt.


    http://www.ksta.de/innenstadt/…te,15187556,32451824.html


    Gewonnen hat das Baseler Büro Buchner Bründler Architekten. Der Entwurf wirkt auf den ersten Blick ganz solide, obwohl ich etwas traurig bin, dass wieder ein Stück typischer NRW-70er-Jahre-Architekutr (die NRW-Hochschulen lassen grüßen) verschwindet. Immer hin wird nicht gestaffelt!!! ;)

  • Dazu die Pressemitteilung des WDR mit Hinweis auf eine Ausstellung im Januar 2016:


    [INDENT]Zuschlag für Architekturbüro aus Basel


    Der Zuschlag für die Sanierung des WDR Filmhauses in Köln geht an das Büro Buchner Bründler Architekten aus Basel. Der Entwurf der Schweizer war einer von insgesamt dreien, die die unabhängige Jury im Architektenwettbewerb überzeugen konnten. Im anschließenden Vergabeverfahren konnte sich das Baseler Büro gegenüber der Henn GmbH (München) und Holodeck architecs ZTGmbH (Wien) durchsetzen.


    Insgesamt waren zwanzig Architekturbüros eingeladen worden, an dem Wettbewerb teilzunehmen. Alle Bürogemeinschaften beteiligten sich und reichten die geforderten Wettbewerbsunterlagen bestehend aus unterschiedlichen Plänen und einem Modell ein. Die Entwürfe wurden anonym abgegeben und auch anonym bewertet.


    Das Preisgericht setzte sich zusammen aus Vertretern des WDR – darunter Intendant Tom Buhrow, Fernsehdirektor Jörg Schönenborn, Britta Frielingsdorf, Leiterin der Hauptabteilung Zentrale Aufgaben Hörfunk sowie Produktions- und Technikdirektor Wolfgang Wagner. Außerdem gehörten dem Preisgericht stellvertretend für alle Fraktionen des Stadtrats Köln Birgit Gordes (CDU), der Baudezernent der Stadt Köln, Franz-Josef Höing sowie die Kölner Architekten Walter von Lom und Jürgen Minkus an. Den Vorsitz hatte Heiner Farwick, Präsident des Bundes Deutscher Architekten.


    Das 1974 gebaute Filmhaus wird in den kommenden Jahren grundsaniert und zu einem modernen Medienhaus umgebaut. Die Sanierung ist dringend notwendig: Das 40 Jahre alte Gebäude entspricht in vielen technischen Bereichen nicht mehr den Anforderungen. Auch können veränderte gesetzliche Vorgaben und Auflagen in einigen Jahren nicht mehr erfüllt werden. Die Baumaßnahmen sollen Ende 2017 beginnen und 2020 abgeschlossen sein.


    Die Entwürfe der zwanzig Architekturbüros sind ab dem 18. Januar 2016 im Foyer des WDR-Vierscheibenhauses öffentlich zu besichtigen (Appellhofplatz 1, 18.-29.01.2016, montags bis freitags von 17.00 bis 20.00 Uhr).[/INDENT]





    Bilder: WDR / Buchner Bründler Architekten

  • Gefällt mir ganz gut.
    Auch wenn Visualisierungen bekanntlicherweise geduldig sind, lässt diese auf eine helle Fassadengestaltung und auf eine definitive Verbesserung gegenüber dem Jetzt-Zustand hoffen.

  • ^ Dazu immer ganz nett der Vergleich mit der aktuellen Situation:


    Ansicht Komödienstraße
    Ansicht Appellhofplatz


    Aus meiner Sicht leider wieder nur eine Sanierung mit einem Ergebnis der Kategorie "zumindest besser als der Status Quo", mehr aber auch nicht. Auch wenn die Fassade jetzt in Glas ausgeführt wird, bleibt das Ganze doch nur ein grosser langweiliger Kasten. Da werden auch die versetzt gesetzten Glaselemente kaum die Monotonie auflockern.


    Schade allerdings, dass das Monstrum der Überbauung der Tunisstraße bei der Sanierung nicht mit angegangen wird. Wenn dieses Gebäude noch ein paar Jahre im aktuellen Zustand verbleibt, wird es vermutlich bald unter Denkmalschutz gestellt und diese Ecke auf Dauer entstellen.

  • Rettungshubschrauberstation Kalkberg

    Der Kölner Express berichtet in seiner Onlineausgabe (ich habe direkt mal Seite 3 verlinkt wo alles zusammengefasst ist), dass die zentrale Rettungshubschrauberstation auf dem Kalkberg laut Aussage "aus dem Rathaus" nicht mehr zu retten sein.
    Man hat wohl auch geprüft das Absacken zu verhindern, dies lohne sich wohl nicht, bzw. geht nicht.
    Es soll wohl nun entweder komplett neu oder in Leverkusen gebaut werden.

  • Direkt neben dem Nippeser Clouth Gelände wird momentan ein Hochhaus energetisch saniert. Ich konnte auf die Schnelle kein Foto vom Vor-Zustand finden. Das Haus war vorher ein normales 70er Jahre Hochhaus: Platten, grau, keine Balkone, billige Fenster. Hier auf Google StreetView.



    Bitte die Bildquelle angeben - siehe unsere Richtlinien für das Einbinden von Bildern Vielen Dank. rec

  • Ein halbes Jahr später als geplant: Beginn des Abrisses des Bestandsgebäudes aus den 60ern steht kurz bevor. Die Geschäfte unten haben dicht gemacht und am Gebäude hängt ein Banner mit "Mir stelle de Bud op d'r Kopp" inklusive Foto vom Neubau.




    Schön, dass es endlich losgeht. Das geplante Gebäude finde ich super. Richtig großstädtisch und edel, steht dem Bereich Schildergasse und den dran anschließenden Straßen gut zu Gesicht.


    Ich hoffe - aber davon ist auszugehen - dass sich adäquate Geschäfte einmieten werden. Vielleicht kommt ja Pohland zurück, das würde gut passen.

  • Mülheim

    gute nachrichten aus mülheim-süd - für das entwicklungsgebiet rund um das gebäude 9 und die deutz-mülheimer strasse gibt es einen gewinner - und das schöne, ja angesichts der üblichen standardentwürfe gar SENSATIONELLE ist : es wird wirklich angestrebt, ein stück stadt zu bauen. warum? weil endlich mal (zumindest zu einem großen teil) blockrand-bebauung geplant wird! und nicht diese fürchterlichen quartiere, die null urbanität aufkommen lassen (clouth lässt grüssen). warum hat denn die neustadt in köln heute ein so urbanes leben? - weil sie aus blockrand-bebauung besteht! ich meine: das war mal ein gigantisches neubaugebiet - stellt euch vor, die hätten damals so gebaut wie heute...


    http://www.ksta.de/muelheim/ne…te,15187568,33749582.html

  • Neubau Christuskirche - Herwarthstraße

    Der Neubau der Christuskirche ist weitestgehend fertiggestellt. Gemäß der Seite des Architekten handelt es sich um zwei skulptural gestaltete Gebäudeflügel, gemäß der Seite der evangelischen Gemeinde Köln sind die Fassaden klar gestaltet und durch die rhythmische Anordnung der unterschiedlich großen, quadratischen Fenster wird diesen zusätzlich etwas Leichtes und Spielerisches verliehen.


    Als ich mir das Objekt in Natura angesehen habe, konnte es aus meiner Sicht mit denen zum Innenhof gebogenen Gebäudekanten als einziger Besonderheit aufwarten. Ansonsten sind zwei monotone Klötze mit Fassaden entstanden, die mal wieder nur mit versetzten Fenstern in unterschiedlicher Größe als Gestaltungsmerkmal aufwarten können. Das ist aus meiner Sicht weder verspielt noch leicht, sondern einfach nur öde und einfallslos. Durch diese Reduzierung des Gestaltungswillen auf ein Minimum wirken gerade die Fassadenflächen zur Herwarthstraße mit ihren weißen Kunststofffenstern in Baumarktoptik und den ansonsten nur schlicht verputzten und weiß gestrichenen Wänden nur billig.
    Für mich absolut nicht nachvollziehbar ist zusätzlich die Tatsache, dass das eigentliche Potential des Grundstücks mit der Nähe zum Stadtgarten nicht genutzt wird. Statt die Kopfenden der Gebäude zur Spichernstraße bzw. zum Stadtgarten durch Fenster zu öffnen und den zukünftigen Mietern den Ausblick ins Grüne mitten in der Stadt zu ermöglichen, wurden diese Flächen vollständig fensterlos gestaltet. Diese unansehnlichen fensterlosen Wandflächen sind aber vermutlich der skulpturalen Gestaltung des Gebäudes geschuldet und stellen aus Sicht des Architekten wahrscheinlich eines der besonderen Qualitäten des Gebäudes dar. Aus meiner Sicht betonen sie lediglich die Einfallslosigkeit des Gebäudes und stellen heraus, dass es offensichtlich Ziel war, es als Fremdkörper zu dem Kirchturm und der übrigen vorhandenen Bebauung erscheinen zu lassen. Zumindest wird die große weiße Fläche jeden Graffitisprayer begeistern. Die Mieter hingegen werden sich statt an einem besonderen Ausblick an dem Blick auf die gegenüberliegende Straßenseite oder auf die rhythmische Anordnung der unterschiedlich großen, quadratischen Fenster der gegenüberliegenden Innenhoffassade erfreuen dürfen. Vergessen wurden bei dem Bau auch nicht so unsinnigen Details wie Loggien auf der Ebene des Bürgersteigs, die es dem Mieter ermöglichen, sich wie die Ware in einem Schaufenster zu fühlen.


    Ich bin schon gespannt auf die Lobhudeleien der „Experten“ nach der endgültigen Fertigstellung des Gebäudes, in denen man dann lesen darf, wie licht und leicht und besonders das Ganze ist. Bis dahin das folgende Bildmaterial, um sich einen eigenen Eindruck zu verschaffen.







    Eigene Bilder