Sonstige Projekte/ kleinere Meldungen

  • Bin ähnlich begeistert, dass Haus Aachener/Brabanter hatte ich mir schon lang erhofft.


    Wünschenswert wäre wenn in einer zweiten Umbauphase am 3 Königen in der Marzellenstr. auch das Erdgeschoss / Eingangsbereich angepasst werden würde.

  • Im Erdgeschoss des Hauses an der Ecke Aachener Straße/Brabanter Straße wurde die originale Bausubstanz freigelegt.
    Ich weiß jedoch nicht, ob die letztendlich so zu sehen sein wird oder auch überdämmt werden wird. Hoffentlich ersteres. In jedem Fall eine erfreuliche Verbesserung.

  • Das marode Georg-Büchner-Gymnasium, eine kompakte Lernmaschine aus den frühen 70er Jahren, wird zum größten Teil abgerissen und neugebaut.
    Nur der naturwissenschaftliche Trakt und die alten Sporthallen bleiben erhalten, werden aber komplett saniert und architektonisch an die zwei Neubauten angepasst.
    Zukünftig gruppieren sich vier Gebäude um einen zentralen Platz.
    Vorbereitene Arbeiten haben bereits begonnen.


    Hier gibt es Visualisierungen:


    https://www.sic-gmbh.de/de/pro…-die-stadt-koeln-177.html

  • Zur Weidengasse kann man nur :daumen: sagen.


    Ja und nein. Natürlich gestalterisch ein wertvoller Beitrag. Es kann aber m.E. Nicht sein, dass in dieser Lage noch saniert wird ohne aufzustocken. Ein Zweigeschosser ist an dieser Stelle vor dem Hintergrund der erst berichteten Zahlen zum Wohnungsbau in Köln unfassbar.

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    Also ich weiß nicht, bin eher kein Freund davon - mit offensichtlich sehr bescheidenen Mitteln - das Flair der Kaiserzeit wieder aufleben zu lassen.
    Ich finde auch, man hätte eher eine schlichte Aufstockung vornehmen sollen, anstatt das Geld in Nostalgie zu stecken.
    Wenn man z.B. die "Rekonstruktion" des Hotels "Drei Könige" in der Marzellenstraße mit einem alten Foto vergleicht, merkt man schnell, dass das Orginalgebäude in einer ganz anderen Liga gespielt hat.


    https://img.oldthing.net/7580/…r-mit-Wein-Restaurant.jpg


    Vielleicht wäre es besser gewesen, das Geld in eine wertige moderne Klinker-Fassade zu stecken, anstatt einem Vorbild nachzueifern, das man sowieso nicht erreichen kann.:confused:

  • ^Manchmal frage ich mich, mit welchem Anspruch hier die Bemühungen einzelner Hausbesitzer, die zumindest in einem wirtschaftlich sinnvollen Rahmen die Gestaltung ihrer Hàuser überarbeiten, abgekanzelt werden.


    Alle drei recht erfreulichen Ergebnisse hätten mit wesentlich weniger Aufwand -- lohnt sich ja ohnehin nicht, ist ja nicht der "Originalzustand" -- quadratisch praktisch in Styropor mit weißem Rauputz ausgeführt werden können.


    Lasst die Leute ihren Spaß an der Gestaltung haben. Lobt sie dafür, denn sie haben es verdient. Und jedes dekorierte Gebäude hebt die Schwelle für den Nächsten, der eben wieder nur 'ne Schachtel hinstellen will, so lange bis das keiner mehr macht.

  • Die Optik ist das Eine, hier kann man sicherlich das Bemühen einzelner Eigentümer anerkennen , die Schaffung von zusätzlichem Wohnraum das Andere.


    Aufgrund der Historie Kölns sind ja gerade die Innenstadtbereiche innerhalb der Ringe oft “kleinstädtischer“ bebaut als die Viertel drumherum. Wer zum Beispiel südlich des Neumarkts zu Fuß Richtung Griechenmarkt, Ubahn Poststraße usw unterwegs ist, hat angesichts der in der Regel maximal vierstöckigen Bebauung eher das Gefühl, im Außenbereich einer 50.000 Einwohner-Stadt zu stehen als nahe dem Zentrum einer Millionenstadt.
    Dass man die bestehenden Blöcke oft nicht ganz so leicht aufstocken kann, kann ich ja noch verstehen. Zu den in diesen Vierteln üblichen Wohnblöcken kommen aber einige krasse “Baulücken“, Gebäude wo man, etwas überspitzt gesagt, meinen könnte die Weltkriegsbombe hätte erst vor ein paar Wochen getroffen, ohne ausgebautes Dach usw. Das gezeigte Objekt in der Weidengasse ist ein gutes Beispiel, oder die in der genannten Ecke berühmte “Puzsta-Hütte“. Da hätten einfach noch zwei Etagen drauf “gemusst“. Die Stadt ist doch angeblich bemüht, Potentiale zu identifizieren, was auch immer das heißen mag. Ich als Laie wüsste gerne ob es bei solchen Gebäuden oft Probleme mit Statik etc gibt, oder ob es da den Eigentümern einfach an Motivation/Information oder finanziellen Mitteln fehlt, um aus solchen Bauten wieder “großstädtischere“ Objekte zu machen. Warum tut sich so wenig?

  • Drei interessante Filmbeiträge über aktuelle Bauprojekte in Köln.


    1. Das ehemalige Belgische Haus wird zum Ausweichquartier für das Römisch Germanische Museum.


    https://www.facebook.com/wdrlo…wird-rgm/231816244193448/


    2. Der Umbau des Clarissenklosters in Köln-Kalk zu einem integrativen Wohnprojekt (für den Filmbeitrag etwas runterscrollen).


    https://www.kfw.de/stories/ges…erster-preis-neubau-2018/


    3. Umbau des WDR-Filmhauses


    https://www.facebook.com/wdrlo…ilmhaus/1867143459986147/

  • Brabanter / Aachener Str.

    Ich bin vor allem vom Resultat in der Erdgeschoss / Restaurant"ebene" begeistert, wenn man sich diese Details anschaut, eine schöne Entkernung einer dunklen 60/70er Gastronomie


    Vorher: Restaurant


    Bilder vom Donnerstag (27/09)




  • Im Gewerbe- und Landschaftspark Triotop in Vogelsang entsteht bis Sommer 2019 eine neue Gesamtschule.
    Der Bau trägt den für eine Schule ungewöhnlichen Namen "Snake".
    Das liegt an seiner geschlängelten Form und seiner Klinkerfassade, die an eine Schlangenhaut erinnern soll.



    Bild:tieko


    Visualisierung
    https://www.triotop-koeln.de/snake.html


    Eigentlich sah der Entwurf ein Bürogebäude vor, aber da die Stadt dringend neue Schulen braucht und das Gebäude sehr flexibel ist, hat man es kurzerhand in eine
    solche umgeplant.
    Allerdings nur für 5 Jahre, bis dahin soll in der Nähe eine maßgeschneiderte neue Schule entstehen und "Snake" wird dann tatsächlich ein Bürogebäude.

  • Jecke Architektur

    Nach der Ehrengarde (Hahnentorburg) und den Roten Funken (Ulrepforte)
    bauen nun auch die Blauen Funken ihr im Sachsenturm befindliches Quartier aus.
    Nach einem Gutachterverfahren wurde dem Berliner Architekturbüro Anderhalten
    der Auftrag zur Planung erteilt.
    Der Anbau wirkt wie eine kurze Erweiterung der mittelalterlichen Stadtmauer nach Süden.


    https://www.koelschefasteloven…die-jury-hat-entschieden/


    (Für die Visus etwas nach unten scrollen)

  • Auf der Schildergasse/Hohe Straße sind in den letzten Wochen drei Geschäftsgebäude neu oder wiedereröffnet worden.


    1. Das Schuhhaus Kämpgen wurde komplett neugestaltet.



    2.Neubau nah der Antoniterkirche. Angemietet von Calvin Klein.



    3. Neubau auf der Hohe Straße. Angemietet von Uniqlo.



    Bilder:tieko

  • Gefallen mir alle drei wirklich gut. Bei Kämpgen ist das auf jeden Fall viel, viel besser als vorher, der Neubau an der Hohen Straße (Uniqlo) wäre in hellerem Steinn noch schicker, aber das ist Jammern auf hohem Niveau. Danke für die Bilder!

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    Das ist allerdings merkwürdig. Angeblich soll es ein Denkmalschutzgesetz geben, das den Verursacher zur orginaltreuen Rekonstruktion verplichtet. Ksta hat selbst darüber berichtet.
    Die Frage ist auch, ob man WVM einfach so weiterbauen lassen kann?
    Man stelle sich vor, das Haus hätte nicht dem Investor gehört und wäre noch bewohnt gewesen - Lebensgefährlich!
    Direkt neben dem Abbruchhaus steht ein weiterer Gründerzeitler - und ich glaube, der ist noch bewohnt.
    Was ist, wenn damit das gleiche passiert?
    Einen ähnlichen Fall hat es schließlich an der Venloer Straße schon mal gegeben:


    https://www.express.de/alle-ha…er-von-ehrenfeld-22020378


    Gab es eigentlich im Fall der Hansemannstraße Ermittlungen?