Mainufer und Mainbrücken

  • Neugestaltung des Köln-Düsseldorfer Pavillons


    • Das Café wird "Liman' da" heißen. Der Name bedeutet, übersetzt aus dem Türkischen, so viel wie "Am Hafen"


    • Es handelt sich um eine Mischung aus Café, Bistro und Bar


    • Hinter "Liman' da" stecken die Betreiber des Main-Kai-Café


    • Das markante Häuschen mit dem weißem Dach soll innen modern und gemütlich gestaltet werden. Dezente Beleuchtung, schokofarbene Stühle, schwarze Ledersitzbänke und melierte italienische Fliesen, kombiniert mit frischen Farben


    • Innen wird es 26 Plätze geben. Auf der Terrasse fast doppelt so viele


    • "Liman' da" wird jeden Tag durchgehend von 9 bis 22 Uhr geöffnet haben. Frühstücken darf man zwischen 9.30 und 13.30 Uhr


    • Eröffnung in der ersten Märzwoche


    FNP: http://www.fnp.de/fnp/region/lokales/rmn01.c.7154149.de.htm

  • Gestaltungswettbewerb Hafenpark entschieden

    Der Gestaltungswettbewerb für den Hafenpark, Golden Age hat in #113 darüber berichtet, ist entschieden. Dem Wettbewerb ging eine Online-Bürgerbefragung des Grünflächenamts voraus, zu den Ergebnissen steht =5874540"]hier etwas.


    Gewonnen hat den Wettbewerb das Büro Sinai aus Berlin. Dazu ein Bericht in der Frankfurter Rundschau.


    Auf der Website des Wettbewerbs sind alle Entwürfe der Preisträger zu sehen. Darüber hinaus gibt es eine Beschreibung des Siegerentwurfs auf der Website des Büros Sinai. Und vom 29. Januar bis zum 5. Februar 2010 kann man sich die Planungen auch im dritten Obergeschoss des Kontorhauses, Lindleystraße 12, anschauen (Quelle).


    Baubeginn soll im Frühjahr 2011 sein. Weil der südliche Teil des Areals zunächst für die Baustelleneinrichtung für den Bau der Mainbrücke Ost benötigt wird, sind zwei Bauabschnitte vorgesehen. Der nördliche Teil soll bis 2012 fertig sein, danach ist die Fortsetzung der Bauarbeiten im Süden geplant.


    Visualisierungen des erstplatzierten Entwurfs:




    Bilder: sinai Faust. Schroll. Schwarz.

  • Ich hatte an der Umfrage zum Hafenpark damals teilgenommen. Obwohl ich das Ergebnis gut finde, fand ich die Umfrage wenig hilfreich und kann nicht verstehen weshalb man sich jetzt für die große Beteiligung der Bürger an der Planung lobt. An dem Ergebnis überrascht mich ehrlich gesagt nichts, denn es stand doch quasi schon vorher fest und war aus der Form der Fragen mehr oder weniger eindeutig herauszulesen. Die Umfrage diente dem Zweck die Meinung des Umweltdezernats/Grünflächenamts zu bestätigen, viele Fragen waren Suggestivfragen. Es gab nicht die Möglichkeit Fragen zu überspringen, so war man z.B. gezwungen sich auf eine Sportart festzulegen. D.h. es stand schon vorher fest, dass der Park für Sportaktivitäten genutzt werden soll. Der Bürger hat wahrscheinlich lediglich dazu beigetragen in welchem Verhältnis zueinander die Flächen für einzelne Sportarten bemessen werden. Eine Möglichkeit zur freien Meinungsäußerung gab es auch nicht, da es nur vorher festgelegte Antworten gab – keine Textfelder zur Eingabe eigener Anregungen. Das sollte bei zukünftigen Bürgerumfragen unbedingt ergänzt werden, auch wenn es etwas mehr Arbeit bei der Auswertung bedeutet, so könnte man sich doch sicherlich noch die ein oder andere gute Anregung einholen, auf die man selbst gar nicht gekommen wäre.


    Ansonsten bin ich gespannt auf die Pläne, die ab morgen gezeigt werden...

  • Auf den ersten Blick erscheint mir der Sinai-Faust-Schroll-Schwarz-Entwurf auch am sinnvollsten. Richtung Mainufer (Nord-Süd) sind genug Wege vorhanden, die Trassen der alten Hafenkräne werden wieder aufgenommen. Auch die nette, geradlinige "Promenade" in Ost-West-Richtung gefällt mir. Aufgrund der Ausrichtung dieser "Promenade" wird man aus Osten kommend einen einen tollen Blick auf die künftige EZB haben.


    Beim 2. Preis (Planorama Landschaftsarchitektur) fehlen mir die oben genannten Wege von Norden herab in Richtung Mainufer. Wozu eine großflächige Wiese? Auch erweckt der Entwurf den Eindruck, als wolle man die Sportanlagen hinter Bäumen und Büschen "verstecken". Die Ost-West-Verbindung verläuft unvorteilhaft.


    Der 3. Preis (greenbox Landschaftsarchitekten) ist kreativ. Spontan sagen mir die durchnummerierten, gestapelten Container zu, welche doch unweigerlich an die ehemalige Hafennutzung erinnern. Von Ost nach West oder umgekehrt wird man laut Entwurf jedoch nicht durch den Park flanieren können - schade.


    Gut, dass alle drei Entwürfe vorsehen, die Flächen vor den Arkaden unter der Auffahrt zur Honsellbrücke (welche möglicherweise als Cafés genutzt werden können) als Plätze anzulegen. Einen Bolzplatz, eine Multifunktionsanlage sowie zwei Basketball-Plätze sind auch schön und gut. Schade jedoch, dass der Volleyball-Platz nicht verwirklicht wird.

  • Ich finde den Siegerentwurf grauslich, der 2. Platz hingegen gefällt mir sehr gut. Es gibt viel zu viel Stein (Beton?) im Entwurf. Viele Steinbänder, die durch den Park gehen. Das ganze sieht so ähnlich aus wie der Park im Spreebogen in Berlin gegenüber des Lehrter-Bahnhofs, auch dort find ich es kahl, kalt, überdesignt. Wie kann so etwas gewinnen? Ich fürchte, da ist wieder eine falsch verstandene Auffassung von "Urbanität" oder "Metropole" dahinter.


    Für mich ist ein guter Park einer, in dem man für eine kurze Zeit vergessen kann, dass man in Wirklichkeit in der Stadt ist. Natur wird einem in einem solchen Park vorgespielt, so wie im Kino, man weiss, das es nicht wirklich stimmt, aber man möchte es gerne glauben.


    Der Entwurf dagegen sieht so aus wie: am liebsten wollte ich einen Megaplatz bauen, aber ich musste leider noch etwas Rasen dazwischen raus lassen.


    Auch hier in England, wo mir viele Architektur gar nicht gut gefällt, aber die Gärten und Parks traditionell wirklich gut waren, Capability Brown und so....nun, auch hier wird seit neuestem so ein betongestreifter "cooler" Mist verzapft, wie im neuen Thames Barrier Park oder wie der heisst in den Docklands.


    Bitte, bitte, in Frankfurt, verhindert es

  • Ich war heute nachmittag in der Ausstellung im Kontorhaus. Es sind alle Entwürfe zu sehen – auch die, die in der 1. und 2. Runde ausgeschieden sind. Die Entwürfe sind sehr unterschiedlich ausgefallen, doch eines haben alle gemeinsam: Mir ist kein Plan aufgefallen, bei dem der Platz vor der Honsellbrücke nicht für Gastronomie genutzt werden sollte. Im großen und ganzen ist die Auswahl der ausgeschiedenen Entwürfe gut getroffen, da war schon jede Menge Unsinn dabei. Viele Entwürfe sind völlig überladen, einer sieht z.B. einen riesigen Urwald mit Trimm-dich-Pfad vor. Ein anderer platziert die Sportplätze so nah an das Ufer und zwar ohne jegliche Sicherungsmaßnahmen, dass die Kinder dort ziemlich schnell lernen dürften das Tor oder den Basketball-Korb auf der Südseite der Spielfelder halbwegs sicher zu treffen. Ansonsten ist nämlich schwimmen angesagt! ;) Zwei oder drei Entwürfe verwandelten die Uferpromenade in eine lange Laufbahn. Ein Entwurf war gestalterisch so unprofessionell dahingeklatscht (mit uralten Google-Maps-Screenshot, wo man jedes einzelne Pixel sieht), das hätte ich als Laie mit einem halben Tag Arbeit sicher besser hinbekommen.


    Ein Besuch der Ausstellung lohnt sich trotz der Veröffentlichung im Internet! Dort kann man die Beschriftungen der Pläne wenigstens lesen, was bei dem Miniaturformat im Internet unmöglich ist! Außerdem werden noch einige weitere Pläne, Querschnitte, Visualisierungen und Erklärungen gezeigt (insgesamt drei große Plakate pro Entwurf).


    Meine Meinung hat sich ein wenig geändert, nachdem ich die drei bestplatzierten Pläne nochmal genauer betrachtet habe. Mir sagt nun eindeutig der 3. Platz am meisten zu. Hier ist das Gesamtkonzept klar erkennbar und die Idee mit den Containern find ich einfach toll. In die Container sind z.B. eine Rutsche oder eine Kletterwand integriert. Das Dach aller Container ist über eine seitliche Treppe begehbar und für unterschiedliche Zwecke gedacht, z.B. als Sonnendeck mit Liegestühlen, Aussichtsplattform oder als Zuschauertribüne. Das Lichtkonzept sieht vor die einzelnen Sportflächen abends in den Farben der Container zu beleuchten. Das hätte mit Sicherheit einzigartige Fotomotive gegeben!

  • Der Spreebogen-Park gegenüber des Lehrter-Bahnhofs ist in der Tat ziemlich kahl. Beim Sinai-Faust-Schroll-Schwarz-Entwurf (1. Preis) stören mich die Steinbänder weniger. Nett wäre es aber, wenn man diese in Anlehnung zum Main und zur GMH rötlich umsetzen würde. Vermutlich möchte man mit den Steinbändern die Sitzbänke einsparen (Goetheplatz lässt grüßen). Eine großflächige Wiese hat vor allem einen Nachteil: Leute laufen quer über den Rasen und picknicken oder verteilen ihren Müll irgendwo in der Mitte. Dann doch lieber etwas kleinteiliger, abwechslungsreicher, organisierter und kreativer gestaltet - als ne großfläche, einfache Wiese.


    Beim Thames Barrier Park (London) fehlen mir die Worte. Aber es geht hier ja nicht um die Landesgartenschau, sondern um den Hafenpark.


    Der 2. Preis hat für mich vor allem eins: Fast nur Wiese und eben ein paar Bäume. Solche Parks hat Frankfurt schon mit der Taunusanlage und dem Grüneburgpark. Das eigentliche Highlight, nämlich die Sportanlagen, versteckt der Entwurf schüchtern im Abseits.

  • Der erstplatzierte Hafenpark-Entwurf mag nicht alle ästhetischen Kriterien erfüllen, aber die Stadt hat sich völlig zurecht entschieden dieses Filetstück
    der Naherholung zu widmen. In Zeiten von starker Rendite-Orientierung ist es ein sehr positives Zeichen, dass noch neue Parks und größere Grünflächen auf teurem Grund und Boden angelegt werden. Hier zeigt sich der positive Einfluss der Grünen auf die Stadtpolitik, die ein gutes Korrektiv zu den Schwarzen bilden.


    Für viele Bevölkerungsgruppen kann dieser Park ein echter Zugewinn sein:
    1.) Jugendliche
    Es wird der Stadt ja oft vorgeworfen man unternehme nicht genug um die Jugend von den Fernsehern und finsteren Ecken weg zu locken. Während man an vielen Orten in der Stadt versucht jugendliche Skater fern zu halten (wie am Goetheplatz und bald an der Hauptwache), eröffnet man hier ein neues Quartier zum Austoben. Gut so! Im Vergleich zu Kino, Schwimmbad oder Eisbahn, ist der Eintritt hier auch noch umsonst.


    2.) Event-Publikum
    Ob Open-Air Theater, Konzerte, Feste und vielleicht eine mobile Bademöglichkeit: Die Mainufer-Lage mit einem solchen Blick auf die Skyline und den EZB Turm wird viele anlocken. Im Güntersburgpark, Grüneburgpark oder Holzhausenpark finden besonders im Sommer viele solcher Veranstaltungen statt. Da es keine direkten Anwohner in der Nachbarschaft gibt, dürften auch die üblichen Bedenken wegen Ruhestörung nicht greifen.


    3.) Die direkten Nachbarn
    Die Mitarbeiter der EZB und die Kreativszene der Hanauer wird sicherlich gerne Abstecher in einen lauschigen Biergarten am Mainufer machen wollen. Wie gut die Gastronomie und das Konzept sein wird, muss sich dann zeigen. Da die Schickeria sich wohl eher auf die zukünftige Gastronomie an der Weseler Werft konzentriert, ist an dieser Stelle vielleicht eher eine Art Familienlokal vertretbar.


    4.) Sportler
    Eine Runde Basketball oder Fussball mit der Skyline im Hintergrund? Man erahnt schon die attraktiven Postkarten-Motive, die sich daraus ergeben.

  • Wettbewerb zur Gastronomie auf der Ruhrorter Werft

    Der in Beitrag #98 erwähnte Wettbewerb zum Bau eines neues Gastronomiebetriebs an der Stelle, an der sich zuletzt der "Pflasterstrand" befand, ist entschieden. Gewinner sind die Architekten Schubert und Seuß, Darmstadt. Im Einzelnen:


    • Gastronomie ganzjährig geöffnet, bis zu 1.200 Plätze!
    • drei Stockwerke
    • verschachtelte Kuben, weitgehend raumhoch verglast, wenige Wände aus Sichtbeton und Holz
    • große Terrassen
    • oberste Terrasse schließt an Aussichtsplattform an, diese führt zu historischem Verladekran
    • Aussichtsplattform ist gratis und zu den Öffnungszeiten des Lokals öffentlich
    • regionale Küche zu fairen Preisen
    • Platanenhain an der Westseite (Foto) wird als Biergarten mit Selbstbedienung genutzt
    • Baukosten 2,5 Millionen Euro
    • Fertigstellung im Sommer 2011
    • ein Name ist noch nicht gefunden
    • Betreiber wird, wie oben berichtet, Thomas Klüber (Walden)


    Weiteres heute in FNP und FR. Visualisierung:



    Bild: Schubert und Seuss



    Ein Foto der Ruhrorter Werft aus dem vergangenen Sommer. Die ehemaligen Kohlenkräne wurden 2009 saniert. Zur EZB-Grundstücksgrenze hin und zwischen den Kränen wird der Gastronomie-Neubau errichtet. Auf einer der Kranbrücken entsteht die Aussichtsplattform.



    Bild: Schmittchen

  • 1200 Gäste klingt ja mal viel und das Design zeigts ja auch und so stehts auch in der Beschreibung, das die unterschiedlichen Bereiche auch verschieden genutzt werden. Vorstellbar wäre, das tagsüber nur unten offen ist für den klassischen Kaffeebesucher und Abends dann oben Disco/Schicki-Micki mit Skyline-Blick ist.
    Es hängt wohl stark vom Betreiber ab, welchen Ruf das Lokal bekommt. Die Architektur scheint oke, keine besonders wertvolle Architektur, passt aber zur Großarkthalle und zu den angrenzenden Solitären.

  • Ambitioniert

    Es gibt in Frankfurt wohl nicht allzuviele Orte an denen 1200 Gäste versorgt werden wollen. Aber der Ort scheint ausgezeichnet gewählt, da es auch viele Touristen an diesen Platz ziehen wird und er alle Chancen hat ein Lieblingstreffpunkt der Frankfurter und deren Freunde zu werden. Selbst vom Wasser aus werden bestimmt einige den Weg dort hin finden. Die Architektur ist typisch für Schubert und Seuss, solide aber nichts wirklich auffälliges, ich denke es wird ein großer Anfang gemacht, und der Erfolg wird allen Recht geben, die im "Großen" dachten und wer wagt gewinnt ...

  • Wettbewerb zur Gastronomie auf der Ruhrorter Werft

    Ich bin nicht so begeistert von dem Projekt.


    Zum Gastronomiekonzept: Das schöne am alten "Pflasterstrand" war, dass alles sehr "low key" war. Der Restaurateur Kübler scheint mir an Gigantomanie (1200 Plätze!) zu leiden. Ausserdem ist er für meinen Geschmack zu sehr an geschlossenen Veranstaltungen (wahrscheinlich mit lauter Disco-Musik) interessiert: "Die erste Etage mit noch einmal 140 Quadratmetern und einer ebenso großen Terrasse unter dem Verladekran ist für geschlossene Veranstaltungen gedacht." (FNP) Ich kann nur hoffen, dass dieser schöne Platz nicht zu einer Partymeile ausarten wird.


    Zur Architektur: Ich finde, das sieht eher nach 08/15 Architektur aus. Erinnert an manche Bootshäuser. Mir hätte ein "industrieller Look" (wie etwa im Dock 2.0 im Osthafen) besser an diesem Ort gefallen.

  • Die Gefahr der Partymeile sehe ich weniger (die EZB wird sich solche Ruhestörung nicht bieten lassen), aber die komplette Kommerzialisierung der ehemaligen "Pflasterstrand" Location ist bedenklich. Man hofft wohl vermehrt auf "corporate events" und "geschlossene Gesellschaften". Die dazu gehörigen Preise sind allseits bekannt (man schaue auf die Karte beim "Nizza"), aber für Eurobanker wohl bezahlbar. Bei den angekündigten "fairen" Preisen ist zumindest leichte Skepsis angebracht.


    Eine ähnliche Entwicklung ist seit Jahren an der Gerbermühle zu beobachten. Einst ein Ausflugslokal mit brechend vollem Biergarten für Familien und Fahrradfahrer, trifft sich hier jetzt die Bussi-Bussi Schickeria. Astronomische Preise und arroganter Service sind die Quittung. Für Normalos ist hier schon lange kein Platz mehr. Dieses Szenario sehe ich leider auch für die Ruhrorter Werft Location voraus.


    Noch ein Wort zur Architektur: Es ist sicherlich ein sehr zeitgenössischer Bau, der vielleicht sogar gut zur EZB passen wird. Typische Biergarten-Atmosphäre nach Münchner Art war hier nicht zu erwarten.

  • Die FAZ stößt sich daran, dass erst einen Tag nachdem der Siegerentwurf präsentiert wurde schließlich auch die unterlegenen Beiträge veröffentlicht wurden.


    Hier nun die auf die Plätze verwiesenen Entwürfe abgedruckt in der FAZ (RMZ vom 06/02, S. 46). Der Sieger- als auch zwei der unterlegenen Entwürfe arbeiten mit raumhohen verglasten Wänden.


    Dieser Entwurf rückt vom Verladearm möglichst weit ab um diesen, durch das große Volumen des Gebäudes, nicht in den Schatten zu stellen, so die FAZ:

    Simulation Meixner Schlüter Wendt


    Ebenso wie der Siegerentwurf setzt dieser auf übereinander auskragende Gebäudeebenen. Das Obergeschoss sollte mit hellgrauem Metall verkleidet werden, das Untergeschoss bestünde aus dunklen Betonwänden:

    Simulation BFLP


    Dieses Gebäude soll an einen Stapel Verladegut erinnern:

    Simulation Karle Buxbaum


    Sorry für die miese Qualität (die Entwürfe sind abfotografiert).


    Das Resumée der FAZ gegenüber dem Siegerentwurf von Schubert & Seuß ist, dass man sich an dieser Stelle etwas Originelleres gewünscht hätte - das Gebäude wirke "seltsam uninspiriert".

  • Eine etwas größere Version des erstplatzierten Entwurfs für den Hafenpark (#119) findet sich in einer Pressemeldung der Stadt Frankfurt zur Preisverleihung, die vergangene Woche stattfand (rechte Spalte, Foto-Download, erster Link). Es ist zwar nicht ganz einfach, aber mit der Lupe kann man die Beschriftung dort lesen.

  • thomasfra : das sieht dem Bild aus #104 aber verblüffend ähnlich. Die Tragsäulen sind außen davor, damit können sie nachträglich bearbeitet werden - und die Saison fängt ja jetzt bald an. Ich glaube nicht, dass das ein Provisorium ist.