Neubrandenburg - ein unbekanntes Juwel des Nordens

  • Neubrandenburg - ein unbekanntes Juwel des Nordens

    Da ich noch ein relativ frischer Neuzugang hier im Forum bin, wollte ich einfach mal die Gelegenheit nutzen und euch meine Heimatstadt ein wenig näher bringen ;) Also, Vorhang auf für ein paar Impressionen vom beschaulichen NEUBRANDENBURG in Mecklenburg-Vorpommern! :applaus:



    Die 4 mittelalterlichen Stadttore (gaben Neubrandenburg den Beinamen "Vier-Tore-Stadt")


    Treptower Tor
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    Friedlaender Tor
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    Stargarder Tor
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    Neues Tor
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    Marienkirche (nach dem Umbau 2001 genutzt als "groesste Konzertkirche Deutschlands")


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    Mittelalterliche Stadtmauer (mit den beruehmten weissen Fachwerk-Wiekhaeusern)


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    Vierrademuehle (Eine ehemalige Wassermuehle, die heute vornehmlich für den Gaststätten- und Barbetrieb genutzt wird)


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    Marktplatz (Wurde leider im 2. Weltkrieg komplett zerstoert... Natuerlich ließ man es sich dann in guter alter Ost-Mentalität nicht nehmen, ein paar superbe Kommunisten-Klötzer dorthin zu pflanzen)


    HKB (Haus der Kultur und Bildung) - Eine 56m hohe, "Kulturfinger" genannte Landmarke von Neubrandenburg Haaresträubend, ich weiß >.<
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    Blick von der Aussichtsplattform des HKB auf die Marienkirche
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    Blick auf die Ausgrabungen des historischen Gebaeudebestandes auf dem Marktplatz (dort werden eine neue Tiefgarage und ein Infocenter entstehen)
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    Das Marktplatz-Center
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    Einige weitere Gebaeude in der Innenstadt


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    Schwanenteich
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    Die Johanneskirche


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    Tollensesee und Umgebung


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    Kapelle St. Georg (wird heute fuer Trauungen verwendet)


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    Und noch 2 weihnachtliche Eindrücke zum Abschluss ;)
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    Jo, das war wohl erst mal ein schoener Schwall... :banana: Entschuldigt, wenn ich etwas uebertrieben hab, aber da Ich denke, dass diese Stadt kaum jemand kennt... Hab Ich sogleich mal nahezu das gesamte Bilderkontingent ausgeschoepft :) Viel Freude damit! Oder so.

  • Ich sehe keine Bilder...Da sind einfach nur leere Flächen:confused:.
    Der Vater von einer Freundin wohnt un NB...Mehr weiß ich nicht über die Stadt;).

  • So, hab mal eben dafür gesorgt, dass ihr auch endlich was von den Bidlern habt ;) Entschuldigt die Unnahnnehmlichkeiten, es waren anscheinend die falschen Links angegeben.
    Und nun viel Spaß mit den Eindrücken! =)

  • Sehr schön - bis auf das HBK! Aber naja, son Mist wurde ja nun mal gebaut. Was soll man da machen? Sonst gefallen mir die vielen Backsteine. Und Stadttore gehören mit Springbrunnen eh zu meinen liebsten "Nebensächlichkeiten", die man in Städten so finden kann. Diese Wiekhäuser sind ja echt "süß". Was versteht man unter "Wiek"?


    Was ist denn dieser Tempel?

  • Schickes Städtchen! Wirklich schöne Häuser und vor allem die Stadtore und die Stadtmauer habens mir angetan. Ich liebe Stadtmauern. Umschließt die die Stadt noch fast komplett oder wieviel ist da noch erhalten?
    Der Kontrast zwischen den Plattenbauten und den Altbauten auf dem einen Bild ist schon ziemlich krass, aber darunter haben ja leider viele Stadte zu leiden...


    Ich hoffe irgendwer renoviert bald dieses Schätzchen:
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    Erinnert mich ein bißchen an Adams Family

  • wirklich sehr schoene Bilder. Und tolle Landschaft drumherum. Nur schade um das HKB. Ich kann mir vorstellen, dass das die Skyline gruendlich verschandelt.

  • Nun gut, vielen herzlichen Dank für's Feedback! ;)
    Wiek leitet sich aus der damals hier vertretenen slawischen Sprach ab, was ungefähr umzäunte oder befestigte Siedlung bedeutet.
    Die Stadtmauer an sich ist nahezu vollständig erhalten, leider wurden sie jedoch an recht vielen Stellen in der Nachkriegszeit aufgerissen, um Platz für den Traum von der "autogerechten" und infrastukturell besser geeigneten Stadt zu schaffen. Ansonsten ist die Mauer mit ihren Toren von der Innenstadt her schon recht allgegenwärtig, und das ist auch gut so!


    Was den Kultur(mittel)finger namens HKB angeht: Aktuell befindet sich der gesamte Marktplatz in der City in einer Neubebauungsphase - Eine Tiefgarage entsteht mitten unterm Platz, während zur Zeit noch einige Ausgrabungen der historischen Rathauskeller und dergleichen gemacht werden, die nunmal leider im Krieg verloren gegangen sind. Darüber hinaus wird auf dem Marktplatz eine Art Info-Center bzw. Touristeninformation entstehen und das HKB wird zu einem Medienzentrum (!) der Provinz ausgebaut... Ein bisschen lächerlich, aber wenigstens erfährt das Gebäude mal eine Besserung. Wobei jedoch eine Tatsache schockiert: Ganz oben im Hochhaus (14. Etage) befindet sich eine erstklassige Cocktailbar, allgemein bekannt als "KONI's Café"... Selbst als DDR-Museum bezeichnet, findet man in ihr zahlreiche gute alte Ostalgie-Erbstücke längst vergangener Tage unter Honecker. Diese Bar ist in unserem Kaff eine Institution - passt jedoch laut Aussagen der städtischen Mietverwaltung (neuwoges - NB-Wohngesellschaft) nicht ins neue Konzept des Turms und muss deshalb - RAUS! :( Jeder, der sich auch nur einen Funken für NB interessiert, besucht einmal dieses Lokal. Und nun soll es für immer verloren gehen... Aber das ist eine andere Geschichte ;) (Kleiner Tipp: Bis zum September besteht noch die Möglichkeit, die fantastische Aussicht auf Neubrandenburg von der 14. Etage zu genießen und dabei einen blumentopfgroßen Cocktail zu schlürfen - also lieber jetzt als später vorbeikommen! =)


    Apropos Renovierung... Da hat sich in den letzten 2 Jahren wirklich enorm viel getan, ein komplettes Gründerzeitviertel (das sogenannte Nachtjacken- bzw. Jahnviertel) wurde renoviert - wenn Bedarf besteht, kann ich davon gern noch ein paar Impressionen hochladen ;) Auch um den innerstädtischen Ring herum gibt es viele fantastische Altbauten zu sehen, zumeist in recht gutem Zustand. Wenige unsanierte Villen, die von der Architektur her großartig ausschauen, stehen aber leider auch noch herum. Also durchaus Potenzial für ein Foren-Clubcafé oder dergleichen mehr :D

  • Bei dem sogenannten Belvedere (der Walhalla-ähnliche Tempel am Tollensesee) handelt es sich um ein ehemaliges Sommerhaus aus dem 18. Jahrhundert. Bei weitergehendem Interesse ;) --> Neubrandenburger Seite über's Belvedere


    Eventuell ebenfalls von Interesse - Der ehemalige Charme des Marktplatzes vorm Krieg:
    (alle Bilder von schatzsuche-nb.de)


    http://www.schatzsuche-nb.de/i…SNZA/viewsize/rathaus.jpg


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    Und mit dem sozialistischen, praxis-orientierten Charme der 70er:


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    http://www.schatzsuche-nb.de/i…m/XUSNZA/viewsize/hkb.jpg


    Sicher, auch vorm Krieg war der Platz nicht unbedingt weit vorn in der Liga der prunkvollsten - Aber die Situation war allemal besser als jetzt...


    Aber wie gesagt, es regt sich was:


    http://www.schatzsuche-nb.de/i…viewsize/img_1957_800.jpg


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    Dass hier ein Phönix aus der Asche wiederaufersteht, ist aber wohl kaum zu befürchten... :nono:


    Aber der Platz benötigte wirklich dringend eine Neuerung, von daher blick ich erquickt und himmelhochjauchzend in eine belebte Neubrandenburger Zukunft :daumen:

  • So So, sozialistischer Charme. Interessant finde ich, dass die gegenteilige politische Zielsetzung in Westdeutschland zum gleichen Ergebnis führte. Köln sieht genauo aus, aber etwas weniger gepfelgt.

  • Historische Ansichten: Postkarten, Fotos, Gemälde von NB

    Ahoi! Nu muss ich den Fred auch mal wieder aus der Versenkung holen, nich dass mir wer mein Neubrandenburg vergisst ;)


    Zu diesem Zweck möchte ich einfach mal einige historische Ansichten der Stadt zeigen.
    Die zugehörigen Texte hab ich schon im APH-Forum geschrieben - entschuldigt, ich bin ne faule Socke und hab deswegen keine Lust, alles noch groß umzuschreiben :D
    Bitte nicht von deren Länge abschrecken lassen, hab mal die etwas unwichtigeren Infos mit Strichen abgetrennt. Dient alles nur der Weiterbildung.


    Eines gleich vorweg: Wer auch immer hier rein schaut - haltet euch mit Kommentaren bitte nicht zurück!
    Ich werde hier vielleicht keine absolut spektakulären Altaufnahmen einstellen, aber auch so ein kleiner Strang macht durchaus etwas Arbeit. Und ich finde, es ist nicht zu viel verlangt, hier mal ein paar Zeilen samt Meinung/Kritik zu lassen, wenn man sich schon die ganzen Bilder anschaut. Oder?


    Übrigens: Neubrandenburg gibt's auch bei LiveMaps aus der Luft. Erstmal ganz gut für einen Überblick über's wildromantische Kommunistenstädtchen.


    Auffi!


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    Die folgenden Aufnahmen entstammen dem kleinen aber feinen Werk "Neubrandenburg in alten Ansichten" (Verlag Europäische Bibliothek).
    Die Fotos sind enstprechend der Buchgröße geradezu winzig, meine Scans sind wesentlich größer als die eigentlichen Abbildungen.
    Dementsprechend lässt die Qualität etwas zu wünschen übrig, man erkennt aber immernoch genügend, um einen Anstieg des Wehmutsbarometers in Richtung Kaiserzeit verspüren zu können ;)


    (Note to Schmittchen & Co.: Ja, die Legitimation hab ich!)
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    Zunächst mal ein Luftbild zum Überblick. Es zeigt Neubrandenburg um 1930, als die Stadt zu einem Top-Touristenstandort avanciert war.


    Hier fällt vor allem das klare Straßenraster Neubrandenburgs auf, durch welches es in 30 regelmäßige Quartiere gegliedert wurde. NB war eine der ersten Planstädte Mitteleuropas, die strukturierte Grundform erhielt sie schon im 13. Jahrhundert mit Errichtung der ersten Wallanlagen.


    Am oberen Rand erkennen wir die dominante Marienkirche (heute als Konzertkirche genutzt); bei der großen Platzanlage in der Bildmitte handelt es sich ganz offensichtlich um den alten Marktplatz samt Rathaus, zur linken dann das Palais - darauf geh ich auch noch ausführlicher ein.





    > Volle Auflösung (anklicken zum vergrößern):

  • Luftbild: Altstadt - Marktplatz vom Marienkirchturm

    Und weiter geht's. Die folgende Aufnahme stammt ungefähr aus dem selben Zeitraum wie vorige, wahrscheinlich anno 1931.
    Sie zeigt den Marktplatz vom Turm der Kirche St. Marien in Rchtung Norden blickend.


    Die pittoresken Fachwerkhäuschen im Vordergrund sind leider während der letzten Kriegswirren restlos abgebrannt.
    Ein ebensolches Schicksal ereilte das frühere Rathaus - es brannte 1945 aus, die Gebäudereste wurden Anfang der 50er abgeräumt, die Keller blieben jedoch (bis heute ) erhalten.


    Zur rechten vom Rathaus steht das 1775 erbaute fürstliche Palais. Der große Klotz am rechten Bildrand ist dann tatsächlich das erste Kaufhaus von Karstadt in Mecklenburg, gottlob :zwinkern: Die Neubrandenburger müssen sich sehr geehrt gefühlt haben, als der Betonbau 1927 eingeweiht wurde. Aber wenigstens war die Kundschaft sehr zahlungskräftig.


    Der Turm im Hintergrund gehört dann zur evangelischen Kirche St. Johannis, die auch heute noch für Gottesdienste und Orgelkonzerte genutzt wird.


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    Mehr zur Geschichte der beschriebenen Bauten gibt es u.a. auf der Seite schatzsuche-nb.de, die sich hauptsächlich mit der momentanen Umgestaltung auf dem Marktplatzareal und den vorangegangenen Ausgrabungen beschäftigt (bei der teils sehr wertvolle mittelalterliche Artefakte gefunden wurden).


    Seit dem Jahre 2006 wird unter dem Marktplatz eine neue Tiefgarage gebaut, über dieser wird der öffentliche Raum neu gestaltet und begrünt.
    Leider lassen die Planungen hier nichts gutes vermuten. Ich habe auch schon versucht, mit Stadtoberen eine Rekonstruktion des Rathauses bzw. eine historischere Platzgestaltung anzuschieben - leider vergebens. Vielleicht könnte ein wenig Druck von einer Gruppe Architekturinteressierter noch was bewirken ;)


    Werde später noch mal drauf zu sprechen kommen. Hier erstmal das besagte Foto vom Kirchturm:





    > Volle Auflösung (anklicken zum vergrößern):

  • Altstadt - Rathaus auf dem Marktplatz

    Die erste kleine historische Bilderfuhre beende ich dann mal mit einigen Aufnahmen vom alten Rathaus auf dem Neubrandenburger Marktplatz
    (Hier nochmal Infos dazu - und hier ein paar Fakten inkl. aktuelle Bilder - nur für Hartgesottene! ;)).


    Es wurde wie gesagt '45 niedergebrannt, in den 50ern hat man die letzten Überreste abgeräumt, während die Keller bis heute konserviert werden konnte. Der Platz dieses Baus bleibt auch nach Fertigstellung des Marktplatzumbaus 2009 unbebaut - und eine kleine Reko könnte Neubrandenburg wirklich verdammt gut tun ;)


    Zumal es sich hier um einen ziemlich schlichten Barockbau handelt.
    Ursprünglich im Jahre 1588 errichtet, war er zahlreichen Bränden ausgesetzt (Stadtbrand 1676, 1737, diverse kleine) und wurde vielfach verändert.
    Seine hier gezeigte, zurückhaltende Form erhielt er anno 1747. An seine Bauzeit erinnerte nur noch ein Portalstein im Durchgang des Rathauses.


    Hier mein Scan aus "Neubrandenburg in alten Ansichten":




    > Volle Auflösung (anklicken zum vergrößern):



    Ergänzend dazu noch 2 Aufnahmen vom Bildindex:


    http://"http://www.bildindex.de/bilder/MI07537c10b.jpg"


    http://"http://www.bildindex.de/bilder/MI07537c12b.jpg"



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    Wie gesagt, ich habe mich hier zeitweilig auch für eine Rekonstruktion eingesetzt - sowas stößt in der (finanziell knapp bemessenen) Provinzstadt leider weitgehend auf taube Ohren. Dabei gäbe es handfeste Vorteile eines solchen Baus: NB hätte endlich wieder einen historischen Mittelpunkt (der noch aus nichts als sozialistischer Einöde besteht), es wäre der ideale Standpunkt für eine kulturelle Nutzung (der Platz wurde vor Beginn d. Bauarbeiten stark frequentiert), der ehemalige Ratskeller könnte als urige Kneipe wieder hergestellt werden (Fritz Reuter erdachte dort einige seiner bekanntesten Werke), die Mitte hätte wieder einen architektonischen Anhaltspunkt ihrer großen Historie und es gäbe schlicht weniger enttäuschte Gesichter beim Betreten des Marktplatzes, und - besonders wichtig - es gäbe den von Modernisten so oft geforderten spannenden Kontrast :P


    Ein barockes Rathaus zwischen stalinistischen Geschäftshäusern, einem 4-Sterne-Plattenbauhotel, einem 70m-Soziophallusturm und einem modern Einkaufszentrum - wo gibt's sowas schon? Vielleicht wäre die Wirkung etwas kurios, aber auf jeden Fall interessant. Außerdem fehlt hier einfach ein baulicher Bezugspunkt, der Marktplatz wird auch nach Fertigstellung der Tiefgarage nichts als eine Betonwüste sein.


    Jetzt werden sicher einige sagen: Aber das war doch nun wirklich kein besonderer Bau, wozu rekonstruieren? Gerade das ist der Vorteil mMn - es war ein schlichtes Gebäude, ergo: einfach/kostengünstig zu rekonstruieren (kaum Stuck & Dekorelemente, Aufbauten usw.). Zudem kann dadurch niemand ernsthaft mit dem Disney-Kitsch-Argument kommen. Auch wichtig: So ein schlichter Bau würde sich nicht so mit der umgebenden "Architektur" beißen, aber trotzdem richtig aufregend wirken.


    Und um mal zu zeigen, dass so etwas in M-V auch heutzutage noch geht (sogar mit aufwendigeren Bauten): Das 1998 rekonstruierte Rathaus von Demmin hat dem altehrwürdigen Marktplatz seine Fassung zurückgegeben und sich ein Plätzchen im Herzen der Demminer erkämpft. Ich habe es selbst von Bewohnern gehört, wie begeistert sie darüber sind, dass man diesen Bau wiederauferstehen ließ. Bei Stadtbild Deutschland wird u.a. auf dieses Projekt hingewiesen.



    Was meint ihr? Hat das alte Rathaus von Neubrandenburg noch eine Chance? Wie könnte man für einen Wiederaufbau argumentieren und wo die Gelder dafür auftreiben?


    Meine Meinung: NB braucht seine Mitte zurück! (Am besten samt Palais, Café Zandering, Hotel zur Goldenen Kugel, Gründerzeiteckbauten, Laternen, Denkmäler usw.)

  • Der Nachkriegsbau sieht schon schlimm aus. Eine Reko dürfte eigentlich nicht so teuer sein, schließlich sah das Gebäude ja recht schlicht aus. Starte doch da mal was, Erbse. ;)

  • erbsenzaehler


    Wiek leitet sich aus der damals hier vertretenen slawischen Sprach ab, was ungefähr umzäunte oder befestigte Siedlung bedeutet.
    :D


    Ben


    Diese Wiekhäuser sind ja echt "süß". Was versteht man unter "Wiek"?


    Also mir hat man in Neubrandenburg erzählt, das sich "wiek" von "wacht", "ausschau" herleiten soll. Wenn man bedenkt, dass die Wiekhäuser sich in der Stadtmauer wie auf einer Perlenschnur aneinander reihen und sich früher freies Feld davor befand, erscheint es mir logischer. Sei´s drum.


    Neubrandenburg ist für Ostverhältnisse ein ganz gelungener Wiederaufbau. Natürlich nur in der Altstadt. Südstadt und Datzeberg sind Platte pur und völlig überdimensioniert.


    War aber lange nicht mehr dort. Was macht eigentlich das Herzogliche Theater?


    Das HKB ist wirklich ein schlimmer Finger. Wie groß ist eigentlich die Nutzfläche je Geschoß?

  • ^ Ich glaube nicht das der Begriff irgendwelche slawischen Ursprünge hat. Vielmehr ist er in so ziemlich allen germanisch-sprachigen Ländern vertreten, zb in Holland (Wyk). Es bedeutet laut Wikipedia Meeresbucht (nordgermanisch) oder umzäuntes Gebiet (Niederdeutsch). http://de.wikipedia.org/wiki/-wik

  • Wiek und OB-Wahl in NB

    Wikipedia ist da (wie immer) auch nicht der Weisheit letzter Schluss. Aber wie gesagt, sei's drum ;) Reicht ja wenn man weiß, wozu diese Häuschen ursprünglich dienten.


    Übrigens: Heute findet die OB-Wahl in NB statt! Und man kann wirklich sagen, dass die Stadt und einige Helferlein (mich eingeschlossen) sehr bestrebt waren/sind, dass die Leute davon auch erfahren und sich im Vorfeld Gedanken machen. So hat man für die jüngeren Generationen gleich mehrere Internetzseiten eingerichtet, auf denen man sich zureichend informieren konnte:


    NB-Radiotreff - Da werden ab 18 Uhr die Wahlergebnisse hochgerechnet. Auch durchaus gute aktuelle (und 80er/90er) Mucke gibts da zum online hören.


    obfuernb.blog.de/ - Ein Blog unserer Tageszeitung (Nordkurier) mit täglichen Infos zu den Kandidaten samt Drumherum.


    www.nbweb.de/ - Gut gemachter Blog zu allen möglichen politischen Themen rund um Neubrandenburg.


    www.checkmichab.de/ - Hier war es möglich, die Kandidaten zur Wahl des Oberbürgermeisters ausgiebig zu befragen. Die Damen und Herren haben dann persönlich binnen kurzer Zeit dort geantwortet. Es war so möglich, die Standpunkte zu konkreten Themen in Erfahrung zu bringen. Meines Erachtens ein klasse Konzept!


    Ich habe die Gunst der Stunde sogleich auch mal ausgenutzt und ein eigenes Anliegen vorgebracht - ich wollte erfahren, wie die Kandidaten zu einer Belebung/Attraktivitätssteigerung sowie der möglichen Rekonstruktion des alten Rathauses stehen.


    Hier die Frage, die ich ungefähr so an alle Kandidaten stellte (nein, ich heiße nicht Ben ;)):




    Auf diese Frage habe ich ganz unterschiedliche Antworten erhalten. Ich habe an ihrer Beantwortung nicht allein meine Entscheidung bemessen. Doch sie war teils schon mit ausschlaggebend. Die Aussagen zum Rathaus hab ich mal hervorgehoben.
    Hier die Antworten der einzelnen Kandidaten auf oben Genanntes (die Veröffentlichung ist erlaubt):


    Zitat von Gisela Ohlemacher (SPD)

    Hallo Ben, vielen Dank. Bei ernst gemeinten und sachlichen Fragen antworte ich auch weiter gern.
    Ganz persönlich würde ich mir einen lebendigeren Marktplatz wünschen, als es die jetzige Planung zulässt. Ich hätte gern mehr grün, zum Beispiel die Baumreihe von der Stargarder Straße in Richtung Treptower Tor am Radisson vorbei weiter geführt. Gastronomische Angebote um den Marktplatz herum und eine Athmosphäre, bei der sich die Menschen wohlfühlen. Doch das ist meine persönliche Meinung und stimmt in diesen Punkten nicht mit dem von einer Fachjury prämierten Siegerentwurf überein. Es ist Geschmackssache und wir haben uns die Entscheidung in der Stadtvertretung wie Sie sicherlich wissen, nicht leichtgemacht. Das ist ein Punkt den ich nicht mehr ändern kann und auch kein anderer Kandidat, aber das Verfahren um den Marktplatz herum ist ein Grund, warum ich als Bürgermeisterin kandidiere. Ich möchte die Bürger bei der Entscheidung solcher wichtiger Dinge mehr einbeziehen.


    Den Wiederaufbau des historichen Rathauses an der ursprünglichen Stelle hätte ich befürwortet. In der jetzigen Situation (Marktplatz, Tiefgarage) ist das illusorisch. Ein Bürgerhaus in der Innenstadt, das kann ich mir gut vorstellen. Vielleicht gelingt es ja noch, eine solche Idee in die Planung zum HKB mit einzubauen. Ich denke nicht, dass diese schon abschließend fertig und ausdiskutiert sind.


    Die Attraktivität unserer Stadt möchte ich gern dadurch erhöhen, dass wir eine realistische Möglichkeit finden, den Kulturpark und den See von der Innenstadt heraus besser zu erschließen. Das ist allerdings nur ein Beispiel für dieses Thema, weitere wären die Gestaltung des Bahnhofvorplatzes, die Einganssituation (alte Post und Kloster) in die Innenstadt, verkehrliche Anbindung der Nordstadt, die behutsame Fortführung des Stadtumbaus in den Plattenbaugebieten usw.



    Hallo Ben! Ich weiß nicht, ob die Gestaltung des Marktplatzes eine "Verschlimmbesserung" ist.
    Es wird mit Sicherheit eine Verbesserung zu früher. Ob die moderne Gestaltung jedem Neubrandenburger gefallen wird, werden wir sehen. Ich möchte mich jedenfalls dafür einsetzen, dass der Marktplatz von den Rändern her zu leben beginnt.


    Auch das Rathaus im jetzigen Gebäude des HKB könnte der Stadt gut zu Gesicht stehen. Ich bin gespannt ob ich eine Gelegenheit bekomme, diese Pläne näher untersuchen zu lassen und ggfs. umzusetzen.


    Zitat von Hans-Joachim Schröder (parteilos)

    Hallo Ben.
    Die Stadtvertretung hat entschieden,den Marktplatz so zu gestalten,wie es jetzt passiert. Ich hätte mir mehr Verweilqualität gewünscht, vielleicht kann man da noch etwas nachbessern.


    Rathaus: Die derzeitige Rechtslage, Baudenkmal HKB, lässt einen solchen Gedanken zum Wunschtraum verkommen.
    Aber wir müssen durch eine Konzeptveränderung des Medien- und Veranstaltungszentrum mehr Leben auf dem neuen Markt möglich machen, dazu ist auch der Kontakt zu den Eigentümern des Hotels nötig.
    Weniger Stadt im MVZ,mehr kleinteilige private Nutzung zur Marktseite, Einbeziehung und Öffnung des Hotelerdgeschosses zum Markt. Das erhöht die Verweildauer in der Innenstadt ungemein.




    Vom parteilosen Kandidaten Anco Beisler bekam ich auch nach 1 Monat noch keine Antwort. Den kann man aber sowieso in die Pfanne hauen...


    Übrigens: Die linke Kandidatin Irina Parlow sowie der amtierende Bürgermeister Paul Krüger (CDU) haben sich gegen eine Teilnahme an dieser Befragungsaktion entschieden. :nono:

  • Ergebnis der OB-Wahlen am 18. Mai 2008

    Sodann, werd ich endlich mal die Wahlergebnisse von letztem Sonntag preisgeben. Es war ein interessanter Wahlkampf, in dem einige ihre hässliche Fratze gezeigt haben - während andere stark im Ansehen gewonnen haben, sowohl menschlich als auch politisch.


    Soviel kann ich schon mal verraten: Der von mir favorisierte Kandidat ist abgeschlagen im Mittelfeld gelandet, was ich so nicht erwartete. Meine Entscheidung habe ich übrigens nicht von den Aussagen bezüglich eines Rathauswiederaufbaus abhängig gemacht.


    Wie also zu erwarten war, wird es nun (am 1. Juni) eine Stichwahl zwischen 2 Kandidaten geben.
    Jene sind der (noch) amtierende Oberbürgermeister Paul Krüger (CDU) sowie sein parteiloser Herausforderer Hans-Joachim Schröder.
    Demnächst entscheidet sich dann also, wer von beiden es sich die nächsten 7 Jahre auf dem OB-Chefsessel bequem machen darf.


    (Artikel zum Duell)


    Zurück zur Sonntagswahl. Die Stimmverteilung unter den Kandidaten gestaltete sich wie folgt:


    Dr. Paul Krüger (CDU) - 26,8 %
    Hans-Joachim Schröder (Einzelbewerber) - 24,1 %


    Irina Parlow (DIE LINKE) - 21,6 %
    Michael Nötzel (Einzelbewerber) - 10,7 %


    Gisela Ohlemacher (SPD) - 10,6 %
    Claudia Dietrich (FDP) - 2,7 %


    Anco Beisler (Einzelbewerber) - 1,8 %
    Klaus Schier (AU) - 1,6 %



    Offizielle Infoseite von Neubrandenburg zum Thema (hier gibt es auch noch ein Wahldiagramm)


    Schockiert hat mich das Ergebnis der linken Parlow. Die hat a) Haare auf den Zähnen und ist b) dumm wie brot. Aber das nur am Rande.


    __________________
    Übrigens: Ich habe im Anschluss an die Wahlphase am Sonntag über den NB-Radiotreff mit dem Amtsinhaber Krüger kommuniziert.
    Es ging mir darum, wer hätte es gedacht, wie er mittlerweile zu einer Rathaus-Reko am Marktplatz steht. Ich hatte mich da ja wie gesagt vor einiger Zeit (2003/04) mal intensiver engagiert, bis ich dann beruflich in der Hinsicht etwas verhindert war.


    Damals war er der Meinung, dass ein Wiederaufbau im Rahmen des Tiefgaragenbaus auf dem Marktplatz theoretisch durchaus möglich wäre, dies aber nicht mit den laufenden Planungen korrespondiere. Diese abzuändern, schien unter keinen Umständen mehr möglich und nun baut man den Modernistenmist eben. Sehr ärgerlich. Trotzdem bleibe ich an dem Vorhaben dran, denn technisch ist es keineswegs unmöglich - nichts ist unmöglich ;)


    Hier dann die konkreten Aussagen vom Sonntag von Krüger dazu:
    - vor Baubeginn der Tiefgarage samt Infocenter wurde die Möglichkeit einer Reko geprüft
    - es sei aufgrund statischer Bedenken und der fortgeschrittenen Planungen nicht machbar (gewesen)
    - nichtsdestotrotz wird noch immer erwogen, das Rathaus vom derzeitigen Standort (in der ollen Platte rechts) von außerhalb der Wallanlagen in die Stadt zu verlegen, womöglich in den HKB-Turm


    Fazit: Es scheint nicht hoffnungslos, könnte sich aber recht kräftezehrend gestalten. Ich werde demnächst mal eine Homepage zu dem Thema erstellen :)
    Die Radiomoderatoren waren übrigens eher amüsiert über den Vorschlag (weil die Stadt fast pleite ist), fanden aber, dass NB wieder so einen Stadtmittelpunkt braucht.
    Dass man den Herren auch immer weiß machen muss, dass man so ein Gebäude auch wirtschaftlich nutzen und sogar (!) an Investoren ausloben kann...


    Was meint ihr? Überrascht von den Ergebnissen (vllt. vorallem von den vielen parteilosen Kandidaten)? Lohnt sich ein Engagement in Richtung Rathaus-Reko?

  • Hier mal einige Fotos aus Neubrandenburg, damit auch Außenstehende sehen, von was hier gesprochen wird.




    Die berühmten Wiekhäuser






















    Die Stadtmauer - ohne Wiekhäuser



















    Neue Stadthäuser in der Altstadt


















    Nachkriegsgebäude in der Altstadt









    Hotel "Vier Tore"









    Konzertkirche












    Interessant ist das Innere der Kirche. Die Kirche wurde im II. Weltkrieg zerstört und nach der Wende wurde ein moderner Konzertsaal integriert.







    Herzogliches Theater













    Rückfront des Theaters










    Gebäude der Kunstsammlung Neubrandenburg








    Haus der Kultur und Bildung







    Eigene Fotos