Schwedler-Carré (mit "Great East")

  • Betriebskindertagesstätte Ferdinand-Happ-Straße 57

    Das Gerüst ist wieder aufgebaut und die Fensterrahmen sind eingesetzt



    Bild: thomasfra

  • Betriebskindertagesstätte Ferdinand-Happ-Straße 57

    Hier wurden die Fenster eingesetzt und man hat mit der Fassade begonnen, passt zu den umliegenden Gebäuden




    Bilder: thomasfra

  • 380 Mietwohnungen geplant

    An sich fragte man sich schon lange, warum keine Wohnhäuser aus dem Schwedler-Carré gebaut werden, wo doch die Nachfrage groß ist, Flächen zur Verfügung stehen und in der Umgebung immer mehr Wohnungen entstehen. Heute schreibt Thomas Daily, dass sechs Wohngebäude mit 380 Mietwohnungen und 40.000 m² BGF geplant sind. Diese werden von den Büros Ortner & Ortner Baukunst, Stefan Forster Architekten sowie Karl Dudler Architekten geplant. Im Sommer 2015 soll mit dem Bau begonnen werden, die Gebäude sollen Ende 2017 fertig gestellt werden.


    Ortner & Ortner hatten damals schon für das Stadtwerk geplant, die beiden anderen waren damals noch nicht dabei. Ein Überblick zur Entwicklung des Gesamtprojekts gibt es in Beitrag #51. Aktuell zeigt Max Baum Immobilien diese Visualisierung auf der Website. Es ist aber anzunehmen, dass die Wohngebäude anders aussehen werden. Die derzeit in die ausgesparte Ecke des Supermarkts gebaute EZB-Kita tut es auch (dazu ein Lageplan plus Teilansicht der Klinkerfassade).

  • Die Wohnhäuser werden unter anderem vom Büro Stefan Forster geplant. Bei Facebook zeigen die Architekten ein Modell:



    Bild: Stefan Forster Architekten


    Auch der Scan eines Artikels aus der letzten Samstagsausgabe der FAZ wird gezeigt. Daraus geht hervor, dass die Wohnhäuser im mittleren Teil des Areals gebaut werden (im Modell also die Bauten in dunkelbrauner Farbe). Unter anderem das für ein kleines Hochhaus vorgesehene Baufeld im Westen Schwedler-Carrés wird von dem Wohnbauprojekt also nicht umfasst.


    Ein Großteil der Gebäude wird um einen 30 x 50 Meter messenden Innenhof gruppiert. Sie erhalten laut FAZ maximal sieben Geschosse. Drei Bauabschnitte sind geplant, der letzte soll Ende 2017 fertig gestellt werden.

  • Laut Frankfurter Rundschau ist noch nicht entschieden welcher Nutzung das kleine geplante Hochhaus, dessen Höhe mit 55m angegeben wird, zugeführt wird. Beide Varianten, Büro oder Wohnen seien denkbar.

  • Betriebskindertagesstätte Ferdinand-Happ-Straße 57

    Zugegeben – ob sich das Grundstück an Ferdinand-Happ-Straße für eine Kindertagesstätte eignet – oder nur für eine Kinderaufbewahrungsanstalt – darüber wird man trefflich streiten können.
    Zumindest bei der äußeren Gestaltung, scheint man sich Mühe zu geben: Wie bereits von thomasfra berichtet, wird die Fassade komplett mit einem hell-gelben Klinker verkleidet. Dabei wird die Fassadenstruktur über und unter den Fenstern durch horizontale Bänder aus gestürzt gemauerten Klinkern durchbrochen. Gelungen finde ich die Gestaltung der Fenstergewände. Hier wird durch Rücksprünge eine gute plastische Wirkung erreicht. Gleiches gilt für die Säulen im Eingangsbereich – alles mit einem Touch Art Deco. Schade ist nur, dass die Verschattung beim Gebäude relativ groß ist, was die Wirkung wiederum einschränkt.






    Interessant: Die Rücksprünge an den Fenstern werden als Fertig-Elemente angeliefert und verbaut.



    Die Steine über dem Eingangsbereich wurden als größere Fertigelemente an verzinkten Eisenträgern aufgehängt. Da stellt sich mir doch immer die Frage: Auf wie viele Jahre ist eine solche Konstruktion eigentlich ausgelegt? Irgendwann dringt doch sicherlich auch hier einmal Feuchtigkeit ein.



    Alle Bilder von mir.

  • Die Lebensdauer dieser Technik ist sicher höher als die, die man mit dem Versuch, die hier gebotene Optik zu mauern, erreichen könnte.
    Für Mauerwerk (und das soll eine Klinkeroberfläche ja darstellen) sind derartige Ziegelstapel einfach falsch, die daraus resultierende Irritation lässt bei mir daher auch keinen Eindruck einer "gelungenen Gestaltung" aufkommen, so schön das verwendete Material auch ist.

  • In den Beiträgen #83-85 geht es um die weitere Bebauung des Areals, also um die vorgesehene und schon konkretere Wohnbebauung im zentralen Bereich und auch um das Hochhaus und das Baufeld nördlich davon. Für das Hochhaus sind offenbar maximal 14 Geschosse vorgesehen, im Übrigen sieht das Stadtplanungsamt den städtebaulichen Rahmen dort wie folgt:



    Plan: Stadt Frankfurt am Main


    Der nördliche Bauteil des Wohnquartiers ist leider nur angeschnitten, alles sieht man auf dem Modellfoto oben. Am linken Rand ist auch erkennbar, dass das kürzlich fertig gestellte "Little East" an der Ferdinand-Happ-Straße (Nr. 9 im Plan, zählt nicht zum Schwedler-Carré) nicht isoliert stehen bleiben, sondern den nordöstlichen Abschluss einer weitergehenden Bebauung bilden soll. Mehr dazu folgt im passenden Thread.


    Nachtrag: Das in #83 f. vorgestellte Wohnungsbauprojekt von Max Baum Immobilien heißt "Schwedler Gärten", das steht in der FAZ vom 14. November.

  • EZB KiTa 07/12/2014

    Der Neubau der EZB Kindertagesstätte ist äußerlich zu großen Teilen abgeschlossen, die Gerüste sind gefallen.


    Zwei Ansichten von der Ferdinand-Happ-Straße aus:




    Als kleines, nettes Detail hat man hier, wie auch am Nachbargebäude, eine Tür fein säuberlich in die Fassade eingepasst.



    Alle Bildrechte liegen bei mir!

  • Wohnbauprojekt "Schwedler Gärten"

    In den "Schwedler Gärten" (siehe bereits oben) sollen 392 Mietwohnungen mit Größen zwischen 40 und 120 Quadratmeter entstehen. Der Frankfurter Projektentwickler Max Baum Immobilien hat das Projekt mit 40.000,00 Quadratmetern Bruttogrundfläche vor Baubeginn an Aberdeen Asset Management verkauft. Ende 2017 soll das Bauvorhaben mit einem Volumen von 110 Millionen Euro abgeschlossen sein. Das Schwedler-Carré soll noch Potenzial für den Bau von 25.000 Quadratmetern Bürofläche haben, schreibt die IZ heute.


    Die Entwürfe kommen bekanntlich von den Büros Stefan Forster Architekten, Karl Dudler und erneut Ortner & Ortner Baukunst (die auf dem Areal bereits dieses Gebäude entworfen haben). Laut Max Baum sollen sich die Architekten bei der Planung in einer Arbeitsgruppe miteinander abgestimmt haben. Nach dem Modellfoto oben eine erste Visualisierung, Blick entlang der Ferdinand-Happ-Straße rechts im Bild:



    Bild: Max Baum Immobilien / Entwurfsverfasser

  • Stefan Forster hat neue Visualisierungen der "Schwedler Gärten" herausgegeben. Die erste Ansicht lässt sich durch Anklicken vergrößern:



    Der Entwurf von Stefan Forster Architekten im Vordergrund, links der von Karl Dudler:



    Nochmals der Entwurf von Stefan Forster Architekten vorn, rechts der von Ortner & Ortner:



    Links Ortner & Ortner, rechts Karl Dudler Architekten:



    Der Entwurf von Ortner & Ortner:



    Im Vordergrund Karl Dudler Architekten, links Ortner & Ortner:



    Bilder (wie im Text erwähnt): Stefan Forster Architekten / Ortner & Ortner Baukunst / Karl Dudler Architekten

  • Am Ende ist alles Wurst

    Der Ortsbeirat 4 fordert den Magistrat auf, die um die "Schwedler Gärten" herumführende Straße in "Gref-Völsing-Straße" zu benennen (Vorlage). So wird es dann wohl auch kommen.



    Plan: Max Baum Schwedler Projektentwicklungs GmbH & Co. KG

  • Baustart für die "Schwedler Gärten". Offenbar wurden vor einigen Jahren nur die Schuppen des ehemaligen Güterbahnhofs Ost abgerissen, die Bodenplatten werden erst jetzt beseitigt.



    Bild: Schmittchen

  • Der Entwickler des Quartiers, Max Baum Immobilien, hat jetzt eine Grafik auf der Website, die in Umrissen zeigt, was westlich der "Schwedler-Gärten" noch möglich ist:



    Bild: Max Baum Immobilien


    Auch ein Hochhaus ist dabei, wie oben schon angesprochen. Der seit 2006 geltende Bebauungsplan 836 "Ehemaliger Güterbahnhof Ost" lässt an dieser Stelle 51,50 Meter zu. Die Höhe der "städtebaulichen Dominante" orientiert sich nach der Begründung des Bebauungsplans "an dem in der Umgebung bestehenden Hochpunkt am Osthafenplatz (Hanauer Landstraße 126-128) und dem bestehenden Hochhaus auf dem Gelände der Deutschen Telekom (ehemaliges Fernmeldeamt) zwischen Henschelstraße und Ostparkstraße". Die Konturen auf der Luftbildvisualisierung stammen aus der mittlerweile steinalten Stadtwerk-Planung, in Beitrag #1 noch zu sehen. Hier gibt es den damaligen Entwurf für das westliche Ende des Quartiers in höherer Auflösung.

  • Schwedler Gärten

    Frische Bilder: Bodenperspektive, der erste Baukran steht



    von oben



    Klicken zum Vergrößern


    man hat mit der Bewehrung begonnen



    2 Bauschilder