Schwedler-Carré (mit "Drei Horizonte")

  • Ich hoffe, ich bin damit alleine. Aber mir gefällt das ünerhaupt nicht. Einzige AUflockerung in der Monotonie der Wechsel von eckigen auf runde Balkone. Hat irgendwie den Charme einer klassischen Hochhaus-Siedlung, nur weil es höheren Nutzwert bekommt mit Balkonen.

  • Also es stimmt schon, bis auf die minimal historisierende Fassade könnte das auch ein frisch verputztes Hochhaus aus den 60ern oder 70ern sein.

  • Die Balkone sind zu "schwer" und unten fehlt das Blockrand. Assoziation --> Spessartsiedlung Dietzenbach. So baut man keine Häuser für die Innenstadt mehr.

  • Es ist wirklich klasse, wie sich die ganze Gegend dort macht. Weiteres demnächst, wenn noch etwas mehr fertiggestellt wurde.


    Heute mal am 3 Horizonte vorbeigeschlendert, wirkt alles sehr wertig (wie auch die Umgebungsbebauung):


    Bild: https://fvgffm.de/img2/3hz_01y8j7e.jpg Bild: https://fvgffm.de/img2/3hz_03suj4s.jpg


    Bild: https://fvgffm.de/img2/3hz_0256kg9.jpg Bild: https://fvgffm.de/img2/3hz_04vtk87.jpg


    Bilder: Adama


    P.S. Prost: Bild: https://fvgffm.de/img2/drnk1vkzn.jpg

  • Zu dieser Einschätzung bin ich heute auch gekommen (und muss seitdem den Kopf über die Fernprognosen in #181 bis #183 noch länger schütteln). Ergänzend ein paar Fotos aus der Nähe:


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    Oben die Fassade des Hochhauses. Der Stein kommt der Verpackungsfolie zufolge von Hofmann Naturstein aus dem Main-Tauber-Kreis (Ba-Wü), damit wahrscheinlich aus einem Steinbruch in Süddeutschland.


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    Links das Wohnhochhaus, rechts der Bauteil E3, entworfen von Karl Dudler Architekten:


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    Bauteil E1 von Stefan Forster Architekten im Vordergrund:


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    Bilder: Schmittchen

  • Der Stein kommt laut Verpackungsfolie von der Fa. Hofmann aus Süddeutschland. FALSCH! Der Stein kommt aus Portugal und wird in Süddeutschland weiterverarbeitet, hat also schon eine lange Reise hinter sich. Soviel zum Thema der Nachhaltigkeit und Ökologie. Aus Süddeutschland hätte es sicher auch schöne Alternativen gegeben.

  • Gerüste fallen wie Blätter im Herbst. Oder so ähnlich. Der Turm wird immer sichtbarer - und weiß für meinen Geschmack zu gefallen.


    Schnell und schmutzig aus dem Vorbeilaufen.


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    Alle Bilder sind selbstgemacht.

  • DREI HORIZONTE und Umfeld


    Die Gerüste sind gefallen, daher ein paar mehr Bilder. Das Hochhaus von 3 Seiten gegen den Uhrzeigersinn





    weiter geht's in den hinteren nordöstlichen Bereich bis zum Hinterhof und der Rückseite des Hochhauses





    das links im Anschluss stehende Haus auch im Detail und der daran anschließende Bau in Richtung Bahndamm





    und ein Abschließender Blick durch die Ferdinand-Happ-Straße, hat sich in den letzten Jahren sehr viel getan


  • ^Bild 8 und 10 zeigen die anderenorts diskutierte Kombination aus Standardabfluss per Rohr (glänzend) und Überlauf (bei blockiertem Standardabfluss) per "Wasserspeier"

  • Ok, das Fassadenmaterial des Hochhauses sieht schon sehr wertig, aber mit der Fernoptik auf die Seite mit den Rundungen kann ich mich nicht so recht anfreunden. Durch die vielen kleinen Balkone und Loggien wirkt der Bau für mich wie ein Rohbau und ziemlich fragmentiert. Auf den anderen Seiten wurde das imho besser gelöst.

  • Auch ich war wieder einmal vor Ort und habe mir das fertige Ergebnis angesehen. Trotz der geringen Höhe von 51 m (20 m mehr wären besser gewesen), empfinde ich das Wohnhochhaus als gelungen. Nicht als sehr gut, aber durchaus gut. Die Rundungen am Baukörper mag ich sehr, das hätte man durchgängig so gestalten sollen. Der Naturstein wirkt edel und am schönsten bei direkter Sonneneinstrahlung. Der Beitrag ist etwas umfangreicher:


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    Eingangsbereich und Fassadendetail:


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    Rückseite und Hinterhof:


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    Fassadendetails und Fassadenbereiche:




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    Alles in allem sehr annehmbar geworden, im Übrigen wie die ganze Gegend dort.


    Bilder: Adama

    Einmal editiert, zuletzt von Adama ()

  • Sieht wirklich eindrucksvoll und edel aus. Aber auf den Bilder sieht man sehr wenig grün und das hat jetzt nichts mit entlaubten Herbstbäumen zu tun. Man diskutiert schon so lange über sich aufheizende Städte und es werden trotzdem so wenig Grünflächen angelegt.

  • MartyMUC...das wird wohl eine ziemliche Herausforderung werden in naher Zukunft. Eigentlich jetzt schon. Bin Gärtner von Beruf und mache mir seit langer Zeit Gedanken in Bezug auf Stadtbegrünung. Die Wahl der Bäume in Frankfurt geht teils in die richtige Richtung. Ist natürlich schwierig, wenn man sich ansieht, die wenig Platz dafür vorgesehen ist und klimatisch wird es auch nicht leichter. Sehe schon überall diese häßlichen grünen Hartplastik-Gießsäcke an der Basis neugepflanzter Bäume...das kann's nicht sein.

  • Auf jedem Fall Pluspunkte für die Fassadendetails wie schon oben erwähnt, aber leider leidet das Projekt in meinen Augen schwer unter den schweren Balkons. Die hätten man anders bauen müssen. Betrachtet man die drei untenstehenden Fotos von Adama dann sieht man genau was ich damit meine. Das Gebäude sieht von unten betrachtet aus wie ein Rohbau ohne Fenster. Und das ist natürlich die Perspektive die die Bürger "zum Geniessen" bekommen. Ein Fehler der in moderner Architektur leider häufig gemacht wird. Dann war die Querstellung zur Straße auch keine gute Idee. Damit wird der Straßenbild unruhig.

  • ^

    Das ist Deine subjektive Empfindung; ich finde, die Balkone passen sehr gut, mir hingegen gibt es zu wenig Rundungen. Selbst wenn die Brüstungen aus Glas gewesen wären oder die Balkone nach innen versetzt wären, würde man die 3 drei unten stehenden Bilder kaum anders in Ihrer Wirkung wahrnehmen, das bringt eben die extreme Perspektive mit sich. Und ich kenne niemanden, der an dieser Stelle ständig nach oben sehen würde, dies obliegt dem nicht Vorhandensein anderer Hochhäuser. Was die Ausrichtung angeht, gebe ich Dir recht, das hätte man anders besser ausrichten können. Aber bei dieser Lösung wirkt das kleine Hochhaus aus allen Perspektiven anders und das hat auch etwas.

    Und apropos genießen, das ganze Ensemble drumherum gehört zu besseren in Frankfurt und man kann es dort wirklich genießen, was Materialität und Abwechslung angeht. Kein Vergleich zum Europaviertel, beispielsweise.


    @MartyMUC

    Ja, es ist definitiv an zu wenig Grün gedacht worden. Dennoch glaube ich, dass noch ein paar Bäume folgen werden. 12. Bild von oben, da gibt es zwischen den Parkplätzen noch Bereiche für Pflanzungen, evtl. auch für Bäume.