MainTor-Projekt I: die Planung

  • Die zweite Reihe erinnert mich stark an die Häuser, die wir auch im Westhafen, Deutschherrenufer und gegenüber im Ostend am Main stehen haben. Von daher greifen auch diese den "Trend" auf und führen ihn entlang des Mainufers weiter. Mir gefällt das gesamte Essemble ausgesprochen gut und denke, dass die Realisierung einen wirklichen Gewinn für Frankfurt und insbesondere für das Mainufer darstellt.


    (Manche Visualisierungen und "Blicke" im Promovideo ergeben mit dem Taunusturm [und Taunustürmchen] dazugedacht ein noch viel besseres Gesamtbild ab.)

  • Auf schmittchens 1. Bild kann man sich wirklich einen wunderbaren Überblick über das Gesamtprojekt machen.


    schmittchens 2. Bild und das 1. von epizentrum machen schon was her. Das sieht sehr nach Großstadt aus, paßt somit m. E. perfekt an diese Stelle.


    Die Stadtplanung hat sich ja hier viele Gedanken hinsichtlich u. a. der Höhe des WinX gemacht, was eine Abstufung der Skyline betrifft etc. pp.


    Insofern glaube ich auch nicht, daß hier ein Platz verkleinert werden könnte. Das hier in der City eng gebaut wird (werden muss) ist auch klar. Das ist nun mal Innenstadt und soll es auch sein (5 € für`s Phrasenschwein, ich weiß;)).


    Ich bin sicher, daß wir uns hier alles in allem auf ein stimmiges, großstädtisches Gesamtensemble freuen können!!


    Gerade bei Nacht von der Museumsuferseite her, vielleicht etwas erhöht (etwa aus dem Architekturmuseum heraus) wird man einen wahnsinnig aufregenden Blick auf die immer mehr beeindruckende HH-City werfen können:daumen:

  • Beitrag #299 habe ich etwas abgeändert, der Schwerpunkt liegt nun noch mehr auf den Wohngebäuden im südöstlichen Teil des Areals. Nun fehlen Gesamtansichten - dem kann abgeholfen werden:







    Zitat

    Gerade bei Nacht von der Museumsuferseite her, vielleicht etwas erhöht (etwa aus dem Architekturmuseum heraus) wird man einen wahnsinnig aufregenden Blick auf die immer mehr beeindruckende HH-City werfen können.


    So ungefähr dürfte es dann aussehen:



    Bilder: DIC – Deutsche Immobilien Chancen AG & Co. KGaA / Konzept3D

  • Mir gefällt's auch richtig gut. Eine einstmals tote Ecke mitten in der Stadt wird wohl auf elegante Weise in eine der urbansten ungewandelt. Gefällig wirkt auch die helle Farbwahl.
    Ich weiß nicht wie es euch geht, aber wenn ich mir die Gesamtansicht anschaue, habe ich das Gefühl, dass auf der anderen Seite der Neuen Mainzer etwas (ein Pendant sozusagen) fehlen würde. Von mir aus könnte deshalb die wirklich hässliche Neue Oper abgerissen und dessen Areal ähnlich wie das Maintor-Projekt entwickelt werden.

  • Schon aufgrund des Wallservituts ist es höchst unwahrscheinlich, dass wir dort je eine dichtere oder höhere Bebauung als jetzt sehen werden. Und das ist auch gut so.

  • Nicht zu vergessen, dass sich dort immer das alte Schauspielhaus (wenn auch arg entstellt) befindet, dessen Fassaden- und Kuppelrekonstruktion irgendwann einfach auf die Tagesordnung kommen MUSS.

  • Zwei weitere Bauabschnitte verkauft / Baustarts festgelegt

    Im kommenden Jahr beginnt der Bau des von Prof. Mäckler entworfenen Hochhauses an der Neuen Mainzer ("MainTor Panorama"). Mit der Errichtung der zur Karmelitergasse hin gelegenen Mietwohnungen ("MainTor Patio") wird ebenfalls 2013 begonnen. Beide Bauabschnitte wurden bereits zum jetzigen Zeitpunkt verkauft. Schließlich ist im Sommer des kommenden Jahres auch Baustart für die Eigentumswohnungen im Südosten des Areals ("MainTor Palazzi"). Deren Vermarktung beginnt bereits Ende 2012 / Anfang 2013.


    Die Pressemitteilung der DIC von heute:


    [INDENT]Die DIC hat jetzt die Gebäudekomplexe „MainTor Panorama“ (Büroflächen) und „MainTor Patio“ (Mietwohnungen) des künftigen MainTor-Quartiers - im Rahmen eines Forward-Deals - bereits vor Baubeginn an Spezialfonds der Ärzteversorgung Westfalen-Lippe (ÄVWL) veräußert. Das Gesamtinvestitionsvolumen beträgt insgesamt rund 150 Mio. EUR. Der Baubeginn ist für beide Projekte im ersten Halbjahr 2013 vorgesehen.


    Mit dieser Transaktion treibt die DIC die Entwicklung des MainTor-Quartiers deutlich schneller als geplant voran: mit rund 340 Mio. Euro sind bereits über 50 Prozent des Projektvolumens vermarktet bzw. im Bau. Die im SDAX notierte DIC Asset AG ist mit 40 Prozent an den beiden Teilprojekten beteiligt.


    Das Büroprojekt „MainTor Panorama“ wurde über einen bestehenden aktiv gemanagten Spezialfonds der IVG Institutional Funds erworben. Das Wohnobjekt „MainTor Patio“ wurde über einen Spezialfonds der PATRIZIA WohnInvest KAG erworben. Die Transaktionen wurden von GSK, Valteq sowie Bögner Hensel & Partner beratend begleitet.


    Die DIC bleibt verantwortlich für die gesamte Projektentwicklung, Baurealisierung und Fertigstellung sowie für die Vermietung der Objekte.


    Ulrich Höller, DIC-Vorstandsvorsitzender: „Diese erfolgreiche Vermarktung an eine bedeutende deutsche Investorenadresse unterstreicht eindrucksvoll die hohe Attraktivität des MainTor-Quartiers. Wir freuen uns, damit einen weiteren Meilenstein dieser Quartiersentwicklung gesetzt zu haben. Der Markt honoriert die Konzeption von unabhängig realisierbaren Teilprojekten für unterschiedliche Nutzer- und Investorengruppen.“


    Das Büroobjekt „MainTor Panorama“ verfügt über 13.500 qm Gewerbeflächen und 70 Tiefgaragen-Stellplätze. Die Architektur wird durch das Büro Professor Christoph Mäckler Architekten dargestellt. Bis Mitte 2015 wird das Panorama-Gebäude durch die DIC erstellt und bezugsfertig sein.


    Das „MainTor Patio“, das an der Plaza des MainTor-Quartiers gelegen ist, umfasst rund 6.000 qm Mietflächen und 134 Tiefgaragen-Stellplätze. Rund 5.200 qm sind für über 90 Mietwohnungen vorgesehen. Hinzu kommen rund 800 qm Gewerbeflächen für Gastronomie, Wellness sowie eine Kindertagesstätte, die eine komfortable Angebots-Infrastruktur für die Bewohner des gesamten MainTor-Quartiers schaffen. Das verantwortliche Architekturbüro ist KSP Jürgen Engel Architekten. Bis voraussichtlich Ende 2014 wird der Patio-Komplex durch die DIC erstellt und bezugsfertig sein.


    Parallel wird aktuell der Vertrieb der rund 80 Eigentumswohnungen der „MainTor Palazzi“ mit insgesamt 9.800 qm Wohnfläche an Eigennutzer und Kapitalanleger vorbereitet, dessen Start spätestens zum Beginn des nächsten Jahres vorgesehen ist. Der Bau dieser Wohnungskomplexe direkt am Main soll im Sommer 2013 beginnen.[/INDENT]

  • DIC Asset erwartet Fertigstellung aller Projekte Anfang 2016

    Schön, dass es hier so rasant weitergeht.


    Ein informativer Artikel war im Journal Frankfurt dazu zu lesen.


    Ulrich Höller, Vorstandsvorsitzender der DIC Asset AG, kommt darin zu Wort. Er erwartet in vier Jahren eine endgültige Fertigstellung, aber schränkt ein, dass man nicht ohne Ankermieter baut. Für den Herbst 2013 rechnet man damit, dass das Maintor Primus fertig wird.


    Interessante Fakten:
    - 600 Millionen Euro werden insgesamt investiert (davon 50 Mill. für das Maintor Primus)
    - 3000 Leute sollen her leben und arbeiten (zu Degussa-Zeiten waren es nur 1000)
    - 2,5 von insgesamt fünf Bauabschnitten sind bereits vermarktet (21% des Projektes sind dem Wohnen gewidmet)
    - 180 Miet- und Eigentumswohnungen sind vorgesehen (2013 soll mit Wohnungsbau begonnen werden)
    - Als Grundsteinlegung für den 2. Bauabschnitt, also das Maintor Porta, wird der 29. August erwartet (140 Millionen Euro, Union Investment als Mieter)
    - 2014 soll mit dem 110m hohen WinX begonnen werden und 2016 fertig sein, wenn alles nach Plan läuft


    Gastronomie-News:
    Fünf Gastronomien (!) sind insgesamt eingeplant mit Hilfe des Konzepts von Gekko Management (Expertenwissen von Micky Rosen und Alex Urseanu). Im Maintor Primus soll bereits das erste dieser Konzepte entstehen.

  • Neue Visualisierungen - Ansicht von "Dribbdebach" bei Tag:



    Bei Nacht:



    Von der Untermainbrücke:



    Von einer Dachterrasse des "MainTor Panorama":



    Schließlich zwei hier schon gezeigte Ansichten, nun aber in sehr hoher Auflösung:



    Die "Helikopter-Ansicht":



    Alle Bilder: DIC – Deutsche Immobilien Chancen AG & Co. KGaA

  • Die hochaufgelöste Visualisierung enthält spannende Details, die mir noch nicht auffielen, insbesondere zu den Türmen Winx und Panorama. Danke!


    Die Südansicht, in der die Torsituation (Panorama + Nürnberger) besonders gut herauskommt, zeigt, dass die leichte Rückversetzung des Panorama-Hochhauses wohl doch die bessere Entscheidung ist als das Gebäude in die Blockrandflucht zu setzen. (Ich hatte das irgendwo hier kritisiert.) Zum Einen bekommt das Winx-Portalgebäude mehr Licht und Sicht, zum Anderen wird die Sicht durch die Hochhausschlucht der Neuen Mainzer nicht eingeengt. Zumal die Neue Mainzer leicht schräg vom Main weggeht und am Willy-Brandt-Platz wieder leicht nach links abknickt. Auch das Nürnberger-Hochhaus steht ja leicht zurückversetzt. Fein.


    Zu den Fassadenplatten am Panorama: Sie sehen nach hellem Basalt aus, was eine schöne Abwechslung in der aktuellen Frankfurter Hochhauslandschaft und gerade im Maintor-Pulk wäre. Steht der Stein schon fest? (Sorry, wenn die Info in einem Vorbeitrag schon steht.)

  • Umgestaltung Einmündung Hofstraße in Neue Mainzer Straße

    Das MainTor-Areal wird bekanntlich einige Durchwegungen für Fußgänger erhalten. Unter anderem wird es eine Fußgängerverbindung von der Alten Mainzer Gasse zur Hofstraße geben. Da es solche Verbindung beim Degussa-Areal nie gab und der Bereich der Einmündung der Hofstraße in die Neue Mainzer Straße darüber hinaus in schlechtem baulichen Zustand ist, plant die Stadt eine Umgestaltung dieses Bereichs.


    Unter anderem ist eine neue Fußgängerquerung im Bereich der Mittelinsel geplant, so dass Fußgänger die Möglichkeit der direkten Überquerung der Neue Mainzer Straße zur Alten Mainzer Gasse erhalten. Die geplante Oberflächenbefestigung, die Umsetzung des Lichtkonzeptes und die einheitliche Gestaltung der Verkehrsflächen sollen analog zur abgeschlossenen Baumaßnahme "Umgestaltung der Neuen Mainzer Straße" fortgeführt werden. Es wird einer Bauzeit von acht Monaten gerechnet. Die Einzelheiten der Planung sind in dieser Bau- und Finanzierungsvorlage zu finden (PDF).


    Ein Plan (Klick öffnet PDF):



    Plan: Stadt Frankfurt am Main

  • Die Vermarktung der 100 "Palazzi"-Wohnungen hat begonnen

    Die DIC teilt auf der Website zum Gesamtprojekt mit, dass die Vermarktung der 100 Eigentumswohnungen in den "MainTor Palazzi" begonnen hat. Die drei Doppelgebäude mit insgesamt 10.100 m² Wohnfläche heißen "Lido", "Puro" und "Riva", sind sechs bis acht Geschosse hoch und wurden von den Architekturbüros Jo. Franzke und B&V Braun/Canton/Volleth geplant. Die Wohnungsgrößen liegen zwischen 36 m² und über 260 m². Auch eine dreigeschossige Tiefgarage mit rund 140 Stellplätzen wird es geben. Baubeginn ist im Sommer 2013, zwei Jahre später sollen die Wohnungen bezugsfertig sein. Die Vermarktung übernimmt Ballwanz, hier der Link zur speziellen Website. Weitere 100 Einheiten werden als Mietwohnungen in dem Patio-Komplex entstehen.


    Die gegenüber der Ansicht in #299 fortschreitende Planung lassen diese Visualisierungen erkennen:





    Nordseite, links "Puro" und rechts "Lido" wenn ich das richtig lese. Das oben zu sehende Doppelgebäude in erster Reihe muss dann "Riva" heißen.



    Bilder: DIC / Jo. Franzke / B&V Braun/Canton/Volleth

  • MainTor Palazzi

    Die Frankfurter Rundschau nennt heute Kaufpreise für die neuen Unterkünfte auf dem Maintor-Areal. Für den Quadratmeter Wohnfläche müssen zwischen 5.000 und 10.000 € aufgewendet werden. Eine Penthouse-Wohnung mit über 260 m² kostet ca. 2,6 Millionen Euro. Aber es gibt auch Wohnungen mit 36 Quadratmetern, die sind angeblich preisgünstiger.

  • Die sind im Endpreis sicher preisgünstiger - aber halt auch recht klein. Doch solche Quadratmeter-Tarife sind für gehobene Neubauten im Westend und anderen begehrten Stadtteilen schon länger gang und gäbe. Und das hier ist wirklich eine ganz besondere Lage.


    Um die Preise für luxuriöses Wohnen mal ein wenig international zu vergleichen: Vor drei Wochen wurde in unserer Stadt der Internationale Hochhaus-Preis vergeben. Gewonnen hat das Wohnhochhaus "1 Bligh Street" in Sydney (Info und Fotos). Wohnungen dort kosten laut Immobilien-Zeitung eine Jahres-Kaltmiete von 1.100 AUD/m². Nach dem heutigen Kurs und auf den Monat umgerechnet sind das kalt über 73 Euro pro Quadratmeter. Das sind die höchsten Preise Australiens, wie man liest. Aber sie werden gezahlt, denn das im letzten Jahr fertig gestellte Gebäude ist zu 95% vermietet. Ist halt alles relativ.


    Aber genug Abschwiff - außer den Teilansichten wurden auch die Gesamtansichten aktualisiert, neben den Wohngebäuden wohl auch das Hochhaus "Panorama". Diese lässt sich auf 2.362 x 1.670 Pixel klicken:



    Besonders in der Vergrößerung ist gut zu erkennen, dass die beiden Bauteile des "Riva" etwas gegeneinander versetzt zum Untermainkai stehen sollen. Diese Visualisierung gibt die in #311 geschilderte Neuordnung der Einmündung der Hofstraße in die Neue Mainzer noch nicht wieder:



    Bilder: DIC AG

  • Über Geschmack läßt sich streiten

    Meine Spontanreaktion zu den Wohnhäusern:
    Ist das hässlich!
    Insbesondere die beiden Kästchen neben der schmucken Villa, mit den Lego Dächern.
    Hoffentlich liegt es nur am künstlichen Rendering.
    Außerdem sieht man es von der Straße zum Glück nicht, wenn man sich nicht den Hals verrenkt.

  • Also die Wohnhäuser am Mainkai finde ich gelungen, es sind großstädtische, moderne Interpretationen des Hermann-Schlosser-Hauses. Insbesondere die quadratischen Belvederes auf den Dächern sind eine nette Remineszenz.


    Indiskutabel finde ich eher die Teile dahinter, die wohlgemerkt den neuen südlichen Blockrand der Alten Mainzer Gasse darstellen. Die Architektur erinnert an den sozialen Wohnungsbau der 1970er Jahre respektive an unterdurchschnittliche Entwürfe des Europaviertels, und das in der Lage.


    Da sich diese Wohnungen eh nur ein Nanopromille der Bevölkerung wird leisten können, kann man dann nicht wirklich mal klotzen? Ansonsten wäre man echt besser bedient, diese zweite Reihe erst gar nicht zu bauen und dort einen Park einzurichten.

  • Der Zwillingsbau am Untermainkai ist doch halbwegs erträglich, die anderen Wohnbauten in zweiter Reihe finde ich schlimmer; nach meinem Geschmack sind deren Äusseres zu verspielt ... hier wären Schlichtheit und Eleganz passender gewesen.


    Was mir dagegen sehr gut gefällt, ist die helle Farbwahl beim Bodenbelag. Selbst die Strassen scheinen statt Asphalt mit hellen Platten versehen zu werden.

    2 Mal editiert, zuletzt von merlinammain () aus folgendem Grund: ... RMA war schneller mit der Antwort ;-)

  • Grundfarben der Gebäude

    Eine Frage in die Runde:(weil manche Mitleser auch manchmal auf die Diskussionen hier schauen und so mancher Gedanke zu Anregungen führt...)
    Wie findet Ihr eigentlich, dass die Gebäude nun doch um einiges dunkler ausfallen werden, als ursprünglich dargestellt?


    Die Steinmuster für Porta und Primus sind GRAU. Noch dunkler wird der Stein beim Panorama sein. Prof. Mäckler mag dieses Kalksandsteinschlammgrau wie beim IBC. Beim OpernTurm hat T+S den hellen Sandstein gewollt, Vivico beim Tower185 den nicht zu dunklen.

    Die Wirkung des OpernTurmes ist gerade wegen seines hellen Steins so angenehm.
    Auch wenn nicht alle Neubauten einer Stadt den gleichen hellen Stein als Fassade haben sollten, aber gerade an Orten mit oft grauem Himmel wirken helle Gebäude sehr viel freundlicher, als graue. Schließlich gibt es auch noch gelben Sandstein, Jura-Marmor oder Travertin etc. Weißer Marmor wäre auch mal toll. Oder ein neuer Turm in schickem roten Granit, oder vielleicht sogar in rotem Sandstein.
    Und um dem Ganzen noch einen gestalterischen Gegenpol zu setzen; es gäbe auch noch richtig dunkle Steine - für die man allerdings etwas mehr Mut bräuchte. Nur geht mir persönlich das ewige grau-grau-grau langsam auf die Nerven.


    Sicher ist vieles eine Geschmackfrage und es gibt keinen einheitlichen to-do-trend. Aber man kann ja gerade in solch einem Forum wie diesem auch darüber diskutieren - oder nicht?

  • 17.000 m² vermietet - "MainTor Panorama" startet demnächst

    Nach einer heutigen Pressemitteilung der DIC ist das sich in Bau befindende "MainTor Porta" jetzt komplett und das vor dem Baubeginn stehende "MainTor Panorama" nun zu 70 Prozent vermietet. Auszüge:


    [Indent]Die DIC hat zum Jahreswechsel gleich zwei weitere große Vermarktungserfolge für die Quartiersentwicklung MainTor im Frankfurter Bankenviertel erzielt:

    • Die renommierte internationale Anwalts- und Wirtschaftskanzlei CMS Hasche Sigle mietet über 9.000 m² im Bürogebäude "MainTor Panorama" (das sind rund 70 Prozent der dortigen Mietfläche) und gibt dafür ihren bisherigen Standort im Frankfurter Westend (Barckhausstraße 12-16) Mitte 2015 auf.
    • Die Union Asset Management Holding AG (“Union Investment") mietet weitere rund 8.000 m² im "MainTor Porta" und wird damit sämtliche Mietflächen in diesem Bürogebäude belegen. Bereits vor einem Jahr hatte das Unternehmen dort knapp 14.000 m² angemietet.


    Mit den beiden Großvermietungen an CMS Hasche Sigle und Union Investment ist eine weitere wesentliche Voraussetzung für die profitable Realisierung der beiden Bauabschnitte "Panorama" und "Porta" geschaffen. Die Entwicklung des Quartiers ("MainTor - The Riverside Financial District") schreitet somit weiter mit hohem Tempo voran: Deutlich schneller als geplant sind inzwischen bereits rund 60 Prozent des Projektvolumens in der Realisierung. [...]


    Teilprojekt "MainTor Panorama" startet Bau im ersten Halbjahr 2013


    Im ersten Halbjahr 2013 beginnen die Baumaßnahmen für "MainTor Panorama" mit einem Projektvolumen von rund 110 Mio. Euro; das Objekt wird von der DIC erstellt und soll bis Mitte 2015 bezugsfertig sein. Bereits im August 2012 hatte die DIC das Objekt an einen Spezialfonds der Ärzteversorgung Westfalen-Lippe (ÄVWL) veräußert, der von der IVG Institutional Funds gemanagt wird. Die Architektur stammt aus dem renommierten Büro Prof. Christoph Mäckler Architekten. Das Gebäude "MainTor Porta" befindet sich im Eigentum der DIC. Mit einem Projektvolumen von rund 140 Mio. Euro und nach Entwürfen von KSP Jürgen Engel Architekten ist es bereits seit dem vergangenen Jahr in Bau und soll im Frühjahr 2014 fertig gestellt sein.

    Bedeutende und langfristig orientierte Premiummieter


    Die internationale Full-Service-Kanzlei CMS Hasche Sigle ist eine der größten und führenden wirtschaftsberatenden Kanzleien mit aktuell mehr als 150 Beschäftigten im Frankfurter Büro. Das Unternehmen mietet für rund zwölf Jahre die ersten 10 Büroetagen des "MainTor Panorama" beginnend mit dem Erdgeschoss. Der vereinbarte Mietzins liegt im Bereich der üblichen Büromieten für Premiumobjekte und -lagen im Frankfurter Bankenviertel. Teil des Mietvertrages ist auch eine Verlängerungsoption. Die Union Asset Management Holding AG zählt als Asset Manager der genossenschaftlichen Finanzgruppe zu den größten Finanzdienstleistern in Deutschland. Das Unternehmen mietet für zehn Jahre das komplette "MainTor Porta"; rund 900 Arbeitsplätze sollen ab 2014 hier zur Verfügung stehen. Teil des Mietvertrages ist auch eine Verlängerungsoption. [...]


    Über das Teilprojekt "MainTor Panorama"


    Das Bürogebäude "MainTor Panorama" liegt in einzigartiger Lage direkt am Main-Ufer. Mieter aus der Finanzbranche profitieren dort von kurzen Wegen in das Bankenzentrum. Die insgesamt rund 13.500 m² Büro- und Gewerbemietflächen verteilen sich auf die 17 Geschosse des 64 m hohen Gebäudes; die attraktiven sieben obersten Geschosse sind aktuell noch zu mieten. "MainTor Panorama" zeichnet sich durch einen 2-stöckigen Arkadengang, eine weitläufige zweigeschossige Lobby sowie mehrere Dachterrassen mit spektakulären Ausblicken aus. Das Gebäude integriert sich mit seiner Lage und Gestaltung nahtlos in das Frankfurter Bankenviertel: Zusammen mit dem Haus der Nürnberger Versicherung (ehemals Nationale Suisse) wird "MainTor Panorama" auch optisch das südliche Eingangstor zum Bankenviertel bilden. Für das Objekt wird eine DGNB-Zertifizierung in Gold angestrebt.

    Über das Teilprojekt "MainTor Porta"


    Das Bürogebäude "MainTor Porta" liegt in einer prominenten Ecklage mit Vorplatz an der Weißfrauenstraße und damit verkehrsgünstig sowohl am Hotel Frankfurter Hof als auch nahe am U-Bahn-Knotenpunkt Willy-Brandt-Platz. Die rund 20.500 m² Büro- und Gewerbemietflächen verteilen sich auf 19 Geschosse des 70 m hohen Gebäudes, hinzu kommen 1.000 m² unterirdische Lagerflächen sowie 225 Tiefgaragen-Stellplätze. "Porta" zeichnet sich durch eine repräsentative dreigeschossige Lobby, einen begrünten und begehbaren Innenhof sowie mehrere Dachterrassen mit spektakulären Ausblicken aus. Für das Objekt wird eine DGNB-Zertifizierung in Gold angestrebt.[/Indent]

  • Wie findet Ihr eigentlich, dass die Gebäude nun doch um einiges dunkler ausfallen werden, als ursprünglich dargestellt? Die Steinmuster für Porta und Primus sind GRAU. Noch dunkler wird der Stein beim Panorama sein. [...]


    Ewiges Grau-in-grau finde ich ebenso ermüdend wie ein ganzes Viertel in fast weißem Sandstein. Wenn Weihnachten wäre, würde ich mir für das Porta aufgrund der Nähe zum Karmeliterkloster eine Mischung aus beigem und rotem Sandstein wünschen. Das Hochhaus wird die Ecke dominieren, ja fast erschlagen, und da fände ich wenigstens eine gewisse Verneigung vor dem altehrwürdigen Nachbarn angemessen. Und auf jeden Fall eine Farbmischung. Einfarbig wirkt das strenge Steinraster auf mich schnell monoton.


    Das Winx-Hochhaus: ad libitum. Alles ist möglich. Die Fassade erhält ihre Wirkung ohnehin weniger von der Farbe des Steins, sondern vom skelettartigen Netz, das sich über die beiden geknickten Glaskörper legt. Wichtiger wäre, dass das Gebäude wie ein gefasster Edelstein "funkelt".


    Die beiden Wohnsolitäre können eigentlich nicht anders als sehr hell, fast weiß, gehalten sein, um an den weißen Mainprospekt anzuknüpfen. Das Beige aus dem Rendering irritiert mich. Die zweite Reihe würde ich wechselnd gestalten. Vier bzw. fünf farblich identisch gehaltene Baukörper, die nebeneinander stehen, sehen für mich aus wie Investorenklötzchen.


    Die Richtung weiß würde ich mir auch für das Panorama-Hochhaus wünschen, das aber gerne auch grün (!) sein darf, um farblich ein Tor mit dem Nürnberger-Haus zu bilden. Alternative: heller Stein, grünlich-getönte Fensterscheiben - sozusagen als Nürnberger Negativ. Gerade beim Panorama-Turm finde ich grau fast unangebracht. Zum Vergleich, siehe dieses Rendering aus der Maintor-Website.