Neues aus der Altstadt / Carlstadt

  • Parkanlage am Stadtmuseum

    Wie die RP heute berichtete, seit einiger Zeit werden die Pläne der Rekonstruktion der Parkanlagen nach dem ursprünglichen Konzept von Maximilian von Weyhe verfolgt. Am Stadtmuseum würde dies das Fällen mehrerer Bäume bedeuten, was zu Anwohnerprotesten führte. Darauf wurden die Lichtungen-Pläne reduziert.
    Der erste Bauabschnitt auf einem Teil der Halbinsel soll 153 Tsd. EUR kosten - dort wird es einen runden Platz geben. Der Kinderspielplatz aus den 1960er Jahren bleibt, wo er ist.

  • Kameha

    Wie es scheint, es wird einen gläsernen PKW-Aufzug in die Tiefgarage geben. Unterwegs konnte ich diesen Blick in den geöffneten Eingangsbereich des Altbaus werfen - die Stuckdecke wird renoviert und erhalten. In der Nähe gibt es ein Baustellenbüro im EG, wo hinter der Scheibe u.a. dieser Grundriss einer fast 300 Qm großen Wohnung ausgehängt wurde.

  • Andreaskirche

    Unter #184 wurde Ende September über den Aufbau der Gerüste am Westturm der Andreaskirche berichtet, inzwischen wurden diese abgebaut. Wie man sieht, die Farbgebung wurde bei der Renovierung geändert - die früher wie Basalt schwarzen Teile sind jetzt sandfarben (die alte Farbgebung sieht man noch auf dem anderen Turm). Diese farbliche Wandlung wird wohl weitergeführt.


    Man sieht auch, dass die lange eingerüstete Schmalseite des Stadthauses (weiter rechts) ebenso gerüstfrei wurde.

  • Hätte schwören können, die Fensterrahmen waren auch Basalt - den haben die doch wohl nicht übergepinselt?! Warum überhaupt eine Änderung? Ist die Kirche nicht denkmalgeschützt?


    Edit: Früher schien es noch anders ausgesehen zu haben:
    http://www.pubhist.com/works/04/large/4557.jpg
    Die Einbindung der Bilddatei wurde in einen Link geändert. Bitte künftig auf die Richtlinien für das Einbinden von Bildern achten! rec
    Bildquelle: pubhist.com

  • Hätte schwören können, die Fensterrahmen waren auch Basalt - den haben die doch wohl nicht übergepinselt?! Warum überhaupt eine Änderung? Ist die Kirche nicht denkmalgeschützt? ...


    Das wird wohl von der Denkmalschutzbehörde vorgegeben worden sein.
    Eventuell soll hier eine ursprüngliche, historische Farbfassung wieder hergestellt werden;
    in früheren Jahren wurden derartige Details bei Renovierungen nicht immer allzu ernst genommen; die Farbfassung entsprach dem jeweiligen Zeitgeschmack.


    Manchmal wird auch erst im Rahmen von Restaurierungsarbeiten eine historische Farbschicht freigelegt.


    So etwas habe ich auch schon bei einem eigenen Projekt erlebt,
    damals entsprach die durch Entfernen jüngerer Farbschichten festgestellte Original Farbigkeit zuerst auch nicht dem klassischen Farbempfinden eines Architekten.

  • Mannesmannufer 4

    ^ Wenn die ursprüngliche Farbe der Andreaskirche-Elemente hell war, konnten sie nicht aus Basalt sein - eher waren sie zeitweise schwarz gestrichen, in Anlehnung an viele besonders gerne am Mittelrhein in die Fassaden eingearbeiteten Basalt-Elemente. Persönlich bin ich nicht entschlossen, ob mir die schwarze oder die sandsteinfarbene Variante mehr zusagt.


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    Die Baustelle am Mannesmannufer wurde zuletzt Ende November unter #202 gezeigt, damals mit Wänden des 1. OG. Inzwischen wird an der Decke über dem 3. OG gearbeitet.

  • Andreaskirche

    Es wurden wirklich die Basaltsteine sandfarben/grau überstrichen.
    Vielleicht sind die Steine durch Umwelteinflüsse geschädigt und bekommen als Schutz diesen Anstrich, obwohl mir das nicht logisch erscheint, andere Fassaden werden ja auch gereinigt und erstrahlen in neuem Glanz....
    Den Unterschied kann man auf der Mühlenstraße sehr gut sehen:





    Bilder von mir / 18.01.2014

  • Stadthaus Mühlenstraße

    Über dem Haupteingang / Zufahrt hängt mittlerweile auch schon die Hotelwerbung (Derag Livinghotel - De Medici):





    Bilder von mir / 18.01.2014

  • Kameha

    Von der Altestadt aus betrachtet (wo vom Umbau nichts mehr zu sehen ist), wirkt der neue Dachaufbau eigentlich ganz harmonisch und auch die aufgefrischte, aber sonst unveränderte Fassade lässt das diese Seite so aussehen, als wäre es schon immer so gewesen:




    Die Seite direkt links von der Kapelle auf der Ritterstraße dagegen ist einfach nur gräßlich und klobig:




    Warum man so eine hässliche Tiefgaragenzufahrt zusammen mit einem weiteren Anbau (vermutlich für die Mülltonnen) als Klotz vor das Gebäude bauen musste, anstatt die Einfahrt besser in den Neubau zu integrieren, ist mir schleierhaft.
    Die Idee mit dem platzsparenden PKW-Aufzug - der übrigens eine drehbare Platte hat (man fährt vom Hof aus durch das Rolltor rein und fährt um 90° Grad nach rechts gedreht in die Tiefgarage unter dem Neubau) - ist ja ganz gut, aber für mich nicht Zuende gedacht:






    Der Neubau sieht gut aus, ist eigentlich im Erdgeschoss gewerbliche Nutzung vorgesehen?
    Die Fenster sind doch ganz schön tief unten und von dem Raum mit den bodentiefen großen Fenstern mit der Terrasse vor Kopf ist keine 3 Meter von der Wand des vermutlichen Mülltonnenhaus entfernt (tolle Aussicht!):





    Bilder von mir / 18.01.2014

  • Kameha

    Ja, die Türen sind zum Glück nur in schützender Plastikfolie verpackt.
    Die Original-Farbe ist die selbe wie bei den Fenstern, also in etwa anthrazitgrau.

  • Eine brutalistische Mischung aus Kunsthalle Düsseldorf und Weltkriegsbunker in Sofia. Offen gesagt: Das Parkhaus hat eine gewisse Coolness, zumindest nach der Sanierung à la Kärcher.

  • Warum verhängt man die Fassadenseite, die in Richtung Ratinger Tor zeigt, nicht mit einer gigantischen rot-weißen Düsseldorf-Fahne. Der spärliche Lichteinfall würde kaum beeinträchtigt, die abartige Fassade kaschiert und dem Lokalkolorit Genüge getan.