Sonstige Projekte/ kleinere Meldungen

  • Das Unternehmen BAD Gesundheitsvorsorge- und Sicherheitstechnik, derzeit mit 260 Mitarbeitern auf mehrere Liegenschaften verteilt, plant einen Büroneubau auf dem Parkplatz hinter der Post in Beuel-Mitte. Derzeit führt das Unternehmen Gespräche mit der Telekom über den Erwerb des 2800 qm² großen Grundstücks.


    Der Entwurf des Meckenheimer Büros sgp Architekten sieht ein dreigeschossiges (plus Staffelgeschoss), geschwungenes V-förmiges Gebäude mit 3.800 qm² BGF vor. Bis Mitte 2014 soll der acht Millionen Euro teure Neubau bezugsfertig sein. Neben Büros und Konferenzräumen soll es auch einen Betriebskindergarten geben.


    Die BAD-Gruppe bietet Dienstleistungen in der Gesundheitsvorsorge und im Arbeitsschutz an.


    Infos: Beschreibung und Pläne


    GA: Gesundheitsdienstleister plant acht Millionen Euro teuren Neubau

  • "Das ist Bonns größtes Wohnungsbauprojekt."


    Nicht ganz zutreffend. Die Siebengebirgsterrassen sollen rund doppelt so viele Wohnungen umfassen.


    Ich finde die Entwürfe durchaus gelungen, hätte mir aber noch Höhergeschossiges, gerade in Auerberg, gewünscht.


    Sehe ich genauso. Ein weiteres Vollgeschoss hätte nicht geschadet. Ansonsten passt es.

  • Das altehrwürdige und geschichtlich sehr interessante Rheinhotel Dressen wird erweitert. (Toller Wiki-Artikel)
    Insgesamt sollen dafür rund neun Millionen Euro investiert werden - für die Planungen zeichnet der Bonner Architekt Ralph Schweitzer verantwortlich. Baubeginn soll Anfang 2014 sein, die Beendigung aller Arbeiten wird auf Ende 2015 datiert.



    Bild von mir!


    Im Neubau mit vollverglastem Staffelgeschoss entstehen 35 neue Zimmer, eine Akarde im OG als Frühstücksraum, vier neue Konferenzräume, eine Sauna sowie Technik- und Lagerräume. Der Kastaniengarten muss in der Größe halbiert werden.


    Das historische Gebäude wird saniert. Ferner soll eine Vinothek eingerichtet werden, die beiden Eingänge an den Seiten sollen entfallen und durch ein Entree in der Gebäudemitte ersetzt werden. Statt der Zufahrt soll es zukünftig einen Vorplatz mit Freitreppe geben.


    GA-Quelle mit Bildern des Entwurfs, EXPRESS


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    Mir gefällt das, was ich sehe, nicht besonders. Für den Altbau hätte ich mir doch eher eine Fassadengestaltung gewünscht, die sich an den historischen Teil anlehnt. Das sieht mir bisher zu sehr nach 98/15 aus.

  • Gallwitz-Kaserne

    Auf dem BGS-Gelände (Gallwitz-Kaserne) in Duisdorf sollen 120 bis 150 Wohnungen in Einfamilien-, Doppel- und Reihenhäusern entstehen. Im Osten des Geländes, an der A 565, soll wohnverträgliches Gewerbe entstehen. Die Bestandsgebäude sollen überwiegend abgerissen werden. Im südlichen Teil des Areals könnte ebenfalls Gewerbe entstehen; dieser Teil grenzt unmittelbar an das Gelände der Basketshalle.


    Nachdem sich die Verwaltung in Sachen Gallwitz-Kaserne mal wieder extrem mit Ruhm bekleckert hat( :nono: ), wird geprüft, ob das Gelände als Forensik-Standort in Frage kommt. Die zuständige Landesregierung ist zwar eher skeptisch, aber geprüft wird der Standort.


    Quelle

  • Hotel Dreesen:

    Mir gefällt das, was ich sehe, nicht besonders. Für den Altbau hätte ich mir doch eher eine Fassadengestaltung gewünscht, die sich an den historischen Teil anlehnt. Das sieht mir bisher zu sehr nach 98/15 aus.


    Ich schließe mich deiner Meinung an. Die neuen Zimmer sollen alle zum Rhein entstehen. Zur Rückseite entstehen dann überwiegend (fensterlose) Funktionsräume? Hier sieht es zumindest so aus. Ich verstehe die wirtschaftlichen Zwänge, aber das beeinträchtigt den Altbau doch erheblich.

  • Haribo wird kein Museum errichten. Das gab das Unternehmen jetzt bekannt. Als Grund wird ein zu großer Aufwand hinsichtlich behördlicher Auflagen zu Parkplätzen, Verkehrsführung und Lärmschutz genannt.


    Das Museum wird wohl im Bonner Umland gebaut - entweder in NRW oder Rheinland-Pfalz. Jedenfalls wird HARIBO noch in diesem Jahr ein 30ha großes Grundstück kaufen, um dort ein Logistikzentrum zu errichten. Man denke darüber nach, dort auch die Erlebniswelt anzusiedeln.
    Besorgniserregend: Der Unternehmenssprecher wird zwar zitiert, dass ein Komplettumzug nicht anstehe, da Produktion und Verwaltung "vorerst in Bonn" bleiben würden.
    rec: Du hast wohl mit Deiner Skepsis bezügl. der wahren Gründe für die Absage, die Erlebniswelt in Bonn nicht zu errichten, nicht ganz unrecht. Selbst die CDU sagt, dass die Stadt sich sehr bemüht habe, HARIBO entgegen zu kommen.
    Quelle

  • Rheinufer Graurheindorf

    Graurheindorf bekommt im Zuge des Projekts "Grünes C" ein schöneres Rheinufer.
    2012 wurde bereits das Gelände an der Mondorfer Fähre neu gestaltet, nun bekommt auch der Rest des Rheinufers eine gestalterische Aufwertung.
    Quelle und weitere Infos

  • Haribo: Joams, in diesem Fall muss ich die Stadt tatsächlich mal in Schutz nehmen. Meine Vermutung ist, dass Haribo immer schon die alten Fabrikhallen abreissen wollte. Man benötigte sie nicht mehr und vielleicht wollte und will man das Gelände für den Wohnungsbau vermarkten. Die Stadt hat wohl Probleme gemacht und wollte Teile der früheren Schiller-Konservenfabrik unter Denkmalschutz stellen. Das war die Ausgangssituation.


    Wäre das Interesse seitens Haribo an der Erlebniswelt real gewesen, hätte man mMn ganz anders kommuniziert. V.a hätte man dann nicht den Trubel um die "gescheiterte" Erlebniswelt nutzen müssen, um die alten Hallen schnell und "aus Versehen" abzureissen. Offensichtlicher ging es ja kaum noch.


    Ich sehe das Ganze neben den ständigen nervenden Ankündigungen, Produktion und/ oder Verwaltung verlagern zu wollen, als Instrument zur Erpressung. Vielleicht jetzt, um dem angekündigten Bußgeld zu entgehen.


    Zu der ganzen Geschichte hatte der General-Anzeiger ein paar interessante Artikel.


    GA: Politiker fragen: War der Abbruch rechtmäßig?
    GA: Haribo soll wegen Abriss Bußgeld zahlen
    GA: Haribo sieht kein eigenes Fehlverhalten

  • Auf dem Gelände wurden archäologische Grabungen durchgeführt, wie dieser Artikel vom Dezember berichtet. Dabei wurden vermutlich Reste einer Brauerei aus der Römerzeit gefunden. Untersucht werden konnten aber nur Hof und Hinterhaus, da das Haupthaus unter der schon damals verkehrlich bedeutenden heutigen Adenauerallee vermutet wird. Die gefundenen
    Keller müssen leider der Tiefgarage eines geplanten Neubaus weichen.


    Heute habe ich das Baustellenschild zum Projekt entdeckt:

    Bild von mir!


    Architekt ist also Lindel aus Godesberg. Unter der angegeben Internetadresse findet sich noch kein Inhalt.

  • Pestalozzischule

    Beim surfen bin ich auf eine interessante Ausschreibung gestoßen, die mich zugegeben etwas irritiert.


    Die Pestalozzischule (Förderschule) hat mittlerweile planmäßig ihren Schulbetrieb eingestellt. Nun findet sich in der besagten Ausschreibung folgender Text:

    Umbau, Sanierung und Erweiterung der denkmalgeschützten Pestalozzischule
    In Zukunft soll auf dem Gelände der Pestalozzischule ein neues kulturelles Zentrum entstehen. Mit dem Stadtmuseum, der Gedenkstätte und dem Stadtarchiv werden insgesamt drei Institutionen zusammengeführt.


    Habe ich etwas nicht mitbekommen, oder ist diese Variante tatsächlich eine Neuigkeit? Ich kenne dazu keinen politischen Beschluss. Damit wäre wohl auch der Plan begraben, das Haus der Bildung langfristig zum Windeckbunker hin zu erweitern, um die genannten Institutionen dort unterzubringen.

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    Habe ich etwas nicht mitbekommen, oder ist diese Variante tatsächlich eine Neuigkeit? Ich kenne dazu keinen politischen Beschluss. Damit wäre wohl auch der Plan begraben, das Haus der Bildung langfristig zum Windeckbunker hin zu erweitern, um die genannten Institutionen dort unterzubringen.


    Danke, guter Fund. Ich denke, das ist eine Neuigkeit. Braucht es denn für die Ausschreibung einen politischen Beschluss? Oder kocht die Verwaltung (wieder einmal) im Hintergrund ihr eigenes Süppchen, das der Politik dann zur Absegnung vorgesetzt wird? Wir werden es womöglich bald erfahren.


    Wirklich enttäuscht wäre ich allerdings nicht, wenn die Erweiterung zum Windeck-Bunker nicht käme. Stadtmuseum/ Gedenkstätte/ Archiv stellen einen eigenen Themenschwerpunkt dar, den man nicht ans Haus der Bildung koppeln muss.


    Und die Freifläche an der Windeck-Straße könnte man sehr positiv entwickeln (ich hatte im Sparkassen-Strang meine Gedanken dargelegt). Wichtig wäre aber, den Bunker einer öffentlichen Nutzung (Gastronomie, Kultur, Kino o.ä.) zuzuführen.




    Wohnpark am Hardtberg: Der GA berichtete vor wenigen Tagen Neuigkeiten über das Vorhaben "Wohnpark am Hardtberg", das auf der Freifläche neben dem Hotel Mercure am Konrad-Adenauer-Damm entstehen soll. Ursprünglich sollte es mit dem Bau im Frühjahr 2012 losgehen (#305), nun ist der Baubeginn im kommenden Herbst vorgesehen.


    Das Grundkonzept bleibt erhalten. Es entstehen rund 140 Wohneinheiten in Geschossbauweise, die in drei Bauabschnitten realisiert werden. Begonnen wird mit den fünf Baukörpern am Konrad-Adenauer-Damm. Als Projektentwickler tritt weiterhin die VAP Projektentwicklung GmbH aus Bonn auf.


    Mit 140 Wohneinheiten bewegt sich das Vorhaben in der Größenordnung der "Bonner Sieben" in Auerberg.



    Koblenzer Straße: an der Koblenzer Straße in Bad Godesberg wird doch kein Hotel entstehen (#329), sondern ein Reifenhandel. Eine entsprechende Bauvoranfrage liegt vor. Ausmaß und Höhe des Baukörpers soll dem des viergeschossigen Hotelvorhabens entsprechen. Die Verwaltung sieht für das Vorhaben keine planungsrechtlichen Hürden.


    GA: Reifenhandel statt Hotel


    Für den südlichen "Eingang" nach Bad Godesberg hätte ich mir allerdings ein Hotel besser vorstellen können.

  • Solarsilo

    Derzeit wird ein neues Bürogebäude ("Solarsilo") am Graurheindorfer Hafen vermarktet. Laut Exposé soll es den nördlichen Abschluss des "Campus Auermühle" bilden, also des in den 90er Jahren von Solarworld-Gründer Frank Asbeck zu Bürogebäuden umgebauten Ensembles ehemaliger Getreidesilos und -mühlen (Wikipedia: Auermühle). Solarworld ist heute selbst Hauptnutzer der Auermühle.


    Bei dem fraglichen Grundstück handelt es sich wohl um das Gelände hier links von der Kornkirche. Angeboten werden knapp 2.400 qm² Bürofläche in einem fünfgeschossigen Turm samt zweigeschossigem Nebengebäude (der Link unten enthält eine Visualisierung).


    Quelle: immobilienscout24.de

  • Auerberg Carré

    Über ein neues Wohnbauvorhaben berichtet heute der GA. Das "Auerberg Carré" entsteht auf diesem Grundstück an der Pariser Straße in Auerberg Mitte, gegenüber dem künftigen Marktplatz. Geplant sind etwa 70 Eigentumswohnungen in Geschossbauweise. Als Investor tritt die Wilma-Wohnen auf, die das Grundstück kürzlich erworben hat und 18,4 Mio. Euro in das Projekt investiert. Die Fertigstellung soll bis Mitte 2016 erfolgen.


    Weitere Infos: Wilma Wohnen



    Nach den Bonner Sieben ist dies das zweite große Wohnbauvorhaben in Auerberg innerhalb kurzer Zeit. Und wenn man die Aussage des Ratsherrn Wolfgang Maiwald richtig interpretiert, werden noch mehr dazu kommen. Alle größeren Grundstücke in Auerberg Mitte sollen nun innerhalb kurzer Zeit verkauft worden sein.

  • Rheinauer Gärten


    Dort wurde mit dem nächsten Bauabschnitt begonnen und zwar an der Kennedyallee Ecke Donatusstraße.
    Es wurde eine größere Baugrube ausgehoben. Ein Turmdrehkran wurde ebenfalls aufgestellt.
    Ich bin mir nicht sicher, aber meines Wissens soll an dieser Ecke unter anderem ein ALDI-Markt einziehen.

  • Stadttor Bonn-Beuel

    Für das Eckgrundstück an der Kreuzung Niederkasseler/ St. Augustiner Straße steht eine ansprechende städtebauliche Lösung also noch aus.


    Und noch ein Großprojekt:
    In der Bezirksvertretung Beuel wurde am vergangenen Mittwoch das Projekt "Stadttor Bonn-Beuel" vorgestellt, das an der Kreuzung Niederkasseler/St. Augustiner Straße entstehen soll. Statt wie ursprünglich geplant ein Ärztehauses, das ja nun am Konrad-Adenauer-Platz gebaut wird, sollen hier nun rund 160-180 Wohnungen im höheren Preissegment auf 14.000 QM realisiert werden.


    Der Baukörper soll L-förmig als Straßenrandbebauung errichtet werden, wobei nach den Planungen des Bonner Architekten Jan van Dorp an der Straßenecke ein Hochhaus mit bis zu 10 Etagen (2 Staffelgeschosse) entsteht. Die Lage an einer der verkehrsreichsten Kreuzungen Bonns wird als unproblematisch angesehen.


    Das Grundstück gehört zu Teilen dem zwei Privatleuten, dem Erzbistum, der Stadt Bonn, den Unternehmern Sädler aus Bonn. Gesucht wird derzeit in Investor, der alle Grundstücke erwirbt und anschließend dort bauen lässt. Die Bauvoranfrage läuft und befindet sich im Genehmigungsverfahren. Die Politik begrüßt die Pläne, auch aufgrund der angespannten Wohnraumlage in Bonn, ausdrücklich.


    Baubeginn soll in 2014, die Fertigstellung in 2015 erfolgen.


    Quelle 1 GA: 180 neue Wohnungen an Niederkasseler Straße geplant
    Quelle 2 WDR Lokalzeit Bonn: Hochhaus-Neubau gegen Wohnungsnot?

  • ^^

    Und noch ein Großprojekt:
    In der Bezirksvertretung Beuel wurde am vergangenen Mittwoch das Projekt "Stadttor Bonn-Beuel" vorgestellt, das an der Kreuzung Niederkasseler/St. Augustiner Straße entstehen soll.


    Erfreuliche Meldung, die Straßenkreuzung muss städtebaulich unbedingt aufgewertet werden. Immerhin laufen hier zwei Ausfallstraßen in Richtung Rheinbrücke/ Stadtzentrum zusammen. Der Gestaltung des o.g. Grundstücks kommt dabei eine Schlüsselrolle zu. Positiv zu bewerten ist insofern die Reaktion der Politiker, die das Vorhaben - selten genug - einstimmig begrüßen und sogar zwei zusätzliche Stockwerke genehmigen würden... Auch die Verwaltung scheint positiv gestimmt.


    Bisherige Versuche dieses Areal zu entwickeln, sind allerdings immer gescheitert. Hierbei haben wohl die unterschiedlichen Interessen der verschiedenen Grundstückseigentümer eine Rolle gespielt. Hier ein früherer Entwurf unter gleichlautendem Arbeitstitel, den ich städtebaulich überzeugender finde. Der Anschluss an die Blockrandbebauung der St. Augustiner Straße schirmt den Innenbereich effektiver vor Verkehrslärm ab. Die Blockstruktur ermöglicht zudem eine bessere städtebauliche Integration der Neubauten.


    Der aktuelle Entwurf erinnert doch eher an Sozialwohnungsbau der 70er Jahre - der WDR hat die Analogie ja auch gleich dankend aufgenommen. Grundsätzlich ist die Betonung der Ecksituation stätebaulich aber angemessen und im Übrigen sechsstöckige Blockrandbebauung in Großstädten Standard.


    Letztlich kann eine Bebauung des Eckgrundstücks aber nur der Auftakt zu einer beidseitigen Blockrandbebauung der Niederkasseler Straße bis mindestens zur Clemensstraße sein. Dadurch würde nicht nur Wohnraum geschaffen und die dahinterliegenden Stadtviertel Schwarzrheindorf/ Vilich vor Verkehrslärm abgeschirmt. Die Viertel würden auch städtebaulich besser miteinander vernetzt und die trennende Wirkung des Verkehrsweges aufgehoben. Die Niederkasseler Straße erhielte zudem endlich eine ansprechende städtebauliche Fassung und Bindung zum Stadtgefüge. Nicht zuletzt würden die neuen Bewohner auch den Einzelhandel in den gewachsenen Ortszentren stärken.


    Etwas Ähnliches stelle ich mir idealerweise für den Hermann-Wandersleb-Ring vor oder den Streifen entlang der linksrheinischen Bahnstrecke zwischen Reuterbrücke und Friesdorf.