Sonstige Projekte/ kleinere Meldungen

  • Ich finde bislang keinen Beitrag zu dem Thema (sonst gerne den Beitrag löschen).
    Die Firma Interboden baut auf dem Gelände der ehemaligen französischen Botschaft in Rüngsdorf (ggü. Rheinhotel Dreesen) das Rhein Entrée. Es entstehen 48 Wohneinheiten in bester Lage.


    Hier geht es zur HP des Projekts

  • Bei dem Projekt Kaiserstrasse/Ecke Schedestrasse ist ärgerlich, dass für diese langweiligen Kästen in Containeroptik, die durch den Schriftzug "Wohnbau" vermutlich Assoziationen zum Bauhausgebäude in Dessau wecken wollen, drei erhaltene Gründerzeitgebäude abgerissen werden sollen. Zwar sind zwei davon bereits von ihrer Stuckfassade befreit worden, aber zumindest das Eckgebäude Kaiserstrasse 177 hat noch eine recht ansprechende Fassade :(

  • Zitat

    Bei dem Projekt Kaiserstrasse/Ecke Schedestrasse ist ärgerlich, dass [...] drei erhaltene Gründerzeitgebäude abgerissen werden sollen.


    Das ist in der Tat mehr als bedauerlich, zumal man gerade mit dem gründerzeitlichen Umfeld wirbt ("höherwertiges Wohnen in der Nachbarschaft der Gründerzeitbauten").


    Da hier auch studentisches Wohnen geplant ist, kann man sicher keine Qualität bei Materialauswahl oder Fassadendetails erwarten, welche die langweilige Formensprache relativieren könnte. Interessant auch dieser Satz: "Im Bereich Kaiserstraße ist eine eher lärmresistente Bebauung [studentisches Wohnen] vorgesehen." Sind Studenten immun gegen Lärm oder grundsätzlich so laut, dass der Bahnlärm dagegen keinen Faktor darstellt?!

  • Zu der Baulückenschließung in der Noeggerathstraße (#345) habe ich diesen Link gefunden (mit Visualisierung).


    Das Backsteingebäude soll in der Tat leider abgerissen werden, es entsteht ein Erweiterungsbau der Seniorenresidenz im Collegium Leoninum mit 16 Seniorenwohnungen und Praxisräumen für mehrere Arztpraxen.



    Zitat

    Der städtebauliche Wettbewerb für das Areal an der Deutschherrenstraße 89-95 (#322) ist gestartet worden. Daran nehmen insgesamt acht Büros teil. Die Entscheidung soll am 4. Mai fallen.


    Die Entscheidung ist gefallen. Der Entwurf des Darmstädter Büros Planquadrat soll nun Grundlage für das Bebauungsplanverfahren werden. Mit einem Baubeginn ist nicht vor Sommer nächsten Jahres zu rechnen.


    GA: Die Siebengebirgsterrassen gewinnen bei Architektenwettbewerb

  • Bäderkonzept

    Das Bäderkonzept, erstellt von der Adam & Partner Unternehmensberatung, ist schon etwas länger veröffentlicht. Es ist die Grundlage für die politische Diskussion.


    Hier kann man es komplett nachlesen.


    Es werden mehrere Varianten vorgestellt. Erstaunlich ist, dass die Freibäder in Bonn das geringste Problem darstellen. Die Gutachterin schlägt als favorisiertes Konzept vor, dass das Frankenbad, das Kurfürstenbad in Bad Godesberg und die Beueler Bütt schließen sollen. Stattdessen soll ein neues Sport- und Gesundheitsbad auf linksrheinischem Stadtgebiet im Bonner Süden (Kessenich/Dottendorf) gebaut werden. Die Freibäder sollen erhalten bleiben.
    Hier ein GA-Bericht

  • Auch mal eine Nachricht aus Jodesbersch:
    Ab Ende September 2012 soll endlich die Koblenzer Straße zwischen Aennchenplatz und Am Kurpark einen neuen Straßenbelag erhalten.
    Die Gehwege sollen mit hellen, 30x30 Zentimeter große Platten gepflastert werden, Busse und Taxen fahren über sandbeige eingefärbten Asphalt.


    Quelle

  • Die Eisbahn, die früher auf dem Museumsplatz beheimatet war, soll auf den Kaiserplatz umziehen. Die Uni (als Eigentümerin) empfiehlt der Stadt den Antrag der Betreiber anzunehmen.
    Die Bahn soll 22 mal 60 Meter groß sein und auch eine Überdachung erhalten.


    Quelle

  • Sanierung Kaiserstrasse 239

    Die Kaiserstrasse 239 wird aktuell aufwändig saniert. Es handelt sich um ein Gründerzeit-Eckgebäude mit umfangreichem Fassadenschmuck einschließlich Turm, Balkonen, Giebel etc.
    Ich kann mich erinnern, dass das Haus im letzten Jahr zum Verkauf stand. Auf Grund der relativ schlechten Lage zwischen Reuterbrücke und Eisenbahnstrecke war es sicherlich nicht einfach, einen Käufer zu finden. Umso erfreulicher, dass das Objekt schließlich durch einen Investor erworben wurde, der das Gebäude scheinbar vorbildlich wieder herrichtet. So wird das Dach aktuell z.B. mit Schiefer eingedeckt.

  • Am Poststadion geht es nun voran!
    Die wasserrechtliche Erlaubnis für den Bodeneinbau liegt nun vor und die Abrissgenehmigung ist ebenfalls erteilt. Derzeit wird die gesamte Fläche mit 85.000 Kubikmeter Erde verfüllt, um das Niveau des Lievelingsweges zu erreichen. Auf dem vorderen Teil will Edeka einen 1500 Quadratmeter großen Vollsortimenter-Markt mit rund 100 Parkplätzen bauen. Auf dem hinteren Areal entstehen ein Pflegeheim und eine Einrichtung für betreutes Wohnen.
    Fertiggestellt sind bereits 27 öffentlich geförderten Wohnungen entlang des Lievelingswegs.
    Demnächst gibt es weitere Infos von der Stadt.


    Quelle

  • Ende des Monats zieht der letzte Mieter (Italia Import Perrone) aus dem Alten Schlachthof aus...und noch immer gibt es kein Nachnutzungskonzept. Die Verwaltung beabsichtigt allerdings, den Schlachthof unter Beteiligung der benachbarten Großbetriebe weiterzuentwickeln. Es habe bereits Gespräche mit den Firmen Eaton-Möller, Knauber und den Stadtwerken gegeben. Die Stadt strebt wohl in jedem Fall eine gewerbliche Nutzung an. Eine, auch mal ins Gespräch gebrachte, kulturelle Nutzung scheint wohl vom Tisch.


    Quelle

  • Projekt Kaiser- / Schedestrasse

    Es ist immer wieder überraschend, dass ein relativ einfallsloser Entwurf durch einen noch Langweiligeren übertroffen werden kann. Aber im vorliegenden Fall des Neubauprojektes Kaiser-/Schedestrasse ist es dann doch mal wieder passiert.
    Während der zunächst gezeigte Entwurf vielleicht noch durch seine schlichte Kubatur etwas wie auch immer geartetes "Interessantes" war, zeigt der aktuelle Entwurf den Charme einer aufgehübschten Platte. Besonders interessant ist, dass in der Begründung für die Änderung des Bebauungsplans und den Abriss der drei Altbauten zur Kaiserstrasse (darunter einer mit erhaltener Stuckfassade) die Lärmbelästigung herangezogen wird, der Neubau jedoch zur Kaiserstrasse grosszügige Wintergärten-"Aquarien" vorsieht, deren Nutzung dann scheinbar nicht durch den Lärm der Bahn beeinträchtigt wird. Wirklich schade um den Verlust einer weiteren sehenswerten Fassade und die grosszügigen Vorgärten :Nieder:

  • @ Eklektizist
    Der Wortlaut in der Begründung zu diesem Vorhaben ist wirklich auffällig:


    "Der bestehende Wohnraum entlang der Kaiserstraße [...] ist zum einen durch den Bahnbetrieb erheblich lärmvorbelastet und entspricht zum anderen auch in der Gebäudetechnik und der Grundrissgestaltung nicht mehr heutigen Wohnanforderungen."


    Mit dieser Begründung liesse sich ein Abriss der kompletten Südstadt rechtfertigen. Hier werden einmal mehr rein wirtschaftlich motivierte Entscheidungen durch ökologisch-soziale Scheinargumente zur Notwendigkeit erklärt.



    © Stadt Bonn



    © Stadt Bonn, Ansicht Schedestraße



    © Stadt Bonn, Ansicht Kaiserstraße