Infrastruktur [Planung&Bau]

  • Baumaßnahme Westfalenstraße fertiggestellt

    Die PM der Stadt Essen dazu vom 09.06.2021:

    Die umfangreiche Straßenbaumaßnahme der Stadt Essen auf der Westfalenstraße in Bergerhausen ist nach einer Bauzeit von 17 Monaten abgeschlossen. Die Fahrbahn zwischen der Kunstwerkerstraße und der Henglerstraße ist demnach wieder für den Verkehr freigegeben. Die letzten Markierungsarbeiten fanden vor wenigen Tagen statt.

    Seit Januar 2020 wurde auf der Westfalenstraße die Fahrbahn erneuert und lärmoptimierter Asphalt aufgebracht. Zudem erfolgte die Erneuerung der Oberflächenentwässerung, der barrierefreie Umbau von sechs Bushaltestellen, der Ausbau der Gehwege und Parkstreifen und die Erneuerung der Straßenbeleuchtungsanlage. Außerdem wurden Anpassungen an den Ampelanlagen im betroffenen Bereich durchgeführt.

    Die Umsetzung dieser Einzelmaßnahmen erfolgte in insgesamt vier Abschnitten. Im Herbst dieses Jahres werden entlang der Westfalenstraße noch Begrünungsarbeiten durchgeführt und Grünbeete bepflanzt.

    Die abschließenden Gesamtkosten werden sich voraussichtlich auf rund 7,4 Millionen Euro belaufen. Ursprünglich kalkuliert waren gemäß Baubeschluss von März 2019 rund 10,1 Millionen Euro.

    Quelle: Baumaßnahme fertiggestellt: Westfalenstraße wieder freigegeben - essen.de


    Einige Aufnahmen zum Geschehen von mir dazu vom 25.06.2021. Rechte Seite der wieder gut belebte Treffpunkt, die Finca Bar Celona direkt am Ruhrradweg:

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    Alle Fotos hanbrohat: Unter Berücksichtigung des Urheberrechts gemeinfrei

  • Bebauungsplan für die Deckelung der A40 wird aufgestellt

    Der Bebauungsplan schafft die Voraussetzung für eine Abdeckelung der Autobahn A40 in diesem Bereich, die zukünftig die Stadtteile Holsterhausen und Frohnhausen verbinden kann.

    P.S.: Unabhängig von weiteren Olympia-Bewerbungen ein Ausrufezeichen mit diesem wohl überlegten, und nun weiterverfolgten Großprojekt für die Innenstadt, mit einer noch neu zu schaffenden und zu entwickelnden Fläche.

    Dazu die Pressemitteilung der Stadt Essen vom 18.11.2021:

    Der Ausschuss für Stadtentwicklung, -planung und Bauen (ASPB) hat in seiner heutigen (18.11.) Sitzung beschlossen, dass für den Bereich „Wickenburgstraße / Holsterhauser Straße (Deckelung A40)“ ein Bebauungsplan aufgestellt werden soll.

    Der Bebauungsplan schafft die Voraussetzung für eine Abdeckelung der Autobahn A40 in diesem Bereich, die zukünftig die Stadtteile Holsterhausen und Frohnhausen verbinden kann.

    Hintergrund ist der Auftrag aus der Politik die Umsetzung eines Olympischen und Paralympischen Dorfes auf dem Essener Stadtgebiet zu prüfen. Dafür wurde im April 2021 das Konzept der städtebaulichen „Machbarkeitsstudie Olympisches Dorf auf dem Deckel der A40“ erstellt und im Anschluss den politischen Gremien vorgestellt.

    In seiner Sitzung am 17.06.2021 wurde zuständigen Gremium der Beschluss gefasst, die Abdeckelung der A40 auch unabhängig von einer Olympia-Bewerbung weiterzuverfolgen. Die Verwaltung soll dafür alle nötigen Schritte unternehmen. Dazu ist in einem ersten Schritt die Aufstellung eines neuen Bebauungsplans notwendig.

    Zusammenfassend sieht die Machbarkeitsstudie eine Deckelung bei gleichzeitiger Bebauung und Begrünung in dem Abschnitt zwischen den Autobahnanschlüssen Essen-Frohnhausen und Essen-Holsterhausen sowie dem tieferzulegenden Abschnitt bis zum westlichen Autobahnanschluss Essen-Zentrum mit einer Länge von ca. 2,3 Kilometern vor. Das Konzept sieht rund 3.000 Wohnungen sowie Flächen für Bürogewerbe, Dienstleistung, Einzelhandel und Gastronomie vor. Im Plangebiet sollen zudem die städtebaulichen und verkehrlichen Voraussetzungen für eine temporäre Nutzung des betroffenen Areals als Olympisches und Paralympisches Dorf geschaffen werden.

    Zur Abdeckelung hat Anfang Oktober ein erstes Gespräch mit der Autobahn GmbH des Bundes stattgefunden. Diese kann sich technisch erst mit der Planung intensiver auseinandersetzen, wenn ein entsprechender Auftrag vorliegt. Dementsprechend ist es erforderlich, die Abdeckelung der A40 als vordringlichen Bedarf in den Bundesverkehrswegeplan einzustellen. Herzu sollen nach der Bildung der neuen Bundesregierung Gespräche im Verkehrsministerium des Bundes geführt werden.

    Als ein weiterer vorbereitender Schritt für den A40-Deckel hat der ASPB ebenfalls in der heutigen Sitzung einen Satzungsbeschluss über das gesetzliche Vorkaufsrecht der Stadt Essen im Planungsbereich empfohlen. Dabei handelt es sich um ein ergänzendes Instrument der Bauleitplanung. Zur Wahrung von Zugriffsrechten erhält die Stadt Essen damit ein Vorkaufsrecht für alle Grundstücke im Planungsgebiet.

    Über den Beschluss darüber wir der Rat der Stadt voraussichtlich in seiner Sitzung am 26. November entscheiden.


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    Visualisierung AS+P Albert Speer + Partner GmbH


    Quelle: https://www.essen.de/meldungen/pressemeldung_1451334.de.html